12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat.
Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf mehreren Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)
Leider bin ich schon fast 2 Stunden wach, als mit dem Weckerklingeln um 10 vor 6 mein Tag beginnt. Leise gehe ich ins Bad, denn der Liebste, kann noch etwas weiter schlummern. Zum Glück muss ich heute nicht ins Büro fahren, sondern arbeite von Zuhause aus.
Als ich ins Wohnzimmer komme, leuchtet mir der (noch fast volle) Mond entgegen. Eine Freundin aus alten Zeiten hat heute Geburtstag. Ob meine Karte wohl bei ihr angekommen ist? Ich schaue den Mond an, denke fest an sie, freue mich sehr über unsere Verbindung und diesen schönen Anblick zum Start in den Tag ♥.
In der Küche setze ich zunächst meine Kontaktlinsen ein und schrotte den Verschluss der Reinigungslösung. "Wo rohe Kräfte sinnlos walten" denke ich - und überlege, wer aus meiner Familie das eigentlich in solchen Situationen immer zu mir gesagt hat. (Später repariere ich den Verschluss notdürftig mit Gewebeklebeband.)
Inzwischen ist es fast halb 7 und schon deutlich heller draußen. Auf dem Balkon trinke ich stehend den ersten Kaffee des Tages.
Viel Platz habe ich dabei nicht, denn wir hatten gestern Abend die Bank mitten hinein gestellt. Eine Latte ist kaputt (fragt nicht, wie das geschah) und der Liebste will später alles auseinanderschrauben und die Sitzfläche mitnehmen, um sie zu reparieren.
Gleich danach sitze ich am Schreibtisch und mir schwant nichts Gutes, als so früh schon das Telefon klingelt... Es ist die eine Kollegin, mit der ich heute zu zweit die Stellung auf allen 6 Arbeitsplätzen halten sollte. Die anderen 4 Kolleginnen sind im Urlaub bzw. krank. Letzteres ist sie nun auch. Ich erfahre, dass sie gestern als Notfall im Krankenhaus ambulant chirurgisch versorgt werden musste und diese Woche nicht arbeiten kann.
Meinen 2. Kaffee seht ihr nicht auf den Fotos, aber den habe ich nach dieser Info dringend nötig. Der Spruch:
Gib mir Kaffee für die Dinge, die ich ändern kann. (Und Eierlikör für alle anderen.)
den ich kürzlich in meinem Morgenimpuls von "Barfuss und wild" las, fällt mir ein ;o)
Irgendwann höre ich den Liebsten aufstehen und nach einer schnellen Verabschiedung mit der Balkonbank wie geplant die Wohnung verlassen.
Konzentriert arbeite ich den Vormittag über vor mich hin. Später ist Mittagspause. Ich schäle die Kartoffeln und die Zeit, während sie kochen...
... nutze ich, um nach dem Wochenende schnell mal durch das Waschbecken im Bad zu putzen! (So mag ich das, dann ist das später schon erledigt und schließlich will ich in der Pause nicht auch die ganze Zeit wieder nur sitzen.)
Das Schwammtuch aus dem Adventskalender vom letzten Advent (guck hier - klick - wie ich es gemacht hab, wenn du magst) entlockt mir dabei ein kleines Lächeln.
Dann sind auch schon die Kartoffeln gar. Ich wärme mir dazu die Reste von gestern in der Microwelle. Der Liebste hatte nach diesem Rezept - klick - für uns gekocht und es schmeckt sooo lecker!
Während des Essens denke ich daran, wie schön der 12. im August gewesen war ♥♥♥ - klick - und dass das nun schon wieder einen ganzen Monat her ist. Ich gratuliere Sohn und Schwiegertochter per Kurznachricht zu ihrem "kleinen" ersten Hochzeitstag und schaue am Handy bei Instagram auf dem Account von Feliz, die ja noch in den Flitterwochen ist, was sie gerade so erlebt ;o)
Dann ist die Mittagspause vorbei und ich bin wieder am Schreibtisch.
Mein Papa ruft an und sagt, dass er vorbeikommen möchte. Gesagt, getan. Es ist jetzt ungefähr 16 Uhr. Ich mache noch eine 2. Pause und sorge für Getränke. Wir setzen uns zusammen auf den Balkon in die Sonne und erzählen uns gegenseitig von unseren Urlauben.
Papa war auf Juist und hat dort in der Kunstgalerie ein Bild entdeckt, dass ihn an mich erinnert hat. WAHNSINN. Er hat es gekauft und schenkt es mir ♥.
Es ist ein Aquarell. Eine Wellhornschnecke. Wer schon länger hier liest, versteht bestimmt, was mir das bedeutet und WIE RIESIG ich mich gefreut habe!
Der Papa geht nach Hause - und ich wieder an den Schreibtisch, obwohl es jetzt bereits 18 Uhr ist :-(
Eine Stunde arbeite ich noch, dann habe ich die 10 Stunden, die laut Arbeitsschutzgesetz maximal erlaubt sind voll und mache endgültig Feierabend für heute. Den Laptop packe ich ein, denn morgen werde ich ins Büro fahren.
Auf dem Esstisch im Wohnzimmer liegt etwas Rotes, das noch geheim ist heute eigentlich verarbeitet werden sollte. Aber nee, echt. Dazu habe ich nach diesem Tag keinen Nerv mehr.
Wie ich das hier gerade so aufschreibe, fällt mir ein PC- Spiel ein, das die Kinder hatten, als sie klein waren. Es war von Petterson und Findus - und mit den Mucklas, die immer auf so geheimnisvolle Weise Hinweise gaben, indem sie plötzlich irgendwo auf dem Spielplan auftauchten und (z. B.) "da war was Rotes" murmelten. Kennt das vielleicht jemand von euch? Ich habe es sehr geliebt. Vermutlich mehr als die Söhne ;o)
Draußen wird es langsam dunkel und ich gehe erstmal ins Bad um meine Haare zu waschen, damit sie bis zur Schlafenszeit noch trocknen können.
Kurz nachdem ich fertig bin, ruft mich der ältere der beiden Lieblingssöhne an, fragt, ob alles hier okay sei. In Hannover ist schon ungefähr seit 30 Minuten Stromausfall. Ziemlich großflächig, sein ganzes Viertel ist dunkel, er macht sich Sorgen.
Während wir telefonieren, ist der Strom plötzlich zum Glück wieder da. Durch das Telefon höre ich die Menschen in seiner Straße jubeln. Erleichtert verabschieden wir uns voneinander und legen auf.
Jetzt aber ab auf's Sofa, schließlich will ich noch 12 von 12 bloggen!
Kerzen an und - wie war das mit dem Kaffee und dem Eierlikör heute Morgen?
Die alten Likörschalen von meiner Omi hole ich heraus und im Kühlschrank steht seit Ostern noch ein kleiner Rest Eierlikör... Na dann PROST!
Euch wünsche ich eine gute Nacht und schaue morgen nach der Arbeit mal, was ihr heute so erlebt habt. Bis bald, herzlicher
Claudiagruß




