Samstag, 5. April 2014

5. Update aus dem Amselnest


Hilfe - wir wachsen...
Das Nest ist voll, mit den beiden Rackern. Und sie haben inzwischen ein richtiges Federkleid bekommen. Unfassbar, dass im vergangenen Jahr 5 Pieplinge in so ein Nest gepaßt haben.
Heute habe ich den Balkonteich abgedeckt. Zum Wochenanfang werden sie wohl flügge sein.
Und schließlich sollen sie ja sicher ins Leben starten...






Donnerstag, 3. April 2014

Halskette selbstgemacht


Neulich habe ich hier im Blog einen meiner selbstgemachten Ringe (klick) gepostet und wieder einmal eine erstaunliche Erkenntnis gewonnen.
Manche Posts schiebe ich irgendwie vor mir her, obwohl ich längst weiß, dass und wie ich sie eigentlich schreiben will und vielleicht sogar die Fotos bereits gemacht sind.
Irgendwie schäme ich mich aber ein wenig für den Post, einfach, weil ich denke, der Inhalt wird vielleicht niemanden interessieren.

Und dann? Nanu? Dann gibt es richtig viele Seitenaufrufe und eine Menge lieber Kommentare.

GANZ VIELEN  ♥- LICHEN DANK DAFÜR AN EUCH, ihr Lieben!

So war es bei dem Ring und ich habe mich so doll darüber gefreut und traue mich deshalb heute auch, meine Kette zu bloggen...

Kürzlich hatte ich nämlich irgendwie das Gefühl, mir selbst mal etwas GUTES tun zu wollen - und deshalb habe ich mir eine neue Kette geschenkt  ;o)
Ich mag Silberschmuck und ich mag Perlen...  



 
Das System ist abgeguckt. Es ist denkbar simpel.
Im Schaufenster eines Juwelierladens sah ich das Original. Und den Preis: Unerschwinglich...
Na ja, mein Zubehör ist natürlich nicht sooo hochwertig.
Aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden!

Gebraucht werden:

  • Schmuckdraht silberfarbig "nyloncoated"
  • 1 größere Muschelkernperle (ca. 12mm Durchmesser)
  • 1 kleinere schwarze Polaris- Perle (ca. 8mm Durchmesser)
  • 1 ganz kleine Polaris- Perle (ca. 3mm Durchmesser)
  • 1 kleine Silberschnecke
  • 2 silberne gewellte Zierscheiben
  • 1 silberfarbene Quetschperle
(Natürlich kann das Prinzip der Kette auch mit anders farbigem Zubehör nachgemacht werden.)

Den Schmuckdraht zuerst doppelt so lang zuschneiden, wie die Kette werden soll.
(Achtung, nicht zu kurz! Sie sollte halsnah, aber nicht total eng sitzen.)

Die Schnittstellen zusammennehmen und in folgender Reihenfolge die Teile auf beide Drahtenden zusammen auffädeln:

Die Muschelkernperle, beide gewellte Zierscheiben (und zwar so herum, wie Becken - ich meine das Musikinstrument, also so, dass die "offenen" Seiten in der Mitte zusammen kommen und die mittleren runden Wölbungen zu den Perlin hin zeigen.), die größere der schwarzen Polaris- Perlen, die Silberschnecke und nun die kleinere schwarze Polaris- Perle. Jetzt die Quetschperle ebenfalls auf beide Drahtenden ziehen und mit einer kleinen Zange zusammendrücken. So sieht das dann aus...




Im Grunde war es das bereits.
Die Kette wird geschlossen, indem die Schlaufe der einen Seite über das Ende der anderen - und zwar zwischen Silberschnecke und größerer Polaris- Perle - gezogen wird.
Die Muschelkernperle und die eine der beiden silbernen Zierscheiben werden an das "andere Ende" geschoben und ziehen somit die Schlaufe zu. Und ja: das hält. Wirklich!




Hier nochmal seitenverkehrt...
Mir gefällt sehr gut, dass der Draht 2- fädig läuft.
Und dass die Perlen nicht in einer Reihe liegen, sondern ein Dreieck bilden.




Und dieses Exemplar habe ich an jemand anderen verschenkt. Die große Polarisperle war noch von den Ohrringen aus dieser (klick) Verlosung übrig. (Hier ist die Schlinge direkt nach der ganz kleinen Perle umgelegt. Mit der ovalen Perle fand ich die Proportionen so stimmiger.)






4.Update aus dem Amselnest


Es ist unglaublich, wie schnell unsere Pieplinge wachsen. Aber kein Wunder, unermütlich schleppen die Eltern Futter herbei. Es gibt lecker Würmer (die im Schnabel noch mächtig zappeln) von Mama...




... und lecker Würmer vom Papa.




