Samstag, 5. September 2015

Zucchini- Frittata mit getrockneten Tomaten (schmeckt warm oder kalt)


Vergangenen Mittwoch war es so weit. Der letzte Tag der Sommerferien war heran gerückt und endlich fingen unsere Chorproben wieder an, die ich während der 6- wöchigen Pause schmerzlich vermißt hatte.
Während der Ferien hatten außer mir (klick) noch mehrere andere Chormitglieder Geburtstag und wir beendeten die Probe mit einem bunten Fingerfood- Buffet, zu dem alle Geburtstagskind etwas beigesteuert hatten.

Wie vorgestern bereits angekündigt, erzähle ich hier also heute, welche Verwendung die Eier gefunden haben, aus deren Eierpappe diese (klick) Saatscheiben für Salat entstanden waren...

Die Eier landeten nämlich in dieser Zucchini- Frittata:



Zutaten (als Hauptspeise für 4 Personen - oder eben als Fingerfood): 

  • 4 kleine Zucchini
  • 1/2 Glas eingelegte getrocknete Tomaten
  • 6 Eier
  • 100 ml Milch
  • 2x 50 g geriebenen Parmesan
  • getrockneten Salbei
  • Salz & Pfeffer
  • evtl. zusätzlich Olivenöl zum anbraten




Und so wirds gemacht:

Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. (Meine Zucchini waren größer, deshalb habe ich sie vorher geviertelt und von den groben Kernen befreit.)
Zucchini im Öl der eingelegten Tomaten unter gelegentlichem umrühren kräftig anbraten und während dessen...

... eingelegte getrocknete Tomaten fein würfeln und zu den Zucchini in die Pfanne geben, wenn diese anfangen, braun zu werden.




... die Eier mit der Milch und 50 g Parmesan verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, getrockneten Salbei zwischen den Handflächen fein darüber zerreiben.




Jetzt die Eiermasse über das angebratene Gemüse geben und die Temperatur herunter drehen, damit nichts abbrennt. 
Die Oberfläche gleichmäßig mit dem restlichen Parmesan bestreuen.
Deckel auf die Pfanne legen und die Frittata stocken lassen. (Dauert etwa 5  bis 7 Minuten)

Fertig! - Lecker!





Und demnächst werde ich testen wie es ist, die Zucchini durch Hokkaidokürbis zu ersetzen...
Ergänzung: Inzwischen ist es Herbst geworden und wir haben nun bereits die Frittata auch mit Kürbis zubereitet gegessen. Sie hat uns erwartungsgemäß gut geschmeckt!




Zusätzlich zur Frittata hatte ich übrigens noch Pumpernickeltaler mit (in Blütenform ausgestochenem Butterkäse belegt und mit "Gute Laune"- Blüten Gewürzmischung (klick) bestreut.
Alles in allem hatten wir einen schönen Abend und ein wunderbares Buffet.




Meistens bereite ich die Frittata übrigens abends zu. Sie dient dann dem Sohn und mir als willkommene Alternative zum Pausenbrot für die Mittagspause an langen Tagen.


Donnerstag, 3. September 2015

Saatscheibe selbstgemacht - Glücksklee als Geschenk zum Geburtstag


Bei uns im Büro ist es üblich, dass derjenige, der als letztes Geburtstag hatte, für den der als nächstes Geburtstag hat, den Tisch schmückt.
Eine nette Tradition, die allerdings mit den Jahren immer schwieriger wird, denn die Fluktuation in unserem Bereich ist nicht gerade hoch, und natürlich soll der Tisch nicht jedes Jahr gleich aussehen...

Unglücklicher Weise habe ich das Pech, den Geburtstagstisch für einen der wenigen männlichen Kollegen bereiten zu müssen. Findet ihr nicht auch, es ist viel einfacher, für eine Frau zu dekorieren?




Im Frühjahr hatte der Hase als Ostergruß den Mitgliedern unseres Chors und manchen Freunden hasenförmige Saatscheiben für Pflücksalat ins Nest gelegt. (Von vielen, der Beschenkten erhielt ich damals begeisterte Rückmeldungen und sogar Fotos von den Salatpflänzchen wurden mir gezeigt ;o) Hier (klick) könnt ihr darüber nachlesen.

Mein Kollege A. bekam dieses Jahr Glücksklee von mir zum Geburtstag...




Was hier aussieht, wie (Eier und) Spinat, ist in Wirklichkeit der obere Teil der über Nacht eingeweichten und am nächsten Tag pürrierten grünen Eierpappe.




Mit einem kleinen, herzförmigen Keksausstecher habe ich das Pappmaché (auf einem feinen Gitter als Unterlage) in Form gebracht:
4 Herzchen, die sich an den Spitzen berühren = 1 vierblättriges Kleeblatt!
Mit dem Finger die Masse vorsichtig abdrücken, mit Pflücksalat- und Rucolasamen bestreuen und dann trocknen lassen.
(Natürlich gab es auch diesmal wieder eine Pflanzanleitung dazu.)




