Montag, 7. April 2014

6. Update aus dem Amselnest


Als ich gestern zeitig wach wurde, war die Luft noch neblig verhangen, aber es ließ sich bereits erahnen, dass es ein schöner Tag werden würde.
Und hier begann mein Sonntag: warm eingekuschelt in eine Decke mit dem Morgenkaffee auf dem Balkon...




Könnt ihr sehen, wer mir - während die Amselmama schon auf der Jagd nach Pieplingsfrühstück war - Gesellschaft geleistet hat?  ;o)




Hungrig sperren die Kleinen ihre Schnäbel auf.
Jetzt, wo das Ausfliegen so kurz bevor steht, werden die Eltern immer nervöser, sobald ich vom Balkonsessel aufstehe und dann ihrem Nest und damit den Küken näher komme. Gut, dass die Kamera so prima zoomt!




Die Kleinen proben fleißig für den Aufbruch. Sie recken und strecken sich, flattern mit den Miniflügeln, schauen über den Nestrand und piepsen den ganzen Tag lauthals.






Ich bin sehr gespannt, ob die Amselfamilie noch da sein wird, wenn ich später von der Arbeit nach Hause komme, oder ob die Pieplinge den Sprung in die Tiefe bis dahin bereits gewagt haben...

Euch wünsche ich eine schöne neue Woche! Herzliche

Claudiagrüße




Kommentare:

  1. Das ist ja spannend... Die Amseln müssen sich richtig wohl bei dir fühlen. Und sicher, wenn sie immer wieder kommen.
    Viele Grüße aus Potsdam
    Julia

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    1. Oh, ich bin nicht sicher, ob es wieder die Amselmama vom letzten Jahr ist.
      Der Papa ist definitiv nicht der selbe.
      Es ist einfach ein gut geschütztes Eckchen ;o)

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  2. Liebe Claudia,
    gerade musste ich mir quasi die Augen reiben, ob ich richtig sehe, Wahnsinn. Schon startklar für Flugversuche, ich hätte nie gedacht, dass das so schnell geht (mal sehen, wie es bei Fr. Blaumeise sein wird, gestern sah ich sie das erste Mal mit Partner im Hartriegel sitzen).
    Die Bilder und euer friedliches Beisammensein begeistern mich total, wunderschön! Der Amselpapa ist ja wirklich keine zwei Armlängen mehr entfernt. Sie haben ein schönes, behütetes Zuhause gefunden. Manche Menschen nehmen ja auch den Besen und machen die entstehenden Nester weg aus Angst, die Vögel könnten etwas schmutzig machen. So auch die Dame, die im Büro unseres Pflegedienstes putzt. Sie entfernte das Nest eines Rotschwänzchens über der hinteren Eingangstür. Unsere B., die der Dame jeden Morgen beim Nestbau zugesehen hatte, war ziemlich empört und bat darum, dies nicht mehr zu tun. Tatsächlich hat das Rotschwänzchen sich nicht beirren lassen und wieder von vorne angefangen mit dem Bau, wieder an der gleichen Stelle. Diesmal darf das Nest bleiben.
    Danke für die wunderschönen Eindrücke!
    Einen schönen Montag in der Sonne wünscht dir
    Bianca

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    1. Und hast du diesmal Herrn und Frau Meise gemeinsam im Hartriegel geknipst? ;o)

      Ich bin auch total begeistert von diesem Miteinander.
      Balkontür auf, Amsel da.
      Sie zwitschern und hüpfen um mich herum.
      Demnächst, wenn die Pieplinge "unten" gefüttert werden müssen, wir es ungewohnt leer und ruhig werden.
      Allerdings kamen die Eltern im vergangenen Jahr trotzdem weiter zu Besuch, um Rosinen einzusammeln....

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    2. P. S. Und berichte doch mal von den Rotschwänzchen.
      Ich verstehe auch nicht, dass es Leute gibt, die für Tiere kein Verständnis haben...
      Die Amseln sind übrigens sehr reinlich und ordentlich. Es gibt keinen Grund zur Klage!

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  3. Ach wie schön, sie werden immer kräftiger und vielleicht schon flügge ?
    Bin neugierig auf die Fortsetzung.
    Einen schönen Wochenstart wünscht dir
    Jutta

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    1. Dankschön Jutta, sie werden wohl bald weg sein. Claudiagruß mit einem lachenden und einem weinenden Auge...

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  4. Na, das geht bei denen aber flott, mit dem flügge werden!
    Und ratzfatz ist Ruhe im Nest.

