Im JUNI...
... hatten wir sooo viel blauen Himmel und sonnige, warme Tage, fast glaube ich, es waren mehr, als letztes Jahr zusammengenommen im ganzen Sommer.
Die Natur leidet unter der andauernden Trockenheit und es fiel mir oft schwer, die Zeit trotzdem zu genießen und nicht ständig darüber in Sorgen zu versinken.
(Dieses Posting enthält mehrfach unbeauftragte Werbung wegen Verlinkungen, Orts- bzw. Namensnennungen und weil Marken auf den Bildern zu sehen sein könnten.)
... betörten mich die dufteten Lindenblüten und ließen mir viele, ganz gewöhnliche Wege zu einem besonderen Genuss werden. Wie schön es doch ist, solche Kleinigkeiten wahrzunehmen und wertschätzen zu können.
... dufteten auch die Erdbeeren und der Liebste und ich halfen zusammen einigen Kilos (ja, die auf dem Foto sind wirklich alles unsere) der roten Beerenfrüchte in die Marmeladengläser.
... kochte ich aus den Blüten der Kartoffelrose, die wir am Abreisetag unseres Urlaubs morgens in Kellenhusen geflückt hatten, leckeres Rosenblütengelee. Selbstredend dufteten die Blüten ebenfalls phänomenal und die allerletzten wanderten schließlich Zuhause dann noch in mein Fußbad!
... erwarteten mich zauberhafte und sehr sommerliche, blumige Grüße von Birgit - ohne Blog. Vielen Dank dafür und auch, dass du deine Gedanken mit mir geteilt hast.
(Auch von Birgitt kam eine schöne Postkarte hier an, für die ich gleich mal mit DANKE sage, sie allerdings erst ein anderes Mal zeigen werde.)
... fand ich an der Ostsee neben versteinerten Seeigeln (
klick) auch Donnerkeile, die ich nach freundlicher Erinnerung durch Kirsten -
klick - hier nicht unterschlagen möchte ;o)
... futterten der Liebste und ich leckere Hanseatenherzen. Warum haben wir die nicht schon früher mal probiert?
... hatten wir im Urlaub so eine schöne Zeit, dass die Erholung diesmal nicht sofort nach der Rückkehr verpufft war, sondern ich tatsächlich noch immer ganz gut in mir ruhe.
... bastelte ich aus alten Kalenderblättern Geschenkverpackungen.
Eine wanderte mit Inhalt sofort weiter zur Freundin, mit der ich mich nach Feierabend in Hannovers Altstadt traf. Wir saßen direkt am Leineufer, beobachteten Schwäne mit ihren Kleinen im Wasser, futterten Flammkuchen und zum Nachtisch Eis. Wir genossen den Moment, das Sommerwetter und spürten Leichtigkeit. Schön war das!
... verpackte ich das Geschenk zum Abschluss eines Masterstudiums. Auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch liebe A.!
... buk ich Rhabarberkuchen, nach diesem Rezept -
klick - das die Liebste des jüngeren Sohnes ausfindig gemacht und im Mai schon erfolgreich ausprobiert hatte.
... kreuzte diese hübsche Raupe vom Tagpfauenauge unseren Weg in der Leinemasch, wo der Liebste und ich zum Sonntagsspaziergang unterwegs waren. Wie lange hatte ich schon keine Schmetterlingsraupe mehr gesehen? Ach, diese kleine Begegnung macht mir Hoffnung.
... entdeckte ich einen lustigen Schriftzug in der Obstabteilung des Supermarktes. Wer kommt denn auf sowas?
... besitze ich eine neue Fussmatte. Erinnert ihr euch noch an das Erlebnis von Ostermontag vor einem Jahr, über das ich damals hier -
klick - geschrieben hatte?
So ähnlich ist das, diesmal nicht mit ihm, sondern mit der Frau des Nachbarn, nun wieder passiert. Ob die Fussmatte nützt, ist fraglich. Aber bei der Aufschrift konnte ich nicht anders, als sie zu kaufen!
... ließ ich mich zum 4.x gegen Corona impfen. Vielleicht verfrüht, mag mancher sagen, aber es fühlt sich richtig an.
... feierten wir mit unseren Mamas den Geburtstag des Liebsten. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin,
(den ich zugegebener Weise noch immer etwas seltsam finde ;o) besuchten wir vor dem Kaffeetrinken zunächst eine Ausstellung über
Seuchen im Museum. Und nein, dass wir viel zu viel Kuchen (es gab Vincenzos Geburtstagstorte, das Rezept für die Torte findest du hier -
klick) hatten, lag nicht daran, dass uns aufgrund der Exponate der Appetit vergangen gewesen wäre.
Diesmal nicht auf den Fotos zu sehen:
- der Erdbeervollmond. Obwohl ich extra bei Einbruch der Dämmerung noch eine groooße Runde ums Haus ging, entdeckte ich ihn nicht am Himmel. Das war Pech.
- die erneute brennende Motorleuchte in meinem Auto, das deshalb schon so oft in der Werkstatt war :-(
- die ersten Weihnachtsgeschenke, die sich so nach und nach hier bereits zu sammeln begonnen haben. Und eine Adventskalenderidee rumort auch schon in mir <;o)))
- die Ästlinge der Waldohreulen, die hoch oben in den alten Kiefern versteckt hockten, denn diese vier Süßen haben unbedingt einen eigenen Post verdient. Der kommt dann im Juli. Bis dahin...
JUNI - adieu!
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