Mittwoch, 12. August 2015

Urlaub 2014 in Trogir - oder wo macht eigentlich der Weihnachtsmann Sommerurlaub? ;o)


Vor einiger Zeit hatte ich euch hier (klick) ja bereits einen Post über unseren Sommerurlaub im vergangenen Jahr versprochen. (Und das wird ein wahrlich langer Post.) Ganz beglückt schwelgte ich beim Schreiben in schönen Erinnerungen.

Ende August 2014 fuhren (ja wirklich, wir fuhren mit dem Auto, ca. 1500 km legten wir - unterbrochen durch eine Übernachtung in Graz/ Österreich - auf der Hinreise zurück) der Liebste und ich für 2 Wochen nach Kroatien.
Die erste der beiden Wochen verlebten wir in Trogir (klick), einem alten Hafenstädtchen.
Einige Jahre zuvor hatten wir im Urlaub auf dem Weg nach Kroatien bereits ca. 1000 km Wegstrecke zurück gelegt und waren bis Pula (klick) vorgedrungen.

Kurz bevor wir Trogir erreichten, stoppten wir an einem Aussichtspunkt an der Küstenautobahn: eine Brücke bei Sibenik führt hier an der Adria über die Krka- Mündung.




Wir waren beeindruckt, von dem tollen Panorama und während der Liebste noch schaute und fotografierte, konzentrierte sich die Aufmerksamkeit der Frau Alltagsbunt bereits - in der ihr typischen Weise - auf herumliegende Schneckenhäuschen und allerlei anderes Getier, das sich...


Suchbild (klick)!

... zwischen den großen, stark duftenden Rosmarinbüschen entdecken ließ ;o)




Schließlich fuhren wir weiter, und erreichten die Bucht, in der Trogir liegt:




Die kleine Ferienwohnung, die wir gemietet hatten, liegt inmitten der Altstadt, die komplett zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört.
Die Altstadt befindet sich auf einer Insel, ist also vom Meer umgeben und von dieser Seite aus nur zu Fuß über eine Holzbrücke erreichbar. Das Auto ließen wir davor auf einem Parkplatz zurück.


Ich...

... war...

... sofort...

... verliebt,...

... in...

... diese...

... Gässchen!

Zu unserer Ferienwohnung gehörte eine Dachterasse. Wir hatten herrlich- heißes Sommerwetter und am Tage war es dort oben (trotz Sonnenschirm) einfach viel zu heiß.

Der Liebste schläft zumeist etwas länger als ich und mein schönster erster Luxus eines jeden (freien) Tages ist es, heimlich aus dem Bett zu schleichen und mit dem Morgenkaffee draußen zu sitzen.


Alltagsbuntes Morgenritual ;o)

Unsere Küchentür war auch gleichzeitig die Haustür und führte direkt in die Gasse. Allgemein findet das Leben in den südlichen Ländern viel mehr draußen statt, als bei uns in Norddeutschland.
Kurzentschlossen passte ich mich an und bezog regelmäßig auf der schattigen Schwelle Quartier.
Das war ein wunderbares Plätzchen, an dem täglich alle unsere menschlichen und tierischen Nachbarn mehrfach - ein Jeder auf seine Weise...


Trogir' s neugierigste Nase, gehörte eindeutig dem süßen...

... Pinki. Er begleitete mich auch schon mal auf einen Spaziergang.

Die verschmuste, schwangere Martha.

Hier wohnt der "blonde" Hund.

... freundlich grüßend - vorbei zogen.

In der Altstadt leben vorwiegend Einheimische, während die meisten Touristen als Tagesgäste auf die Insel kommen und am Abend wieder verschwinden.
Viele einheimische Nachbarn sprachen mich, während ich meinen Kaffee trank, auf ein Schwätzchen an. In Kroatien können sich viele Leute mit Englisch (und Italienisch) verständigen, ein großer Anteil der Bevölkerung in den Touristengebieten spricht sogar auch Deutsch. Wir haben durchweg positive Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht und fühlten uns in "unserer Straße" wohl und aufgenommen.

