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Mittwoch, 29. April 2026

Donnerstag, 19. September 2024

ABC- Linkparty: A - wie Ameisen und die Freitagsblümchen

 
Hallo, ihr Lieben!

Auf euren Blogs habe ich in den letzten Tagen diverse Beiträge zu Elfis neuer Linkparty - klick - entdeckt. (Posting enthält mehrfach Werbung wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung.) 
Die Idee zu der ABC- Party ist genauso so einfach, wie genial. 

Ab sofort ruft Elfi dazu auf, immer zwischen dem 11. und dem 21. eines jedes Monats in den Tiefen unserer Fotoarchive zu kramen und in der Reihenfolge des Alphabets passende Beiträge zu den einzelnen Buchstaben zu posten.
Den Anfang macht in diesem Monat - wie solte es anders sein, das A!

Mir passt das prima, denn schon seit ein paar Jahren schleppe ich die Fotos aus diesem Posting, die übrigens damals auch im September entstanden, mit mir herum und wollte dringend über die Ameisen bloggen!




Die Fotos entstanden irgendwann während meiner Mittagspause. 
Entspannt spazierte ich mitten in Hannover in der Nähe meiner Arbeitsstelle herum, als mein Blick plötzlich auf einen Haufen seltsam zerklüfteter Erdbrocken am Wegesrand fiel. 




Nanu, was war denn das?
Als ich näher heran kam, bemerkte ich ein reges Gewusel. Tausende Ameisen (nein, das ist nicht übertrieben, es waren tatsächlich unsagbar viele) rannten zwischen den Erdbrocken hektisch umher.




Offenbar hatte jemand irgendwo ein Ameisennest ausgegraben und mitten in der Stadt am Straßenrand weggeworfen. 
Wer macht denn sowas? 
Vielleicht irre ich mich, glaube aber dass das Waldameisen waren, die unter Naturschutz stehen.




Die Tiere taten mir schrecklich leid, wie sie da so kreuz und quer unterwegs waren. Womöglich vermenschliche ich es zu sehr, aber sie wirkten auf mich völlig panisch. Viele transportierten Ameiseneier und versuchten, sie in Sicherheit zu bringen. 




Wie groß das Nest wirklich war, lässt sich anhand der Bilder gar nicht richtig erkennen. 
Wie faszinierend ist bitte unsere Natur - klick?! (Verlinkt zu niwibo sucht.)

Was macht man außer Fotos wenn man so ein freigelegtes Ameisennest in der Stadt findet? Muß man da jemanden verständigen? Und wenn ja, wen!? Ich hatte und habe noch immer leider absolut keine Ahnung...




Was ich jedoch wusste: meine Mittagspause war längst vorbei.
So lief ich zurück zum Büro.




Am nächsten Tag regnete es und ich konnte in der Pause nicht hinaus. 
Als ich das nächste Mal an die Stelle kam, waren nicht nur die Ameisen, sondern auch das komplette Nest verschwunden. 




Es ist schön, dass dieses Erlebnis, an das ich bis heute oft denken muß, hier beim Alltagsbunt nun verspätet noch seinen Platz gefunden hat. 
Liebe Elfi, hab vielen Dank für die tolle Aktion!




Bevor ich mich wieder verabschiede, zeige ich euch schnell noch meine Freitagsblümchen und schicke sie zu Astrid - klick, die dankenswerter Weise all unseren Blumen freitags immer ein Zuhause gibt.


 

Die Blumen stammen vom Feld zum Selberpflücken und ich war wie berauscht. Nein, ich habe nicht gezählt aber das dicke Bund besteht bestimmt aus 40 Stengeln.
Diese Farben ♥ 

(Hatte ich eigentlich schonmal erwähnt, wie sehr ich Zinnien lieeebe?  ;o)

Der bunte Strauß steht in einer schlichen, zylindrischen Vase aus grauem Glas. Die Kerze daneben bekam ich bereits vor Ostern von einer Freundin geschenkt. Farblich passte sie zu den lachsfarbenen Blüten richtig gut und so langsam wurde es auch mal Zeit, sie endlich anzuzünden.




