Samstag, 4. Januar 2014

Herzhafte Mini- Muffins und "Rezept für' s neue Jahr"

Gestern haben wir abends mit dem Chor ein wenig zusammengesessen, auf das neue Jahr angestoßen und unsere schönen Weihnachtslieder nochmal gesungen, bevor diese Noten am 6. Januar bis zum nächsten Herbst wieder weggeräumt werden.

Zu solchen Anlässen ist es üblich, dass jeder Teilnehmer eine Kleinigkeit für ein buntes Buffet mitbringt. Nach Möglichkeit sollte es Fingerfood sein.
Häufig gibt es kleine Blätterteigschnecken oder Wraps. Diesmal wollte ich unbedingt etwas Neues ausprobieren und habe...

 herzhafte Mini- Muffins  mit Cocktailwürstchen


nach untenstehendem Rezept gebacken...
Zuerst war ich sehr skeptisch, wie die wohl ankommen würden, aber die herzhaften Muffins waren total lecker, nicht ein einziger ist übrig geblieben  ;o)




Zutaten (für 48 Stück):

  • 48 Cocktailwürstchen (aus dem Glas) abtropfen lassen und beiseite stellen.
  • 140 g Weizenmehl
  • 140 g Maismehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 2 Messerspitzen Salz
  • 1 Esslöffel Zucker       
...in einer Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 75 ml Maiskeimöl 
... mit dem Mixer verrühren.
Nach und nach die Mehlmischung dazugeben, bis alles aufgebraucht und ein dickflüssiger Teig entstanden ist.
Zum Schluß einen Schuss kohlensäurehaltiges Mineralwasser beifügen und unterrühren.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Mini- Muffinförmchen gut einfetten und jede Mulde etwa 3/4 voll mit dem Teig füllen.
Je 1 Cocktailwürstchen mit einem Ende schräg in den Teig hineinstecken.

Wenn alle Förmchen gefüllt sind, Muffinbleche auf mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten in den Ofen schieben.




Die Würstchen- Muffins schmecken warm und kalt. Mit einem Happs sind sie verschwunden.
Ich habe Ketchup dazu angeboten.

Außerdem kann ich ja meist nicht davon lassen, ein wenig zu dekorieren. Auf Nanne's Blog (klick) habe ich das "Rezept zum neuen Jahr" von Katharina Elisabeth Goethe entdeckt, das mir gut gefallen hat.
Ich habe es ausgedruckt, gerahmt und neben die Muffins gestellt...




 


Man nehme 
12 Monate, putze sie sauber von Neid, 
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie 
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, 
so daß der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet 
aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel Optimismus hinzu, 
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie 
und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse 
mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen 
kleiner Aufmerksamkeiten und 
serviere es täglich mit Heiterkeit.
 
Katharina Elisabeth Goethe 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Neujahrstag - im Tiergarten

Unser Silvesterabend war ruhig und gemütlich. Die Söhne hatten ihre eigenen Pläne.


 



Der Liebste und ich haben Freunde besucht, dort lecker Fondue gegessen und später die Nacht in der Wohnung des Liebsten geschlafen.
Nach dem Aufwachen habe ich den ersten Kaffee des Jahres noch im Bett getrunken. Luxus pur für mich!  ;o)
Das erste lebendige Wesen, das ich anschließend - außer dem Liebsten natürlich - am Neujahrsmorgen gesehen habe, war...




... diese vierbeinige Nachbarin im Hinterhof. Das bringt doch sicher Glück im neuen Jahr?!

Wir haben gefrühstückt, uns über das gute Wetter gefreut und sind dann zum Neujahrsspaziergang in den Tiergarten aufgebrochen.
Hier hatte ich den Tiergarten schon einmal erwähnt.
Das Gelände ist ein großer waldartiger Park, in dem neben Wildschweinen und Rotwild, die in eingezäunten Bereichen untergebracht sind, auch innerhalb des Parks freilaufende Rehe und Damwild leben. Dort spazieren zu gehen, mag ich zu jeder Jahreszeit sehr.























Und diese 4 sind uns im Tiergarten auch begegnet. Einer von ihnen hatte offenbar eine andere Wettervorhersage gehört, als alle anderen Leute, die unterwegs waren.   ;o)
Obwohl es wirklich ein herrlicher sonniger Nachmittag gewesen ist, war es kühl. Januar. Neujahr...




... und der Sommer ist noch in weiter Ferne...

Mittwoch, 1. Januar 2014

Willkommen im Januar - Neujahr 2014!


