12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat. Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die mitmachen.
(Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch wegen Ortsnennung, weil auf den Fotos Marken erkennbar sein könnten oder im Text genannt werden.)
Diesen Monat ist der 12. ein Donnerstag, seit gestern ist mein Urlaub zuende und ich kann heute nicht von Zuhause arbeiten, sondern muss ins Büro fahren.
Bevor ich mich entscheide, was ich anziehe um die Wohnung zu verlassen, werfe ich sicherheitshalber einen Blick aufs Thermometer. Mein Opi sagte immer, "unter 10° C kannst du Handschuhe tragen"...
Brrr! Auf Handschuhe habe ich fürs Erste doch nochmal verzichtet, bin aber trotzdem etwas fassungslos über den krassen Temperatursturz seit dem Wochenende, wo wir hier noch 30° C hatten.
Im Büro herrscht ein mächtiges Durcheinander.
Gestern fand hier ein Umzug statt, bei dem 2 Etagen auf eine komprimiert wurden und ab heute arbeiten wir in meiner Abteilung alle an Flexarbeitsplätzen.
Im Klartext bedeutet das, niemand hat mehr einen festen eigenen Schreibtisch, sondern muss sich online einen freien Platz buchen. Selbstredend steht das Buchungssystem vorerst noch nicht zur Verfügung :-(. Alle Tische sind pauschal mit einer Dockingstation, Telefon und 2 Monitoren ausgestattet und nichts Privates darf nach Feierabend zurückgelassen werden, denn am nächsten Tag sitzt dort jemand anderes.
Ich suche mir einen freien Platz. Zunächst funktioniert ein Teil der Technik nicht, dann ist der Umzugskarton mit meiner Tastatur und dem Adapter für das Headset nicht auffindbar. Den Anderen die heute hier sind, ergeht es ähnlich.
Der Schreibtisch ist unglaublich schmutzig und die Monitore, die auf meinem heutigen Tisch stehen, sind von oben bis unten mit irgendwelchen bräunlichen Spritzern übersät. Ich ekel mich und putze erstmal.
Zum Glück teile ich den Raum mit einer sehr lieben Kollegin und bevor ich einen dritten Nervenzusammenbruch bekommen kann, hat dankenswerter Weise ein netter Kollege erstmal Kaffee gekocht ♥. Dadurch fühle ich mich direkt besser!
Das wird schon. In ein paar Monaten ist es uns gewiss in Fleisch und Blut übergegangen. Ich freue ich darüber, die Kollegen aus der unteren Etage nun wieder öfter zu sehen und aus Sicht des Arbeitgebers verstehe ich die Aktion sowieso. Dass es unwirtschaftlich ist, wenn so viele Büros aufgrund von Homeoffice täglich leerstehen, kann man sich ja denken.
Die Kollegin, für deren Geburtstagstisch ich zuständig bin (bei uns gilt die Regel, dass immer der, der zuletzt Geburtstag hatte, für den Nächsten den Platz schmückt) ist auch im Dienst.
Sobald ich weiß, welchen Platz sie gewählt hat, stelle ich schnell auf der Fensterbank hin, was ich für sie vorbereitet habe. Wegen des Durcheinanders passiert alles heute unter etwas erschwerten Bedingungen aber Rita hat sich trotzdem gefreut ;o)
Um 11 Uhr gehen draußen die Sirenen und drinnen die Warntöne der Handys an. Da der bundesweite Probealarm hinlänglich angekündigt wurde, erschreckt sich niemand.
Der Tag vergeht im Flug und dann ist Feierabend! Im Rückstau an der Ampel freue ich mich über das Septemberlicht. Die Sonne steht ziemlich tief. Wir haben fast Halbzeit. In 10 Tagen ist schon Herbst- Tag- und Nachtgleiche.
Da ich nichts weiter vorhabe und mir nach diesem Tag etwas Gutes tun will, beschließe ich auf der Rückfahrt einen Umweg zu nehmen, der mich in einen anderen Stadtteil Hannovers führt, in dem ich zwar gerne aber nicht so oft unterwegs bin.
Beim genüsslichen Bummel durch ein hübsches Lädchen (nein, es gibt hier nicht nur Blumen) kaufe ich einen Zierkürbis für meine Balkondeko...
... und gönne mir später noch ein großes Eis in der Sonne, bevor ich weiter nach Hause fahre.
Unterwegs mache ich erst einen Zwischenstopp beim Baumarkt und kaufe Blumenerde. Dann halte ich auch noch am Paketshop. Möchte jemand raten, was da im Paket steckt?
Hier kommt schon die Auflösung!
Das Küchenrollo war kaputt und bevor ich mich noch länger über den kahlen Sturz ärgere und die Arbeit wieder endlos vor mir herschieben kann, tausche ich es Zuhause direkt als Erstes gleich mal aus. Check ✔
Die Blumenerde landet auf dem Balkon neben den frischen Blümchen, die schon seit 2 Tagen auf sie gewartet haben.
Die Schatten sind schon lang. Es ist kalt und ich entscheide daher, heute nicht auch noch die Kästen und Töpfe neu zu bepflanzen. Das bleibt mir für das Wochenende und ich freue mich schon darauf.
Nur das Schild im Weidenkranz tausche ich rasch noch aus, dann geht es gleich ab aufs Sofa.
Hallo Herbst und tschüss 12. September.
Morgen ist dann Freitag der 13. Na, wer bleibt da im Bett? ;o)
Herbstliche Claudiagrüße