Euch wünsche ich nun schonmal ein schönes Wochenende. 
Genießen wir die spätsommerlichen Tage. Herzliche

Claudiagrüße

Mittwoch, 17. Juli 2024

Störche oder Yogastunde mal anders


Hallo, ihr Lieben!

Schon bei der Monatsplanung - klick - hatte ich mir vorgenommen im Juli zur Zeit meiner Yogastunde spazieren zu gehen. 
Aber ach, wäre da bloß nicht dieser fiese innere Schweinehund... 

Nun fällt es ja bekanntlich leichter, sich aufzuraffen, wenn man nicht alleine ist. 
Hast DU vielleicht Lust, mich zu begleiten?




Die Yogastunde findet regulär am frühen Abend statt. Als ich in der Masch an der nahegelegenen Leinebrücke ankomme, ist bereits der Julimond aufgegangen 🖤

Wir überqueren den Fluß und laufen zwischen den Wiesen entlang. 

Am Wegesrand entdecke ich reife wilde Brombeeren. Nanu? Ist das nicht sehr früh?! 




Auf dem Weg etwas voraus sitzt ein Schmetterling. Es ist ein Tagpfauenauge. Immer wenn ich herangekommen bin, fliegt er auf und landet ein paar Meter weiter erneut vor mir. 
Eine Strecke legen wir auf diese Weise gemeinsam zurück, bis der Buntgeflügelte letztlich abdreht und nicht mehr zu sehen ist. 

Ein Trecker mit einem Anhänger voller Heu kommt mir entgegen und nimmt die gesamte Breite des Weges ein. Oh nee, wohin soll ich denn jetzt bitte ausweichen? 
Beherzt springe ich schließlich in die Brennesseln am Wegesrand, weil er unverdrossen weiter auf mich zuhält. Meine kurze Hose bietet wenig Schutz... Na schönen Dank auch! 




Ich schlenderte gemütlich in Richtung Storchennest weiter und plötzlich kreisen sie direkt über mir: Störche. 
Das kommt in dieser Gegend nicht selten vor und ich habe es schon öfter erlebt aber WOW! Es ist immer wieder beeindruckend, so viele dieser tollen großen Vögel direkt aus der Nähe zu sehen. 




Als ich das Nest erreiche, sitzen die 3 Jungvögel diesen Jahres bereits dort und warten auf ihre Eltern das Abendessen.
Sie sind schon fast ausgewachsen und auf die Entfernung optisch kaum noch von den erwachsenen Tieren zu unterscheiden. 

Einer der heranfliegenden großen Störche landet auf dem Nest...




... und beginnt die hungrigen Schnäbel des Jungvolkes zu stopfen.




Viel zu schnell ist alles Futter verteilt aber die Kleinen betteln und bedrängen ihn weiter. Der alte Storch sucht rasch das Weite und...




... bringt sich auf dem benachbarten Strommast vor der aufdringlichen Bagage in Sicherheit. (Und sieht es nicht aus, als wenn er dort bis über beide Ohren grinst?  ;o)




Langsam drehe ich um, laufe zurück zur Brücke, genieße den warmen Wind auf der Haut. Es riecht nach Heu und nach den Sommern meiner Kindheit.




Was für ein schöner Spaziergang. Danke, dass du mich begeleitet hast!

Herzliche Claudiagrüße 

Dienstag, 9. Januar 2024

Glücksblick in der Mittagspause 🖤

 
Dienstag ist Markttag. 
Bei der Kälte - hier sind minus 8° C - ist das Angebot der Anbieter heute überschaubar.




Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. 
Trotz der Kälte hat sie richtig Kraft und bringt sogar bereits die ersten prallen Knospen der Kornelkirsche dazu, aufzuplatzen!




Auf dem Rückweg ins Büro bleibe ich stehen, schließe für einen Moment die Augen und halte kurz inne.
Das tut SO gut!
Mir war gar nicht klar, wie sehr ich in den letzten Wochen den Sonnenschein vermisst hatte.