Die Tiere gehörten zum Teil zu den Einwohnern, zum Teil waren es Streuner, die hier in der Straße lebten. Mir hat sehr gut gefallen, dass sie alle ohne Unterschied respektvoll von den Menschen dort behandelt wurden. Alle wurden sie mit einem Namen angesprochen! Wir haben nicht erlebt, dass irgend jemand ein Tier gescheucht (oder gar Schlimmeres getan) hätte. Das ist ja leider nicht unbedingt selbstverständlich.
Auch die Tiere untereinander, Katzen und Hunde, vertrugen sich, fraßen gemeinsam und dösten zusammen friedlich in der Sonne.

Wir verbrachten sieben wunderbar entspannte, bunte Tage zwischen alten, ehrwürdigen Steinen, träumten am Meer, machten einen Tagesausflug ins ca. 25 km entfernte Split, ließen uns die Sonne auf die Nasen scheinen, bummelten viel herum, es ging uns so richtig gut.


Jeden Tag war Markttag.

Blick von "gegenüber" auf die Stadt.

Meereszauberfunkeln zu meinen Füßen.

Glockenturm der Stadtloggia zu bedeutungsschwangerer Uhrzeit ;o)

Süden = Oliven!

Fenster des Benediktinerklosters

Nach dem Gewitter.

An der Hafenpromenade mutig gekostet: Getränk mit eigenwilligem Namen.

Gleich wird es romantisch...

Auch im Dunkel waren wir viel unterwegs.

Große Yachten erfreuten den Liebsten beim Abendspaziergang.

Wer bis hierher tapfer durchgehalten und alle Fotos angeschaut hat, wird nun endlich belohnt, denn:


Das ist das Stadttor - und davor sahen wir dann schließlich IHN...

... und seitdem wissen wir, wohin der...

... Weihnachtsmann im Sommerurlaub fährt! <;o)))

(Und ihr? Ihr wißt das nun auch!)

Wir verließen Trogir und fuhren, mit kurzem Zwischenstop in Zadar, für unsere 2. Urlaubswoche weiter nach Baska auf der Insel Krk. Aber das ist eine andere Geschichte...


Montag, 10. August 2015

Neulich im Zoo... ein Besuch bei den Kegelrobben!


Oh hah. Was ist denn hier heute los?
Dieser Post, der noch gar nicht geschrieben war und vorerst nur aus Fotos bestand wurde gerade ohne mein Zutun veröffentlicht?!?
Dann beeile ich mich mal und schreibe hurtig noch den Text dazu...

Also, von unseren Ausflügen in den Zoo hatte ich ja schon mehrfach berichtet. Gerade sind unsere Jahreskarten abgelaufen und bevor es zum Herbst neue Jahreskarten gibt, will ich dringend die bereits vorhandenen Fotos noch zeigen.
Die Bilder stammen aus Yukon Bay.
Das ist ein viel besuchter Bereich in Hannovers Zoo und vermutlich liegt das an der großen Bärenanlage, die von den Eisbären bewohnt wird.
Heute jedoch sind mal die Kegelrobben die Hauptdarsteller, die mag ich nämlich besonders gern:




Wer sie bei der augenblicklichen Hitze im blauen Wasser planschen sieht, könnte fast neidisch werden und den dringenden Wunsch verspüren, zu ihnen hinein in das Becken zu springen. Das sollte man jedoch tunlichst unterlassen, denn immerhin handelt es sich um Raubtiere - mit einem entsprechend beeindruckenden Gebiss...

Meist schwimmen die Kegelrobben behende durch das frische Nass...




- und sehen sie so "breit grinsend" nicht völlig zufrieden aus, wie sie da auf der steinernen Inselplattform entspannt in der Sonne liegen?




In Yukon- Bay gibt es auch die Möglichkeit, die Tiere unter Wasser zu beobachten. Große Scheiben sind an einer Seite des Beckens eingelassen. Leider läßt sichs durch das dicke Glas schlecht fotografieren.

Als die Anlage noch neu war, habe ich relativ viel Zeit dort unten zugebracht.
Damals waren die Tiere die Besucher noch nicht gewohnt und offenbar genauso neugierig auf uns, wie wir auf sie.




Inzwischen sind die Kegelrobben an ihre Prominenz gewöhnt und gehen routiniert damit um. Selbstbewußt winkt uns dieses Exemplar zum Abschied zu. Nur Autogramme, die gibt es bis heute noch nicht ;o)

Genießt das schöne Sommerwetter.... Viele herzliche

Claudiagrüße


Frühere Zoobesuche habe ich hier festgehalten: