Samstag, 27. Juli 2013

Bei uns piepts!

Neues aus dem Amselnest...



Heute früh, wie so oft, starte ich mit dem 1. Kaffee des Tages (übrigens aus meiner neuen bunten Tasse, die mir der Liebste zum Geburtstag geschenkt hatte) auf dem Balkon in den Tag.

Plötzlich piept es. Zart aber doch deutlich: piep!
Und nochmal: piep, pieeep, piep.
Die Amselmama sitzt auf ihrem Nest.

Als der Kaffee ausgetrunken ist, fliegt sie davon.
Ich hole den Spiegel, steige auf den Stuhl und dann kann ich sie sehen:
2 Amselküken sind heute früh geschlüpft.
Pssst, ganz leise, wir wollen nicht stören ;o)

Amselküken, noch keinen Tag alt

Heute abend waren dann bereits 3 Küken geschlüpft.
Noch sind sie nackt, blind und nicht so wirklich niedlich. Aber das wird schon werden.
2 Wochen sind erst vergangen, seit die Amselmutter das erste Ei ins Nest gelegt hatte.
Und sie sperren auch gleich die Schnäbel auf...





Fortsetzung folgt!

Platzkarten/ Giveaway für Gäste

    Hier sitze ich ;o)



Heute habe ich einige Freunde eingeladen, um nachträglich meinen Geburtstag zu feiern.
Wir gehen frühstücken.
Als Platzkarten habe ich für meine Gäste kleine Giveaways vorbereitet...



Benötigt wird:
- pro Person 1 Bogen festes Papier,
  ca. DIN A5 groß, passend zu den Servierten
- kleine Süßigkeiten (hier Fruchtherzen)
- Schere und Klebestift (Achtung, lösungsmittelfrei!)








Das Blatt auf die Hälfte falten, dabei einen kleinen Rand (ca. knapp 1 cm) überstehen lassen.
Den Rand hochknicken und festkleben.










Die untere offene Seite (ebenfalls ca. knapp 1 cm breit) 2 mal umknicken. Noch nicht festkleben, sondern vorher erst...









... die Ecken abschneiden.
Dann den Randstreifen festkleben,
so dass man eine Tüte hat.









Die Tüte mit den Süßigkeiten füllen.









Die offene Seite genau gegengleich (d. h. so, dass sich die oberen Ecken nun in der Mitte der unteren langen Seite befinden) schließen, dazu wie schon beschrieben: erst 2x falten, dann wieder die Ecken abschneiden und schließlich zusammenkleben.
Es entsteht eine Pyramide.
Gerade habe ich dazu gelernt. Es ist keine Pyramide. Es ist ein Tetraeder ;o)







Zu guter Letzt habe ich noch am Rechner bunte Namenstreifen ausgedruckt, zugeschnitten und an die Tetraeder geklebt. Fertig sind die Platzkarten, die meine Freunde nachher auf ihren Tellern finden werden.
Hoffentlich ist die Anleitung verständlich?!
- Gar nicht einfach, eine Bastelanleitung zu beschreiben und zu fotografieren...

Nachtrag:



Geschenkt: Lemon Curd, Windlichter und pinke Chrysanthemen.
Letzte beide komplettieren die Tischdeko ;o)




Schön wars. ;o)
Danke an euch, die ihr dabei ward!


Freitag, 26. Juli 2013

Wochenmarkt

Freitag Vormittag


Letzte Woche Freitag waren meine Ma und ich auf dem Wochenmarkt.
Leider findet der Markt vormittags statt, während ich normaler Weise arbeiten muss.
So können wir nur selten zusammen hingehen. Etwas Besonderes, was wir sehr genießen.


Auf dem Markt herrscht so eine spezielle Atmosphäre. Das mag ich sehr und es ist ganz entspannend, zwischen den Ständen hindurch zu bummeln. Die vielen Farben und Gerüche sind ein wahrer Rausch. 

Frische Erdbeeren sind bei allen sehr beliebt ;o)
Immer gehört für uns zum Marktbesuch auch eine Kaffeepause. Es gab leckeren Karamell- Macchiato in der Sonne:


Einige Erdbeeren hatte uns der kleine Dieb übrig gelassen, die konnte ich nach Hause tragen.

Grießbrei mit Erdbeeren




Claudiagrüße zum Start ins Wochenende

Mittwoch, 24. Juli 2013

Rosenblütensirup




 Sommergenuss


Ein wahrer Sommergenuss ist Rosenblütensirup mit Mineralwasser oder Sekt. 
Er lässt sich ganz einfach zubereiten - und das geht so:

Zutaten für ca. 1 Liter Sirup:

700 ml Leitungswasser
1/2 Liter Rosé- Prosecco (sorgt u. a. auch für die schöne Farbe)
1 kg Zucker
25 mg Zitronensäure
2 unbehandelte Zitronen
Eine Schüssel voll duftender (ungespritzter!!!) Rosenblütenblätter

Meine Rosenblütenblätter stammen von einer pinkfarbenen Heckenrose, auch Kartoffel- oder Apfelrose genannt (s.o.). Die wachsen so ziemlich überall.
Unsere habe ich diesmal am Morgen des Abreisetages auf Borkum gesammelt, bevor es zur Fähre und 'gen Heimat ging. 
Am Abend stand ich dann zuhaus in meiner Küche und hab den Sirup gekocht. 