Wann hast DU zuletzt inne und deine Nase in die Sonne gehalten? 


Jahresbingo Etwas Blaues - klick
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Sonntag, 27. November 2022

Cosy- November im Wald und Kürbis- Reispfanne mit Blattspinat (Rezept)

 


Hallo ihr Lieben,

noch ist November und bevor hier nun alle Zierkürbisse ihre Plätze räumen müssen und die Weihnachtszeit Einzug hält, möchte ich unbedingt noch ein wenig vom diesjährigen cosy Herbstgefühl am Blog festhalten.

Zusammen mit dem Liebsten waren wir bis Mitte des Monats mehrmals im Wald unterwegs und hatten uns vorgenommen, Pilze zu fotograferen.
Tatsächlich haben wir viele sehr schöne Exemplare entdeckt.
Besonders gefiel mir der Tannenzapfen, den ich zufällig am Boden fand, während wir eigentlich den Fliegenpilz im Fokus hatten.
Der Tannenzapfen selbst war schon nicht groß, aber die Pilzchen, die aus seinen Schuppen wuchsen, waren wirklich miniklein. Das sah so hübsch aus und wirkte ein wenig, wie aus einer anderen Welt oder als würden gleich im nächsten Augenblick Feen, Zwerge oder Elfen unter den Schirmchen auftauchen. So faszinierend. Schaut selbst:




Leider bin ich, was die Pilze anbelangt, ziemlich unbedarft. 
Nur den Fliegenpilz kann ich benennen, alle die anderen schönen Exemplare lediglich bewundern...




Die Zeit im Wald tat gut und ich staune immer wieder, wie sehr die Natur mich erdet.
Ärger, Stress, schlechte Laune - all das verfliegt in kürzester Zeit, und mit ein paar Schritten bin ich frei, ganz bei mir selbst angekommen und fühle mich tatkräftig.




Tatkraft braucht es manchmal auch, um ein leckeres Mittagessen auf den Tisch zu bringen. 
Oft muss ich mich wirklich sehr aufraffen, mir mittags nicht nur ein Brötchen zu schmieren oder irgendein Fertiggericht in der Microwelle aufzuwärmen, anstatt mich an den Herd zu stellen. Dabei macht es doch so viel zufriedener, aus frischen Zutaten zu kochen und es dauert auch gar nicht so lange.

Jetzt im Herbst gab es hier einige Male Kürbis- Reispfanne mit Blattspinat. (Im Sommer hatte ich dieses Gericht übrigens schon mit Zuccini anstatt mit Kürbis gekocht und auch das für gut befunden.)
Weil das Essen so lecker schmeckt und schnell gekocht ist, möchte ich das Rezept hier festhalten. 

ZUTATEN (für 2 - 3 Portionen):

  • 200g Blattspinat (seit ein bekannter Anbieter von TK- Gemüse den Blattspinat nicht mehr als Block gefroren, sondern portionierbar anbietet, ist mir der TK- Spinat zu fein und ich verwende nun in meiner Küche nur noch frischen Blattspinat)
  • 200g gewürfelten Hokkaido
  • 1 Zwiebel (ebenfalls gewürfelt)
  • evtl. einen Hauch gemahlenen Knoblauch
  • 150g Reis
  • ca. 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 2 TL (scharfes) Ajvar
  • 100 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • geriebenen Parmesan



Und so gehts:
  • Den Blattspinat mit wenig Öl in einer großen Pfanne kurz andünsten/ zusammenfallen lassen, aus der Pfanne nehmen und zunächst beiseite stellen.
  • Nun in der selben Pfanne (wieder mit Öl) den Kürbis mit der Zwiebel (und ggf. dem Knoblauch) anbraten.
  • Nach ca. 5 - 7 Minuten den Reis hinzufügen kurz mitbraten, bis die Körner etwas glasig sind und dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. 
  • Ajvar und Sahne hinzugeben, umrühren, zugedeckt so lange leise köcheln lassen, bis der Reis gar geworden ist.
  • Spinat wieder dazufügen, mit Salz und Peffer abschmecken, Parmesankäse (Menge nach Geschmack, ich nehme gern reichlich davon) unterrühren.
  • Alles auf Teller geben und noch mit etwas Parmesan bestreuen. 
  • Fertig - lecker!





