Samstag, 22. Februar 2014

Gestrickter Schulterwärmer


Bereits letzten Winter hatte ich mir - um der damaligen Kälte besser trotzen zu können - einen kuschelig warmen Schulterwärmer aus wunderbarer Noro- Wolle in absoluter Traumfarbe (und NEIN! diesmal ist es nicht schwarz...) gestrickt, den ich heute hier endlich mal zeigen möchte.

Während einer Mittagspause im Stadtpark sind die Fotos entstanden.
Mein bereits hier erprobtes Model war schnell überredet - und diesmal war die Dame wenigstens auch züchtig bedeckt! - sich erneut zur Verfügung zu stellen.
Und ihr scheint mein Schulterwärmer gut zu gefallen, denn so sehr ich mich auch bemüht habe, damit sie mal in die Kamera schaut, sie konnte ihren Blick gar nicht von dem wollenen Kragen losreißen.  ;o)








Der Schulterwärmer ist nicht in Runden gestrickt, sondern quer - also als breiter Schal, damit die Farbverläufe gut zur Geltung kommen.
Außerdem läßt sich so die richtige Weite besser bestimmen.




Ich hatte 60 Maschen angeschlagen und dicke Nadeln benutzt (vielleicht könnte es Stärke 8 gewesen sein?!) damit das Strickteil nicht zu fest wird, sondern schön weich fällt.
Das Muster ist simpel: 8 Reihen glatt rechts wechseln sich mit 8 Reihen kraus links immer ab.




Als genug Reihen gestrickt waren, habe ich die Maschen abgekettelt und Anfang und Ende zusammengenäht.
Allerdings nicht ganz. Oben ist die Naht ca. 12 cm offen geblieben, wie man auf den Fotos sehen kann.
So weit schlage ich den Rand des Kragens nach außen um.
Ich habe Luftmaschen gehäkelt und damit an einer der beiden Ecken als Blickfang einen großen Perlmuttknopf festgebunden.




Der Schulterwärmer ist sehr angenehm zu tragen. Meistens kombiniere ich ihn mit einem dünnen schwarzen Rollkragenpullover, oder einer glatten schwarzen Bluse zu einer schmalen schwarzen Hose.
Auch über eine dünnere Jacke ist er als wärmendes Accessoire wunderbar geeignet.




P. S.: Ich danke der eisernen Lady für ihre Geduld. Gnädige Frau, Sie sind das perfekte Model   ;o)


Freitag, 21. Februar 2014

Pimp up your Käsebrot ;o) - oder Vitamine, Vitamine...




Wenn man beim Bäcker belegte Brötchen kauft, zeichnen die sich gegenüber der eigenen "ollen Stulle" aus meiner Sicht in der Wahl der Beilagen aus.
Häufig wird Frischkäse anstelle von Butter verwendet und immer ist ein Salatblatt mit von der Partie.
Ich liebe Salat auf dem Brot und im Sommer wächst auf meinem Balkon (klick) deshalb auch seit Jahren Pflücksalat. Aber im Winter...?
Wenn man einen Salatkopf kauft, ist der spätestens am 3. Tag so welk, dass es keine Freude mehr ist, die Blätter zu essen. Selbst wenn man ihn im Kühlschrank und in ein feuchtes Tuch eingeschlagen gelagert hatte.

Vor einiger Zeit habe ich aus dem Supermarkt Salat mitgebracht, der mit seinem Wurzelballen verkauft wurde. Dieser Salat steht nun schon seit fast 2 Wochen in einer Schale auf dem Küchenfensterbrett und wird natürlich regelmäßig gegossen.






Jeden Tag nehme ich davon einige frische, knackige Blätter für unsere Frühstücksbrote.
Lecker ist das - und dem Bäcker schlage ich ein Schnippchen   ;o)




Mein Brot ist hier übrigens mit mittelaltem Goudakäse belegt.

(Ok, zugegeben. Im Alltag steche ich eher nicht unbedingt Herzchen daraus aus, aber zu besonderen Gelegenheiten oder für' s Foto geht das schonmal... ;o)

Besonders gut schmeckt mir eigentlich ein Käse, der mit Wiesenkräutern und/ oder Bergblüten gewürzt wurde.
Zur Zeit bekomme ich den jedoch jahreszeitlich bedingt hier leider nirgends zu kaufen und helfe mir deshalb mit der "Gute Laune" Gewürzblütenmischung von Sonnentor.
Wirklich lecker schmeckt das - und es sieht zudem noch sehr hübsch aus.

