Wie schon im Monatsrückblick August -
klick - erwähnt, waren die Freundin und ich kürzlich in der Lüneburger Heide. Die Heideflächen standen gerade in wundervoller Blüte und von Hannover aus ist man mit dem Auto in einer guten Stunde dort.
Wir bummelten gemütlich durch Müden an der Örtze, bestaunten die Kunstobjekte (z. B. Foto oben rechts - fotografieren war ausdrücklich erlaubt!) eines einheimischen Künstlers, dessen Frau so freundlich war, uns durch die offene Gartengalerie zu führen.
Wir besichtigten die kleine evangelische Kirche St. Laurentius, lauschten dort eine Weile dem Orgelspiel, spazierten am Heidesee und schleckten Eis.
Das Wetter war traumhaft, S. und ich hatten einen richtig schönen Tag zusammen.
Am Wietzer Berg liefen wir schließlich im Abendlicht über die Heideflächen zum Hermann- Löns- Denkmal. Meine Freundin S. machte dabei Fotos für' s Blog von mir (danke DIR dafür!), denn ich trug meine schwarze Weste, die ich mir schon im Frühsommer 'frei Schnauze' strickte.
Bei der Weste handelt es sich um ein Rechteck mit Ärmellöchern und außen rechts & links angestrickten Bündchen. Hier ist das nochmal deutlicher zu sehen:
Ich verwendete eine Rundstricknadel in Stärke 7 und 300g "Classic" von Rödelwolle (
Werbung ohne Auftrag und ohne kommerziellen Gewinn wegen Markennennung) in schwarz. Das Garn hat eine Lauflänge von 100m/ 50g, besteht aus 50% Schurwolle und 50% Polyacryl. (Man benötigt noch zwei weitere Rundstricknadeln zum stilllegen, da die Arbeit nach 1/3 in 3 Teile geteilt wird, die wegen der Armlöcher getrennt von einander hochgestrickt werden, bevor schließlich oben wieder alle Maschen auf einer Nadel sind.)
Meine Weste besteht ausschließlich aus rechten und linken Maschen, die mal senkrecht, mal waagerecht gestrickt werden. Als Gedankenstütze für mich selbst habe ich - s. o. - eine Skizze gefertigt. Hier liegt nämlich bereits farbiges Garn parat, denn ich möchte noch ein 2.x in dieser Art stricken. Morgens im Büro tut es zum Herbst jetzt einfach gut, etwas Warmes am Rücken zu haben.
Ich öffne das Fenster.
Wie die Birken rauschen!
Wie die Föhren sich knisternd biegen im Herbstwind.
Der Mond lugt durch zerrissene Wolken.
Es ist unruhig in der Natur,
ich höre das Herz der Heide schlagen.
(Felicitas Rose +1938 in Müden)
Obenstehendes Gedicht entdeckten wir auf einer Infotafel am Weg.
Felicitas Rose dichtete ganz wunderbar poetisch über die Heide.
Auch wir hörten das Herz der Heide schlagen, aber vor uns lag noch der Heimweg.
Auf den Aufgang des Mondes konnten S. und ich somit leider nicht mehr warten - obwohl es sicherlich schön gewesen wäre, die Heideflächen in seinem silbernen Licht zu sehen...
Verlinkt zum Creadienstag -
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... Nicole -
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(Posting enthält Werbung wegen Namens- und Ortsnennungen sowie wegen Verlinkungen)