Dir wünsche ich nun einen schönen ersten Advent - und mache mich als nächstes mal daran, schleunigst den Monatsrückblick zu schreiben ;o)

Herzliche
Claudiagrüße

Verlinkt zu Nicole - klick - (Werbung wegen Verlinkung) die diesen Monat Cosy time sucht.


Donnerstag, 27. Oktober 2022

Wir trotzen dem Herbstblues - oder hier grad so

 
Ach, ihr Lieben!

Manche Tage sind am Morgen schon gebraucht...
Wenn früh um halb 6 der Wecker klingelt, dir übel ist, du Kopfschmerzen hast und die üblichen Yoga- Dehnübungen auch nicht helfen, dann kann doch eigentlich alles nur noch besser werden, oder???

Aber nee. 
Es ist nämlich Teamtag und ich kann nicht von Zuhause arbeiten, sondern muss ins Büro fahren.
Von 6 Kolleginnen sind 3 sowieso grad nicht im Dienst und kaum bin ich im Büro angekommen, meldet sich auch noch eine weitere Kollegin krank.

Es gibt also viel zu tun.
Als ich mir den 2. Kaffee holen will, ist die Kanne leer und dann geht plötzlich auch noch der Feueralarm los. 
Der Krach ist ohrenbetäubend und nein, das ist diesmal keine Übung. 
Etwas hektisch verlässt die ganze Abteilung das Gebäude. 
Als die Feuerwehr eintrifft, erfahren wir, dass es zum Glück nicht wirklich brennt, sondern Handwerker in einem Nachbarbüro durch ihre Arbeiten den Alarm ausgelöst haben. 

Irgendwann ist Mittagpausenzeit. 
Ich beschließe endlich mal wieder einen Spaziergang um den Block zu machen, um meinen Blick ganz bewusst auf die kleinen schönen Dinge am Wegesrand zu lenken. Was ist mit dir? Magst du mitkommen?!

Das Wetter ist traumhaft und viel zu richtig warm für Ende Oktober. 
In der Straße, wo ich arbeite, sind 2 Nachbargebäude durch verglaste Gänge miteinander verbunden. Der Himmel spiegelt sich in den Scheiben. Das sieht toll aus und ich mache mein erstes Foto:




Ein paar Schritte weiter entdecke ich ein Farbenfeuerwerk. In den Vorgärten der Bürohäuser leuchten eine lila Blüte (weiß zufällig jemand hier, wie die Pflanze heißt?) und der orangene Feuerdorn um die Wette:




Der goldene Smiley, der an einer Mauer klebt, ist nicht mehr perfekt - aber sein Lachen hat er nicht verloren, das kann man noch immer deutlich erkennen... Daran möchte ich mir ein Bespiel nehmen:




In der nächsten Querstraße gibt es nicht nur Büros, sondern auch Wohnhäuser. Dieser Eingang wird von den Bewohnern immer saisonal geschmückt - BOOOH!




Die nächste Haustür gefällt mir persönlich allerdings fast noch ein wenig besser:




Und diesen freundlichen Gesellen, den mag ich auch:




Der Nächste schaut hingegen etwas mürrisch. 
Vielleicht mochte er sein Essen nicht oder es hat ihn jemand aus dem Mittagschlaf geweckt? ;o)




Dann komme ich am Supermarkt an, kaufe süße Seelentröster (unbeauftragte Werbung, weil Marke erkennbar) und nehme mir gleich die kostenlose Werbezeitschrift für die Weihnachtszeit mit:




Nun aber rasch zurück, die Pausenzeit ist fast vorbei. Mein leckerer Salat wartet noch auf mich. 
Zum Feldsalat mit Dressing nach diesem - klick - Rezept, kernlosen roten Trauben und gerösteten Walnüssen gibt es diesmal Ziegenfrischkäsetaler. Lecker!!




