Freitag, 24. Januar 2014

Beleuchtet: Zwiespalt


In der letzten Zeit habe ich ja öfter mal aus den Seiten eines alten Buches gebastelt... (Vgl. hier: klick, klick und klick.)

Judy hatte im Advent auf ihrem Blog (hier!) ein Windlicht gepostet, das mich inspiriert hat, meine Lampe vom Küchenfenster neu zu gestalten.
Die Lampe "Grönö" stammte vom Möbelschweden und ist inzwischen dort leider nicht mehr erhältlich.
In diversen Varianten habe ich sie bereits verziehrt und meine Wohnung damit beleuchtet oder einige Exemplare auch verschenkt.

Meine Lampe im Küchenfenster hatte mir seit einiger Zeit nicht mehr so richtig gefallen. Eine Umgestaltung tat Not - und hier kommt das Ergebnis:


Grönö von vorne...
  
... und Grönö von hinten.


Mit Tapetenkleister habe ich sowohl ein transparentes textiles Gewebe aus dem Bastelladen auf dem Glas befestigt, als auch anschließend eine kleine Stadt - freihand aus Buchseiten ausgeschnitten - darauf fixiert.
(Das war übrigens nicht mein erster Versuch, dieses Lampenmodel zu individualisieren. Hier klick! hatte ich auch schon eine Variante gezeigt.)

Die Lampe macht ein angenehmes indirektes Licht im Raum. Das ist schön gemütlich und heimelig.
Ich mag es nicht, in eine dunkle Küche hineinzukommen.
Während der finsteren Jahreszeit erhellt sie deshalb täglich unsere Küche vom Eintritt der Dämmerung bis zur Schlafenszeit.

Eigentlich gefällt mir die Lampe so in der neuen Version ziemlich gut. Eigentlich und ziemlich.
Aaaber, so gut sie mir auch gefällt, irgendwie paßt sie nicht so richtig zu meinem Stil?!
Nicht zum Linnea- Monatsbild und nicht zu den dazugehörigen Ostheimer Figuren.
Und ich fürchte auch sonst findet sich in unserem Zuhause kein Plätzchen, wo das relativ klare, wenig verspielte Design der Lampe nicht in starkem Kontrast zur sonstigen Deko stünde...




So bleibt denn vorerst die Lampe im Küchenfenster, auch wenn ich damit nicht glücklich bin, denn um die Stadt wieder abzulösen, gefällt sie mir letztlich doch zu gut. Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Tat...


Donnerstag, 23. Januar 2014

Lieblings- Wintergedicht einer Schneckenfreundin ;o)

 

 

Die Schnecke im Winter

Naht der Winter,
geh ich ins Haus,
mache die Türe zu:
Winter, bleib drauß!

Zu ist die Türe.
Komme, wer will:
Ich bin zu sprechen
erst im April.

Josef Guggenmos

  




Mittwoch, 22. Januar 2014

Antifrust - Vorfrühlingseinkauf


Draußen ist es neblig- grau, der Nieselregen gefriert auf der Erde, nur wenig Licht erhellt den Tag und ich dürste nach ein wenig Farbe.




Ich weiß, es ist zu früh.
Sonst kaufe ich Frühblüher niemals- nie- nicht vor Februar. Aber dieses Jahr hat das Wetter mich schon angefüttert.
Am Neujahrstag, am 6. Januar und auch vergangene Woche in der Mittagspause oder hier wähnte ich mich schon mit der Kaffeetasse in der Sonne auf dem Balkon...

Ich habs getan:



Ein dicker Tulpenstrauß, eine Primel, eine Hyazinthe, ein Frühlingsbastelheft und die ersten Samen für die neue Balkonsaison hüpften in meinen Einkaufkorb...
 



Kein Sonnenbad auf dem Balkon, aber immerhin ein kleiner Trost. Etwas Seelensonne im Januargrau.
Und leckeren Kaffee (mit Karamellsirup) gab es natürlich drinnen an meinen Lieblingsplatz am Küchenfenster auch.




Und liebe S., dieses Foto ist für dich, verbunden mit guten Wünschen, lieben Grüßen und der Hoffnung, dass du bald wieder gesund bist:


Erkennst du das Glas unter der Hyazinthe? Sehr vielseitig einsetzbar   ;o)


Zu guter Letzt noch eine andere Art von Sonnenschein. Hier war ja nicht so wirklich viel von ihm zu erkennen, dabei kann er sich durchaus sehen lassen, der süße Timmy.
So neugierig, wie er guckt, glaube ich, er möchte euch auch gern mal kennenlernen...



