Samstag, 15. Oktober 2022

Friedenschor

 
Neulich morgens an einem Mittwoch, es ist ungefähr viertel nach 7, sitze ich im Auto auf dem Weg zur Arbeit und höre - wie fast immer unterwegs - Radio. Zwischen 2 Musikstücken, die ich nicht besonders mag, quasselt der Moderator übertrieben wach und fröhlich vor sich hin. Oh nee!
Ich wechsle abrupt den Sender. Insbesondere im Auto ist in solchen Momenten NDR Kultur (dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung wegen Namens- und Markennennung - und gleich folgt weiter unten im Text auch noch Verlinkung) ganz oft mein Rettungsanker ;o)

Gerade läuft dort ungewöhnlicher Weise die Chorversion eines bekannten Stückes. Ich stutze und horche genauer hin, bis ich das Lied erkenne. 
Im Anschluss werden vom Moderator Hörerkommentare vorgelesen, in denen es um Chöre geht und ich erfahre, dass Frau Angelika G. aus Bremen gleich zu 2 Chören gehört. Zum 1. zum Chor ihrer Bremer Kirchengemeinde und dann auch noch zum Chor der Gemeinde ihres früheren Wohnortes in der Nähe von Hannover, an dessen Proben sie Dank der Pandemie nun immer online teilnehmen kann...

Wer hier schon länger liest, der weiß es womöglich: auch Frau Alltagsbunt gehört zu einem Chor. Die liebe Angelika singt (genau wie ich) Altstimme. Bis zu ihrem Umzug nach Bremen taten wir das bei unseren Proben oft nebeneinander 
Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, was für ein zauberhafter Moment das für mich war.
Nachdem ich mein Auto am Büro geparkt habe, schreibe ich direkt eine Kurznachricht nach Bremen und berichte Angelika völlig geflasht von meinem morgendlichen Erlebnis.
Abends ist Chorprobe und ich erzähle den Anderen von Angelikas Kommentar und dass unser kleiner Chor dadurch namentlich im Radio genannt wurde ;o) 

Auch sehr zauberhaft ist übrigens das virtuelle Chor- Projekt des Senders, aufgrund dessen es überhaupt zu dem Sendebeitrag kam. Und das möchte ich hier heute kurz vorstellen:
NDR Kultur hat Chöre dazu aufgerufen, den Song "Komm wir ziehn in den Frieden" von Udo Lindenberg der grundsätzlich eher zu den Interpreten gehört, die ich - öhöm - nicht so mag und deretwegen ich sonst den Sender womöglich wechseln würde... einzusingen, ein Video davon zu drehen, die Aufnahme bis zum 1. November einzusenden und dann sollen alle diese Interpretationen zu einem großen Friedenschor bzw. einer Musikvideokollage zusammengeschnitten werden. 

Auf der Website des Senders stehen Text, Noten und auch Musikvideos zur Ansicht und zum Download zur Verfügung, damit geprobt werden kann.
Das bekannte Lied gefällt mir als Chorversion so richtig gut. Viel besser, als das Original!

Die Botschaft des Liedes ist wohl aktueller denn je und ich bedauere ziemlich, dass der Chor, zu dem ich gehöre, leider an der Aktion nicht teilnehmen wird.
Dank dieses Links (das Musikvideo, das hier verlinkt war, steht inzwischen leider nicht mehr zur Verfügung) kann ich jedoch hier Zuhause begleitet vom NDR Vokalensemble und dem Neuen Knabenchor Hamburg doch irgendwie dabei sein.

Wenn du Lust hast, das Lied in der Chorversion zu hören, mehr über das Chorexperiment zu erfahren  und vielleicht für dich im stillen Kämmerchen auch mitzusingen, klick unbedingt mal rüber!




Mit einem Foto von Kranichen, die gestern Nachmittag in ihrer Formation hier laut und vernehmlich (womöglich waren auch sie Teilnehmer eines Chorprojekts? ;o) über das Haus flogen, verabschiede ich ich mich und wünsche dir ein schönes Wochenende.


