Freitag, 29. Juli 2016

Nudeln mit Paprikasauce und Feta (vegetarisch) - oder: nein, ich will keine Geranien mehr!


Esst ihr auch so gerne Nudeln in allen Variationen?
Ehrlich, die mag ich locker an 5 Tagen pro Woche auf dem Tisch haben. Neulich war es mal wieder Zeit an der Sauce zu experimentieren.




Das leckere Ergebnis habe ich hier am Blog gleich aufgeschrieben, damit die Zubereitung gar nicht erst in Vergessenheit gerät.

Auch nicht in Vergessenheit geraten sollte, dass ich Geranien NICHT! im Pflanzkasten haben mag. Eigentlich weiß ich das schon seit Jahren, nur schummeln die sich doch immer mal wieder vor das Küchenfenster scheine ich im Frühling regelmäßig an diesem Punkt unerwartete Erinnerungslücken zu haben.




Das satte Rot, das so wunderbar mit der Wandfarbe in der Küche harmoniert, die samtig aussehende Oberfläche der Blüten, die bogenförmigen, kräftig grünen Blätter ziehen mich doch tatsächlich sehr in ihren Bann, weshalb ich auch dieses Jahr im Mai meine Vorbehalte mal wieder über den Haufen geworfen und Geranien gepflanzt habe...




Zutaten:
(für 4 Portionen)

  • 4 rote Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Packung (500 g) passierte Tomaten 
  • Je einen Zweig frischen Rosmarin und Salbei vom Balkon
  • 200 g Schlagsahne
  • Sojasauce
  • 1 Packung Fetakäse
  • Salz, Pfeffer, Parikapulver rosenscharf, 1 Prise Zimt
  • Basilikum




So wird' s gemacht:

Paprika waschen, putzen, zuerst vierteln und dann in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel fein würfeln, Rosmarin- und Salbeizweig dazugeben, Alles zusammen mit der Knoblauchzehe gut anbraten.

(Nun die Nudeln aufsetzen. Ich fand breite Bandnudeln dazu sehr passend.)

Die passierten Tomaten zum Gemüse geben und die Sauce ca. 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit den Feta klein würfeln, das Basilikum hacken und beides beiseite stellen.
Die Sahne angießen und die Sauce noch 5 Minuten weiter köcheln.




Heute möchte ich hier beim Alltagsbunt mal etwas ganz Intimes von mir verraten ...
Wusstet ihr, dass ich zwar gern frisch koche, im Grunde meiner Seele jedoch das Geschmiere dabei und vor allem auch das Putzen danach abgrundtief hasse? Nun bin ich ja praktisch veranlagt... und deshalb sieht es bei mir zum Anbraten am Herd (und jetzt bitte nicht lachen!) tatsächlich immer so aus:




Tja, so landen die Fettspritzer nicht auf dem Ceranfeld, sondern im Altpapier ;o)
Öhömmm, räusper... zurück zum Thema:

Rosmarin-, Salbeizweig und Knoblauchzehe aus der Nudelsauce fischen. Die Sauce mit dem Mixstab auf die gewünschte Konsistenz pürieren. Ich habe die Paprika nur etwas "anpüriert", damit die Sauce zwar sämig gebunden wird, aber doch auch noch schön stückig bleibt.
Mit der Sojasauce und den Gewürzen abschmecken.
Den gewürfelten Feta in die Pfanne geben und warm werden lassen.
Basilikum darauf streuen und die Sauce mit den Nudeln servieren.




Und  nochmal a pro pros vergessen... Diese Servietten können weiter helfen, falls irgendwelche Unklarheiten bezüglich der Tischmanieren bestehen sollten:

NICHT! 

  • Messer oder Finger ablecken
  • mit offenem Mund kauen oder 
  • schmatzen und schlürfen ect. ;o)


Witzige Servietten von hier (klick)

Guten Appetit!


Ach ja: also, warum ich die Geranien nicht mag?
Unten an den Blütenstängeln sind noch immer frische, geschlossene Knospen, wenn oben die ersten Blütenblätter bereits verblüht sind, dunkel aussehen und abfallen.
I.M.M.E.R. ärgere ich mich über die verblühten Pflanzenteile und schneide schließlich die Blüten ab.
Dann ärgere ich mich darüber A.U.C.H. W.I.E.D.E.R., weil ja die frischen Knospen so mit entfernt werden und nicht mehr aufblühen können.
Blumen sollen doch Freude machen, nicht Ärger, oder?!
Also: keine Geranien mehr für Frau Alltagsbunt. Bitte erinnert mich beizeiten daran, dass ich kommendes Jahr NICHT! wieder Geranien kaufe...




