Montag, 11. August 2014

Von Sichtbarem und Unsichtbarem...


Nun ist schon ein Drittel des Augusts vorbei und heiße Sommertage liegen hinter uns.
Für gestern war Abkühlung angesagt. Und wenn ihr mich fragt, erste Anzeichen kündigen bereits den kommenden Herbst an (und hier ist noch immer kein Sommerurlaub in Sicht)...






Im Prospekt des Kaffeerösters stehen diese Woche bereits die Septemberfarben im Mittelpunkt.
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer bei diesem Anblick. Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit.




Liebe Grüße haben mich erreicht. Von Katrin, die im Urlaub war und von Dörthe, die mir nachträglich zum Geburtstag noch eine von ihren wundervollen selbstgemachten Karten gesendet hatte. Ich habe mich riesig gefreut. Herzlichen Dank ihr zwei!

Zu Galina, die bei meiner Verlosung zum 1. Bloggeburtstag gewonnen hatte, gingen Grüße von mir:






So anders ist es diesen Sommer, als all die Jahre zuvor und ein grauer Schatten lag in den letzten Tagen über dem alltagsbunten Himmel. Nun können wir wieder aufatmen.
Ich habe mich rar gemacht. Hier im Blog und auch bei euch.

Es gab viel nachzudenken.

Über das Leben.
Seinen Wert.
Was es ausmacht.
Über die Zeit und über das Endliche.
Im wahresten Sinne des Wortes also über Gott und die Welt.
Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?

In meine Gedanken hinein fand ich vergangene Woche folgende Geschichte - leider weiß ich nicht, wer der Autor ist:


Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."




Mit den Gedanken über das Sichtbare und das Unsichtbare, verabschiede ich mich für heute und wünsche euch eine gute neue Woche.

Viele Claudiagrüße