    LG,Bianca

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    1. Jo, so ist das.
      Und ich bekomme das "Leere- Nest- Syndrom" und kann schon mal üben, wie es sein wird, wenn mein federloses Menschenküken erst ausfliegt ;o)

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  5. Liebe Claudia,
    herrlich, die Tierwelt und die Natur ! Die Amselmama ist sehr fleißig und schön, dass sie sich bei Euch wohlfühlen. Wir hatten mal Vögel, die in der Zeitungsrolle des Briefkastens genistet haben, vorne kam dann ein riesen Aufkleber für den Zeitungs-und Briefboten drauf "Einwurf verboten" !:-) hat auch geklappt ! Ich beobachte Tiere so gerne !
    Liebe Grüße,
    Deine Birgit

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    1. Das ist ja auch witzig.
      Weißt du, was für Vögel es waren?
      Schon seltsam, wie Tiere zu Kulturfolgern werden...

      Ich hoffe, es wird wie letztes Jahr, wo Familie Amsel nacheinander 3 Bruten (14 Eier, 13 Küken, von 3- en weiß ich, dass sie nicht überlebt haben) hier bei uns aufgezogen hat.
      Ohne Amseln fehlt mir was ;o)

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  6. Ich gebe ihnen noch einen Tag ;) Ein wenig wehmütig wird man da ja schon, gell?
    Und wie stolz der Amselpapa auf seinen Nachwuchs ist, kann man richtig sehen :)

    Beste Grüße,

    Kivi

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    1. Ja. Und ich bin auch sehr stolz. Auf den Amselpapa, die Amselmama (die dind echt total treusorgend!) UND auf den Nachwuchs...
      Bin sehr wehmütig. Aber die Natur nimmt ihren Lauf und das ist gut so.
      Noch sind sie da und piepsen und üben flattern da oben unentwegt.

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  7. Ach, Ihr habt´s wirklich schon auf dem Balkon und die Amselfamilie auch.
    Tolle Fotos, so nah kommt man ja sonst nicht ran.
    LG Judy

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    1. Nein, das kommt man sonst nicht. Und das, wo ich sooo neugierig bin ;o)

      Ich mag meinen Balkon sehr.
      Kannst du dir vorstellen, dass der Liebste lieber drinnen auf dem Sofa sitzt?! Echt unfassbar und ganz schön traurig...

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  8. Ganz klasse sind deine Bilder! Die Kleinen sind aber wirklich fotogen:-) Das baldige Flüggewerden stimmt mich ein bisschen melancholich, erinnert mich an die eigenen Kinder, die auch bald (zumindest die Große) flügge werden und uns verlassen.
    Herzliche Grüße,
    Gina

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  9. Ach ja, Gina, solche Gedanken packen mich auch. Obwohl mir immer klar war, dass alles seine Zeit hat...

    Die Kleinen sind fotogen, aber am eitelsten präsentiert sich der Amselpapa vor der Kamera - Männer halt ;o)

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  10. Das ging aber jetzt schnell , von diesen kleinen nackten Vogelbabys zu bald , jetzt sehr bald oder schon gewesen, flügge Amselkindern .
    Ich und so schöne Bilder wieder , ich hatte noch kein Nest so nahe . Früher auf dem Balkon auch nicht . Nun im Garten in den letzten 2 Jahren war es mir auch nicht vergönnt , nun ist es wohl auch eher schwierig , da ja die schönen Bäume gefällt wurden .
    Aber ein Amselpärchen und Eichelhäher hopsen auch auf der Wiese rum, auch wenn ich draußen bin . Und das Eichhörnchen haut auch nich mehr so schnell ab . Die Tiere entwickeln da auch so ein Vertrauen , meine Eltern erzählen auch oft von Amsel , die ankommen , wenn im Beet gewühlt wird und sich auch sehr heranbegeben .
    Ach das ist schon herrlich , sowas einfach nur beobachten zu dürfen .
    Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüsse Jani

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    1. Liebe Jani,
      ja, viel zu schnell geht es jedes Mal.
      2 Wochen von der Eiablage bis zum Schlüpfen. Und noch 2 Wochen bis sie aus dem Nest sind.
      Der Eichelhäher wär gar nicht gut, für die Pieplinge. Der würde - genau wie die Elstern - kurzen Prozeß mit den kleinen Dingern machen...
      Claudiagruß

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  11. Wow, die haben ein ganz schönes Tempo drauf in Sachen wachsen... Sind sie denn jetzt noch da? Super, dass du das so aus nächster Nähe beobachten darfst.
    Wir haben hier in unserem Wilden Wohnzimmer mittlerweile vier Amseln, ich freu mich jedesmal, wenn sie vorbeischauchen...

    LG Nanne

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    1. Liebe Nanne, heute früh sind sie hinunter ins Leben geflattert.
      Ich werde noch davon berichten
      Claudiagruß

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