Freitag, 14. Dezember 2018

Doppelter Glückblick





Vielleicht habt ihr es auch schon gesehen?!
Maike hat letzte Nacht nach einjähriger Pause ihr Blog froh und bunt wieder freigeschaltet.
Ach, du Liebe, ich freu mich doll, dass du wieder hier im Bloggerland bist!
Maike und ich trafen schon vor 5 Jahren aufeinander, kurz nachdem wir beide etwa zeitgleich zu bloggen angefangen hatten. Uns verbindet inzwischen schon länger mehr als nur das Internet 

Maikes Posting - klick - schenkte mir aber gleich auch noch einen anderen Glücksmoment, denn es zeigt das Foto ihrer Teetasse ;o) und erinnert mich damit an unseren diesjährigen Urlaub im August auf Wangerooge. Seht ihr warum?
Wind, Wellen, warme Luft und Weite. Morgenkaffee am Balkon der Ferienwohnung mit Blick auf den Leuchtturm... sehnsüchtig seuffftz.
Damals fand ich es ziemlich lustig, beim Sommerurlaub in der Küche diese Tasse vorzufinden.

(Außerdem erinnert mich all das daran, dass ich hier am Blog noch immer nicht den Loop gezeigt hab, den ich dort gestrickt und fotografiert hatte.
Nach unserer Rückkehr ist das schöne Stück aufgrund der andauernden Hitze in diesem Wahnsinnssommer zunächst in der Versenkung verschwunden.
Aber jetzt! Jetzt könnte ich es ja mal tragen und auch endlich ein Posting dazu schreiben...)


(Dieser Post enthält unbeauftragte Werbung ohne Auftrag und/ oder kommerziellen Nutzen wegen 
Verlinkung, weil eine Marke erkennbar ist und wegen Ortsnennung)


Dienstag, 11. Dezember 2018

Einfachen Stern oder ein Sternenwindlicht aus Papier basteln (Anleitung)


Hallo, ihr Lieben!

Kennt ihr die tollen Sternenlaternen nach Waldorfart (womöglich ist diese Namensnennung nun schon Werbung?), die jetzt im Dezember so besonders schön in die Zeit passen?!

Als der ältere der beiden Lieblingssöhne noch klein war, nahmen wir in der Familienbildungsstätte regelmäßig an einem Adventsnachmittag teil, wo u. a. die Gelegenheit bestand, Tischlaternen, die aus einem großen Achteck hergestellt wurden, zu basteln.
Meine Laterne begleitete uns lange Jahre - aber irgendwann musste ich mir eingestehen, dass sie längst kein Schmuck mehr war, sondern wirklich schäbig aussah.
Ein neuer Stern sollte her, aber trotz Anleitung und sogar mit Videos aus dem Internet, gelang es mir einfach nicht, die Waldorflaterne so ordentlich zu falten, dass sie meinen Ansprüchen genügte.

Dieses Jahr entdeckte ich beim Basar einen Stern, der ganz ähnlich wie die Laternen aussah.
Es fehlten nur der Boden und das Teelicht in der Mitte. Ich kam mit der Verkäuferin ins Gespräch, die mir erzählte, dass für diesen Stern jede Zacke aus einem einzelnen quadratischen Papier gefertigt ist und am Ende die Zacken dann ineinander gesteckt werden.

Ich kaufte den Stern, baute ihn sehr vorsichtig auseinander - und wieder zusammen, nachdem ich das Prinzip verstanden hatte.
Habt ihr vielleicht Lust, es mal auszuprobieren?! (Da denke ich u. a. auch an Birgit ohne Blog und an Nele/ Mia. Deine Blogs finde ich nicht mehr wieder, aber eventuell liest du ja hier doch noch still mit?!)




Vom Himmel in die tiefsten Klüfte 
ein milder Stern hernieder lacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte 
und kerzenhelle wird die Nacht.

 (Theodor Storm)



Benötigt werden quadratisches Papier und ein gerades Teelichtglas.

  • Für den Stern, der ja aufgehangen wird und deshalb stabiler sein sollte, bitte festeres Papier verwenden. 
  • Für die Tischlaterne sieht zartes Transparentpapier besonders schön aus. Je nach Größe des Teelichtglases benötigt man 6 - 8 Stücke. Mein Papier hatte eine Seitenlänge von 10 cm. Weil ich die Regenbogenfarben so mag, habe ich mich für buntes Papier entschieden. 


Und so geht' s:


Bergfalten 

1. + 2. Das Quadrat zunächst von beiden Ecken zum Dreieck falten, wieder öffnen, Papier wenden...


Talfalten

... und 3. + 4. dann von der anderen Seite des Blattes die Ränder zum Rechteck falten.




5. Blatt wieder wenden und schon schiebt sich das Papier jetzt fast von selbst in die benötigte dreieckige Form vgl. Bild 6. + 7.
8. Obere linke Ecke auf die Mittellinie falten...




