Samstag, 30. April 2016

April - adieu





Dreißig Tage:


  • ... und gleich vorab (kein Scherz) - bitte bloß keinen Tag mehr. Es reicht!
  • eine Kerze angezündet
  • immer volles Programm
  • eingeatmet... ausgeatmet 
  • viele Köche verderben den Brei
  • sauer macht lustig
  • kein Platz für Tauben
  • hey, Pippi Langstrumpf!
  • es wird nie besser, immer nur anders
  • Masche um Masche, um Masche, um ...
  • immer wieder das kleine Glück genossen
  • in neuen Schuhen
  • ein Unglück kommt selten allein
  • gefallen. Der Stein vom Herzen
  • plötzlich wieder Winter. Der April macht was er will
  • gutes Zeichen? Schlechtes Zeichen? Egal: endlich mal still gesessen
  • ab mit den alten Zöpfen!
  • ... und hoffentlich alles neu dann ab morgen...

So war er, der April!






Montag, 25. April 2016

Unser Wochenende





Nachdem die vergangene Woche für meine Familie wirklich alles andere als entspannt war, stand das Wochenende hier in Hannover überall unter dem Schatten des Staatsbesuchs des amerikanischen Präsidenten. Der Stadtpark war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, Gullideckel waren seit Tagen versiegelt, diverse Straßen gesperrt, Anwohner durften nicht aus den Fenstern ihrer Wohnung schauen... Einschränkungen überall:




Wir mieden die Innenstadt, erledigten am Samstag den Wochenendeinkauf, das Auto bekam Sommerschuhe an - und ich holte die Wintersachen wieder hervor, denn der April machte seinem Namen alle Ehre. Graupelschauer, Schneegestöber, böiger Wind und strahlend blauer Himmel - wechselten in rascher Folge.
Für die Freundin buk machte ich zum Geburtstag wunschgemäß einen "Kalten Hund".




Plötzlich war schon wieder Sonntag und ich fühlte mich noch überhaupt nicht erholt.
Der Liebste, der heute das Mittagessen für uns gezaubert hatte, machte anschließend das Schläfchen nach dem Schläfchen vor dem Schläfchen.
Ein Blick zu Himmel: alles blau! Könnte ich es wagen?
Schnell die Kamera geschnappt und nichts wie raus in den Sonnenschein.




Veilchen wollte ich gern pflücken. Sie stehen nun hier in der Vase. Wozu sie gewollt waren, zeige ich demnächst.
Während meines Spaziergangs entspannte ich mich Schritt für Schritt. Immer wieder tut es einfach so gut, die Welt durch die Kamera zu betrachten und dabei ganz im Hier und Jetzt zu sein.




So versunken war ich, dass ich versehentlich fast auf dieses kleine Kerlchen getreten wäre. Das Rotkehlchen saß nur einen knappen Meter von mir entfernt, mitten auf dem Weg. Das kleine Ding machte keinerlei Anstalten, zu verschwinden. Und ich freute mich sehr über die gute Gelegenheit es auf' s Bild zu bannen. Schließlich...




... kam auch noch die Mama dazu. Mächtig groß wirkt der Jungvogel gegen sie, doch der Schnabel wird aufgesperrt und das mit Erfolg.
Einfach schön anzuschauen!




Schnee und Hagel hatten Spuren zurückgelassen...




.... Zurücklassen musste nun auch ich, was mir unterwegs begegnet war.
Vorerst warteten nämlich der Sohn und der Liebste mit dem Kaffee auf mich .
Etwas längerfristig wartet auf uns alle nun schon wieder die neue Woche!
Herzlicher
Claudiagruß

P. S.: Fordern ist fördern, heißt es. Also mir persönlich wäre es auch recht, alles etwas langsamer angehen zu lassen...