Freitag, 22. Dezember 2017

Hier so: Pleiten, Pech und Pannen oder WEIHNACHTSFREUDE!



Ihr Lieben!
hoffentlich habt ihr den Advent bisher etwas genießen können und seid nicht zu arg gestresst?!
(Hat überhaupt noch jemand jetzt die Ruhe, Blogs zu lesen? ;o)

Unglaublich, dass die Lichtertage schon fast vorüber sind. So gerne würde ich mehr Zeit mit schönen, vorweihnachtlichen Momenten füllen.
Kekse (klickfür den bunten Teller backen war diese Woche eigentlich geplant aber der jüngere Lieblingssohn hat das nochmal wieder übernommen 
Richtig nett war es, letzten Freitag beim älteren Lieblingssohn zu frühstücken und danach gemeinsam in der Stadt zu shoppen ♥ 

Weniger nett sondern mehr traurig hingegen, dass die Freundin während dessen die Verabredung am 3. Advent zu einem geplanten gemeinsamen Frühstück abgesagt hat, weil sie erkältet war. (Liebe K., hoffentlich geht es dir inzwischen wieder gut!)

Meine Päckchen und Karten sind alle unterwegs, außer ein paar Kleinigkeiten habe ich seit Mitte der Woche die Geschenke für meine Liebsten zusammen...



Stern von Rita (klick) aus dem heutigen Teeadventskalender

... aber vorher gab es noch einige Pannen und Nachtschichten:

Erst letzten Sonntag am Abend fiel mir ein, dass es schön wäre, jemanden mit einem selbst gestalteten Kalender zu überraschen. 
Auf der Website des Anbieters meines Vertrauens stand, wenn der Auftrag noch an diesem Datum erteilt würde, käme die Bestellung rechtzeitig bis Weihnachten in der Filiale an...
Ich begann voller Eifer sofort, meine Fotos (eine beachtliche Sammlung!) diesen Jahres zu sichten...
Online bastelte ich die Kollagen hin und her, bis mir Design und Zusammenstellung gefielen.
Schon beim Oktober angekommen, hing sich - nachts um halb 2 - der Laptop auf. Alle Arbeit futsch, natürlich hatte ich nicht zwischengespeichert :-(
Da morgens um 5 Uhr 30 mein Wecker klingelt Arbeit hält unheimlich auf, war es um diese Zeit keine Option,  nochmal von vorn zu beginnen. Notfalls wird der Kalender eben nachgereicht. (Nachtrag am 23.12.: Hah, er war trotzdem noch rechtzeitig fertig. Gerade habe ich ihn abgeholt.)

Meine Nähmaschine ist schon länger nicht funktionsfähig. Seit dem Sommer stand hier als Ersatz die Maschine der Ma des Liebsten, aber mir fehlte die Muße, mich an das Unbekannte heran zu wagen.
Für die Freundin in der Ferne wird es ein genähtes Weihnachtsgeschenk geben. 
Jetzt oder nie, dachte ich mir  - zugeschnitten war schon länger - und packte das gute Stück endlich mal aus. 
Alles etwas anders, als bei meiner eigenen  Maschine, aber nach einigem hin und her war sie startbereit. 
Zuerst der Unterfaden. Fertig. Jetzt nur noch den Oberfaden einfädeln... 
Ich beugte mich dafür gerade vor, als es einen Riesenknall gab. OH NEIN!!!
Die Sicherung leistete zuverlässig ihren Dienst und ich saß im Dunklen. Es stank scheußlich verschmort :-(  
Der Schreck wich nur langsam...
Nähen für die Freundin IN DER FERNE, das heißt, auf die Post angewiesen zu sein... 
Also kochte ich Tee, zündete die Kerzen am Adventskranz an und machte mich ans Werk von Hand zu nähen (mein Herz flüstert DANKE Omi ♥). 

Sehr meditativ war das und während ich gemütlich vor mich hin stichelte schweiften die Gedanken und es fühlte sich genau SO ganz und gar richtig an:
Weihnachtsgaben, die nachts in Heimlichkeit gefertigt werden. So da zu sitzen, das ist ein beträchtlicher Teil meines Verständnisses von Advent. Ein Geschenk für mich selbst!
(Wie gut, dass es für meinen Arbeitsplatz Gleitzeit gibt, denn es war wieder halb 2, bis der Umschlag für die Freundin gepackt war und ich ins Bett kam ;o)

