Samstag, 19. Oktober 2013

Nusskuchen

 

 
Vergangenen Dienstag habe ich mal wieder gebacken.




Saftigen Nusskuchen für meine Lieben hier zuhause und - aus dem selben Teig - Minimuffins für meine Kollegen... denn seit Mittwoch ist mein Urlaub zuende und ich arbeite wieder...
 

Der Kuchenteig ist schnell angerührt. Man benötigt an

Zutaten:

- 6 Eier
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL Kardamom
- 400g gemahlene Haselnüsse & weitere ca. 30 - 50g gemahlene Haselnüsse für die Form
- 3 Esslöffel Semmelbrösel
- 2 gestrichene TL Backpulver


- 1 Beutel Kuchenglasur Haselnuss
und Fett für die Form.


So gehts:

ACHTUNG: ZUERST!!! - nicht, dass sonst schon alle Nüsse verbraucht sind ;o)
- Eine Gugelhupfform einfetten und mit gemahlenen Haselnüssen ausstreuen. 

dann:
- Die Eier mit dem Zucker und dem Kardamom schaumig rühren.

- Das Backpulver und die Semmelbrösel unter die Haselnüsse mischen und löffelweise zur Eiermasse geben und unterrühren.

- Teig in die Kuchenform einfüllen und im vorgeheizten Ofen bei 180° C ca. 45 - 50 Minuten backen.




- Nusskuchen mit der - nach Packungsanleitung - zubereiteten Glasur bestreichen.





Ich habe gleich die 1,5- fache Menge an Teig zubereitet und neben unserem Gugelhupf noch die 36 Minimuffins für meine Kollegen gebacken. (Backzeit für die "Kleinen" 25 Minuten.)

So etwas mache ich gerade bei Rührkuchenteig immer gerne, denn Muffins kann man schließlich nicht nur an die Kollegen verfüttern, sondern auch total gut einfrieren.
Man hat kaum mehr Arbeit aber dann - wann immer gewünscht spontan Selbstgebackenes auf dem Tisch.
Oder als Schulfrühstücksbeigabe, als kleines Mitbringsel, um eine Geburtstagskerze hinein zu stecken oder als Picknick, oder...

Erstmals habe ich dazu übrigens meine neue Silikon- Minimuffin- Form benutzt und mußte leider feststellen: auch Silikomformen sollte man unbedingt einfetten und ausstreuen :-(

Freitag, 18. Oktober 2013

Herbsturlaub letzter Teil

 Im letzten Teil meines Ferienberichtes spazieren wir heute gemeinsam über den...


 

... Münzenberg...


... hinüber zum Schloss. 
Der Weg beginnt an der "Zwergkuhle", was mich vor Ort an Galina vom Blog "Zwergental" denken ließ ;o)




Eine Weile beobachtete ich Brieftauben, die dort auf Zurufe und Pfiffe ihre Kreise zogen. 
Das war interessant anzuschauen.




Auf dem Münzenberg liegt eine hübsche Ansammlung kleiner alter Fachwerkhäuschen, die damals dort im 
16. Jahrhundert (die Geschichte des Berges und seiner Besiedlung geht darüber hinaus jedoch auch noch viel weiter zurück.) - zum Teil aus den Materialien abgerissener Gebäude eines ehemaligen Klosters und auf dessen Ruinen von den früheren Bewohnern kreuz und quer errichtet worden waren. 
Die ursprünglichen Bewohner waren arme Menschen, denen dort die Besiedlung erlaubt worden war. 
Der Stadtteil war zu dieser Zeit unter den Quedlinburger Bürgern nicht gut angesehen.  






Heute ist die Gegend - wie ich finde, unbedingt einen Spaziergang wert!
Es gibt ein Café dort oben, (dessen Besuch war uns zuvor empfohlen worden, jedoch leider fanden wir es geschlossen, als wir vor Ort waren.) von wo aus man einen traumhaften Blick über die Stadt und zum Schloss hat:



 


 Über steinerne Treppen ging es hinab in die Stadt...






 ... hinüber zum Schloss, das in den Sandstein hinein gebaut wurde.





