12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat.
Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf den Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)
Was war das nur für ein Tag? Im Grunde gab es heute fast nichts wirklich Sehenswertes zu fotografieren und deshalb zeige ich gleich mal alle meine Adventskalender. Es sind übrigens sogar 8 und nicht nur 6 Stück, wie ich zuerst dachte... Da kamen noch 2 dazu. Und wenn man die Reise durch den Advent - klick - und den Weihnachtskarten Blog- Hop - klick - auch mitzählt, sind es sogar 10! <;o)))
Aber sieh selbst:
SCHUMMEL gleich beim ersten Foto, denn das habe ich gar nicht zuerst aufgenommen.
Allerdings gefällt es mir als Titelbild für dieses Posting so gut - und deshalb darf der Adventskalender vom Liebsten, ein Wandbehang aus Sternen, den er mir seit Jahren immer wieder neu mit lauter Lieblingssüßigkeiten befüllt ♥♥♥, an die vorderste Stelle aufrücken!
Tatsächlich beginnt mein Tag jedoch ohne den Kalender (denn der hängt bei mir Zuhause), dafür mit dem Liebsten selbst: ich wache morgens in seiner Wohnung auf.
Kaffee, Kerze, Corona- Test, denn ich muss gleich ins Büro und habe immernoch Halsschmerzen.
Mit dem Auto fahre ich zur Arbeit. MINUS 6,5 °C. BRRR, ist das kalt!
Im Büro angekommen starte ich den PC - und möchte ihn am liebsten gleich wieder ausschalten. Es ist unglaublich viel zu tun und 3 von 6 Kolleginnen sind nicht im Dienst. So ein Mist!
Bis 11 Uhr arbeite ich vor mich hin ohne rechts und links zu schauen. Dann wird es Zeit für eine kurze Pipipause und ich brühe mir eine Tasse Tee aus dem Adventskalender auf, den ich von der befreundeten Kollegin geschenkt bekommen hatte.
Mittags ist es noch immer kalt aber gleichzeitig auch strahlend sonnig. Mein Schreibtisch steht direkt am Fenster und weil ich ganz alleine im Raum bin, kann ich es für ein Viertelstündchen weit öffnen. Ich sitze im Sonnenlicht, arbeite weiter und genieße gleichzeitig die Sonnenstrahlen, bis es mir zu kalt wird und ich deshalb das Fenster wieder schließen muss.
In der Mittagspause fahre ich nach Hause.
Hier angekommen stelle ich im Vorbeigehen gleich mal den Adventskalender, den mir die Freundin aus der Ferne gebastelt hat einen Tag weiter: Halbzeit!
Und wie genial ist es bitte, dass bereits der 3. Advent vorüber ist, aber trotzdem noch fast 2 Wochen Zeit bis Heilig Abend bleibt. Wenn die Adventszeit so lang ist, liebe ich das sehr.
Die Mikrowelle wärmt mein Essen auf. Es gibt noch einen Rest von den Nudeln mit Ivonnes leckerem Kürbispesto - klick - und zum Nachtisch die Schoki aus dem Kalender vom Liebsten. An dieser Stelle entsteht dann auch das erste Foto ganz oben.
Nebenbei öffne ich während des Essens die 12 der Adventskalender- Postkarte, die mir der Vater des älteren der beiden Lieblingssöhne geschickt hat. Seit einigen Jahren schon schickt er mir zum 1. Dezember so eine Karte. Darüber freue ich mich sehr, denn lange Zeit war unser Verhältnis zueinander aus Gründen alles andere als freundschaftlich.
Nun muss ich unbedingt noch weiter arbeiten. Im Home- Office fahre ich den PC hoch und los gehts!
Um 16 Uhr ist dann Feierabend, obwohl das Pensum nicht mal zur Hälfte geschafft ist.
Während in der Küche mein Tee aus dem Adventskalender von Karen - klick - (die bei sich Zuhause den gleichen hat und so trinken wir, gewissermaßen über die Entfernung hinweg, täglich im Geiste zusammen Tee) im Thermobecher zieht (die Adventskalender- Postkarte dazu stammt auch von Karen), mache ich mich rasch frisch, denn ich habe gleich noch einen Termin...
... und muss zu einer Versammlung mit den Nachbarn.
Viel gibt es zu besprechen und die Diskussionen über warmes Wasser, die ausgefallene Heizung, das Nichteinhalten der Hausordnung ect. dauern ewige 4!!! Stunden und sind ziemlich anstrengend :-(Der mitgebrachte warme Tee ist viel zu schnell alle und außerdem findet das Treffen in einem Saal statt, wo es so kalt ist, dass ich nach einiger Zeit sogar in meiner Winterjacke zu frieren beginne.)
Erst um 20:30 Uhr bin ich endlich wieder Zuhause. PUH!
Hier Zuhause wartet nun noch der Adventskalender auf mich, den ich mir selbst gekauft habe, weil ich das schöne Bild mit der Schneeeule so sehr mochte.
Jeden Tag lese ich eines der Briefchen, die mit interessanten Informationen über alte Bräuche und die Entwicklung von Riten gespickt sind. Tatsächlich habe ich im Verlauf des Advents bereits so manches erfahren, das ich vorher noch nicht wusste.
War dir z. B. bekannt, dass es mit der Rute von Knecht Ruprecht eigentlich eine ganz andere Bewandtnis auf sich hatte, als damit ungezogene Kinder zu bestrafen? Früher wurden die Zweige zumeist von Eberesche oder Wacholder geschnitten. Der (symbolischen) Schlag mit der Lebensrute stellte ein heidnisches Segens- und Fruchtbarkeitsritual dar.
Mit einem Blick in mein letztes Adventskalenderpäckchen, nämlich dem von Maika - klick - (den tollen Kalender hatte ich mit meinem Beitrag Bastelanleitung für einen Stern - klick, bei der Linkparty "Es weihnachtet sehr" - klick - im Advent 2021 per Verlosung gewonnen) sind sowohl 12 Fotos zusammen gekommen, als auch dieser Tag endlich geschafft.
Ab geht es aufs Sofa, ich schreibe diesen Beitrag ... und im Hintergrund höre ich bereits laut und deutlich mein Bett rufen. Euch allen wünsche ich eine gute Nacht und schaue morgen dann nach der Arbeit, was ihr am 12. Dezember so erlebt habt.
Bis dahin, herzliche Claudiagrüße


