Mittwoch, 3. Juli 2019

Willkommen im Juli


Im...





...im JULI werde/ möchte ich...


  • hoffentlich weniger arbeiten und mehr den Sommer genießen, als im Juni ;o)
  • Kirschen und Melone futtern, was das Zeug hält
  • die liebe Whisky- Katze ein paar Tage bei mir haben
  • mein Strickprojekt ribbeln :-\ dann endgültig fertigstellen, fotografieren und posten 
  • die Wallungen - klick - (unbeauftragte Werbung ohne kommerziellen Gewinn) besuchen
  • mit der Freundin ins Kino gehen
  • meine Sehschärfe kontrollieren lassen
  • in den Zoo (unbeauftragte Werbung ohne kommerziellen Gewinn) gehen und vielleicht diesmal die Drillinge der Tiger sehen
  • auf 6 Jahre Alltagsbunt zurückblicken
  • mal wieder ein Buch lesen
  • ein neues Kuchenrezept mit Mandarinen ausprobieren
  • meinen Geburtstag feiern
  • die Sommerpause vom Yoga - wie schon im letzten Jahr - wieder für Spaziergänge nutzen


JULI - ich freue mich auf dich!


Sonntag, 30. Juni 2019

Juni adieu - oder im Handumdrehen vorbei


Im Juni...


... blühten in allen Ecken und Winkeln Mohnblumen in verschwenderischer Fülle. Wir entdeckten ganze Mohnblumenfelder und ich bekam kaum genug davon, das rote Glück zu knipsen.

... hatten die Tage es in sich und brachten uns zum Teil brütende Hitze. 2 Wochen lang arbeitete ich jeden Tag 10 Stunden im unklimatisierten Büro hinter einer Glasfront nach Süden. Schön war das nicht aber die Zeit verging mit dem Urlaub vor Augen zum Glück wie im Flug.




... blühte auf dem Balkon meine neue Rose. Schon lange hatte ich die "gemeine Büschelrose" Rosa multiflora (öh? Ist diese Sortennennung schon Werbung?) hier im Kübel anpflanzen wollen. Nun sind die Blüten hinüber und ich hoffe auf die niedlichen kleinen Minihagebutten im Herbst.

... schrieb ich endlich mal wieder schöne Worte auf ein T- Shirt (wie das geht, und alle meine anderen selbstgestalteten Shirts sind hier - klick - versammelt).

... trug ich das Shirt dann gleich, als wir mit dem Liebsten hier in der Nähe ein Erdbeercafé besuchten, von dem wir schon viel gehört hatten. Das Café liegt sehr idyllisch an einem See und wir saßen direkt am Wasser. Leider hatten außer uns an diesem Tag noch hundert andere die gleiche Idee und es war brechend voll... Der Erdbeerkuchen schmeckte wirklich lecker, die knallig rote Erdbeerschorle war jedoch leider enttäuschend geschmacksneutral.




... nutze ich jede Gelegenkeit um in der Natur zu sein, spazierte am Abend und am Wochenende durch das Wohngebiet und in der Leinemasch (Werbung wegen Ortsnennung). Diverse Gefiederte und Vierbeinige begegneten mir, nur das Schwanenpaar mit seinen niedlichen Küken (klick) traf ich leider nicht mehr wieder. Hoffentlich ist das kein schlechtes Zeichen und die Kleinen sind wohlauf.




... fuhren meine Ma und ich zum Erdbeerfest auf einem Gutshof.
Ein schönes Ambiente, aber das Angebot der Aussteller riss uns nicht vom Hocker. Als zu wenig handwerklich und sehr kommerziell empfanden wir die Verkaufsstände. Die Zeit hätten wir mal lieber besser genutzt.




... besuchten wir - also auch meine Ma und ich - endlich mal wieder den Zoo! (Werbung ohne kommerziellen Nutzen und ohne Auftrag, Eintritt selbst bezahlt.)
Wir bewunderten die endlose Geduld von Eisbärin Milana, die sich beharrlich mühte, an ihr Naschi - eine Wassermelone - zu gelangen, die in die Boje gesteckt war.
Besonders neugierig war ich auf das Junge der Pelikane. Schaut mal, es ist noch ganz schwarz. Seine Daunenfedern wirkten wie dichtes Fell. Kaum vorstellbar, dass später mal so ein großer, blütenweißer Pelikan daraus wird.




... fand mein häuslicher Alltag vorwiegend draußen auf dem Balkon statt. Die grüne Oase ist bei warmem Wetter einfach ein absoluter Lieblingsplatz!

... ist frischer Salat - hmmmmmmh - regelmäßiger Bestandteil meines Speiseplanes gewesen.