Das war eine schöne Mittagspause, die richtig gut getan hat. Dem Herbstblues habe ich getrotzt - klick - oder was meinst du, Nicole? (Werbung wegen Verlinkungen) und ich sage danke für eure Begleitung! 



DANKE auch an Lene - klick - und Andrea - klick - für die tolle Herbstpost (Werbung wegen Verlinkungen) und an Sheena für die Verlosung zu ihrem Bloggeburtstag - klick, bei der ich doch tatsächlich ein handsigniertes Buch der Schriftstellerin Jule Böhm (das ist dann wohl als Werbung zu kennzeichnen?!) gewonnen habe, das letzte Woche hier ankam:




Nur noch ein Tag ist es bis zum Wochenende. Hey, das ist doch zu schaffen ;o) 


Viele Claudiagrüße


Mittwoch, 4. Mai 2022

Glücksblick...

 

... in der Mittagspause 
(pssst, eigentlich schon von gestern, denn Dienstag ist Markttag - aber da hatte ich gerade anderes im Kopf ;o)




Mittwoch, 2. März 2022

Mittagspause

 
Mittwoch. (Um genau zu sein: Aschermittwoch.)
13 Uhr 30. 
Heute arbeite ich im Home- Office, bin nach mehreren Online- Konferenzen reif für eine Mittagspause. 
Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel und ich beschließe, mich für die Zeit auf den Balkon zu hocken.
Der eisige Wind der letzten Zeit hat nachgelassen. 
Es ist bislang gefühlt der wärmste Tag diesen Jahres. 
Nur mit der kuscheligen Sweatjacke über dem Shirt sitze ich hier, habe meinen Kaffee und das Buch mit hinaus genommen.




Der Tisch ist nicht frisch geputzt, in den Kübeln gammeln noch die verdorrten Astern vom letzten Herbst vor sich hin. Egal!

Die Tasse mit beiden Händen festhaltend, genieße ich mit geschlossenen Augen den Kaffeeduft, die wärmenden Sonnenstrahlen, die Ruhe und das leise Gezwitscher der Vögel. 
Fast scheint es, als wenn die Welt für einen Moment den Atem anhält.
Meine Gedanken schweifen ab...
An den schrecklichen Krieg denke ich und an die Menschen, die ganz unmittelbar davon betroffen sind, während ich mich hier gerade in der Sonne so wohlfühle. Und ich denke auch daran, dieses Posting schreiben zu wollen. In der Pause reicht aber dafür die Zeit nicht mehr.

Es nutzt niemandem, wenn wir uns alle betreten in die Ecke setzen.
Wir brauchen unsere Kräfte für den Alltag. 
Um mit Empathie für Andere da sein zu können.
Nicht zuletzt brauchen wir sie auch für uns selbst, weil wir gar nicht wissen können, was noch alles auf uns zukommt.
Die eigenen Resorcen immer wieder aufzufüllen, das ist nicht egoistisch, auch nicht nebensächlich, sondern wichtig und legitim!

Halte so oft es geht dein Gesicht in die Sonne, genieße die kleinen Freuden, mache dir jeden Moment so schön wie möglich.
Trotz allem - oder gerade deshalb!


Und wenn du magst, zünde doch mit vielen Anderen immer um 18 Uhr im Fenster deine Kerze an. 
Dieses Friedenslicht kann zwar leider den Krieg nicht beenden, symbolisiert aber Solidarität und Mitgefühl. Es verbindet dich mit mir und uns allen im Herzen miteinander 



P. S.: Mein Buch habe ich gar nicht genutzt. 30 Minuten Mittagspause sind schnell vorbei.


Mittwoch, 3. November 2021

Glücksblick im ...


... NOVEMBER!




November, ich mag dich so sehr. 
Diese ruhige Zeit im Jahr, wo es scheint, als hielte die Natur den Atem an.