Danke! ;o)


Dienstag, 26. Juli 2016

Neulich im Zoo... Zoo erwacht!


Ostern war es, da schenkte mir der Liebste den Gutschein für einen besonderen Spaziergang durch den morgendlichen Zoo.
"Zoo erwacht" nennt sich die 2- stündige Führung, die der Zoo Hannover jetzt während der Sommermonate sonntags schon vor dem Aufstehen um 8 Uhr vor der eigentlichen Öffnungszeit anbietet.
Wir waren zu Anfang nicht sooo sehr begeistert, als am vorletzten Sonntag trotz Wochenendes der Wecker klingelte. Geschenkt ist aber geschenkt und so schwangen wir uns aus den Federn, öffneten die Fenster und stellten fest: es regnete :-(




Trotzdem machten wir uns auf den kurzen Weg zum Zoo und hatten Glück. Der Regen hörte pünktlich bei unserer Ankunft auf.

Im Zoo lagen die Einen noch in süßen Träumen, während Mancher schon mit der Morgentoilette befasst war und die Anderen bereits am Frühstücksbufett anstanden...




Die Führung verschaffte uns hauptsächlich einen Blick hinter die Kulissen des Zoos. In all den vielen Jahren, die wir nun schon regelmäßig immer wieder Jahreskarten hatten, war dazu noch nie vorher Gelegenheit. Was hinter den Toren geschieht, die den Besuchern verschlossen sind - und überhaupt zu sehen, wie groß diese Bereiche sind - fand ich sehr interessant. Alles ist dort gut geordnet und strukturiert...




Wir besuchten das Futterhaus, in dessen Kühlhäusern große Vorräte lagern, die letztlich doch in relativ kurzer Zeit in zahlreichen hungrigen Mägen verschwunden sein werden. Wußtet ihr z. B., dass Affen gerne Johgurt mögen?




In der Küche klebten Rezepte ganz besonderer Art an der Wand.
Falls mal jemand von euch Bärensuppe oder Giraffenschleim nachkochen möchte, kann ich jedoch leider keine Gelinggarantie übernehmen ;o)




Der nächste Stopp erfolgte in Yukon- Bay am großen Schwimmbecken, dass sich die Seelöwen, die Kegelrobben und die Seebären miteinander teilen, die in freier Natur eher nicht an einem Ort anzutreffen sind.
Bei unserer Ankunft wurde gerade die Wellenanlage für den Tag eingeschaltet.
Wir erfuhren, dass die Wellen gar nicht erzeugt werden, weil die Tiere dies in ihrer natürlichen Umgebung auch so kennen. Vielmehr soll der (ziemlich laute) Wellengang die, durch Besucher, tierische Nachbarn und Pfleger verursachten Umgebungsgeräusche, die die Tiere stressen würden, übertönen.




In kleine Feinheiten wurde wir eingeweiht, darin z. B, dass hier mein linker Fuß - Zoo überwindet spielend Grenzen - noch in Indien, der rechte jedoch bereits in Australien steht.




Und a pro pros Australien: zuerst versuchte Mama Känguru ihr kleines Geheimnis noch mit den Pfoten zu verbergen, ließ dann aber doch die Katze das Köpfchen aus dem Sack Beutel und präsentierte stolz ihren Nachwuchs:




Kängurumamis haben gleichzeitig verschiedene Stadien von Muttermilch, weil sie - im Grunde wie wir Menschen, mehrere Junge verschiedener Altersstufen damit versorgen.
Unser Scout erwähnte übrigens, dass Kängurus nicht gerade die hellsten Kerzen auf der großen Torte sind...
Streiten sich 2 miteinander, jagen sich dabei gegenseitig und trennt dann zufällig kurz eine Sichbarriere die beiden Kontrahenten, vergessen die schlagartig ihren Streit und wenden sich getreu dem Motto "aus den Augen, aus dem Sinn" dem Tagesprogramm zu. Der Streit ist sofort vergessen.
Der Zoo macht sich dieses Wissen zu nutze. Die Lebensbereiche der Tiere sind mit entsprechenden optischen Unterbrechungen ausgestattet.




