Montag, 12. September 2022

12 von 12 im September

 
12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat. 
Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf mehreren Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)



Leider bin ich schon fast 2 Stunden wach, als mit dem Weckerklingeln um 10 vor 6 mein Tag beginnt. Leise gehe ich ins Bad, denn der Liebste, kann noch etwas weiter schlummern. Zum Glück muss ich heute nicht ins Büro fahren, sondern arbeite von Zuhause aus. 
Als ich ins Wohnzimmer komme, leuchtet mir der (noch fast volle) Mond entgegen. Eine Freundin aus alten Zeiten hat heute Geburtstag. Ob meine Karte wohl bei ihr angekommen ist? Ich schaue den Mond an, denke fest an sie, freue mich sehr über unsere Verbindung und diesen schönen Anblick zum Start in den Tag .




In der Küche setze ich zunächst meine Kontaktlinsen ein und schrotte den Verschluss der Reinigungslösung. "Wo rohe Kräfte sinnlos walten" denke ich - und überlege, wer aus meiner Familie das eigentlich in solchen Situationen immer zu mir gesagt hat. (Später repariere ich den Verschluss notdürftig mit Gewebeklebeband.)




Inzwischen ist es fast halb 7 und schon deutlich heller draußen. Auf dem Balkon trinke ich stehend den ersten Kaffee des Tages. 
Viel Platz habe ich dabei nicht, denn wir hatten gestern Abend die Bank mitten hinein gestellt. Eine Latte ist kaputt (fragt nicht, wie das geschah) und der Liebste will später alles auseinanderschrauben und die Sitzfläche mitnehmen, um sie zu reparieren.




Gleich danach sitze ich am Schreibtisch und mir schwant nichts Gutes, als so früh schon das Telefon klingelt... Es ist die eine Kollegin, mit der ich heute zu zweit die Stellung auf allen 6 Arbeitsplätzen halten sollte. Die anderen 4 Kolleginnen sind im Urlaub bzw. krank. Letzteres ist sie nun auch. Ich erfahre, dass sie gestern als Notfall im Krankenhaus ambulant chirurgisch versorgt werden musste und diese Woche nicht arbeiten kann.




Meinen 2. Kaffee seht ihr nicht auf den Fotos, aber den habe ich nach dieser Info dringend nötig. Der Spruch:
Gib mir Kaffee für die Dinge, die ich ändern kann. (Und Eierlikör für alle anderen.)
den ich kürzlich in meinem Morgenimpuls von "Barfuss und wild" las, fällt mir ein ;o)

Irgendwann höre ich den Liebsten aufstehen und nach einer schnellen Verabschiedung mit der Balkonbank wie geplant die Wohnung verlassen.
Konzentriert arbeite ich den Vormittag über vor mich hin. Später ist Mittagspause. Ich schäle die Kartoffeln und die Zeit, während sie kochen...




... nutze ich, um nach dem Wochenende schnell mal durch das Waschbecken im Bad zu putzen! (So mag ich das, dann ist das später schon erledigt und schließlich will ich in der Pause nicht auch die ganze Zeit wieder nur sitzen.)
Das Schwammtuch aus dem Adventskalender vom letzten Advent (guck hier - klick - wie ich es gemacht hab, wenn du magst) entlockt mir dabei ein kleines Lächeln.




Dann sind auch schon die Kartoffeln gar. Ich wärme mir dazu die Reste von gestern in der Microwelle. Der Liebste hatte nach diesem Rezept - klick - für uns gekocht und es schmeckt sooo lecker!




Während des Essens denke ich daran, wie schön der 12. im August gewesen war ♥ - klickund dass das nun schon wieder einen ganzen Monat her ist. Ich gratuliere Sohn und Schwiegertochter per Kurznachricht zu ihrem "kleinen" ersten Hochzeitstag und schaue am Handy bei Instagram auf dem Account von Feliz, die ja noch in den Flitterwochen ist, was sie gerade so erlebt ;o)




Dann ist die Mittagspause vorbei und ich bin wieder am Schreibtisch.

Mein Papa ruft an und sagt, dass er vorbeikommen möchte. Gesagt, getan. Es ist jetzt ungefähr 16 Uhr. Ich mache noch eine 2. Pause und sorge für Getränke. Wir setzen uns zusammen auf den Balkon in die Sonne und erzählen uns gegenseitig von unseren Urlauben.
Papa war auf Juist und hat dort in der Kunstgalerie ein Bild entdeckt, dass ihn an mich erinnert hat. WAHNSINN. Er hat es gekauft und schenkt es mir 
Es ist ein Aquarell. Eine Wellhornschnecke. Wer schon länger hier liest, versteht bestimmt, was mir das bedeutet und WIE RIESIG ich mich gefreut habe!




Der Papa geht nach Hause - und ich wieder an den Schreibtisch, obwohl es jetzt bereits 18 Uhr ist :-(
Eine Stunde arbeite ich noch, dann habe ich die 10 Stunden, die laut Arbeitsschutzgesetz maximal erlaubt sind voll und mache endgültig Feierabend für heute. Den Laptop packe ich ein, denn morgen werde ich ins Büro fahren.

Auf dem Esstisch im Wohnzimmer liegt etwas Rotes, das noch geheim ist heute eigentlich verarbeitet werden sollte. Aber nee, echt. Dazu habe ich nach diesem Tag keinen Nerv mehr.
Wie ich das hier gerade so aufschreibe, fällt mir ein PC- Spiel ein, das die Kinder hatten, als sie klein waren. Es war von Petterson und Findus - und mit den Mucklas, die immer auf so geheimnisvolle Weise Hinweise gaben, indem sie plötzlich irgendwo auf dem Spielplan auftauchten und (z. B.) "da war was Rotes" murmelten. Kennt das vielleicht jemand von euch? Ich habe es sehr geliebt. Vermutlich mehr als die Söhne ;o)




Draußen wird es langsam dunkel und ich gehe erstmal ins Bad um meine Haare zu waschen, damit sie bis zur Schlafenszeit noch trocknen können.