Sirup kochen braucht etwas Zeit, macht aber gar nicht viel Arbeit.

Anleitung:

Wasser, Prosecco, Zucker und Zitronensäure in einen Topf geben und aufkochen.
Ca. 45- 60 Min. köcheln lassen, so dickt der Sirup leicht ein. 

In der Zwischenzeit die Blütenblätter verlesen, d. h., vertrocknete Stellen aussortieren und kontrollieren, dass keine Blattläuse oder Insekten darin sitzen. (Wir haben unabsichtlich 2 Ohrenkneifer aus den Borkumer Rosen hier her zu uns in die Kapuzinerkresse umgesiedelt... )

Blütenblätter NICHT waschen, sonst geht zu viel Aroma verloren. - Die ganze Küche duftet zu diesem Zeitpunkt schon wunderbar nach den Rosen ;o). 

Die Zitronen hingegen gut waschen und in Scheiben schneiden.

Die Hälfte der Blütenblätter in ein ausreichend großes, verschließbares Gefäß geben und mit der Hälfte der Zitronenscheiben bedecken.
Die restlichen Blüten und dann auch die restlichen Zitronenscheiben obenauf füllen.

Den heißen, eingedickten Sirup in die Schüssel gießen, Inhalt mit einem Teller beschweren, alle Blütenblätter und Zitronenscheiben müssen mit der Flüssigkeit bedeckt sein, sonst kann es schimmeln.

Deckel verschließen und den Sirup an einem kühlen, dunklen Ort ruhen lassen.

Die Flüssigkeit nach 2 Tagen durch ein sehr feines Sieb oder durch ein Tuch filtern.
Sirup nochmals aufkochen und mit Hilfe eines Trichters in mehrere kleine, saubere Glaslaschen  füllen. - Fertig!

Hinweis:

Ich nutze meist leere Babysaft-, Salat- oder Eissaucenflaschen, 200 - 250 ml Inhalt, die haben Twist- Off- Deckel und sind prima geeignet.
Natürlich kann man auch extra Flaschen kaufen.
Wichtig ist absolute Sauberkeit! Sonst schimmelt es - und das wäre doch sehr ärgerlich.

Die Flaschen und auch die Deckel werden sterilisiert, indem man randvoll kochendes Wasser hineingießt 
(etwas überlaufen lassen) und ca. 1 Minute wartet.
Das Wasser wegschütten und nun Sirup einfüllen, Flaschen verschließen und mindestens 30 Minuten auf den Kopf stellen. Der Deckel saugt sich an, ein Vakuum entsteht.

Der Sirup ist so mindestens bis nächsten Sommer haltbar. (Hier wird er allerdings nie so alt.)

Nach Anbruch die Flasche jedoch im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ca. 2 Wochen verbrauchen. 
(Deshalb lieber mehrere kleine, statt einer großen Flasche verwenden. Ginge aber natürlich auch.)

Etwas Sirup ins Glas gießen und mit Mineralwasser
oder Sekt auffüllen. Soooo lecker...

Rosensirup kann man auch prima verschenken. Dieses Geschenkkörbchen habe ich - noch ganz unter dem Eindruck des Urlaubs, mit Muscheln verziert - vergangene Woche einem Geburtstagskind mitgenommen. Hoffentlich hat sie sich gefreut:











Mit Rosenfoto beklebte Zündholzschachtel, Kerzen, Rosenblütensirup
und in dem Päckchen eine Notizzettelbox mit "Irischen Segenswünschen"


Rosige Claudiagrüße

Dienstag, 23. Juli 2013

Freiluftzimmer


 Lieblingsplatz der Sommersaison


... und nicht nur für Schmetterlinge ...
Sobald Wetter& Temperatur es zulassen, bin ich am liebsten draußen. Unser Balkon bietet neben Töpfen und Pflanzkübeln zum Glück genügend Raum, für einen großen Tisch und 4- 5 Sitzplätze.

Zu Weihnachten hat mir mein Liebster einen selbstgebauten Pflanztisch geschenkt. Der steht gleich links neben der Tür. Im Kasten oben drauf wächst das tägliche Salatblatt, für mein Pausensandwich:


Etwas weiter vorn steht mein Balkonteich. Inzwischen sind Balkonteiche ja modern geworden. Meinen hab ich schon viel länger. Damals war es noch richtig schwierig, Schwimmpflanzen in den Gärtnereien zu finden.

Hinter dem Teich wächst eine Weide, die mittlerweile (sieht man aber nicht auf dem Foto) bis zur Decke reicht.
Wenn du den Osterstrauß, der in der Vase gewurzelt hatte einpflanzt, bekommst du solch schönen,  Sichtschutz. - Und preisgünstig noch dazu ;o)
Am Fuß der Weide - und auch an einigen Stellen zwischen den Ritzen der Bodenplatten, haben sich Glockenblumen selbst ausgesät. Darüber freue ich mich sehr. Sie blühen mindestens 2x im Jahr und lassen den Balkon so wunderbar wild und natürlich wirken.