... gesellte sich zum Gartenzwerg noch kurz ein anderer Zipfelmützenträger (Werbung, weil evtl. die Marke erkennbar ist). Er war der Letzte seiner Art aus dem vergangenen Jahr und dann mit einem Happs verschwunden ;o)

... füllte ich täglich im Vorgarten die Wasserschale für Vögel, Insekten und andere kleine Tiere und bitte euch ganz eindringlich, das an heißen Sommertagen bei euch Zuhause auch zu tun!




... verbrachten der Liebste und ich eine Woche an der Ostsee in unserem Herzensort Kellenhusen (Werbung wegen Ortsnennung). Wegen einer angekündigten Autobahnsperrung  fuhren wir überraschend schon am Vorabend los und nicht wie geplant am nächsten Morgen. Wir kamen zur Dämmerstunde an und der erste Gang führte uns direkt zur (beleuchteten) Seebrücke. Haaaachz!

... feierte der Liebste dieses Jahr seinen Geburtstag dort im Urlaub und der Geburtstagstisch war entsprechend maritim dekoriert.

... badete ich zum 1.x in meinem Leben in der Ostsee. Das war einfach herrlich!




... schlief ich nach der Heimkehr so wie erstmals im letzten Sommer (klick) wieder auf dem Balkon. Ehrlich, warum nur habe ich das nicht schon viel öfter getan. Es ist einfach schön.

... kredenzte Frau Amsel mir am nächsten Morgen einen Frühstückswurm. - Aber ach, ich war undankbar und schlug ihn aus. Stattdessen gab es Brötchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Rührei mit frischgeernteten Kräutern (Salbei, Minze, Rosmarin und Lavendel - und ich hätte nie gedacht, dass das so lecker schmeckt) vom Balkon.




... erreichte mich kurz vor Monatsende liebe Post von Vroni - klick - (Werbung wegen Verlinkung). DANKE Vroni! Du bastelt die allerschönsten Karten und ich habe mich riesig gefreut!

... entdeckte ich nach dem Urlaub ganz oben im Haus am Flurfenster eine geflügelte neue Nachbarin... und mal gut, dass dieser Nachbar (klick) sie bisher noch nicht entdeckt hat.
Hoffen wir, dass es so bleibt.




... freute ich mich über die kleine Maus, die meinen Weg kreuzte, über die unzählig- vielen Schmetterlinge, die dieser Sommer mit sich bringt, die langen, hellen Abende und nach wie vor über den täglichen Abendtee und die Sprüche an den Bändchen:
Unverhoffte Augenblicke zählen oft zu den schönsten. Oh ja!




Diesmal nicht auf den Fotos zu sehen:

- das zufällige Treffen mit einer Freundin aus alter Zeit, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Unsere Söhne waren zu Kinderzeiten Freunde und im Lauf der Jahre haben wir uns aus den Augen verloren. Beim abendlichen Einkauf kreuzten sich unsere Wege und wir gingen spontan zusammen etwas trinken. Ach, liebe R. schön war das mit dir und ganz wie früher 

- meine Gedanken, wieso es hier gerade mit dem bloggen so hakt. 
Die technischen Probleme (klick) gehören längst der Vergangenheit an und trotzdem... fließt es nicht. Ja, mein Leben hat sich seit dem Auszug des Sohnes sehr verändert und ja, ich habe nicht so viel Zeit. Das war allerdings früher auch schon so und hat mich vorher nicht gehindert. 
Vielleicht liegt es daran, dass sich die Bloggerwelt verändert hat? Mir seit einiger Zeit weniger  persönlich und auch weniger informativ vorkommt, als zuvor? Niemand kann ständig das Rad neu erfinden - ich selbst übrigens auch nicht, also worüber schreib ich noch? - und überall geht das Leben weiter. So viele vermisse ich im virtuellen Leben, sie haben aufgehört, ihre Blogs zu führen, ganz oder sie sind zu Instagram (Werbung wegen Markennennung) abgewandert. 
Vielleicht liegt es daran, dass ich gern authentisch bin und es Dinge gibt, die eigentlich gesagt werden sollten, was jedoch hier öffentlich ein No- Go wäre?
Vielleicht liegt es daran, dass ich immer mehr genervt davon bin, viel am Handy zu sein und es mir oft nach Feierabend lästig ist, den Laptop einzuschalten? Ich weiß es nicht.

- der köstliche Spargel, den uns der Liebste im Ofen zubereitet hatte. Habt ihr schon mal Spargelstangen in Alufolie gegart, anstatt sie mit Wasser zu kochen? Das ist eine wahre Geschmacksexplosion. Sooo lecker!

- Regen. Denn es gab fast keinen. Leider!!!
Alles ist so staubtrocken, Tiere und Pflanzen leiden.


Juni ADIEU!