Diesen Donnerstag hatte ich erfreulich zeitig Feierabend und auf dem Weg nach Hause machte sich Euphorie in mir breit:
Hach, wie schön. Mir stand ein laaanges Wochenende bevor. Freitag hatte ich frei.
Das Wunderbare an einem freien Tag ist für mich ganz oft die Vorfreude, das unbeschwerte Gefühl am Nachmittag bzw. Abend vorher...
Zuhause angekommen machte ich mir zunächst einen Kaffee und strickte ein paar Reihen. Dann entschloss ich mich, in die Masch zu fahren und mal zum Storchennest zu schauen, denn aus der Zeitung hatte ich erfahren, dass das Nest wieder besetzt sein sollte.
Das Wetter war unglaublich stürmisch und der Himmel, der sich im Fluss spiegelte, sah sehr spektakulär und auch etwas bedrohlich aus.
Schon von Weitem, beim Überqueren der Brücke über die Leine, konnte ich das Storchennest ausmachen... Da die Kamera einen guten Zoom hat, war sofort klar, dass Frau und Herr Storch Zuhause sind.
Gerade am Nest angekommen machte sich einer von den Beiden davon, landete an der anderen Uferseite und erledigte Besorgungen für das Abendessen ;o).
Wie schön, diese 2 wohlbehalten nach dem Winter wieder anzutreffen. Im vergangenen Jahr hatten sie trotz der Trockenheit erfolgreich 5! Jungstörche hier aufgezogen.
Es freut mich sehr, sie auch dieses Jahr wieder in der Nähe zu wissen. So spannend, am Weg zu stehen und diese prachtvollen Tiere zu beobachten. So wohltuend, draußen in der Natur zu sein.
Seit letztem Mittwoch ist Fastenzeit.
Ich möchte die Schokohasen und Dekoeier noch eine Weile ignorieren.
Besonders bewusst und achtsam durch die nächsten Wochen zu gehen, ist mein Plan.
Jedem Tag einen besonderen Augenblick abtrotzen.
Natur, Kreativität.
Wenig passiven Konsum.
Mehr Sein.