 
Direkt im Schloss waren wir jedoch nicht, dafür reichte diesmal unsere Zeit nicht mehr aus.
Auch hier rund herum am Weg hinauf am Schossberg überall altes Gemäuer und Fachwerk:




Vorbei am "Halben Haus"...



 




... entlang der Mauer zum Garten des Schlosses... 







... und wieder hinunter geht es in die Stadt.






Kaffeepause! 
Das Café "Samocca" (von der Lebenshilfe betrieben) hat uns total gut gefallen. 
Nette Bedienung, heimeliges, stilvolles Ambiente...


 

 



  ... große Auswahl an köstlichem Kaffee...



 
 witzige Klotüren für Herren:




... und für Damen ;o) ...




... und zu guter Letzt sicherheitshalber - warum auch immer - mit...




... vorm Haus.

Leb wohl, Quedlinburg - du schönes Städtchen, mit deinen:

* romantischen, engen Gassen
* vielen lauschigen Plätzchen
* schönen Häusern (vor denen zu meinem Entzücken zahlreiche Katzen saßen...)
* gemütlichen Restaurants, Cafés und
* hübschen kleinen Läden
* umgeben von viel Natur

Hier war ich ganz sicher nicht zu letzten Mal!








Donnerstag, 17. Oktober 2013

Etwas markaber...

...fand ich diesen Anblick, der sich mir im Urlaub in Quedlinburg hinter dem Eingangstor zu einer Altenpflegeeinrichtung auf dem morgendlichen Weg zum Bäcker bot... ?!


 




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Herbsturlaub im Harz - Fortsetzung



Ausflug zur...

Talsperre

Während unserer Ferien waren wir an der Rappbodetalsperre.
106m mißt Deutschlands höchste Staumauer. Das Bauwerk entstand während der Zeit der DDR.




Dort oben zu stehen und hinab auf das Wasser zu schauen, ist schon sehr beeindruckend.


(Das Schwarze hier  ^  ist übrigens meine Stiefelspitze. )




Beim Blick über das Wasser kam zeitweilig die Illusion auf, wir wären am Meer...






Talsperren dienen dem Hochwasserschutz, der Trinkwassergewinnung und als Energielieferant.

Wir wollten mehr darüber erfahren und nutzten die Gelegenheit, die naheliegende Talsperre Wendefurth zu besichtigen. Man kann dort zu bestimmten Terminen (z. Zt. mittwochs um 14 Uhr) im Rahmen einer Führung in die Staumauer hinein.
Besonders interessant fand ich die Information, dass Staumauern nicht "aus einen Guss", sondern aus mehreren einzelnen Elementen bestehen, zwischen denen es Fugen gibt.




Während der Führung auf dem Gelände begegnete uns eine Blindschleiche.




In einer schwimmende Gaststätte kehrten wir ein, um mitten auf dem See einen Kaffee zu trinken.
(Der teure Instant Chocco- Capuccino mit Sprühsahne aus der Dose ist seinen Preis nicht wert gewesen, aber das Essen auf den Nachbartischen sah gut aus.)

Man hätte auch Boote ausleihen können, aber...




... vielleicht gab es dort Haie?  ;o)




Auf jeden Fall waren die Schatten bereits zu lang und uns wurde langsam kühl.
Wir kehrten zurück nach Quedlinburg.






Der letzte Teil der Reise - mit dem Blick vom Münzenberg und auf die Gegend rund um das Schloss, folgt demnächst...


Dienstag, 15. Oktober 2013

Herbsturlaub im Harz Teil I

Seit 2002 der jüngere meiner beiden Lieblingssöhne eingeschult wurde, verbringen wir jedes Jahr in den Herbstferien 5 Tage im Harz. Immer mieteten wir für uns eine kleine Ferienwohnung.

Dieses Jahr wird es wohl zum letzten Mal gewesen sein, denn im Herbst 2014 ist der Sohn - so Gott will -  kein Schulkind mehr und allmählich mag er auch nicht mehr mit Mama verreisen.
Wir waren bereits in Hahnenklee, Bad Suderode, Braunlage (2x), Wernigerode, Drübeck, Öhrenfeld, Elbingerode - und dieses Jahr in...

