Samstag, 3. August 2013

Urlaubsmitbringsel

...in Szene gesetzt...


Wenn ich am Meer bin, sammel ich. Das geht gar nicht anders.
Stets sind in meinen Taschen kleine Plastikbeutel zu finden, damit jederzeit Fundstücke sicher verstaut und nach Hause getragen werden können.

Auf dem Balkon

Klar kann man Muscheln und Steine zu Hause als Windlicht oder im Badregal und auf Fensterbänken dekorieren.
- Tatsächlich liegen da bei uns auch einige schöne Stücke aus diversen Aufenthalten an Nord- und Ostsee. -

Auf dem Couchtisch

Viele Schmuckstücke drohen jedoch nach Urlaubsende in der Versenkung zu verschwinden.

Nach einem Urlaub habe ich Fotos von Langeoog aufgehangen und mit Keilrahmen eine Kollage gestaltet, in der einiges Strandgut untergekommen ist, das mir besonders am Herzen lag:


Die größeren Keilrahmen (15 x 15cm) habe ich mit Acrylfarbe, blau- grün bemalt.
Anschließend wurden sie komplett klar lackiert und auf den noch feuchten Lack ist Sand gestreut.
Die 3 Minikeilrahmen (rechteckig 5 x7cm und quadratisch 4,5 x 4,5cm) sind am Rand überstehend aufgeklebt. Das unterstreicht die plastische Optik.

Zum Schluss Muscheln, Schnecken, Steine, ein Stückchen Treibholz, Bernstein und kleine Seesterne (nein, die sind nicht gestorben, weil ich sie aus dem Meer gefischt und vertrocknen lassen habe, die lagen in der Wangerooger Fußgängerzone auf der Erde und waren bereits tot!) plazieren und ebenfalls festkleben.

Nun ab an die Wand mit den Fotoaufnahmen drum herum.
Mir gefällts und mit jedem Blick darauf, kommt ein wenig von der Urlaubsstimmung zurück. Schön ist das!

Leider gibt es kein Tageslicht in diesem Teil des Flurs,
weshalb die Farben auf dem Foto nicht so leuchten...

P. S. Die Lampe ist vom Möbelschweden und sieht inzwischen individueller aus.
Was ich damit gemacht hab, berichte ich ein anderes Mal ;o)



Bei uns piepts! - Fortsetzung IV

Gastfreundschaft


Oh weh, was für eine Hitze. Die arme Amselmama hechelt die ganze Zeit neben ihrem Nest herum, als ich gestern  von der Arbeit nach Hause komme. Um darauf zu sitzen, ist es viel zu warm.
Sie sieht total geschafft aus.
Als Zeichen meiner Gastfreundschaft stelle ich ihr einen kleinen Becher mit klarem Wasser direkt neben das Nest. Ob sie die Geste zu schätzen weiß? Jedenfalls geht sie sofort trinken.


Die Pieplinge recken ihre Köpfchen über den Nestrand. Vielleicht in der Hoffnung auf einen kühlen Windzug? Leider schauen sie in die falsche Richtung. "Hallo, ihr 3, hier ist die Kamera" ;o)

5 Tage alt
Ob die Hitze den Kleinen schadet? Die sind noch so zart. Nicht dass sie austrocknen...
Und - können Vögel schwitzen? Ich hab leider keinen blassen Schimmer.
Aussehen tun sie völlig platt:

"Wir wollen Hitzefrei", scheinen sie zu rufen...
Und noch etwas fällt auf. Gestern war es noch da, aber heute ist das 4. Ei verschwunden. Also ich war es nicht und gefunden hab ich auch nichts. Seltsam.

Ob sie sich fragt, wo schon wieder der Amselpapa steckt?Vielleicht ist er beim Baden am See?
Der könnte ruhig auch mal etwas helfen.


Ich wünsche allen ein genußvolles Sommerwochenende.
Herzliche Claudiagrüße

Freitag, 2. August 2013

Sonnenpause!

Im Büroalltag...