Ich wünsche euch heute einen guten Tag!


Montag, 17. Februar 2014

Unser Wochenende


Das Wochenende begann am Freitag damit, dass ich endlich mal zeitig nach Hause kam und - was soll ich euch sagen... die Sonne schien! Ich habe auf dem Balkon zu Mittag essen können.
Wenn kein Wölkchen vor der Sonne stand, waren 22° C! PLUS!!!
Als ich etwas später auf die Idee mit dem Foto kam, war es schon nicht mehr ganz so warm. Trotzdem: diese Mittagspause an einem Freitag im Februar war ein absoluter Genuß!




Am Samstag mußte der Liebste vormittags noch eine berufliche Verpflichtung wahrnehmen. Ich bin mitgefahren, etwas durch ein kleines Städtchen in der Umgebung gebummelt, während er seinen Termin hatte.
In dem Ort gab es einen bestrickten/ behäkelten Baum. Das habe ich schon öfter gesehen und ein paar Fotos mitgebracht, weil es witzig ist und mir wirklich gut gefällt:




 







Wie hätte ich diesen Ausflug genossen, unter "normalen Umständen".
Aber hier ist schon lange nichts mehr normal.
Das ist mir in diesem Zusammenhang einmal mehr so richtig klar geworden.

Maike von "Froh und bunt" hat in ihrem Blog gestern geschrieben, sie wäre "fast wieder gesund".
Ich habe kommentiert. Und da mich seit letzter Woche eine fiese Erkältung plagt, schrieb ich zuerst, selbst auch gern wieder gesund sein zu wollen...
Dann aber änderte ich den Text, denn plötzlich wurde mir klar, lieber als wieder gesund zu sein, möchte ich erstmal wirklich krank sein dürfen. Einfach 2 - 3 Tage im Bett oder auf dem Sofa bleiben können, viel schlafen, Tee trinken und mich auskurieren.

Nicht völlig vergrippt jeden Tag zur Arbeit gehen, weil ich doch die neue Kollegin anlernen muß, den ganzen Tag erklären und voll konzentriert bleiben, neben der eigenen und ihrer zukünftigen Arbeit, denn solang ich sie noch einarbeite, muß ich den Arbeitsplatz mit vertreten.

Nicht trotz allem nach Feierabend den Haushalt irgendwie wuppen und die nicht endenden Diskussionen mit dem großen jüngeren Lieblingskind führen müssen. (Und er nutzt - dumm isser ja nicht, jede kleine Schwäche von mir sofort zu seinen Gunsten aus. Da heißt es volle Aufmerksamkeit zeigen...

@ Maike: Wenn sie klein sind und du bist krank, ist das schwierig und anstrengend, weil du sie trotzdem versorgen mußt.
Wenn sie groß sind und du bist krank, wird es nicht leichter, nur anders...   ;o)

Manchmal weiß ich nicht, wie es gelingt, die Tage durchzustehen.
Und dann, am Wochenende war ich auch einfach nur platt.
Keine Energie sich über den schönen Ausflug zu freuen, keine Kraft, die Pause für mich zu gestalten.
Kein Genuß.


Und nun ist schon wieder Montag und 5 neue Arbeitstage stehen bevor...
All das hatte ich nicht schreiben wollen, als ich diesen Post anfing, der mit "unser Wochenende" übertitelt ist.
Und doch, es tut gut, es ausgesprochen zu haben, denn es beeinträchtigt mich sehr...


Der Sonntag verging gemächlich. Am Morgen mit Trödelei, Kaffee und Netbook auf meinem "Schreibtisch to go" -  im Bett...





Mit vom Liebsten zubereiteten Mittagessen, mit dem Marmorkuchen, den ich vergangene Woche gebacken hatte am Nachmittag...




 ... und mit noch mehr Kaffee...




  ... mit Narzissen...






... mit Wäsche waschen, Küche wischen und Bad putzen... (ok, davon jetzt aber keine Fotos, das bleibt eurer Phantasie überlassen) und am Abend mit einem wunderbaren Sonnenuntergang - vor dem Lieblings- Sonntagabend- Fernsehprogramm: dem Tatort!




Ich wünsche euch eine gute neue Woche. Viele

Claudiagrüße