Kurz nachdem ich fertig bin, ruft mich der ältere der beiden Lieblingssöhne an, fragt, ob alles hier okay sei. In Hannover ist schon ungefähr seit 30 Minuten Stromausfall. Ziemlich großflächig, sein ganzes Viertel ist dunkel, er macht sich Sorgen.
Während wir telefonieren, ist der Strom plötzlich zum Glück wieder da. Durch das Telefon höre ich die Menschen in seiner Straße jubeln. Erleichtert verabschieden wir uns voneinander und legen auf.

Jetzt aber ab auf's Sofa, schließlich will ich noch 12 von 12 bloggen!
Kerzen an und - wie war das mit dem Kaffee und dem Eierlikör heute Morgen?
Die alten Likörschalen von meiner Omi hole ich heraus und im Kühlschrank steht seit Ostern noch ein kleiner Rest Eierlikör... Na dann PROST!




Euch wünsche ich eine gute Nacht und schaue morgen nach der Arbeit mal, was ihr heute so erlebt habt. Bis bald, herzlicher

Claudiagruß


Sonntag, 11. September 2022

Friday Flowerday und die letzten Urlaubstage...

 
Hallo, ihr Lieben!

inzwischen zurück von Wangerooge (Posting enthält mehrfach unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennungen, weil auf den Fotos Marken erkennbar sein könnten und wegen Verlinkungen) hatte ich Anfang letzter Woche noch ein paar freie Tage und nutzte die Zeit, um mich innerlich von Sommer auf Herbst umzustimmen. 

Sofort nach der Rückkehr fuhr der Liebste zu sich nach Hause und ich kidnappte holte noch am Freitagabend zunächst Theo, den Kater meines Vaters, aus seinem Zuhause. Er war bis zu diesem Zeitpunkt von Nachbarn versorgt worden, weil die Urlaubzeiten sich dieses Mal um wenige Tage überschnitten haben und sollte nicht länger, als unbedingt nötig allein bleiben müssen.




Samstag traf ich dann vormittags gleich meine Ma zum Plausch. Wir bummelten über den Wochenmarkt und frühstückten gemütlich zusammem. 
Vom Markt durften wundervolle letzte Freilandrosen mit, die sich Zuhause als Abschied vom Sommer mit dem ersten Baby- Boo, einem herbstlichen Filzuntersetzer und auch mit Theo (siehe Foto oben rechts) öhöm hüstel, du Schlingel: auf dem Tisch zu sitzen ist Katzen bei mir VERBOTEN!!! auf dem Esstisch verpaarten.

Wenn auch erst am Samstag gekauft, schicke ich die Rosen heute noch als Freitagsblümchen zu Helga - klick - und erkläre meinen Sommer damit offiziell für beendet! 




"Erica, der Herbst ist da", verkündete passender Weise dann auch der Blumenladen in Celle, einer hübschen, nahegelegenen Kleinstadt, wo meine Ma und ich Anfang der neuen Woche noch einen Tag zusammen verbrachten. 
Die letzten geplanten gemeinsamen Stadtbummel fielen aus verschiedenen Gründen immer aus, aber nun hatte unser Ausflug endlich geklappt. 
In den Eisdielen dort gibt es übrigens die leckersten Eissorten (ich hatte gleich 3 Kugeln (Banane- Karamell, Orange mit Ingwer und Minze sowie Marzipan) und wir genossen das Eis, den unvermeidlichen Cappuccino und das schöne Wetter sehr. 




Dann ist er plötzlch da: der letzte freie Tag. 
Nur für mich allein verbringe ich ihn so ähnlich, wie den Start in den Urlaub, von dem ich hier - klick - bereits geschrieben hatte. 
Eine entspannende Thaimassage, das asiatische Essen (diesmal wieder ohne Cola ;o) und ich finde den Beweis meiner jahrelangen These: Lila ist SEPTEMBERFARBE! 


(Pssst, hörst du mein Herbstklopfen, liebe Nicole? - Klick)


Ein Besuch im Gartencenter... das nun zu meinem Entsetzen - ey, ernsthaft jetzt? - schon die Weihnachtsdeko auffährt und das Feld mit den Blumen zum Selberschneiden, von wo auch die ersten Hokkaidokürbisse mitdurften, alles war dabei. 
Was für ein runder Abschluß der schönen Zeit!

Schön ist auch die Post, die mich erreichte. Lenes - klick - tolle Karte kam hier schon an, während wir noch am Meer waren. 
Etwas später schickte Birgit - klick - Sonnenblumen.
Euch Beiden sage ich auch an dieser Stelle nochmal ganz herzlich DANKE!!


Post von Lene (links) und Birgit (rechts)


Auch der schönste Urlaub geht irgendwann vorüber und so kam es, dass hier letzten Donnerstag morgens früh der Wecker klingelte und ich mich kurze Zeit später im Homeoffice am Schreibtisch wiederfand. 
Zu meinem Glück war jedoch nur 160 ungelesene E- Mails, diverse Inbox- Aufgaben und zahlreichen Gesprächen mit Geschäftspartner:innen und Kolleg:innen später schon wieder Wochenende ;o)

Dazu jedoch später mehr, denn jetzt geht es gleich mit dem Liebsten und unseren Mamas zum Zwiebelmarkt. 

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag. Herzliche

Claudiagrüße