 Januar, da denke ich an:

 

 

  • Töpfchen voller vierblättrigem Glücksklee.
  • Frische und Unberührtheit - die Chance, neu anzufangen, zu gestalten.
  • Die Farbe hellblau.
  • Eisnebel am Morgen und Eis und Schnee auf den Straßen.
  • Schlittschuhlaufen über zugefrorene Seen und Winterspaziergang am Maschsee.
  • Deftige Eintöpfe mit Kassler. 
  • Den Neujahrsspaziergang und daran, dass ich - wie jedes Jahr - Raketenstöcker sammeln werde, um daran meine Balkonpflanzen festzubinden oder sie später im Jahr für Basteleien zu benutzen. Raketenstöcker sind unglaublich vielseitig.  ;o)

  • Tiefschürfende Gedanken: Was mag es uns bringen, das neue Jahr?
  • Der Januar ist da. Ein Monat, den ich noch nie besonders mochte...
  •  Der Winter nimmt im Januar in den meisten Jahren von uns Besitz. Es ist kalt und unwirtlich da draußen.
  • Die Lichterzeit ist zuende. Keine Kürbisgesichter, keine Laternenkinder, keine Adventskerzen erhellen die langen dunklen Nächte. Nur zögernd werden die Tage wieder länger.
  • Das erste frische Grün scheint noch so unendlich weit entfernt und nichts tröstet mehr darüber hinweg. Ich spüre eine ziehende Sehnsucht in mir, nach wärmenden Sonnenstrahlen und milder Luft. Ich will Frühling riechen. Aufbruch. Aber: Keine Chance.
  • Leer sind die Kalenderseiten, voll die Köpfe, mit Plänen und Wünschen. Alles liegt noch unberührt vor uns. Doch: Es heißt noch warten. Nichts überstürzen. Das Jahr heißt zwar "neu", aber wir sind doch nur einen Tag  weiter, als gestern. Je älter ich werde, um so schlechter kann ich das aushalten.
  • Das Wort "nüchtern" fällt mir ein, wenn ich an die ersten Neujahrstage denke. Damit ist nicht "ohne Alkohol" gemeint, sondern nüchtern im Sinne von schnörkellos.
  • Am 1. Januar ist die Luft ist oft diesig, von den Überresten des Feuerwerks, die Menschen sind übernächtigt. Aufräumen ist angesagt.
  • Und schließlich: Darauf vertrauen, dass alles - wie jedes Jahr seinen Gang nimmt und letztlich gut wird!



Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?

 

Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich
die ersten Nächte schlaflos verbringen
und darauf tagelang ängstlich und kleinlich
ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.

Dann - hoffentlich - aber laut lachen
und endlich den lieben Gott abends leise
bitten, doch wieder nach seiner Weise
das neue Jahr göttlich selber zu machen.

(Joachim Ringelnatz) 



Glück am Weihnachtsstern im Küchenfenster. Ob er wohl mit dem Tannenbaum in unsere Stube kam?

Allen lieben Lesern und Gästen hier wünsche ich viel Glück und 

vor allem auch Gesundheit im neuen Jahr!

Herzliche

Claudiagrüße

Montag, 30. Dezember 2013

Unser Wochenende - im Zoo

Die vergangene Arbeitswoche war naturgemäß sehr kurz. Nur am letzten Freitag mußte ich ins Büro und dann war ja schon wieder Wochenende  ;o)

Nach einem verregneten Samstag Vormittag brauchte ich dringend etwas frische Luft um die Nase.
Bevor demnächst meine Jahreskarte abläuft, entschloss ich mich zu einem Spaziergang im Zoo.
(Hier hatte ich im Sommer schonmal von den Eisbären berichtet.)
Im Zoo war alles triefend durchnäßt, aber immerhin hatte der Regen aufgehört, als ich angekommen war.




Es war angenehm leer im Zoo und bei den Damen im Berberlöwengehege schien Langeweile zu herrschen...




... gähnende Langeweile!




Der Herr im Haus - in majestätischer Haltung - stand unmittelbar an der großen Scheibe und vertrieb sich die Zeit damit Besucher "zu gucken". Manchmal kann man sich schon fragen, wer hier wen beobachtet...








Es ist schon sehr beeindruckend, mit der Kamera direkt vor der Scheibe zu hocken und sich auf Augenhöhe mit diesem prächtigen, gewaltigen Kater zu befinden, der nur eine Armlänge entfernt ist. Und wäre da nicht das Panzerglas...

Und plötzlich streckt und räckelt er sich. Possierlich und genau wie jedes Hauskätzchen  ;o)

Um 16 Uhr schließt der Zoo im Winter. Und dunkel wurde es auch bereits. Zeit, nach Hause zu fahren.




Am Sonntag habe ich morgens am Gottesdienst unserer Gemeinde teilgenommen.
Drei Kinder wurden wurden getauft und die Sternsinger ausgesendet. Der Chor, dem ich angehöre, hat gesungen - und wir haben einen Einsatz verpatzt. Kein gutes Gefühl...

Unser Nachmittag war angenehm ruhig. Die Kerzen am Tannenbaum schufen eine gemütliche Atmosphäre und während der Liebste via Internet bereits nach einem Urlaubsziel für den nächsten Sommer und einem Rezept für den Silvesternachtisch Ausschau hielt, forderte mich der jüngere Lieblingssohn zu einem Würfelspiel heraus:






 ... und OH NEIN! Was soll ich sagen? - Er hat haushoch gewonnen.




Dies war der letzte Post für 2013. 

Habt morgen einen schönen Silvesterabend und rutscht gut ins neue Jahr!

Viele Claudiagrüße