Wer sagt, dass man nicht auch mit Mantel, Schal und Stiefeln eine Weile am Balkon, oder im Garten hocken kann?!
Gönne es dir, auch in dieser Jahreszeit immer mal wieder mit einem warmen Becher Kaffee oder Tee in den Händen dort draußen zu sein. 
Spüre die Ruhe, horche einen Moment in dich hinein.
Mache diese Zeit zu deiner Zeit.
Mache ganz bewusst eine kurze Pause vom Alltag.

  • Du hast keine Zeit? Doch! Diese paar Minuten sind drin. Um länger dort zu bleiben, ist es sowieso nicht warm genug.
  • Für ein paar Minuten lohnt es nicht, sich extra anzuziehen? Und wie es sich lohnt! Alleine der Umstand, es für dich getan zu haben, wird dir ein so gutes Gefühl geben, dass es das wert ist. 

Sowohl jeder klitzekleine Sonnenstrahl sollte gefangen, als auch die stillen, verhangenen, fast magischen Momente genossen werden...

Alles ist mit allem verbunden - sagt immer wieder meine Yogalehrerin. Je mehr ich über diesen Satz nachdenke, desto mehr kann ich spüren, wie wahr das ist. 
Ganz besonders auch an grauen Novembertagen...

Pass auf dich auf und hab es gut. 

Herzliche Claudiagrüße


Sonntag, 3. Oktober 2021

Dieser Sonntag...

 



... begann für den Liebsten und mich in diesem hübschen kleinen Häuschen an einem besonderen Ort.
In zauberhafter 4- beiniger Begleitung - die Miez heißt Milly - startete ich auf der Treppe mit Kaffee und Buch in den Tag.
Es war stürmisch und die Luft ungewöhnlich warm. Leider begann es nach einiger Zeit zu tröpfeln.


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Wir waren schon gestern hier angekommen und bei einem Bummel durch den Ort entdeckten wir nicht nur Herbstastern und Tagpfauenaugen sondern auch Schnecken und andere Kunstobjekte.
Ich bin ja eher Kunstbanause und der Wert mancher Dinge erschließt sich mir nicht...




... die schönste Kunst erschafft in meinen Augen manches Mal die Natur und oft ist Kunst für mich auch nur eine Frage der Perspektive.




Nicht Kunst aber wunderschön und leider in unserer Zeit nur noch ein sehr seltener Anblick: 
Kühe mit ihren Kälbern auf einer Weide. 
(Wenn ich daran denke, wie Milchviehhaltung hierzulande überwiegend aussieht, dass die Tiere oft ihr ganzes Leben im Stall verbringen müssen, Kuh und Kalb direkt nach der Geburt getrennt werden, lies gerne hier - klick - mehr dazu, könnte ich weinen und bin SO froh, nun schon lange meinen Kaffee nicht mehr mit Kuhmilch zu trinken. 
Seit diesem Sommer kaufe ich übrigens eine Pflanzenmilch aus Erbsenprotein, die mir tatsächlich auch im Kaffee gut schmeckt. Aber ganz ehrlich, es ist nicht leicht, sich von einer jahrzehntelangen Gewohnheit zu trennen. Dazu ist viel Willenskraft erforderlich. Auch nach eineinhalb Jahren an manchen Tagen immer noch.) 




Aber zurück zur Kunst im Ort. 
Obwohl weder die versteinerte Gesellschaft noch der Liebste und ich heute gute Kunden waren, hatten die Geschäfte hier am Sonn- und Feiertag... 




... geöffnet!

Dieser Sonntag endete mit unserem  Abendbrot - und wie der Tag auch schon begonnen hatte. 
Nachdem wir nämlich Brot, Antipasti, den Champagner (jawohl! ;o) und die Kerze an diesem lauen Abend hinaus auf die Terasse hinter dem Ferienhäuschen getragen hatten...


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... begann es zu tröpfeln und wir stürzten fluchtartig zurück ins Haus. Nicht schlimm. Es war trotzdem

 ein perfekter Urlaubstag! 


Verlinkt zu Nicole - klick
(Werbung wegen Verlinkung)
die diesen Monat KUNST sucht