Auf dem oberen Bild seht ihr den prachtvollen Weißkopfseeadler. Er wurde vor dem Einlass der Besucher quer durch den Zoo an seinen "Arbeitsplatz" getragen. Wir kamen dem großen Vogel dabei sehr nahe.

Ebenfalls getragen wurde dieser Waschbär auf dem Foto unten. Im Rucksack einer anderen Teilnehmerin der Führung hatte er es sich bequem gemacht.
Wurde er als blinder Passagier in den Zoo hinein geschmuggelt? Oder lebt er eigentlich im Zoo und hat sich heimlich im Rucksack versteckt, um sich unbemerkt zu verpieseln? Wir wissen es nicht! ;o)




Wohl aber wußten der Liebste und ich, was nach Ende dieser interessanten Führung unser nächstes Ziel war: Frühstück im Restaurant des Zoo- Bauernhofs.
(Nein, liebe Nicole, natürlich war nicht das süße Mäuschen (klick) unser Frühstück .)
Kaffee tat jetzt richtig gut und mein Fazit: das frühe Aufstehen am Wochenende hat sich gelohnt!




Hier entlang geht es zu den vorherigen Zoobesuchen:


Sonntag, 24. Juli 2016

Quarkzubereitung mit Räucherlachs und 7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick...


Es ist Juli. Hochsommer. Auch wenn es sich die letzten Tage leider nicht immer so anfühlte.
Auf irgendeinem Blog las ich, der Zenit des Sommers wäre bereits überschritten... Ja, so scheint es zu sein. Versandhäuser liefern bereits Kataloge mit der neuen Kollektion aus. Ich fühle Erschrecken und Vorfreude zugleich.
In diesem Wochenrückblick ist ein kleines Stück Vorschau versteckt. Könnt ihr es entdecken? (Natürlich könnt ihr ;o)


Sonntagsfrühstück im Zoo: Nicht nur für Mäuse ;o)

Montag: Wochenstart mit doppeltem Lichtblick. Endlich!

Dienstag: tiri- tara die Post ist da!

Fischiger Mittwoch: Sommerpost von ihr  (klick) & Sommeressen (siehe unten)

Donnerstag: der kleine Alltagsbunt hat Geburtstag (klick) und ist nun 3 Jahre alt.
Wie gut, dass ich für ihn bei der Hitze kein Topfschlagen oder Negerkußwettessen organisieren mußte ;o)
Freitag: Kaffeepause an besonderem Ort

Samstag: Lesefutter. Ortsgebunden ;o)

Vielen, vielen Dank für eure Glückwünsche zum Bloggeburtstag. Ich habe mich sehr über den Zuspruch gefreut! Und wie schön, dass euch die Schwimmblüten so gut gefallen haben ;o)
Uns allen eine sommerliche neue Woche!

Viele Claudiagrüße



P. S.: Fast hätte ich das Rezept vergessen...

Quark mit Räucherlachs auf einem Rucolabett ;o)

(für 2 Personen)

Zutaten:
  • 250 g Speisequark (20%)
  • 1 - 2 Esslöffel Sahnemeerrettich
  • Saft einer halben Zitronen
  • 1 - 2 Esslöffel 6- Kräuter- Mischung (TK)
  • 1/2 Teelöffel Honig
  • Salz, Pfeffer und nach Wunsch etwas Knoblauch
  • 1 "Schuß" kohlensäureartiges Mineralwasser
  • 3 - 4 Scheiben geräucherter Lachs
  • einige Blätter Rucola

Zubereitung:

Rucola waschen, auf 2 Teller verteilen.
Räucherlachs in kleine Schnitzel schneiden und beiseite stellen.

Alle übrigen Zutaten miteinander verrühren, dabei die Mengen nach persönlichem Geschmack variieren und zum Schluß die Lachsschnitzel mit dem Quark vermengen.
Masse auf dem Rucolabett servieren. 

Lecker zu Kartoffeln, z. B. an heißen Tagen, oder auch zu herzhaften Pfannkuchen (dann direkt auf dem Pfannkuchen anríchten).


Guten Appetit!


 "Sommerpost" ist eine Aktion von Nicole vom Blog Niwibo (klick).