Freitag, 7. Februar 2014

An die Bäume im Winter





An die Bäume im Winter

 Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme
 Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab!
 Ach, ihr müsst noch harren, ihr armen Söhne der Erde,
 Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag!
 Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling  Euch; 
nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? 
Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir!
 Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor.

 Johann Gottfried von Herder
 (1744–1803)


 

 
 

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!
Laßt es euch gutgehen, egal wie das Wetter wird...

Herzliche
Claudiagrüße 

 

Mittwoch, 5. Februar 2014

Fruchtquark mit Schokoküssen


Vergangenen Samstag waren wir mit Freunden verabredet und zu diesem Anlass habe ich mal wieder eine große Schüssel von dieser Nachspeise zubereitet, die wir total lecker finden:




Zutaten:

  • 200 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 500 g Quark (20%)
  • 100 g Creme fraîche
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 15 g Zucker
  • 6 Schokoküsse
  • 1 Dose Mandarinen (auch mit der entsprechenden Menge Schattenmorellen sehr lecker!) 

 

Und so gehts:

  • Die Schlagsahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.
  • Das Obst abgießen, den Fruchtsaft auffangen. Einige Manderinenscheiben für die Deko aufheben.
  • Den Waffelboden von den Schokoküssen ablösen und beiseite stellen.

Pssst, nicht wundern, ich habe die doppelte Menge zubereitet...

  • Den Quark mit der Creme fraîche, dem Zucker, dem Zitronensaft, 4 Esslöffeln des aufgefangenen Fruchtsaftes sowie den Schokoküssen (Ja, wirklich. Einfach untermixen!) verrühren.
  • Das Obst dazugeben und ebenfalls verrühren.
  • Die Schlagsahne unterheben
  • Die Quarkcreme in Dessertgläser oder eine große Schüssel füllen.
Man kann den Nachtisch auch gut schon einen Tag früher zubereiten und dann kühl stellen.
Ich finde, es schmeckt noch besser, wenn die Creme etwas durchziehen konnte.
  • Kurz vor dem Servieren mit den Böden der Schokoküsse sowie einigen Mandarinenscheiben verzieren.






Dienstag, 4. Februar 2014

Unser Wochenende - "Neues Haus" in Hannover


Das letzte Wochenende verging mal wieder viel zu schnell.
Nach einer anstrengenden vorigen Woche konnte ich die beiden freien Tage kaum erwarten.
Der Samstag - das Wetter war trüb und nieselig, verging mit Hausarbeiten und Herumgetrödel.
Abends waren wir mit Freunden verabredet.

Der Sonntag begrüßte uns mit deutlich milderen Temperaturen, als die Tage zuvor. Die Sonne schien ins Zimmer und mich zog es nach draußen...

Oft fuhr ich schon in Hannovers Oststadt mit dem Auto an der Musikhochschule vorbei.




Jedesmal dachte ich in den letzten Jahren, dass es schön wäre, einmal dort spazieren zu gehen und den alten Torbogen, der vor dem wenig ästhetischen moderneren Gebäude der Hochschule den Platz schmückt, genauer anzuschauen.




Ich wollte mich informieren, zu was für einem Gebäude der Torbogen ursprünglich gehörte und machte mich deshalb in der Morgensonne zum Emmichplatz auf den Weg.

Ich hätte erwartet, eine Infotafel vorzufinden.

Leider scheint es keine zu geben?! 
Nun reizte mich natürlich die Geschichte des Bauwerkes erst recht...
Erst eine längere Suche im Internet brachte die gewünschte Information (Quelle Wikipedia):

An Stelle des Torbogens war ursprünglich der Standort eines Fachwerkgebäudes, das 1712 als Pestlazarett - damals noch außerhalb der Stadtmauern - dort gebaut worden war. Als Lazarett wurde das Gebäude jedoch nie benutzt, da die befürchtete Seuche zum Glück ausblieb.

Das Haus diente zunächst ab 1714 als Ausflugslokal, der "Weinschenke im Neuenhause" - und mehr als 100 Jahre später ab 1837 auch als Sommertheater.
Sogar Tiere wurden dann ab 1865 in Käfigen dort gehalten, somit war das Haus, das sich in der Nähe des heutigen Zoos befindet, hierfür ein Vorläufer.
1892 wurde das alte Gebäude abgerissen. - zugunsten eines neuen "Neuen Hauses".




Dieser Bau beherbergte ein Konzertcafé, dessen Eingang der Pavillon gewesen ist. Das Café hatte umfangreiche Außenanlagen: Terrassen, Garten und Park.
Nach dem 1. Weltkrieg verlor sich das Interesse der Bevölkerung mehr und mehr.
Im 3. Reich wurde dieses "Neue Haus" schließlich geschlossen und von den Nazis für ihre Zwecke verwendet.
Im Krieg nahm das Gebäude zwar Schaden, wurde jedoch anschließend schnell provisorisch wieder hergestellt.

