Hallo ihr Lieben,
gerade grüße ich euch hier aus meiner Mittagspause.
Nach einer stürmischen Nacht endet heute an diesem knackig kalten aber sonnigen Wintertag - es ist Epiphanias, der Tag der Heiligen drei Könige - die Weihnachtszeit und mit ihr enden auch die Rauhnächte.
| Schon vor einigen Jahren entstand Melchior vom Foto oben aus einem Mini- Zapfen und einer Holzperle |
Auf verschiedenen Wegen hatten mich Reaktionen erreicht, nachdem ich in den Monatsplänen zum Dezember hier - klick - davon geschrieben hatte, dieses Mal begleitet mit einem Online- Kurs durch die Rauhnächte gehen wollte.
Vom Zauber der Rauhnächte? lautet die Überschrift.
Und vielleicht interessiert es euch nun auch zu erfahren, wie meine Zeit gewesen ist?
Deutlich glaubte ich bereits am 21.12. zu spüren, "da passiert gerade etwas".
Womöglich hattest du hier - klick - schon von meinem Erlebnis mit Gänsen am Tag der Wintersonnenwende gelesen?
Das Wetter kam mir in den Tagen zwischen den Jahren irgendwie... sehr intensiv vor.
Die ganze Zeit hindurch habe ich eine körperliche Unruhe gespürt, oft SO schlecht geschlafen und mehrfach intensiv geträumt, was ich um ehrlich zu sein alles drei ziemlich unangenehm fand.
Zauber der Rauhnächte... schön wäre es gewesen.
Aber: um ehrlich zu sein bin ich in den Online- Kurs gar nicht erst gestartet!
Dienstlich ist seit Wochen alles nur noch zu viel, ich arbeite gerade (mal wieder) am Limit, konnte und wollte selbst neben unvermeidlichem reduziertem Weihnachtstrubel nach Feierabend wirklich nichts mehr zusätzlich im Alltag unterbringen.
Schon der Gedanke, an die erforderliche innere Einstimmung und die Vorbereitungen für den Kurs, der am 24.12. startete, erfüllte mich mit Widerwillen und verursachte mir Stress.
Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit gelernt, dass ich mich privat zu nichts zwingen muss, nur weil ich es mir vorher irgendwann schön vorgestellt hatte, sondern auch nachsichtig mit mir selbst sein darf.
FREIzeit heißt es ja nicht ohne Grund, sondern weil man FREI sein darf, diese Zeit zu gestalten, wie es gerade stimmig ist.
Manchmal kommt es anders, als gedacht, ich empfinde nur leichtes Bedauern, denn die Entscheidung war richtig.
Dieses Jahr durften die Rauhnächte ohne mich verstreichen - und die Neugier bleibt.
Vielleicht für nächstes Jahr...