Donnerstag, 1. August 2013

Willkommen im August!

  

August, da denke ich an:



  • Strahlend blauen Himmel
  • Flirrende Hitze
  • Laue Nächte
  • Sonnenblumen
  • Blaubeeren
  • Den Duft von Pfifferlingen
  • Abgemähte Felder
  • Ein Gefühl von unbekümmerter Leichtigkeit
  • Einen schnellen abendlichen Sprung in den See zur Erfrischung

 ... meine Omi, die heute Geburtstag gehabt hat. Meine Großeltern lebten in (West-) Berlin, wo ich selbst auch geboren bin. Allerdings entschlossen sich meine Eltern als ich 4 Jahre alt war, mit mir hier nach Niedersachsen zu ziehen.
Jede Ferien verbrachten wir jedoch Zeit zusammen. Ich war oft in Berlin und sie kamen uns auch regelmäßig hier besuchen. Wir haben dazwischen immer viel miteinander telefoniert, obwohl Ferngespräche damals richtig teuer gewesen sind.

Es war eine schöne Zeit mit meinen Großeltern und wir standen uns trotz der räumlichen Entfernung sehr nah. Manchmal ertappe ich mich noch heute bei dem Gedanken, zum Hörer greifen zu wollen und mal wieder anzurufen. Leider ist das nicht mehr möglich, sie sind inzwischen tot.
Ich fühle mich mit ihnen immer noch eng verbunden...










Kommentare:

  1. Hallo Claudia, drück dich mal virtuell *knuddel*

    LG Anni

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  2. Hallo liebe Claudia,

    aber das Gefühl behalte dir. Es gibt mir immer Halt, auch wenn die, die fehlen, nicht "greifbar" sind. Mein Vater ist 2005 verstorben und jedes Mal wenn ich eine Sonnenblume 8auch auf Fotos ;) ) sehe, dann denke ich an ihn und merke auch, wie mir das ein Lächeln bringt...

    Herzliche Grüße,
    Ela

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    1. Ja, ich weiß, was du meinst.
      Es gibt da ein Zitat, das es sehr gut trifft, wie ich finde:

      Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung.
      Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
      Man trägt das vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel,
      sondern wie ein kostbares Geschenk in sich."

      (von Dietrich Bonhoeffer aus einem Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943)

      Das Zitat wird auch oft für Traueranzeigen in Zeitungen benutzt.

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