Wenn das Wetter es zuläßt, verbringe ich oftmals die Mittagspause im Freien.
Einige Schritte laufen, vielleicht mit einem Getränk, einem Buch oder einer Zeitschrift auf einer Bank kurz die Nase ins Licht halten.
Das tut so gut und läßt für einen Augenblick vergessen, dass man mitten in der Stadt ist und gleich wieder am Schreibtisch sitzen wird.

Bei uns piepts! - Fortsetzung III

Jeden Morgen neu...



...trappel ich gespannt gleich nach dem Aufstehen auf den Balkon, um gemeinsam mit Herrn Gartenzwerg zu  schauen, wie Familie Amsel so die Nacht überstanden hat...

Zwergheim im Blumenkübel unter der Birke

Es ist wirklich eine große Leistung der Natur, die kleinen Amseln in dieser Geschwindigkeit wachsen zu lassen.
Natürlich ist es auch eine große Leistung der Eltern, immer für genug Futter zu sorgen.
Unermütlich schaffen sie Würmer und Insekten heran.
Plötzlich hat man direkt vor Augen, was die Redewendung "fliegender Wechsel" bedeutet...

Hier liegen unsere Pieplinge und man sieht ganz gut auf dem Foto,
wie die Federn an den Flügeln bereits gewachsen sind
1..., 2..., 3... und:
Action!!!
Hach, war das anstrengend!

Leider ist es schwierig, wirklich scharfe Aufnahmen zu bekommen, denn die Pieplinge sind ziemlich zappelig. Außerdem befindet sich das Nest in luftiger Höhe.
Ich muss auf einen Stuhl steigen (der direkt an der Balkonbrüstung steht - wie gut, dass ich schwindelfrei bin) und die Kamera mit ausgestrecktem Arm hochhalten.
Außerdem kann ich nicht über die Kante ins Amselnest schauen und sehe daher nicht, was ich knipse.
Ach ja, und dunkel ist die Ecke auch noch. Schließlich kann man die Vögelchen doch nicht einem Blitzlichtgewitter aussetzen.


Donnerstag, 1. August 2013

Willkommen im August!

  

August, da denke ich an:



  • Strahlend blauen Himmel
  • Flirrende Hitze
  • Laue Nächte
  • Sonnenblumen
  • Blaubeeren
  • Den Duft von Pfifferlingen
  • Abgemähte Felder
  • Ein Gefühl von unbekümmerter Leichtigkeit
  • Einen schnellen abendlichen Sprung in den See zur Erfrischung

 ... meine Omi, die heute Geburtstag gehabt hat. Meine Großeltern lebten in (West-) Berlin, wo ich selbst auch geboren bin. Allerdings entschlossen sich meine Eltern als ich 4 Jahre alt war, mit mir hier nach Niedersachsen zu ziehen.
Jede Ferien verbrachten wir jedoch Zeit zusammen. Ich war oft in Berlin und sie kamen uns auch regelmäßig hier besuchen. Wir haben dazwischen immer viel miteinander telefoniert, obwohl Ferngespräche damals richtig teuer gewesen sind.

Es war eine schöne Zeit mit meinen Großeltern und wir standen uns trotz der räumlichen Entfernung sehr nah. Manchmal ertappe ich mich noch heute bei dem Gedanken, zum Hörer greifen zu wollen und mal wieder anzurufen. Leider ist das nicht mehr möglich, sie sind inzwischen tot.
Ich fühle mich mit ihnen immer noch eng verbunden...










Mittwoch, 31. Juli 2013

Sommerpause?

Trüb und nass...


sieht es draußen aus.
Laut Wetterbericht macht der Sommer heute Pause, bevor er sich morgen und zum Wochenende ( hoffentlich!!!) nochmal so richtig ins Zeug legt.
Der Natur tut das sicher gut.



Bei uns piepts! - Fortsetzung II

Erleichterung...


Er war mal wieder da! 