Manchmal gibt es auch Rosinen. Die stellt die (ähhöm, hüstel) Amselpatentante hin...
Erst picken die Elternvögel einige auf und wenn sie selbst genug gefressen haben, behalten sie die Rosinen im Schnabel, fliegen zur Erde, wälzen sie am Boden und bringen sie - sozusagen paniert - zurück, um die Kleinen damit zu füttern.
Das hatte ich letztes Jahr schon beobachtet. Und mich gewundert. Vermutlich brauchen die Jungvögel den Sand für die Verdauung?!




Die Amseleltern lassen sich kaum davon stören, wenn wir draußen auf dem Balkon sitzen.
Sie kommen ganz nah an uns heran. Zwitschern auf dem Balkongeländer, sitzen auf dem Rand der Blumenkübel.
Der Teller mit Haferflocken und Rosinen steht z. B. auf dem Boden, nur einen halben Meter von meinem Stuhl entfernt. Sie fressen, trotzdem ich dort sitze. Es ist zu schön!

Nur wenn ich auf den Stuhl steige und die Kamera über das Nest mit ihren Kleinen halten, werden sie nervös. Dann schimpfen sie laut und der Amselpapa übt Sturzflug auf mich. - Bislang hat er allerdings noch immer rechtzeitig vor einer Kollision abgedreht ;o)




Seit Dienstag haben die Pieplinge übrigens die Augen offen.
Auch eines der beiden Eier, aus denen keine Küken geschlüpft waren, kann man auf dem Bild erkennen. Sie liegen nach wie vor im Nest.

Und hier nochmal beide Elternteile zusammen am Nest... (der Papa mit Rosinen im Schnabel  ;o)



Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag!

Viele Claudiagrüße

Dienstag, 1. April 2014

Willkommen im April!


April, da denke ich an:

 

  • Aprilscherze - und die Geschichten von "Schnüpperle: in unserem Garten steht ein Storch"
  • Hagelschauer und plötzlich wechselndes Wetter
  • Oft schon ist es im April noch einmal wieder kälter, als im März
  • Urlaub in der Karwoche, Jahr für Jahr seit ich Kinder habe
  • Basteleien und bemalte Ostereier, gemütliche Runden an unserem großen runden Tisch
  • "Angrillen" in den Ferien
  • Kressenester säen
  • Frühlingskekse backen
  • Eierlikör selber machen
  • Ausflüge in den Zoo oder in einen Wildtierpark 
  • Den Osterstrauß schneiden und schmücken
  • Besondere Gottesdienste in der Karwoche, mündend in die Feier der Osternacht 
  • Endlich wieder "Hallelujah" singen!
  • Frohe Ostertage mit meinen Lieben
  • Osterspaziergang im nahe gelegenen Wäldchen, Schlüsselblumen dort überall
  • Meine allererste bewußte Erinnerung: Ich war noch sehr klein - vielleicht 2 Jahre alt? - Es war Ostern und ich fand ein Osternest in unserer Küche im Backofen. Ich weiß, dass ich später immer wieder nachgeschaut habe und nicht verstehen konnte, dass nicht nochmal dort so etwas Schönes versteckt war...
  • Den Geruch künstlichen grünen Ostergrases, das es gab, als ich Kind war und dazu den Geschmack dieser kleinen harten Zuckereier
  • Geweckt werden, vom Gurren der Tauben, die in den hohen Pappeln saßen, im Hinterhof bei meinen Großeltern in Berlin, wo ich jedes Jahr die Osterferien verbringen durfte. 

 

 
Ein wunderbares Geschenk, gemacht von M. (Ostern 2013)




Sonntag, 30. März 2014

Frühlingsgruß/ FrühlingsKuss - ein kleines Giveaway


Teebeutel "FrühlingsKuss" von Sonnentor.

Wie im Blog schon mehrfach berichtet, singe ich hier bei uns seit vielen Jahren in einem Chor für moderne Kirchenmusik.
Wir proben regelmäßig und das Singen ist immer sehr entspannend. Ich mag die Musik.
Und natürlich mag ich auch all die lieben Leutchen, die zu unserem Chor gehören.

Um ihnen eine kleine Freude zu machen, habe ich neulich während der Pause bei der Probe "Frühlingsküßchen" verteilt.


 

Hier hatte ich damals gezeigt (klick), als im Advent meine Kollegen zum Nikolaus auf ihren Schreibtischen eine kleine Überraschung gefunden haben, wie man Zuckerstückchen verziert.
Jetzt im Frühling natürlich nicht mit Sternen und Tannenbäumen, sondern mit Blümchen.





Meine Sängerinnen- und Sängerkollegenhaben sich - glaube ich - ziemlich über die unverhoffte Überraschung gefreut  ;o)