Donnerstag, 4. Dezember 2014

Sterne basteln: Weihnachtsstern "to go" (Zauberstern) - gebastelt aus (Papier-) Quadraten...


...am Barbarazweig...



 

Barbaratag


Geh in den Garten am Barbaratag.
Geh zu dem kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit;
der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest, wie der Winter so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.
Und er wird blühen in seliger Pracht
mitten im Winter in der heiligen Nacht.

Josef Guggenmos 



Heute, am 4. Dezember ist Barbaratag!
Ok, unser Zweig wurde nicht von einem Kirsch- sondern von einem Birnbaum geschnitten.
Man muß halt nehmen, was man kriegt ;o)
Ich bin gespannt, ob wir tatsächlich Blüten bekommen werden. Bislang hat das noch nie geklapt und zudem ist dieser Herbst ganz lange so sonnig und mild gewesen. Gerade erst gestern war es bei uns hier zum ersten Mal in dieser Saison so richtig knackig kalt geworden.

Unserer Barbarazweig steht auf dem Esstisch neben dem Adventskranz und ich habe den kahlen Zweig mit einem Papierstern geschmückt. 
Dieser Papierstern ist ein Weihnachtsstern "to go", denn man kann ihn ganz einfach zusammenlegen und dann z. B. prima mit einem Brief verschicken.

Hier kommt die Anleitung, gebraucht werden: 
  • Papier (ganz normales weißes oder farbiges Schreibpapier. Dünnes Geschenkpapier geht auch)
  • Bleistift, Geodreieck und Schere
  • Kleber
  • Garn, eine dünne Nähnadel und
  • eine kleine Perle 

Zuerst mit Hilfe von Stift und Geodreieck auf dem Papier 5 gleichgroße Quatrate aufzeichnen.
Je nachdem, wie groß der Stern werden soll, kann die Seitenlänge variiert werden.
Für den ersten Versuch sind vielleicht 5 oder 6cm Seitenlänge nicht schlecht. Wer es etwas filigraner möchte, nimmt nur 4cm.




Die Quadrate nun zuschneiden. Ich habe ein Papier mit verschiedenfarbigen Seiten benutzt, damit auf den Fotos die einzelnen Schritte besser erkennbar sind. Das Papier war zuvor gerollt, deshalb wirken meine Quadrate auf dem Bild nur rechteckig. Es müssen aber WIRKLICH Quadrate sein!


Waagerecht zur Hälfte falten (Goldseite außen) und wieder aufklappen...

... jetzt senkrecht zur Hälfte falten (Goldseite außen) und auch wieder aufklappen...

... das Papier wenden (weiße Seite außen) und einmal diagonal falten.

Wieder öffnen. Nun sieht es so aus...

... und legt sich fast von allein in die richtige Form zusammen.

Noch ein wenig fest drücken. Ihr habt jetzt wieder ein Quadrat.

Alle 5 Quadrate auf die gleiche Weise herstellen. Sie müssen nun aufeinandergeklebt werden.
Der Klebstoff wird auf die äußere Seite aufgetragen, die ihr auf dem oberen Bild seht. Das nächste Quadrat wird dann genau gleich darauf gesetzt. 


Hier drücke ich 2 Quadrate an der Klebefläche zusammen.

Auf die hintere Seite kommt nun auch wieder Kleber und das nächste Quadrat wird angeklebt, bis alle "verbraucht" sind und sozusagen ein Stapel geklebt ist:




Wenn der Kleber getrocknet ist und ihr den Stern öffnet/ auseinander zieht, sieht das so aus:



 

Jetzt das Garn einfädeln und für die Aufhängung durch die offenen Ecken den Faden ziehen:




Beide Fadenenden durch die Perle ziehen und das Garn in der gewünschten Länge gut verknoten. Die Perle nach unten schieben. Sie dient als Verschluß der 2 offenen Seiten des Sternes...







Ach ja. Und wenn der Stern weggeräumt, oder im Brief verschickt werden soll, einfach die Perle wieder nach oben schieben, den Stern zusammenklappen und mit dem Aufhängefaden umwickeln:





Ich verspreche, es klingt komplizierter, als es ist.
Probiert es einfach mal aus.

Hier ist noch ein 2. (weißer) Stern aus festem Transparentpapier entstanden und der macht sich nun im Briefumschlag auf eine Reise... 





Ich muß jetzt zur Arbeit und habe (seuftz) bis 18 Uhr Spätdienst...Euch noch einen schönen Tag!

Viele Claudiagrüße





Montag, 1. Dezember 2014

Willkommen im... Dezember!




 

Dezemberzauber   

(... oder wie schön ist der Dezember)

Lichterhelle Tannenbäume,
Schneesterne, Dezemberträume.
Mandelkekse, Honigkuchen,
nach geheimen Päckchen suchen.

Silberheller Mondenschein
strahlt des Nachts ins Zimmer rein.
Sternenfunkelglitzerglanz.
Himmelsreigen, Engelstanz.

Märchenzauber, Liederreigen.
Kinderglück und Freude zeigen.
Zaubermärchenweiße Pracht.
Schlittenfahrt und Schneeballschlacht.

Alle Seen sind zugefroren.
Kalt die Nasen, rot die Ohren.
Spiel und Spaß und Fröhlichkeit.
Das ist die Dezemberzeit.

Und dann ist er endlich da.
Der allerschönste Tag im ganzen Jahr.
Heiligabend. Stille Nacht.
Und ein Kind, das leise lacht...

Elke Bräunling



 
Für dieses Jahr im Dezember möchte ich mich in mehr Gelassenheit üben. 
Dem Adventsgedanken, der Besinnung, der Freude und dem Genuß mehr Raum geben. Mehr auf das schauen, was wirklich wichtig ist.


Ach, ihr Lieben, diesmal bin ich mit meiner Adventsvorbereitung total im Verzug.
Das Küchenfenster ist ungeputzt, noch nicht geschmückt und im Blumenkasten davor, in den eigentlich im Dezember (wie hier - klick) eine kleine Konifere und rote Beeren gehören, blühen noch die Chrysanthemen.

Nachdem gestern endlich der Adventskranz für das Wohnzimmer immerhin fertig geworden war und wir zum Kaffeetrinken die erste Kerze angezündet hatten, ärgerte ich mich über die hereingebrochene Dunkelheit. 

Die Küche war noch nicht dekoriert - und doch habe ich mich auf das Sofa gesetzt und diesen Post vorbereitet, anstelle herumzuwirbeln.
Vielleicht ein guter Anfang für mehr Gelassenheit und weniger Perfektionismus...

  Euch und uns wünsche ich eine wunderbare, entspannte, frohe und besinnliche Adventszeit.

Viele Claudiagrüße 

 

<;o)