 


... in unsere Herzen hat sich der kleine Schlingel mit seinen Samtpfötchen längst schon geschlichen. Timmy kommt übrigens aus dem Tierheim und hat sich bei meiner Ma bereits ganz gut eingelebt.



Dienstag, 21. Januar 2014

Geschenk der Erinnerung


Wie ich schonmal hier und hier im Blog beschrieben hatte, bin ich als Kind während der Ferien häufig in Berlin bei meinen Großeltern gewesen, zu denen trotz der räumlichen Entfernung ein enges Verhältnis bestand.

Bei Oma und Opa im Wohnzimmer gab es eine Kuckucksuhr.
So ein Modell, ungefähr wie hier ist das gewesen.
Als kleines Mädchen war ich fasziniert von der Uhr. Geduldig erfüllte mir mein Opa wieder und wieder den Wunsch, die Uhr nochmal "kuckuck" rufen zu lassen. - Auch außerhalb der vollen Stunde.

Ich erinnere mich später an den Anblick meines Opas, wie er - meinen älteren Sohn als Kleinkind auf dem Arm - vor der Uhr stand und auch ihm den Kuckuck zeigte.

Ehrlich gesagt finde ich heute diese etwas altmodischen traditionellen Kuckucksuhren ziemlich scheußlich...

Vor Weihnachten waren der Liebste und ich in Hannovers Innenstadt unterwegs, auf der Jagd nach einem Weihnachtsgeschenk für seine Eltern.
Der Vater meines Freundes begeistert sich für Ornithologie und so fiel uns in einem Schaufenster eine Kuckucksuhr in den Blick. Eine moderne Kuckucksuhr!
Wir haben die Uhr gekauft. Zweimal gleich. Einmal als Geschenk für die Eltern des Liebsten und einmal für mich...








... und jedesmal, wenn der Kuckuck ruft, denke ich an meine Großeltern, an meine Ferien in der Kindheit und freue mich über dieses wunderbare tägliche Geschenk, das ich mir selbst zu Weihnachten gemacht habe.



Sonntag, 19. Januar 2014

7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick

 

"7 Tage - 7 Bilder" 

... hatte Frau Frische Brise am vergangenen Sonntag ihren Post betitelt...
Folgende Unterhaltung schloß sich zwischen ihr und mir in den Kommentaren dann dem Post an:


Hallo Frau Frische Brise,
7 Tage - 7 Bilder? Ist das eine Zufallsüberschrift, oder auch so eine Blog- Verlinkungsaktion?
Gute Besserung und
Sonntagsclaudiagruß





  1. Wieso? Das kam mir heute in den Sinn. Hätte ich vor dem Schreiben der Überschrift erst googeln sollen?!
  2. Nee ;o)
    - Aber es klingt von der Art her so ähnlich wie "12 von 12" und da dachte ich, vielleicht gibts so eine Aktion irgenswo im Bloggerland und du hast nur vergessen, zu verlinken?!
    (Da der 12. meist auf Werktage fällt und mir 12 leidlich abwechslungsreiche Fotos während eines Arbeitstages am Schreibtisch eher nicht möglich sind, hätte ich mich über "7 Tage - 7 Bilder" sehr gefreut... In 7 Tagen bietet sich dann doch genug Alltagsbunt- es PRIVATleben, um mal mitzumachen.)
  3. Oh, das ist doch eine schöne Idee!
    Mach gerne mit!

Und hier kommt er nun (tatatata... - Trommelwirbel!) mein allererster Wochenrückblick 

7 Tage - 7 Bilder:

 
"Entschädigungsnachtisch" -hauptsächlich für den, der Königsberger Klopse nicht so mag...


Sehr traurig: Abschied nehmen müssen.


Die allererste Forsythienblüte des Jahres...


Genuß: wunderschöner Vollmond.


Ein neues Familienmitglied begrüßen dürfen. Bei meiner Ma ist jetzt Timmy eingezogen!


Mittagspause im Stadtpark. Hier wird wohl schon für den Frühling aufgeräumt...


Bei uns piepts... Ob das etwa unser Amselpapa ist?


Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
Herzliche
Claudiagrüße