Hoffentlich hat A. sich gefreut...
Neben Klee im Topf und Saatscheiben für gesunden Salat gab es natürlich auch etwas Schoki zum Geburtstag. Die versüßt das neue Lebensjahr.
So sah dann der fertig geschmückte Tisch aus:


(Echte Kerzen sind leider an unserem Arbeitsplatz nicht erlaubt)


P. S.: Und was ich mit den Eiern vom Foto oben gemacht habe, zeige ich demnächst.





Dienstag, 1. September 2015

1. September: es herbstelt






Zeitenwandel

Der Amseln Morgenlied verstummt.
Sonnenblumen am Gartenzaun...
Erntefest für den Kürbis.
Ausgedient haben Eiswürfel und Sonnencreme.
Hochsaison für Kerzen, Tee und warme Socken...


Hier (klick) im Wochenrückblick fand ich ganz ähnliche Worte für den beginnenden Frühling. 
War das nicht gerade erst gestern?
Mal schauen, ob auch der "Zeitenwandel zum Herbst" wieder auf mein T- Shirt finden wird?!







Eine Affenhitze hatten wir bis gestern und noch heute früh mochte man der Wettervorhersage gar nicht glauben... 
Tatsächlich begann es jedoch gegen Mittag zu regnen, kühlte sich schlagartig ab. Welch ein Kontrast. Ganz unspektakulär. Kein Gewitter, kein großer Auftritt. 
Ich verspüre einen völlig unerwarteten Trennungsschmerz über das abrupte Sommerende. Einfach ein schleichender Übergang ins Grau. Vorbei! Und doch: Perfektes Timing der Natur zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September...

... und nun ist er da: der Herbst! Freuen wir uns auf eine fröhlich- bunte Zeit.








Montag, 31. August 2015

7 Tage - 12 Bilder. Ein (Urlaubs-) Wochenrückblick


Verspätet kommt er diesmal - erst am Montag: mein Rückblick auf die vergangene Woche.
Wir waren bis letzten Freitag im Sommerurlaub auf Wangerooge und hatten dort eine wunderbare Zeit. 
Die ersten Tage genossen wir sonniges, windstilles Badewetter, dann folgte spannendes Sturmgebraus mit hohen Wellen (und doch nicht kalt). Sonnenblitzen zwischen aufgetürmten Wattewolken. Schwer zu sagen, welche Wetterlage die schönere gewesen ist.


Mit dem Sommer, von dem ich zuvor den Eindruck hatte, dass er immer nur dann stattfand, wenn ich lange arbeiten mußte (und zum Wochenende war dann das Wetter schlecht), hat mich der Urlaub versöhnt.
Ausnahmsweise gibt es diesmal pro (Urlaubs-) Tag 2 Bilder - weil ich mich so schwer für nur eine Auswahl entscheiden konnte ;o) 


Rituale: Kaffee - nur für mich allein - am Morgen vor unserer Ferienwohnung und...


..."Wundertüte" (mit BUNTEN STREUSELN!!! ;o) am Abend mit dem Liebsten.


Radfahren und Verwunderung darüber, dass ich mit diesem Sattelbezug überhaupt nach Wangerooge durfte ;o)...


... und Frau Alltagsbunt beim Baden im Meer - was könnte schöner sein?


Erfüllt: die Mission "Finde eine Wellhornschnecke". Mein MUSS für jeden Inselurlaub an der Nordsee... 


... und Nageldesign der besonderen Art. Keine Sorge übrigens: er durfte natürlich nach dem Fotoshooting wieder zurück ins Meer.


AM Leuchtturm und... 


... IM Leuchtturm.


Freitag ging es nach Hause:  DANKE für die schöne Zeit und...


ADIEU! 


Trotz der Wäsche: am Wochenende auf dem Balkon ausgelesen, die Urlaubslektüre (* s. u.) von der Insel. Und seht ihr, wie mein Kürbis (klick) gewachsen ist?!


Treffen mit dem älteren der beiden Lieblingssöhne in Hannovers Stadtwald "Eilenriede" bei Cassis- Limo und der 1. Kürbissuppe des Jahres.


Vorbei, der Urlaub und laut Wetterbericht ja im Verlauf dieser Woche dann wohl auch der Sommer. Nun darf er langsam kommen, der Herbst - meine liebste Jahreszeit ;o)
Heute habe ich noch frei und morgen ruft es mich zurück an den Schreibtisch. 
Wie gut, dass diese Woche nur noch 4 Arbeitstage hat!


Bis bald, herzliche


Claudiagrüße



P. S. * Für Inselurlauber und Krimifans durchaus zu empfehlen: 
Meine Urlaubslektüre, der Roman "Muschelgrab" von Regine Kölpin (klick)
Hatte ich doch erst etwas Sorge, unter der Bemühung, die regionalen Gegebenheiten der Insel im Buch zu berücksichtigen, könnte die Story gelitten haben, kann ich nun sagen, dass dies NICHT der Fall ist.
"Muschelgrab" ist unterhaltsam und spannend (aber nicht gruselig) geschrieben und es ist schon witzig, auf der Insel zu sein und die Orte der Handlung so konkret vor Augen zu haben.



7 Tage - 7 Bilder" ... ursprünglich mal gesammelt von Frau Frische Brise