Donnerstag, 10. April 2014

Schneller Käsekuchen ohne Boden aus der Microwelle




Am vergangenen Samstag fuhr der jüngere der beiden Lieblingssöhne in den Urlaub. Ohne mich. Er hatte schon Ferien, ich mußte noch arbeiten. So unfair ist das Leben  ;o)
Der Liebste und ich haben somit das Wochenende allein verbracht. Ich wollte uns gern einen Kuchen backen, der nicht so groß ist. Nur für uns zwei...

Vergangene Woche hatte mir eine befreundete Kollegin ins Büro ein Stück Kuchen mitgebracht.
Der Kuchen war super lecker. Es war ein Käsekuchen, der in der Microwelle zubereitet wird.
Ich bat meine Freundin um das Rezept und möchte es hier heute gern weitergeben.

Die Zutaten:

  • 500 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 125 g geschmolzene Butter
  • Saft einer halben Zitrone 

Und so wird's gemacht: 

Alle Zutaten gründlich verrühren. (man benötigt NICHT zwingend einen Mixer!)
Eine Microwellenform - unsere hat einen Durchmesser von 18 cm und ein Fassungsvermögen von 1,5 Litern - gut einfetten. Den Teig in die Form füllen und...




... bei 600 Watt ca. 20 Minuten (ohne Deckel!) garen.
Nach Ende der Garzeit noch etwas in der Form auskühlen lassen und schließlich auf einen Teller stürtzen.


Da die Zubereitung "nur" in der Microwelle erfolgt, wird der Teig nicht braun.
Der Liebste hat nicht ganz zu Unrecht ein wenig über die Optik gelästert. Außerdem fehlte ihm der Boden. Mir nicht!  ;o)

Dieser Kuchen ist schön schnell zubereitet, braucht allerdings einige Zeit, um auszukühlen.
Die Masse schmeckt gut, ist cremig und locker. Ein perfektes Rezept für mich!




Außerdem wollte ich noch meine neue Mini- Gugl- Form einweihen, die ich beim Kaffeeröster erstanden hatte.
Im Blog "Zackenschere" von Dörthe (klick) las ich kürzlich dafür ein passendes Rezept.
Es ist ein veganes Rezept. Statt Eiern wird Apfelmus für den Teig verwendet.
Die Idee fand ich interessant und so entstanden die niedlichen kleinen Gugl, die auf den Fotos neben dem Käsekuchen zu sehen sind.

Die Gugls waren uns nicht süß genug, deshalb habe ich sie nachträglich mit Zuckerguß verfeinert.
Das nächste Mal würde ich einfach etwas mehr Zucker verwenden.
Außerdem, da es mir ja nicht darauf ankam, dass das Rezept vegan war, vielleicht noch Eischnee unterheben, damit die Küchlein etwas lockerer werden.








Mittwoch, 9. April 2014

7. - und vorerst letztes Update aus dem Amselnest...


Gestern Morgen begann der Tag damit, dass ich meinen Wecker überhört hatte und erschrocken aus dem Bett sprang.
Nach den üblichen morgendlichen Tätigkeiten wollte ich noch schnell einen Blick auf den Balkon werfen.
Zu spät war ich ja nun schließlich sowieso schon dran und - na ja, so richtig zu spät kommen kann ich eigentlich auch gar nicht - denn wir haben gleitende Arbeitszeit...

Ich spendierte unserer Amselfamilie also erstmal ein Rosinenfrühstück. Sie nahmen dankend an  ;o)




Plötzlich stand so ein kleiner Piepling vorn an der Kante...




... und sprang ohne lange Bedenkzeit hinunter auf den Boden des Balkons.




Papa aufgeregt, Mama aufgeregt, Claudia aufgeregt. - Piepling entspannt!
Drei - vier Hüpfer und noch einen Sprung. Schwups, war er ganz unten (wir wohnen im 1. Stock!) auf der Wiese. Papa schaute staunend hinterher.




