Freitag, 3. November 2017

Von Marianne, Emma, Mützchen und dem Weihnachtsmann


Hallo, ihr Lieben,
nachdem ich mich in den letzten Tagen gedanklich wegen des Teeadventskalenders ja schon recht intensiv mit der Weihnachtszeit auseinandergesetzt habe, bekommt ihr heute auf dem ersten Foto gleich mal den Weihnachtsmann persönlich zu sehen.
Das Foto entstand 1973 in Berlin. - Genauer gesagt in der guten Stube meiner Großeltern...




Natürlich stand der Weihnachtsmann dort nicht allein, nein die kleine Frau Alltagsbunt und ihre Familie waren auch anwesend. Und ich sage euch: ich war soooooo aufgeregt.
Wie sich das gehört, sagte ich ein Gedicht auf, dass ich auswendig gelernt hatte.
Seht ihr das große Paket links unten hinter mir?




Im Paket befand sich ein Puppenkleiderschrank! Ich war zu der Zeit eine hingebungsvolle Puppenmana und über das Geschenk schwer entzückt. Meine Begeisterung steigerte sich noch um Längen, als ich den Schrank öffnete: Er war randvoll mit Puppenkleidung.
Leider gibt es kein Foto vom Inhalt, aber ich kann euch sagen, es waren jede Menge Kleider, Hosen, Jacken, Mützen, Socken ... allesamt von meiner Omi vom Weihnachtsmann auf Maß für meine Lieblingspuppe angefertigt.
Meine Omi konnte wunderbar nähen, stricken und häkeln. Ich erinnere mich nur zu gerne an die Zeit, in der sie und ich während meiner Ferien später werkelnd gemütlich zusammen gesessen haben.


Aus einem tiefen inneren Bedürfnis heraus strickte ich in diesem Sommer für ein Baby ein Waldzwergenmützchen. [Anleitung von Maria/ Kreativberg (hier) bei Ravelry. - Nochmals danke liebe Nele  für den Tip!]




Von der Wolle blieb ein Rest, der schien mir für ein Puppenmützchen ausreichend...
Schon seit Beginn meiner Bloggerzeit verbindet Maike und mich, mehr als das Internet.
Für Maikes Tochter, bzw. deren Puppenkind Emma, entstand ein Waldzwergenpuppenmützchen und ganz nebenbei noch ein Täschchen für Emmas Kleinkram ;o)




Darf ich euch bekannt machen?! 
Das Modell für die Puppenmütze ist meine Puppe Marianne, die sich sehr freute, dem finsteren Dasein im hinteren Bereich meines Kleiderschrankes mal für einige Zeit entfliehen zu können und nur zu gern auf dem Balkon für die Kamera posierte ;o)




Marianne & ich wünschen euch ein schönes Wochenende ... und wer weiß, vielleicht werkelt ja so mancher jetzt auch schon an den Weihnachstgeschenken...


Kommentare:

  1. Ja es gibt Sachen, die vergißt man nie. Schön hast du alles beschrieben und die Mütze + Puppe ist einfach allerliebst.
    Liebe Inselgrüße
    Kerstin

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  2. Liebe Claudia, das war ja eine ganz schöne Erinnerung ans Weihnachtsfest in Kindertagen, die Du mit uns geteilt hast. Zu uns kam zwar nicht der Weihnachtsmann und meine Omas hab ich leider auch nicht mehr kennengelernt, aber dennoch hatten die ersten Weihnachtsfeste in einem kleinen Dörfchen auch einen ganz besonderen Zauber für mich.
    Ach, eigentlich sind die Momente unter‘m Lichterbaum doch immer was Besonderes, egal wie alt man ist, oder?
    Im Moment freue ich mich, dass Wochenende erreicht zu haben, aber spätestens morgen bin auch ich wieder bei (heimlichen) Vorbereitungen.
    Ich wünsche auch Dir ein schönes Wochenende - sei lieb gegrüßt von Lene

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  3. Hallo Claudia,
    oh, ich war auch eine Puppenmama mit großer Kinderschar. Und ich glaub' über meine Sprechpuppe zu Weihnachten war mein Opa noch mehr aus dem Häuschen als ich, eine Puppe die Sprechen konnte war damals eine Sensation. Sie hieß Annette und sag immer das Lied "Suse liebe Suse was raschelt im Stroh..." Das Lied ging so in mich über, dass ich es der Tochter immer als Schlaflied oder zu Beruhigung vorgesungen habe. *g*
    An Weihnachten wird hier auch schon gedacht, so viele Pläne - so wenig Zeit!
    LG zu Dir
    Manu

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  4. "...meine Puppen sind verschwunden, hab nicht mal den Bär gefunden..." so oder so ähnllich heißt es in einem Weihnachtslied. Ich weiß nicht mehr, ob meine Puppe wirklich verschwand, aber jedes Jahr bekam sie zu Weihnachten eine neue Kollektion. Manches habe ich noch und hüte es, denn auch meine Puppensachen wurden alle von meiner Oma genäht und gestrickt.
    Und ja, auch hier wird schon fleißig gewerkelt...
    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende
    Katala

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  5. Liebe Claudia,
    Dein selbst gestricktes Waldzwergenmützchen ist ja allerliebst!!! Ich habe auch noch zwei Babypuppen im kleinen Kinderzimmer auf einem Kindergartenstühlchen sitzen. Alle Kinder, die mich besuchen, freuen sich immer sehr, dass es dieses Zimmer mit all den tollen Spielsachen gibt, dann haben sie wenigstens keine Langeweile, wenn ihre Mütter oder Omas und ich, uns (meist über den Garten...)austauschen...

    Und was das werklen für Weihnachten anbelangt, so bin ich mitten drin!!! Ich mache ja bereits seit Jahren bei unserem wunderschönen Weihnachtsmarkt mit und vorher habe ich eine kleine Ausstellung bei mir Zuhause...da muss ich die Finger noch ganz schön rund gehen lassen...Wenn ich fertig bin, zeige ich´s Euch...
    Alles Liebe und frohes Schaffen
    Heidi

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  6. Liebe Claudia,
    du weckst gerade schöne Erinnerungen in mir. Deine Geschichte ist mir sehr bekannt:) Toll die kleine Mütze, ich glaube so etwas könnte ich nicht
    stricken. Herzlichst Kirsten

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  7. Ach was war es doch früher schön !
    Jetzt bin ich auch so ein Weihnachtsmann bezw. eine Weihnachtsfrau und bestücke die Puppen der Enkelin.
    LG
    Käthe

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  8. Liebe Claudia,
    toll,daß du uns dein Weihnachtsfest aus Kindertagen zeigst und du dich noch so gut daran erinnern kannst!
    Wie niedlich,die Puppenmütze und die hält gut warm!
    Ganz liebe Grüße zum Wochenende von
    Kristin

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  9. Liebe Claudia,

    ich habe auch alle meine Puppen bei mir Zuhause. Meine Mama hat sie für mich aufgehoben und nun irgendwann sind sie wieder zu mir gezogen. Ich habe ein Schlummerchen und eine Barbie Puppe mit Kind. Ich lese solche Rückblicke mit Herz und Seele einfach immer gerne. Das Zwergenmützchen ist wirklich putzig♥

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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