Freitag, 13. November 2015

Pimp up your Shirt... noch ein Herbstshirt


Kürzlich habe ich mal wieder Fotos geordnet und dabei Aufnahmen eines Shirts gefunden, das bereits 2014 entstanden war, es bislang jedoch noch nicht ins Blog geschafft hatte.
Bevor nun in diesem Jahr restlos alle Blätter von den Bäumen gefallen sind (und somit, wer dazu Lust hat, die Technik vielleicht für sich selbst auszuprobieren, kein Material mehr findet) will ich die Bilder schnell noch zeigen:




Ein kurzärmeliges Baumwolltop habe ich gekauft (die Appretur heraus gewaschen), viele Ahornblätter gesammelt und die (schwarze) Stoffmalfarbe aus dem Schrank geholt...




Die Farbe habe ich auf die Rückseite der Blätter aufgetragen und diese nebeneinander auf dem Stoff um den Saum des Vorderteils plaziert. Alle gleichzeitig, denn würde man Blatt für Blatt arbeiten, bekäme man Schwierigkeiten mit der nassen Farbe!




Mit dem Nudelholz fest aufdrücken, damit sich die Blattadern gut abzeichnen, dann die Blätter vorsichtig abziehen und die Farbe trocknen lassen.




Das Shirt wenden und auf der Rückseite genauso verfahren.
Für die, die es bunter mögen ;o), hatte ich hier (klick) schon mal etwas Ähnliches gezeigt.




Mein Top ist nur im unteren Drittel bedruckt.
Es blitzt - je nachdem wie das Wetter ist, zwischen T- Shirt oder Pulli und der Hose hervor.






... weil immer die Hoffnung zuletzt stirbt, hier auf dem letzten Foto neben den herbstlich verfärbten Blättern bereits gut zu erkennen: Ausblick auf neues Leben im nächsten Frühling:




Andere Herbstshirts findet ihr hier:



... und alle meine selbstgestalteten Shirts sind dort (klick) versammelt.

Mittwoch, 11. November 2015

Kürbissuppe




Jeden Herbst gibt es hier bei uns mehrfach Kürbissuppe!
Kürbissuppe wärmt nicht nur und füllt den Magen, sie verwöhnt mit ihrer leuchtenden Farbe, der sämigen Konsistenz und dem würzigen Duft auch die Seele.

Eigentlich hatte ich aufgrund der zahlreichen Suppenrezepte, die bereits im Netz kursieren, darauf verzichten wollen, mein Rezept zu posten.
Nun ist es aber so, dass mein Blog mehr und mehr den beiden großen Söhnen auch als Nachschlagewerk dient. WAS könnte es mal zu essen geben? WIE kocht das eigentlich Mama? Sind alle Zutaten vorrätig?
Letzte Woche, als ich spät von der Arbeit nach Hause kam hatte der jüngere der beiden Lieblingssöhne mit seiner Freundin doch tatsächlich schon lecker (nach diesem Rezept - klick) gekocht.
So stelle ich also das Kürbissuppenrezept - ganz uneigennützig, versteht sich - doch lieber mal ein ;o)




Zutaten für 4 - 5 Portionen Suppe:

  • 1 Hokkaidokürbis, ca. 1000 - 1200g schwer
  • 1 große Zwiebel
  • etwas Knoblauch aus der Gewürzmühle
  • 2 Töpfchen Gemüsebrühe (instant)
  • Pfeffer und Hefeflocken (aus dem Reformhaus) zum Würzen
  • Schmand 

So gehts: 

Den Hokkaido waschen, Stiel und Blütenansatz abschneiden, in der Mitte teilen, Kerne und weiche Fasern entfernen, das Fruchtfleisch würfeln.
(Die orange Schale bleibt dran.) Vorsicht mit den Fingern, der Kürbis ist hart. Er lässt sich schwer schneiden, man rutscht leicht ab. Ich spreche da leider aus Erfahrung. Autsch :'(




Olivenöl im Topf erhitzen und Kürbiswürfel anbraten. Derweil...




... die Zwiebel schälen und grob in Spalten teilen.




Sobald der Kürbis leicht zu bräunen beginnt, die Zwiebeln und etwas Knoblauch aus der Würzmühle dazugeben. Immer wieder gut umrühren, damit nichts anbrennt.




Jetzt nebenbei schon mal Wasser kochen und wenn die Zwiebeln glasig geworden sind...




... aufgießen. Das Gemüse soll gerade eben mit Wasser bedeckt sein. Den Inhalt der beiden Töpfchen Gemüsebrühe mit in den Topf geben und umrühren. Nach  15 - 20 Minuten ist der Kürbis weich.




Den Topf nun vom Herd nehmen. Wenn du das Gefühl hast, es könnte zuviel Flüssigkeit sein, nimm ein wenig von der Brühe ab und stelle sie beiseite, bevor du die Suppe mit dem Pürrierstab mixt. Falls die Konsistenz nach dem pürrieren doch zu dickflüssig scheint, kannst du etwas von der Brühe zurück in die Suppe geben.




Die Suppe zum Schluss mit 1 - 2 Löffeln Hefeflocken und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken...




... und mit einem Klecks Schmand servieren.

Sollten Reste übrig bleiben, kann man die prima portionsweise einfrieren. Meist koche ich sowieso einen Teller mehr, denn meine Ma mag auch gern Kürbissuppe, hat aber inzwischen nicht mehr soviel Kraft in den Händen und deshalb Schwierigkeiten, das harte Gemüse zu zerteilen.




Guten Appetit!