Freitag, 5. Februar 2016

Gestrickte Armstulpen - mit Zackenrand - ...


... denn Armstulpen hat frau nie genug ;o)




... das dachte sich wohl auch mein oft gebuchtes eisernes Modell, das ich während meiner Mittagspausen in Hannovers Stadtpark immer mal wieder besuche.
"Die Kniende" heißt die Dame übrigens.
Sie weilt geduldig seit 1951 an diesem Platz, an den es sie damals aus Anlass der Bundesgartenschau verschlug.




Selbst jetzt, im Winter findet sich im Stadtpark noch immer ein lohnendes Motiv für einen kleinen Spaziergang mit der Kamera. - Wenn man nur genau hinschaut!




Genau hingeschaut hatte ich im letzten Herbst auch bei Gisela, die ursprünglich mal bei G**gle+ und jetzt auch hier (klick) ihre traumhaft schönen Armstulpen gezeigt und einen Link zur Anleitung gesetzt hatte. Ich war damals sofort verliebt in die schlichen Stulpen mit dem witzigen Zackenrand.




Leider funktionierte der 1. Link zur Anleitung zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr.
Gisela ersetzte den Link später netter Weise.
- Und ich fand leider ihre Seite vorerst nicht wieder... bis zum Neujahrstag...




Dann ging alles ganz schnell. Gleich am nächsten Tag - einem Samstag, suchte ich ein Wollgeschäft meines Vertrauens auf, kaufte passende Wolle in hellem, freundlichem Schwarz und strickte nach dieser Anleitung (klick) umgehend los.
(Abweichend von der Anleitung strickte ich übrigens mit etwas dünnerem Garn und einer 3,5- er Nadel nicht nur 6, sondern 7 Zacken.)
Bereits am nächsten Abend, dem 3. Januar waren die Stulpen fertig: Ich mag sie sehr!




Zurück im Büro - und zusammen mit einem heißen Tee aus meiner Wintertasse ;o), sorgten die Armstulpen dafür, dass mir nach der Fotosession im Stadtpark ganz schnell wieder warm wurde...






Mittwoch, 3. Februar 2016

Alles in Butter!


Damals, vor vielen Jahren im Januar, da zog ich bei meinen Eltern aus. In meine erste eigene Wohnung. Eine spannende und sehr emotionale Zeit war das.
Zu meinem Hausstand gehörte von Beginn an die gläserne Butterdose eines bekannten Herstellers, dessen Produkte (besonders die mit dem Wolken- Design) seinerzeit total beliebt waren.

Ich erinnere mich nicht mehr genau, woher ich die Dose hatte. Selbst gekauft? Geschenkt bekommen? Egal. Ich fand das gute Stück um ehrlich zu sein immer ein klein wenig kitschig.
Das Glas zerkratzte mit der Zeit,es wurde milchig. Irgendwann warf ich die Butterdose weg.




Kürzlich erinnerte mich ein altes Foto an diese Zeit. Der gedeckte Tisch und meine damaligen Frühstücksgäste waren darauf zu sehen. In der Mitte des Tisches stand die Butterdose.
In mir rührten sich Erinnerungen. Das Lebensgefühl von damals klopfte leise an meiner Tür...




Diese Butterdose wollte ich wieder haben. Unbedingt!
Leider wird das Modell inzwischen nicht mehr hergestellt.
Ich suchte auf dem Flohmarkt und im Gebrauchtkaufhaus, der Liebste im Internet... und wurde fündig!




Die bisherige Besitzerin - die übrigens genau wie ich, auch Claudia heißt - hatte gute Gründe, sich von der Butterdose zu trennen. Sie schickte uns vergangene Woche ein Päckchen. Mein Obolus wandert nun in die Spardose ihrer Tochter.




Nun steht sie hier auf dem Frühstückstisch. Ein vertrauter Anblick, als wäre es nie anders gewesen.
Aaaaach, ich bin eine sentimentale Nudel. Ich freu mich so...




