Im September...
... starteten wir zunächst noch sommerlich, bevor der Herbst anklingelte und das Wetter deutlich wechselhafter wurde.
... wunderte ich mich darüber, dass zum Monatsanfang schon so viele Kastanien in geschlossener Schale von den Bäumen fielen. Und wenn man die dann öffnete, war das Innenleben noch weiß.
... wunderte ich mich auch über die Bienen, die hinter den Scheiben in der Bäckerei an Brot und Kuchen naschten. Und ja, es waren wirklich Bienen, keine Wespen. Die Bäckereiverkäuferin erzählte, seit 2 Jahren wäre es so, dass die Bienen in den Laden kämen.
Was das wohl alles zu bedeuten hat? Ich fürchte ja, nichts Gutes :-(
... reisten der Liebste und ich am Monatsanfang für ein paar Tage nach Erfurt! Wir hatten dort ein kompfortables Appartement in der Nähe der Altstadt gemietet. Schon lange hatte ich mir gewünscht diese Stadt zu besuchen und nun wurde es endlich wahr.
Wir schlenderten durch die hübsche Stadt, aßen leckerstes Eis, trafen das Sandmännchen (
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... ging es weiter nach Eisenach!
Unsere Unterkunft ließ ein wenig zu wünschen übrig. In der Pension war wohl die Zeit in den 70- er Jahren stehengeblieben. Na ja. Es war sauber und in den Betten schliefen wir immerhin nicht schlecht.
Da der Sohn und ich in dieser Gegend vor ein paar Jahren in den Herbstferien schonmal geurlaubt hatten, schwelgte ich - auch wenn wir die Hirschstatue leider nicht wiedergefunden haben - etwas in Erinnerungen. Mit dem Liebsten schufen wir uns neue: wanderten durch die Drachenschlucht, liefen durch das Städtchen, ich shoppte eine honiggelbe
♥ Herbsthose und wir erklommen natürlich die Wartburg. (
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... war der 3. Stop auf unserer Reise Leipzig. Hier hatten wir ein Hotel direkt in der Innenstadt gebucht und erlebten den einzigen Regentag unseres Urlaubs. Es schüttete von früh bis spät aus Eimern und Kübeln. Der Liebste war passender Weise genau an diesem Tag unpässlich, blieb im Hotel und ich nutzte die Gelegenheit ganz ohne schlechtes Gewissen und völlig unbehelligt einen Zug durch die Kaufhäuser zu machen.
In einem kleinen Café aß ich die erste Kürbissuppe diesen Jahres und dazu gab es hausgebackenes Brot und köstliche Rosenblütenbutter. Welch ein Genuß!
Am nächsten Tag ging es dem Liebsten zum Glück wieder gut und es schien auch wieder die Sonne.
Wir verbrachten den ganzen Tag im Zoo und die meiste Zeit gewiss im Gondwanaland, wo mich besonders die Flugfüchse begeisterten
♥. (
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... fuhren wir schließlich wieder nach Hause.
Dieser Urlaub, der sehr erlebnisreich und durch die Ortswechsel vielleicht etwas anstrengender und auf jeden Fall ganz anders war, als unsere letzten Sommerurlaube, wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
... besuchten meine Ma und ich ein Kürbisfest hier in der Gegend.
Wir bestaunten Kunsthandwerk und natürlich Kürbisse in allen Größen und Farben, tranken zusammen Kaffee und naschten Kürbiswaffeln. Schön und lecker hatten wir's!
... häkelte ich endlich - endlich - endlich die Kante an meine septemberfarbenen Armstulpen. Wie es dazu kam lest ihr demnächst dienstags.
... legte ich mir notgedrungen einen chicen neuen Laptop zu, da es für mein altes Betriebssystem ab 2020 keine Updates mehr geben wird.
Nun freue ich mich über die beleuchtete Tastatur und kämpfe im Gegenzug mit Windows 10 (
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U. a. ließ sich mein bisheriges, kostenfreies Bilderbearbeitungsprogramm für die Kollagen nicht installieren, seuftz. Hat vielleicht jemand Tipps?
... fand ich nach dem Urlaub an meinem Arbeitsplatz - upps! - zwei Bildschirme vor. Als wirklich praktisch hat sich das inzwischen schon bewährt gemacht, aber für Rücken und Augen ist es leider keine Verbesserung.
... war die erste Bürowoche nach dem Urlaub gleich wieder hammerhart.
Irgendwas ist doch immer. Jeden Tag kam ich spät und völlig kaputt nach Hause. Private Unternehmungen? Zeit am PC um zu bloggen? Nein, nichts ging mehr, außer essen und schlafen.
War da mal Licht am Ende des Tunnels?
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... bewahrheitete sich wiedermal der Spruch auf dem Teebeutel - und mir kamen tatsächlich die Gedanken erst nach einem Gespräch. Wenn es sich anfühlt, wie zu ersticken und man keinen Frieden findet, muss unter solchen Umständen ein Thema nochmal aufgerollt werden!
✔
... verborgte ich meine neue Haushaltshilfe
Ernie - ihr seht ihn oben links im Bild - während des Urlaubs an meine Ma, wo auch Katze Josie mit ihm Bekanntschaft machte. Die Beiden haben Ernie bei sich Zuhause ausgiebig getestet und für gut befunden ;o)
... trage ich wieder voller Begeisterung die tolle Kette, mit den kleinen Glaskastanien, die ich mir im Herbst 2018 gegönnt hatte.
... schaue ich zum Himmel und zu deinen liebsten Sitzplätzen. 30. September: Moritz - du fehlst jetzt schon 10 Jahre lang und noch immer jeden Tag!
... ist bei mir mit dem September (finde den Fehler ;o) heute und nicht erst am 31. Schluss!
Diesmal nicht auf den Fotos zu sehen:
- die riesige Spinne in der Badewanne des Liebsten, die so groß war, dass sie zunächst mit ihren langen Beinen nicht unter das Glas passte, mit dem ich sie einfangen und hinausbugsieren wollte.
- der langersehnte Regen, der in diesem Monat endlich wieder etwas mehr - aber noch längst nicht genug vom Himmel fiel!
- das ungläubige Kichern der Freundin, mit der wir letzten Samstag noch nachträglich Geburtstagsgeschenke tauschten, als sie ihr Päckchen von mir überreicht bekam. Wir hatten doch tatsächlich das gleiche Geschenkpapier für einander ausgewählt ;o)))
September ADIEU!