Gestern abend saß er plötzlich auf dem Fensterbrett. Man sieht deutlich, wie zerrupft er ist.
Sicher geht es ihm nicht gut.
Vielleicht kann er mit den ramponierten Schwanzfedern auch nicht richtig fliegen?
Was er wohl erlebt hat? Schade, dass er nichts erzählen kann...
Ich bin so froh, dass er lebt. Und er hat seinen Küken einen Wurm mitgebracht ;o)
Trotzdem hat wohl die meiste "Arbeit" zur Zeit die Amselmama.

Aus dem letzten Ei ist noch immer kein Vögelchen geschlüpft.
Ist wohl auch besser, wenn es dabei bleibt.
Vermutlich hätte der kleine Nachkömmling keine Überlebenschance.

Aus den ersten beiden Bruten waren jeweils 5 Küken hervorgegangen.
Amseln sind sogenannte "Nestflüchter" und verlassen bereits nach ca. 14 Tagen das Nest, werden dann aber von ihren Eltern noch länger weiter gefüttert.
Sie müssen sehr schnell groß werden und unsere drei scheinen genau aufgepasst und sich das zu Herzen genommen zu haben:

3 Tage alt

... und einen "Lärm" machen sie. Man glaubt gar nicht, wie laut drei so kleine Dingerchen piepen können...
Wenn ich drinnen im Wohnzimmer bei offener Balkontür telefoniere, kann mein Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung die "Unterhaltung" der Amselkinder mit anhören. ;o)


Vergnügte Claudiagrüße

Dienstag, 30. Juli 2013

Aprikosenkuchen vom Blech

...oder 24 Muffins...


Für die lieben Kollegen habe ich vergangene Woche wegen meines Geburtstags lecker- lockere Aprikosenmuffins gebacken.
Der Teig ist genauso für einen Blechkuchen geeignet.
Für's Büro fand ich allerdings die Muffinform praktischer.
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass man nicht einmal unbedingt einen Mixer benötigt. Der Kuchen gelingt auch prima von Hand gerührt. Außerdem ist es ein Becherkuchenrezept (d. .h., der leere Joghurtbecher dient als Messbecher für die weiteren Zutaten) und superschnell gemacht.


Zutaten:

- 1 Becher Vanillejoghurt 250g
- 1 Becher Speiseöl
- 4 Eier
- 2 Becher Zucker
- 1 Pck. Zitronenzucker
- 3 Becher Mehl
- 3 gestrichene Teelöffel Backpulver
- 1 Schuss (vlt. 50 -100 ml?!) Mineralwasser mit Kohlensäure

- Aprikosenhälften (30 Stück für das Backblech, 24 Stück für die Muffins) zum belegen, je nach Jahreszeit frisch oder aus der Dose (dann gut abtropfen lassen).

- einen kleinen Becher Aprikosenmarmelade


Und so gehts:

Joghurt, Öl, Eier, Zucker und Zitronenzucker in einer Schüssel verrühren. Backpulver und Mehl mischen, nach und nach unterrühren. Das Mineralwasser hineingießen und eine zeitlang weiterrühren, bis der Teig glatt und ohne Klümpchen ist.

Ofen auf 170° C (Umluft) vorheizen.

Backblech mit Backpapier belegen bzw. Papierförmchen in 2 Muffinbleche setzen.
Teig auf das Blech gießen, oder in den Muffinblechen verteilen.

Die Aprikosen in gleichmäßigen Abständen (5 x 6 = 30 halbe Früchte pro Blech, so dass später auf jedem Kuchenstück eine halbe Aprikose liegt) auf dem Kuchen verteilen,
oder eben je eine Aprikosenhälfte auf jeden Muffin geben.


Nun für ca. 25 bis 30 Minuten (Garprobe!) ab in den Ofen damit.
Kurz bevor der Kuchen fertig ist, die Marmelade (in der Microwelle) erwärmen, bis sie flüssig wird.
Mit einem Backpinsel auf dem heißen Kuchen verteilen.