... und um ganz ehrlich zu sein, finde ich das gute Stück nach den vielen Jahren immer noch ein klein wenig kitschig ;o)


Montag, 1. Februar 2016

Rezept für mediterranen Gemüsereis - Beilage oder Hauptgericht


Am Wochenende kochen der Liebste und ich oft gemeinsam. Auch gestern, am vergangenen Sonntag standen wir mal wieder zusammen in der Küche.
Mein Part war die Zubereitung eines leckeren mediterranen Gemüsereis.
Das Rezept wollte ich schon länger mal im Alltagsbunt aufschreiben. Hier kann der Notizzettel schließlich nicht verloren gehen...
(Mein lieber älterer, der beiden Lieblingssöhne: vielleicht ist es ja auch in deinem Interesse, das Rezept hier zu finden?!)




Zutaten: (als Beilage für 4 Personen)

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Esslöffel Butter
  • 200 g Parboiled Reis
  • 1 Dose (425 ml) Pizzatomaten
  • 300 ml kochendes Wasser
  • Gemüsebrühekonzentrat (ich verwende dazu 2 Töpfchen, dieser geleeartigen Brühe von K..rr)
  • 300 g TK Erbsen 
  • 1 kleine rote Paprikaschote 
  • 1 Esslöffel getrocknete mediterrane Kräutermischung
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • ca. 150 g Schafsfeta




So gehts:

Die Zwiebel sehr fein würfeln und mit der Butter im Kochtopf etwas andünsten.
Den Reis dazu geben und unter rühren glasig werden lassen und mit dem kochenden Wasser aufgießen.
Sofort das Gemüsebrühekonzentrat und die Pizzatomaten aus der Dose beifügen. Bei kleiner Temperatur im geschlossenen Topf 15 Minuten quellen lassen.

Während dessen den Schafsfeta würfeln und erstmal noch beiseite stellen.

Ebenfalls die Paprikaschote putzen/ waschen, in kleine Stücke schneiden, zusammen mit den gefrorenen Erbsen zum Reis geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
Das Essen mit Pfeffer abschmecken.

Nun den Schafsfeta unter den Gemüsereis heben, den Herd ausschalten und den Topf zugedeckt beiseite stellen. Weitere 5 Minuten abwarten, damit der Feta warm wird und etwas anschmilzt.

Fertig, lecker!

Mit schmeckt dieser Reis einfach so - oder auch (wie auf den Fotos) mit etwas Zaziki dazu.
Wenn Reste übrig bleiben, mag ich die am nächsten Tag durchaus auch ins Büro mitnehmen und kalt essen.

Wem nur der Gemüsereis allein als Hauptgericht nicht ausreicht, dem sei gesagt, dass Bratwurst oder auch gebratenes Lachsfilet sehr gut dazu schmeckt.
Der Liebste serviert zu meinem Reis gern Zaziki und sein hausgemachtes Bifteki...




Falls ihr den Reis nachkochen mögt, 
wünsche ich euch gutes Gelingen und guten Appetit!
... und schaut mal, der Frühling wirft in der Küche des Liebsten bereits seinen Schatten voraus ;o)






Sonntag, 31. Januar 2016

Januar - adieu





Einunddreißig Tage:

  • Pssssst Neujahr
  • Dienstlich willkommen: alles neu macht der Januar
  • Tief durchgeatmet (klick)
  • Sooooo(mmer) viel Vorfreude (klick)
  • Rund herum, immer im Kreis
  • Besonnen
  • Entscheidung: dagegen
  • Wohl gefühlt
  • Zugedeckt (siehe Foto oben + klick)
  • Fortgebildet - und nun?
  • Wie schnell doch so ein Jahr vergeht... Endlich nachgeholt
  • Gefreut über leises Geläut (klick)
  • Tierisch. Wieder nicht 
  • Aufkeimende Hoffnung geteilt (klick)
  • Fünf minus ;o)
  • Fortsetzung folgt!

... so war er, der Januar!


Frau Alltagsbunt hat immerzu Unsinn im Sinn...