... und 9. + 10. auch rechte obere Ecke zur Mitte falten.
Papier wenden und mit den unteren Ecken das Gleiche tun, damit ihr 11. eine Drachenform habt.
Die erste Sternspitze ist fertig.
Auf diese Weise nun alle Papierstücke falten. So weit, so einfach ;o)

Jetzt müssen die einzelnen Sternspitzen noch miteinander verbunden werden. Ich schreib mal nicht "nur noch" verbunden werden, denn das ist etwas friemelig. Nachdem ich das Prinzip aber durchschaut hatte, fand ich es logisch und es war kein Problem.

(Vielleicht mögt ihr diesen Schritt zuerst mal mit Probepapier versuchen?!)


Bild 15.: links blau in rot stecken und rechts gegengleich rot in blau.

13. Nehmt die ersten beiden Spitzen in die Hand.
Seht ihr auf Bild 14. die "Taschen"?!
Diese Taschen müssen von beiden (hier verschiedenfarbenen) Spitzen wie auf Bild 15 zu sehen, ineinander geschoben werden - und zwar GENAU so, wie auf dem Foto. (Das heißt, ihr verbindet die beiden oberen Ecken der einen auch mit den beiden oberen Ecken der anderen Spitze und NICHT mit deren unteren!




Die Ecken soweit möglich ineinander stecken und dann wie auf Bild 16. und 17. zu sehen "aufklappen". Die Mitte fest knicken (Bild 18). Beide Teile sind nun miteinander verbunden.

Alle Spitzen auf diese Weise zu einer Reihe verbinden 19.+ 20. und schließlich genauso auch Anfang und Ende schließen.


Fertig ist euer Stern!

Den Stern entweder mit Nähgarn an einer Spitze aufhängen...  





... oder für die Tischlaterne vorsichtig ein gerades! Teelichtglas hineinstellen. (Wenn das Teelichtglas nach oben breiter wird, rutscht der Stern vom Glas und eventuell am oberen Rand auch auseinander.)




Wer mal schauen möchte, wie die Laterne aus schlichterem Papier aussieht, schaut hier bei Manu vorbei - klick - die heute Geburtstag hat. Zu ihr ist nämlich eine gereist und steht nun dort herum ;o)




Verlinkt zum Creadienstag (klick), Handmade on Tuesday (klickund zu Dings vom Dienstag (klick

(Posting enthält Werbung wegen Verlinkungen)


Montag, 10. Dezember 2018

2. Advent - der Adventskranz


Hallo, ihr Lieben,

still ist es hier zur Zeit beim Alltagsbunt.
Warum? Ehrlich, ich weiß es gar nicht.
Egal wie sehr ich mich bemühe, ich hab gerade zu nichts Lust und es will mir außerdem auch einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen.
Jeden Tag bekomme ich wundervolle Teezember- (klick) Post mit leckerem Tee. Die fehlende Weihnachtsstimmung läßt sich trotzdem nicht austricksen. (Vielleicht hilft Schnee am Blog?)
Irgendwie bin ich wohl dieses Jahr im Herbst steckengeblieben...


Erst eins, dann zwei, dann drei dann vier...

Der Adventskranz wurde erst nach dem 1. Advent fertig, fällt eher schlicht aus und ist in diesem Jahr mal nicht aus Tannengrün, sondern aus Zapfen gefertigt.
Das wollte ich schon so lange mal ausprobieren.
Einige Tannenzweige haben es trotzdem auf den Teller unter den Kranz geschafft.
Tannenduft gehört halt untrennbar zum Advent...




Um Innen- und Außenrand eines Rohlings aus Stroh, der noch im Keller lag, klebte ich mit Heißkleber autsch! Tannenzapfen...

Die vielen Zapfen entdeckte ich vor einigen Wochen bei einem Spaziergang mit meiner Ma im Vorgarten am Wegesrand unter einem Tannenbaum.
Als wir auf dem Rückweg waren und wieder an dem hohen Baum vorbei gingen, kam zufällig gerade der Hausbesitzer um die Ecke. Da ich eine Tüte dabei hatte, sprach ich ihn an und bat darum, Zapfen sammeln zu dürfen. Er stimmte sofort zu. Sicherlich freute er sich, die harzigen Tannenzapfen nicht selbst aufsammeln zu müssen?!




Ich versuchte, die Zapfen möglichst gleichmäßig an den Ring zu kleben. Na ja, als erster Versuch geht's, oder?!
Für individuelle Kerzen schrieb ich mit einem Kerzenpen die Zahlen von 1 - 4 auf das Wachs.
2 Kleine Rehe schienen sich angezogen zu fühlen - und durften bleiben...

Anleitung zum Papierstern von hier - klick.

Nun ist der Kranz fertig und auch der 2. Advent schon wieder  Vergangenheit. 
Habt es schön und gemütlich!

Herzliche Claudiagrüße