Viele Claudiagrüße


Mittwoch, 12. Oktober 2022

12 von 12 im Oktober

 

12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat. 
Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf den Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)



Ungewöhnlich:
Das erste Foto des heutigen Tages entsteht bereits ganz kurz nach Mitternacht. Als ich im Wohnzimmer, vor dem Fernseher, auf dem Sofa ziemlich vergniesgnaddelt aufwache nämlich... Oh, der 12. denke ich kurz, bevor ich mich aus der warmen Decke pelle, die Kerze lösche, schnell Zähne putze und dann im Bett direkt weiterschlafe ;o)




Sieben Stunden später bin ich wieder wach. 
Aus der Kaffeetasse scheint mich heute eine Eule anzuschauen. - Oder was siehst du darin? 




Rasch versorge ich noch die Amseln am Balkon mit Rosinchen und dann starten die Eule und ich im Homeoffice in den Arbeitstag. 




Der Vormittag vergeht am PC, mit Telefonkonferenzen und mit noch mehr Kaffee wie im Flug.

Irgendwann ist Mittagspause. 
Während die Mikrowelle mein Essen aufwärmt, gehe ich rasch zum Postkasten auf der anderen Straßenseite, bringe 2 Karten auf den Weg zu 2 Freundinnen und nehme auch gleich den Müll mit nach unten.




Die Suppe - klick - ist ein Rest, nun warm genug und erwartungsgemäß sehr lecker. Genüsslich esse ich auf dem Balkon in der Sonne und telefoniere anschließend mit meinem Papa, der gerade im Krankenhaus liegt. Das böse C. hat ihn erwischt. Zum Glück geht es ihm inzwischen bereits wieder deutlich besser.




Wieder zurück im Arbeitszimmer, steht dort die Sonne nun auch auf dem Fenster. Ich öffne es weit und sitze so bei der Arbeit am Schreibtisch ebenfalls im warmen, goldenen Licht. Was für ein schöner Herbsttag das ist. So ein Geschenk!




Nach Feierabend hätte ich eigentlich Verschiedenes zu tun, entschließe mich jedoch zunächst strickend noch etwas Zeit am Balkon zu verbringen. Das tut einfach gut und wer weiß, wie oft es dieses Jahr noch möglich sein wird, draußen zu sitzen. Farben und Sonnenstrahlen für den Winter möchte ich sammeln - und denke an die Geschichte von der Maus Frederick, während ich so da hocke.




Heute ist wieder so einer dieser speziellen Tage, an denen unglaublich viele Marienkäfer unterwegs sind. Ein Exemplar hat sich ins Zimmer verirrt. Als ich den kleinen Krabbler wieder hinaustrage, startet er direkt von meiner Fingerspitze.




Dann muss ich aber doch mal langsam los. Durch das bunte Laub raschel ich zu Fuß Richtung Einkaufzentrum. 




Die Buchhandlung, bei der ich letzten Freitag etwas bestellt habe, hat mir bereits zum 2.x geschrieben, dass die Ware nun abholbereit sei. Um ehrlich zu sein finde ich das in der kurzen Zeit etwas aufdringlich.
Der Verkäufer ist aber sehr freundlich und bietet mir an, den Artikel in Geschenkpapier zu verpacken. Da ich ihn tatsächlich auch verschenken möchte, stimme ich zu. Als ich das Ergebnis sehe, bin ich etwas fassungslos. Das muss der nochmal üben. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder sauer sein soll. Würdest du das SO verschenken?




Wieder Zuhause schaue ich in den Briefkasten. Wundervolle Post von Nicole - klick - ist angekommen. "Kann Spuren von Glück enthalten", steht auf der Lichttüte - und ja, so ist es. Dieser Umschlag enthält definitiv Spuren von Glück. HACHZ, ich bin auch sehr verliebt in das süße kleine Gespenst. Schoki und Tee dürfen dann morgen gleich mit ins Büro. Hab herzlichen Dank, liebe Nicole!




Anschließend wasche ich rasch noch meine Haare, mache Abendessen, telefoniere mit meiner Ma und dem Liebsten. Dann ist endlich Sofazeit und der Tag endet, wo er begann: ich kuschel mich bei Kerzenschein in meine warme, flauschige Decke und beginne dieses Posting zu schreiben. 




Das 13. - und somit Bonusfoto, kommt nun rasch noch mit der tollen Herbstpost von Tina - klick - daher, die schon letzte Woche hier ankam. Liebe Tina hab 1000 Dank für die hübsche Karte. Du hast wieder so fleißig gebastelt, ich habe mich riesig gefreut!




Euch allen wünsche ich eine gute Nacht und schaue morgen nach der Arbeit dann, was ihr heute so erlebt habt. Bis bald, herzlicher

Claudiagruß