Ab 1948 war das Gebäude nochmals Standort eines Restaurantbetriebs und wurde dann auch von der Landesbühne Hannover genutzt.
1970 sollte schließlich am Platz des "Neuen Hauses" die Musikhochschule gebaut werden.
Das alte Gemäuer wurde abgerissen und durch einen Betonbau ersetzt.
Die ursprünglichen erhaltenen Torarkaden wurden wiedererrichtet und unter Denkmalschutz gestellt.

Echt spannend, was sich an alltäglichen Wegen verbergen kann.
Es lohnt wirklich, öfter mal genauer hinzuschauen.
Schön die Heimatstadt so bewußt zu erleben und noch immer wieder etwas Neues zu entdecken.


Rechts im Hintergrund befindet sich der Betonbau der Musikhochschule


Nachdem die Fotos entstanden waren, überlegte ich in der Sonne den ersten "Draußen- Milchkaffee 2014" zu trinken.
Gegenüber der Musikhochschule gibt es ein kleines Café - einige Kissen lagen an einem geschützten Plätzchen bereits einladend bereit... könnt ihr das auf dem Foto erkennen?




Mit meiner Ma hatte ich dort im vergangenen Sommer bereits einmal eine kurze Mittagspause eingelegt.
Leider entdeckte ich beim Näherkommen, dass das Café sein Angebot verändert hat.
Alle Speisen und Getränke sind nun - einem aktuellen Trend entsprechend - vegan.
Schade. Sojamilch mochte ich nicht trinken müssen! Also schnell zurück zum Liebsten nach Hause. Dort habe ich es mir dann mit einer groooßen Tasse Tee gemütlich gemacht   ;o)






Sonntag, 2. Februar 2014

7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick


Wann beginnt die Woche? Am Sonntag!
Und deshalb beginnt auch mein Wochenrückblick am vergangenen Sonntag:


Aufwachen in der Wohnung des Liebsten. Es ist klapperkalt!


RÜCKblick wörtlich gesehen: Sonntagsspaziergang im Winterwald.
Und mein Barometer fällt. Das wird wohl heißen: noch mehr Schnee?!!!
Schuhgröße 44...
Jetzt wird auch der jüngere meiner beiden Lieblingssöhne endgültig erwachsen...
Draußen frischer Neuschnee. Ich zog das Rollo hoch und wappnete mich bereits für morgendliche Diskussionen zu Fragen der Art "Warum kann ich heute nicht in Chucks (Stoffschuhe!!!? Dünne, glatte Gummisohle!!!?) zur Schule gehen?"

Und dann das: Er betritt die Küche: "Mist. Mama, hast du schon aus dem Fenster gesehen? Wir sind eingeschneit. Hatte ich nicht noch irgendwo gefütterte Winterschuhe?" WAS? WIE BITTE??? Ich muss mich verhört haben. 

Jepp. Hat er. Und ich glaube, es war das erste Mal, dass er sie freiwillig angezogen hat. Wie gut, dass seine Füße bereits seit 3 Jahren nicht mehr gewachsen sind  ;o)

 
Autsch!


Ofenkäse mit Brot und Salat

Seit vielen Jahren "feiern" wir auf diese Weise zu Anfang jeder Ferien. 
Traditionelles Abendessen, schön und wichtig, auch wenn nur 2 Tage Zeugnisferien sind...


Und wir leihen eine DVD von der Videothek aus, die wir anschließend gemeinsam schauen.
Gar nicht mehr so einfach wie früher, noch einen Film zu finden, der alle anspricht. Dieses Mal haben wir "Paulette" geschaut. Auch für großgewordene Kinder ganz unterhaltsam.



Winterbalkon

Wahnsinn, dass diese Woche schon vorüber ist. 
Vertretung und gaaanz viel Arbeit gibts gerade im Büro. 
Wenig ruhige Zeit zu Hause. Kaum Pausen. Ich habe hier nichts Nennenswertes geschafft, worüber zu schreiben lohnt und hätte auch sowieso keine Zeit zum Posten gehabt. 
Winterblogflaute? Und mir scheint, bei manch anderer Bloggerin ist z. Zt. auch ein wenig "die Luft raus"...?



Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
Herzliche
Claudiagrüße 

"7 Tage - 7 Bilder" ... nach einem Post von Frau Frische Brise. - Sonntags ein Rückblick auf die vergangene Woche.