Tja. Und Nummer zwei? Die guckte etwas sparsam, besann sich dann aber doch und sprang ebenfalls auf den Balkonboden hinab.
Im Gegensatz zu seinem Geschwister war das zweite Küken nicht so zielsicher. Es hüpfte ziemlich lange auf dem Balkon umher. - Und zwar in die falsche Richtung.
Es irrte zwischen den Blumenkübeln herum und unter der Korbsitzbank. Es flatterte unten gegen die Wohnzimmerscheibe, die bis zum Boden reicht. Die Eltern waren sehr nervös, piepsten laut und flogen immer wieder zum Amselkind und zurück aufs Geländer.
Schließlich flatterte der Piepling auf die Lehne der Korbbank, saß dort oben, mit dem Gesicht zur Wand und ruhte ein wenig aus.




Nach der Pause flattert das Kleine über den großen Topf mit der Birke nach vorn und machte Halt auf dem rechten Eckpfeiler meines Balkons. Da stand es nun und schaute nicht mehr zurück...




Hah. Doch! Einen kleinen kurzen Blick kriegte ich - für's Foto  ;o)




Nach einer gaaanzen langen Zeit, die es dort verharrte, flog es plötzlich los. Erstaunlich schnell und weit. HALT. Viel zu weit! Es flog nicht, wie das erste Küken direkt nach unten und versteckte sich im Vorgarten, sondern weit fort über die Garagendächer hinweg in Richtung Straße. Es war mir aus dem Blick verschwunden. Oh nein. Wo die Amselmama war, weiß ich nicht. Der Amselpapa saß jedenfalls noch immer bei mir auf dem Balkon.

Ich musste jetzt endlich mal los ins Büro. Hier gab es für mich vorerst nichts mehr zu tun.

Als ich später von der Arbeit nach Hause kam, regnete es und war kalt. Kurz hatte es auf der Rückfahrt sogar gehagelt.
So eine Gemeinheit. Die ganze Zeit hatten wir mildes, trockenes Frühlingswetter und gerade jetzt, wo die Pieplinge ausflogen, war es draußen so ungastlich.
Trotzdem bot sich ein gewohntes Bild. Der Amselpapa saß im Baum, gegenüber dem Balkon und flötete, die Amselmama suchte Würmer im Rasen vor dem Haus.
Aber, kein Küken weit und breit.
Ich betrat den Balkon. Was soll ich euch sagen? Sie kamen sofort. Alle beide Amseleltern fanden sich auf dem Balkongeländer ein.




Sweet home? Vorbei!

Aber es gab noch Rosinen.
Ich war gespannt, was sie damit tun würden.
Selber fressen? Nein! Jeder flog mit 2 Rosinen im Schnabel in eine andere Richtung und verschwand im Gebüsch. Kurze Zeit später tauchten sie wieder auf. Die Schnäbel waren leer!
Mit dem Fotoapparat ging ich nach unten und fand zumindest Nummer 1 gut versteckt zwischen Blättern:




Ach, ich hoffe so, dass sie beide durchkommen. Dass ihnen Katzen, Elstern, Autos, Kälte und Regen ect. nichts anhaben werden.

Und ich hoffe, die Amseleltern kehren zurück, wenn sie die Pieplinge unten nicht mehr füttern müssen und brüten erneut bei uns.
3x hintereinander war im vergangenen Sommer das Nest belegt.
Dies war das Resümee vom vergangenen Sommer:
- 14 Eier hat Mama Amsel (in 2013) insgesamt auf meinem Balkon ins Nest gelegt.
- Beim letzten Gelege ging ihr der Amselpapa verloren.
- 13 Küken sind geschlüpft.
- Von Dreien weiß ich, dass sie nicht überlebt haben...
- Im besten Fall gibt es also zehn junge Amseln, die von hier ins Leben gestartet sind.
- Sehr viel Freude hatte ich an den Amseleltern und ihrem Nachwuchs...

Wer über die letzte der 3 Bruten des Vorjahres nochmal nachlesen möchte, kann das hier (klick) gerne tun!

Wie mag das Amseljahr 2014 werden? Leer, ruhig und ein wenig traurig ist es jedenfalls ohne Familie Amsel hier...