Weiter rechts, sozusagen am Geländer entlang, folgt meine Sammlung von Mitbringseln aus diversen Urlauben: Steine und Muscheln und der gewundene Ast aus einer Klamm. Das sieht dann so aus:


Mein Pa, der während der Ferien stets das Blumengießen übernimmt, spricht immer augenzwinkernd von meiner "grünen Hölle" - ich selbst find es jedoch eher himmlisch ;o)
Und pssssst... Damit bin ich nicht allein. Noch 2 fühlen sich hier scheinbar total wohl:


So wohl, dass sie bereits 2x in diesem Sommer auf dem Balkon ihre Küken aufgezogen haben. Sehr süß, so nah dabei sein zu dürfen. Jetzt haben sie zum dritten Mal Quartier bezogen. Mama Amsel sitzt auf 4 neuen Eiern. Und ich hab immer die Kamera parat...

Suchbild mit Amsel



Fortsetzung folgt! 

Claudiagrüße am Dienstag

Montag, 22. Juli 2013

Sommertage


Buchstabenketten sind schnell gemacht. Die bunten Farben lassen bei mir gute Laune aufkommen... 
... und die Gießkanne erinnert schon beim Hereinkommen daran, die Balkonblumen nicht zu vergessen.

Morgen zeige ich einen Blick auf unser Freiluftzimmers. Wir mögen es, dort draußen zu sein. 
Gleich in der Früh, vor dem Weg zur Arbeit tut es bereits gut, den 1. Kaffee des Tages auf dem Balkon zu trinken. Tief durchatmen, da fängt der Tag viel besser an.


Tschüß, bis morgen ;o) 

Sonntag, 21. Juli 2013

Geburtsstunde meines Blogs, oder:

 Ein Frohes NEUES JAHR – und das im SOMMER?!


Im Frühling 2012 war’s, da entdeckte ich auf der Suche nach einer Bastelanregung um Pflanzenstecker für Kräutertöpfe selbst zu machen, unerwartet die Bloggerwelt. 
- Welch ein Ideenreichtum! 
Immer wieder lockt es mich seither, selbst zu bloggen. 

Aaaaaaber: ...was möchte ich denn mitteilen? ...wie viel Privates möchte ich öffentlich machen? ...reicht meine Zeit, um regelmäßig zu schreiben? ...und nicht zuletzt… habe ich genug technisches Verständnis?

Ganz ausgeräumt sind meine Zweifel nicht und doch scheint der Augenblick mir reif.

Und warum gerade jetzt? Kein neuer Monat, kein Wechsel von Jahr oder Jahreszeit...
Doch!
Mir wurde vor einiger Zeit bewusst , dass gefühlt eigentlich schon seit der Kindheit mein Jahr nicht von Januar bis Dezember rechnet, sondern vom Ende des Sommerurlaubs, bis zu den Sommerferien im darauf folgenden Jahr.

Wenn der Sommerurlaub anfängt, dann hast du zuvor etwas geschafft, alles ist geordnet. Darauf wurde angestrengt hingearbeitet. Eine Auszeit ist verdient und du lässt vieles eine zeitlang hinter dir. 
Jahreszeitlich gibt es von Silvester zu Neujahr keine Veränderung.
Der Wechsel der Jahreszahl ist real gar kein Umbruch.
Aber wenn der Sommerurlaub vorbei ist, (meist war das gegen Ende August, dieses Jahr ist es schon  früher) ich bin erholt, habe vielleicht durch Reisen neue Eindrücke oder Blickwinkel gewonnen. 
Dann freu ich mich darauf, wieder nach Hause zu kommen, in bekannte Bahnen, in ein geregeltes Leben.

Und dann geht auch bald bereits der Sommer zur Neige. Der Zenit ist in der Natur überschritten, mit dem „alten Arbeitsjahr“ hat eine Etappe geendet, beginnt neues.
                                                               
Der Spätsommer ist da, der Herbst naht.
Man besinnt sich auf andere Dinge, freut sich auf - und mit - wunderbarer leiser Wehmut, Gemütlichkeit mit Tee und Kerzen, bunten Blättern, kuscheliger Kleidung, Kürbissen, anderen Farben, vielleicht sogar schon ein wenig auf den Advent...

Tja, ich glaube, der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Gleich nach dem Frühling vielleicht. Die Zeiten des Umbruchs lösen immer viel aus.                                             
Eine Vorfreude auf das, was kommt. Und es heißt doch, Vorfreude sei die schönste Freude...

Also, wir waren auf Borkum. Sonne, Sand, Weite und salziges Wasser.
Es war wunderbar.
Nichts macht mich so zuverlässig so schnell glücklich, wie das Mee(h)r.

Gestärkt zurück in der Alltag, den ab sofort mein Blog Alltagsbunt für dich und mich hoffentlich ein Stückchen bunter sein läßt. Los geht’s auf neuen Wegen. Schön, wenn du mich begleitest.


Viele Claudiagrüße