Na ja, ein Tannenbaum, der fehlt immer noch…
Ich habe sogar ernsthaft überlegt, einen künstlichen Baum zu kaufen (aber nee), nachdem mir jemand ein schlechtes Gewissen gemacht hat, mit diesen Worten: 
„Es ist eine alte Tradition, einen Baum zu schlagen, ihn in die Stube zu stellen, ihm beim Sterben zuzusehen und dabei fröhliche Lieder zu singen. Nach wenigen Tagen landet er dann auf dem Müll…“
Einerseits denke ich: prolemischer Blödsinn, man muss nicht immer alles schlecht reden. 
Andererseits war ich – wie ja schon mehrfach in den letzten Jahren (Christbaum 2015 klickeh ambivalent, und hauptsächlich will der Liebste den Baum.  
Die Worte hallen nun in mir nach. Wohl wahrscheinlich auch noch jedesmal beim Anblick der Tanne?! Hm, mal schauen, wie das ausgeht. Ich werde berichten.

Heute Morgen stand ich (pssst, nicht verraten, ich war sogar noch im Schlafanzug ;o) mit einem Gefühl von Ruhe und Frieden beim ersten Kaffee des Tages kurz in der offenen Balkontür, ließ die vergangene Woche gedanklich Revue passieren, spürte: Weihnachtsfreude.


Zeit loszulassen!






Donnerstag, 21. Dezember 2017

Last Minute - schnell gebastelt: Anleitung für Giveaway, Platzkarte oder Geschenkanhänger zu Weihnachten


So langsam wird es ja doch etwas eng, Weihnachten steht direkt vor der Tür!
Wer wenig Zeit hat und trotzdem eine Idee für etwas Selbstgebasteltes sucht, das auch auf den letzten Drücker noch fertig wird, ist hier gerade fündig geworden...


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Aus goldenem Geschenkpapier und Tonkarton mit Sternen 
sind hier innerhalb von 10 Minuten kleine Taschen entstanden, die bestens als Giveaway für Nachbarn oder  Kollegen, als Platzkarten am Esstisch oder Anhänger für Geschenke geeignet sind.
Das Beste ist, es geht wirklich schnell und einfach!

Mit wenigen Handgriffen sind die Täschchen fertig:
(Bitte versucht euch an den Fotos zu orientieren. Vermutlich sind die selbsterklärend. Mal wieder wundere ich mich, wie schwierig es ist, so eine simple Bastelanleitung aufzuschreiben ;o)

Zuerst aus Geschenkpapier und Tonkarton jeweils ein gleich großes Quadrat zuschneiden.
(Meine Quadrate waren 15 x 15 cm groß.)

Das Quadrat aus Geschenkpapier diagonal zum Dreieck falten. (NICHT!!! schneiden!)

Das Quadrat aus dem Tonkarton diagonal zum Dreieck schneiden. (Es wird pro Täschchen nämlich nur ein Dreieck aus Tonkarton benötigt.):


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Jetzt das Dreieck aus Tonkarton zwischen das Geschenkpapier schieben.
Ganz genau übereinander (ggf. die Kanten des Tonkartons noch etwas zurückschneiden), so dass der Karton nicht mehr zu sehen ist.

Nun die rechte Ecke (bis ca. 5 mm vor den Rand) nach links falten.
Die obere Kante soll dabei parallel zur langen unteren Seite liegen.

Anschließend die linke Ecke exakt darüber nach rechts falten. Sie soll genau an der Kante enden:




Das Täschchen ist damit fast fertig.
Natürlich soll vom Tonkarton mit Sternen ja aber auch etwas zu sehen sein, deshalb das Geschenkpapier von der oberen Spitze weg über die Kante nach unten falten und scharf abknicken.

Die Spitze wieder öffnen und zwischen Geschenkpapier und Tonkarton der vorderen (ehemalig linken) Ecke schieben.
Die Spitze dient so als Befestigung und auf diese Weise rutscht nicht alles wieder auseinander:




FERTIG! 

Wer mag, kann nun mit Lackstift den Namen des Empfängers auf die Vorderseite schreiben - oder  auch eine Kerze mit Namen beschriften (wie hier - klick - gezeigt) und hineinstecken.


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Schokolade, Teebeutel, Walnusslichter, ein handgeschriebenes Weihnachtsgedicht oder ein selbstgebackener Keks, vielleicht dekoriert mit einem Tannenzweig. (Ööhöm, bei mir musste die Konifere auf dem Balkon dafür Federn lassen...)

Ideen für die Füllung gibt es bestimmt viele und bei den Beschenkten strahlende Augen...


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... denn wer würde sich nicht über so ein liebevolles, persönliches Geschenk freuen?


Verlinkt mit den "Papierideen" bei Nicole (klick)