Hallo ihr Lieben,
nachdem ich euch neulich hier - klick - bereits vom Urlaub in Quedlinburg (Posting enthält mehrfach unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennungen - Urlaub selbst bezahlt) berichtet hatte, möchte ich heute von unserer Wanderung zu den Sandsteinhöhlen am Regenstein bei Blankenburg erzählen.
Äußerst abenteuerlich war zunächst die Anfahrt, denn das Navigationsgerät führte uns aufgrund einer Sperrung immer wieder die gleiche Route im Kreis über die Bundesstraße... nach der 3. Ehrenrunde - wir waren langsam schon dezent genervt - gelang es uns schließlich doch den Parkplatz zu erreichen...
... das Auto abzustellen und in den Wald zu marschierten.
Die Schwierigkeiten den Weg zu finden setzten sich auch zu Fuß fort (selbst im Internet wird darauf hingewiesen, dass eine Beschilderung zwar vorhanden aber völlig unklar ist und man leicht die Orientierung verlieren kann).
Keine Probleme vorwärts zu kommen, hatte diese ca. 4 cm lange Raupe, die wir mitten auf dem Pfad entdeckten. Leider weiß ich gar nicht, was für ein Falter aus ihr mal werden könnte. Vielleicht ein Bärenspinner? Oder eine Tigermotte? Kennt sich jemand von euch aus? Ich habe schon so lange keine Schmetterlingsraupe mehr gesehen.
Aufwärts, abwärts und vorbei am Regenstein ging es.
Die Luft, das Licht - es war so schön im lichten Kiefernwald. Wir genossen die Wanderung sehr.
Schließlich leuchte unser Ziel hell durch die Bäume und wir sahen die beeindruckenden Sandsteinhöhlen vor uns:
An diesem Ort, der vermutlich schon den Germanen in frühgeschichtlicher Zeit als Versammlungsplatz diente, wurde später von den Menschen im Mittelalter der feine Quarzsand abgebaut, wodurch die Höhlen entstanden.
Wir schauten alles genau an, ließen die Atmosphäre auf uns wirken, fotografierten.
Die vielen Leute, die es uns gleichtaten, sind auf den Bildern zwar nicht zu sehen, sollen der Authentizität halber aber nicht verschwiegen werden ;o)
Es waren Herbstferien. Viele Kinder tobten dort herum. - Wer will es ihnen verdenken? Der Ort ist der perfekte Abenteuerspielplatz.
Meine Ma und ich hatten riesiges Glück. Die einzige Bank in der Sonne war frei und wartete nur auf uns. Wir zogen die viel zu warmen Winterjacken aus, machten es uns gemütlich und tranken vor der Stempelstelle der Harzer Wandernadel (Werbung ohne Auftrag) unseren mitgebrachten Marzipan- Milchkaffee!
Schließlich wurde es Zeit für den Rückweg.
Oh nee. Aus welcher Richtung waren wir bloß gekommen?
Überall sah es so gleich aus und die Wegweiser sind, wie bereits erwähnt, keine echte Hilfe gewesen.
Schließlich begegnete uns eine Blindschleiche, der wir folgen konnten, so dass wir sicher zurück zum Parkplatz gelangten...
(Na ja, so - oder so ähnlich könnte es gewesen sein ;o)
Den schönen und lohnenswerten Ausflug verlinke ich noch zu Juttas - klick - Naturdonnerstag (Werbung wegen Verlinkung) und verabschiede mich damit von euch. Herzliche
Claudiagrüße