Herzliche Claudiagrüße



Dienstag, 8. April 2014

Aprilkäfer?! ;o)


Gestern während der Mittagspause war ich mal wieder im nahegelenden Stadtpark spazieren.
Auf dem Weg dorthin stolperte ich fast über diesen 6- beinigen Freund...




Ganz schön erstaunt bin ich einerseits gewesen, einen MAIkäfer Anfang APRIL anzutreffen.
Andererseits: so richtig überraschend ist es ja doch nicht, dass die Natur in diesem Jahr bereits ziemlich ihrer Zeit voraus ist. Hier (klick) hatte ich selbst schon davon geschrieben.




Was? Wir stehen noch vor Ostern? Pah, ich fühl mich wie im Mai! Und er sich offensichtlich auch...




Alles Gute mein Lieber. Genieße dein kurzes Maikäferleben. 
Ich wünsche dir warme Sonnenstrahlen und frische grüne Blätter. 

Leb wohl!


 P. S. ... und als ich zurück ins Büro kam und erzählte, wen ich getroffen hatte, sagten doch nicht wenige Kollegen: "Maikäfer, iiiih. Die sind doch total eklig...". Also echt. Leute gibts... kopfschüttel.



Montag, 7. April 2014

6. Update aus dem Amselnest


Als ich gestern zeitig wach wurde, war die Luft noch neblig verhangen, aber es ließ sich bereits erahnen, dass es ein schöner Tag werden würde.
Und hier begann mein Sonntag: warm eingekuschelt in eine Decke mit dem Morgenkaffee auf dem Balkon...




Könnt ihr sehen, wer mir - während die Amselmama schon auf der Jagd nach Pieplingsfrühstück war - Gesellschaft geleistet hat?  ;o)




Hungrig sperren die Kleinen ihre Schnäbel auf.
Jetzt, wo das Ausfliegen so kurz bevor steht, werden die Eltern immer nervöser, sobald ich vom Balkonsessel aufstehe und dann ihrem Nest und damit den Küken näher komme. Gut, dass die Kamera so prima zoomt!




Die Kleinen proben fleißig für den Aufbruch. Sie recken und strecken sich, flattern mit den Miniflügeln, schauen über den Nestrand und piepsen den ganzen Tag lauthals.






Ich bin sehr gespannt, ob die Amselfamilie noch da sein wird, wenn ich später von der Arbeit nach Hause komme, oder ob die Pieplinge den Sprung in die Tiefe bis dahin bereits gewagt haben...

Euch wünsche ich eine schöne neue Woche! Herzliche

Claudiagrüße




Sonntag, 6. April 2014

7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick


Die Woche ist vorüber und in diesem Jahr, wo uns der Frühling mächtig verwöhnt, kommt es mir irgendwie fast absurd vor, dass Ostern noch nicht hinter uns liegt. Die Natur ist schon weit entwickelt und so sind die Fotos meines Wochenrückblicks auch vorwiegend von der Farbe GRÜN geprägt...


An der Mauer, auf der Lauer... Gefreut, über diese schöne Parade am Wegesrand...
 
Den ersten Spargel des Jahres gegessen. Leckere Quiche mit GRÜNEM Spargel, zubereitet vom Liebsten.

Inspiriert von der Natur: Blutjohannesbeerenring mit Hummelbesuch beim tradizionellen Racletteessen- Osterbasteln gefädelt

Neue Frühlingsschuhe ausgeführt. Endlich vorbei ist die Zeit von dicken Stiefeln!

Zum 1. Mal vom jüngeren der beiden Lieblingssöhne (im Fahrschulauto) chauffiert worden  ;o)

 Noch einen Ring gefädelt und gleich getragen, der zu diesem Lieblingsfrühlingshirt (klick) paßt

Wie jedes Frühjahr das wunderbare, junge GRÜN genossen und mich auch dieses Jahr wieder gefragt, ab welchem Zeitpunkt es eigentlich aufhört, so zart und so frisch zu sein?

"7 Tage - 7 Bilder" ... nach einem Post von Frau Frische Brise. - Sonntags ein Rückblick auf die vergangene Woche.