... Quedlinburg!

 





Unsere Urlaube waren jedes Jahr geprägt, von Ruhe, Lesen, Entspannung, Wanderungen, Besichtigungen, Natur - Zeit nur für uns zusammen.
Und natürlich davon, die Walnussernte einzubringen ;o)
Liebgewordene Rituale haben sich für diese Urlaube herausgebildet.

Im Verlauf der Jahre veränderte sich vieles, denn es ist ein gewaltiger Unterschied, damals allein mit einem kleinen Kind zu verreisen, oder jetzt mit einem jungen Mann unterwegs zu sein.




Natürlich habe ich Unmengen von Fotos gemacht. Um euch nicht zu erschlagen, stelle ich die hier im Blog mal lieber in Etappen ein...


Am Anreisetag fuhren wir gemütlich los, machten Zwischenstop in Wernigerode (Im August erst war ich mit dem Liebsten dort.) und kamen schliesslich gegen Abend in unserer Ferienwohnung in Quedlinburg an.
Während unseres Urlaub vor Jahren in Bad Suderode hatten wir dieses Städtchen schon besucht und in guter Erinnerung behalten. Heute wissen wir, es ist noch sehr viel schöner, als wir erwartet hatten.
Von Judy vom Blog "Judys dies und das" hatte ich zuvor auch bereits ein paar Insider- Tipps bekommen.
- Nochmal danke dafür, du Liebe.

Der Marktplatz mit dem schönen Rathaus war nicht direkt ein Ort der Freude, denn dort wird z. Zt. gerade gebaut...




Eine Stadtrundfahrt brachte uns jedoch die schönen Orte der Stadt näher. Und das Beste war: von unserer Ferienwohnung aus waren sie alle bequem zu Fuss erreichbar.
(Übrigens soll die Baustelle am Marktplatz wohl bereits im November fertig gestellt sein.)



 




Die alte Apotheke, in deren Fassade (oben neben dem linken Fenster) noch eine Kanonenkugel aus dem Jahre 1477 steckt... auf dem nächsten Foto sieht man sie:




Halt, STOP, nicht platznehmen: Noch ist es zu früh, für eine Pause ;o)




Ein grosses, hölzernes Tor. Wo es wohl hinführt?






Nein, nicht in die...




Wir durchquerten den Tunnel und...




... erreichten unbeschadet ein kleines, entzückendes Fachwerkgässchen.




Ich war im Quartier 7 - einem Kunsthandwerkerhof. Schon der Durchgang ist sehr sehenswert.
Es gibt: Bruno den Hofkater ;o) und ein Langbein, das sich vor ihm gerade noch in der Herbstdeko in Sicherheit bringen konnte...




 ... einen Glasbläser, eine Töpferei mit der Möglichkeit dort Kaffee zu trinken, Silberschmuck, Filzwaren-, besondere Mode und natürlich...




... die Buch Bar:

 


Alles für die Lust am Lesen, wirklich alles ausser Bücher.




Also Inspirationen, was man mit Buchseiten noch so anfangen kann:




Ich habe mir ein Buch (es wurde 1935 aufgelegt) in altdeutscher Schrift mitgenommen, aus der roten "Büchereizelle", um  aus den Seiten zu basteln. Ich habe gelernt - und auch meine Kinder gelehrt, Respekt vor Büchern zu haben und sorgfältig mit ihnen umzugehen. Nun liegt es hier. Es widerstrebt mir so dermassen, das Buch zu zerreissen. Und noch dazu bei so einem alten Buch. - Seuftz. Mal schauen, was daraus wird.




Mitten durch die Häuser in der Stadt fliesst die Bode. 
Irgendjemand hat sich die Mühe gemacht, das Brückengeländer zu umhäkeln.




Und immer wieder gab es Muße den Herbst zu geniessen, in der Sonne zu sitzen.




Und dann waren wir noch an der Rappbodetalsperre und haben die Staumauer bei Wendefurth besichtigt. 
Fortsetzung folgt...