Abkühlen lassen und genießen.
Und falls - wider Erwarten - etwas übrig bleiben sollte... läßt sich der Kuchen auch prima einfrieren ;o)



Claudiagrüße am Dienstag

Montag, 29. Juli 2013

Bei uns piepts! - Fortsetzung

Heute sind die kleinen Amseln bereits 2 Tage alt...


...und man sieht bereits deutlich: sie wachsen.
Und sind da nicht sogar schon erste Flaumfedern zu erkennen?
Ei Nummer 4 ist jedoch weiter unversehrt. Sollte hier noch ein weiteres Küken schlüpfen, wäre es seinen kräftigeren Geschwistern gegenüber ganz schön im Nachteil...

Innerhalb von 2 Tagen haben sie ihre Größe in etwa verdoppelt!

Und noch etwas macht mir Sorgen. Den Amselpapa hab ich nicht gesehen, seit die Kleinen geschlüpft sind.
Zugegebener Weise war ich gestern und heute auch kaum zu Hause.

WANTED!!!


Aaaaber, jetzt sitze ich schon seit 2 Stunden hier und er ist noch nicht gekommen.
Das ist die 3. Brut dieses Paares in diesem Sommer. Sonst haben beide immer fleißig Futter gebracht.
Außerdem war er letzte Woche bei seinem letzten Besuch hier arg zerzaust.
Alle Schwanzfedern hatte er sich abgebrochen.
Und dann gabs Samstag diese großen fiesen Hagelkörner...
Hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen?! Ist die Amselmama etwa alleinerziehend?

Fortsetzung folgt...


Sehr besorgte Claudiagrüße

Ausblick...

...am Küchenfenster...



Unser Küchenfenster ist das einzige Fenster, von dem aus man aus unserer Wohnung einen Blick auf die Straße vor dem Haus hat.
Außerdem steht dort im Vorgarten ein großer Ahornbaum. Diesen Baum mag ich sehr.
Im Frühling blüht er erst und dann wachsen langsam die Blätter in diesem wunderbar frischen jungen Grün.
Im Herbst verfärbt er sich traumhaft bunt. Es ist der schönste Baum weit und breit.
Das ganze Jahr über bietet er den Vögeln einen Unterschlupf.

Direkt draußen am Fenster steht ein Balkonkasten, der immer jahreszeitlich passend gestaltet ist.


Auch die Fensterbank drinnen ist stets entsprechend dekoriert.
Neben dem Fenster befindet sich der kleine Küchentisch an der Wand. Meist sitze ich - hüstel, ähem - auf dem Tisch, nicht daran, denn dort sieht man nicht genug... Das ist mein Aussichtplatz. Z.B. beim Telefonschwatz, oder für einen Kaffee, wenn grad mal kein Balkonwetter herrscht.


Ein wahrer bunter Tupfer im Alltag, hier zwischen Büroarbeit und Haushalt eine kleine Pause einzulegen!


... blöd nur, dass Kapuzinerkresse immer SOOO viele fiese Blattläuse hat.


Kennt vielleicht jemand ein umweltfreundliches Mittel dagegen, bei dem die Pflanzen nicht eingehen?
Das passiert mir nämlich immer, wenn ich das alte Hausmittel anwende, die Läuse mit Wasser und Spüli einzusprühen.


Sonntag, 28. Juli 2013

Gewitter

... fast ein Weltuntergang...


Gestern gab es hier bei uns ein heftiges Gewitter.
Zuerst war nur dauerdonnern aus der Ferne zu hören.
Plötzlich verfärbte sich der Himmel schwarz- schwefelgelb, es blitzte und der Wind frischte auf.
Schließlich begann es zu hageln.
Unglaublich.
Ottfried Preußlers "Kleine Hexe" fiel mir ein. Wer hat hier bei uns das Gewitter mit Kugelblitz gezaubert?

Blick aus dem Fenster
Hagelkörner oder...

...Eiswürfel, die vom Himmel fielen?

Nackte Füße im Eis.
Es ist immer noch heiß draußen.

P. S. Zur Erinnerung: Wir haben Juli. Es ist Hochsommer!