Samstag, 16. Juli 2022

Waldohreulen

 
Hallo ihr Lieben,

nun ist seit dem letzten Posting schon wieder mehr als eine Woche vergangen... 
Zumeist stöbere ich nämlich erstmal durch die Blogroll, lese und kommentiere bei euch - und wenn ich mich dann dranmachen will, selbst etwas zu schreiben, ist schon wieder Schlafenszeit ;o)

Besonders spannend finde ich es übrigens immer, in der Sidebar zu sehen, welche älteren Postings hier aufgerufen werden, wenn es eine Weile keine aktuellen Einträge mehr gab. Euer Ernst? Ein Weihnachtsstern ist schon wieder vorne mit dabei?!

Vielen Dank für die Rückmeldungen bezüglich meiner Frage nach Problemen beim Zugriff auf den Blog bzw. kommentieren - klick. Sehr beruhigend zu wissen, dass es sich dabei nicht um umfangreichere Probleme zu handeln scheint, auch wenn es mir natürlich wegen Nana total leid tut.



Der Sommer machte in der letzten Woche hier bei uns in Norddeutschland erstmal Pause und während ich fröstelnd meinen Tee trank, kamen mir Erinnerungen an unseren sonnigen Urlaub im Juni in Kellenhusen (unbeauftragte Werbung wegen Ortsnennung) gerade recht. 

In Kellenhusen kann man nicht nur ganz wunderbar am Strand spazierengehen. Am Ende der Promenade mündet nämlich der Weg in den...




... Spechtwald!

Na, die Bezeichnung Wald ist womöglich ein wenig übertrieben. Aber einige hohe Bäume stehen dort, an denen viele Nistkästen für verschiedene Vogelarten hängen, die immer gut belegt sind.

Während am Strand mein Blick in der Hoffnung auf spannende Funde, wie z. B. versteinerte Seeigel - klick - zumeist auf den Boden gerichtet ist, macht es im Spechtwald natürlich eher Sinn, nach oben zu schauen und die Baumwipfel in Augenschein zu nehmen. 

Bei einem Spaziergang mit dem Liebsten entdeckte ich auf diese Weise sehr hoch in den Kiefern Vögel, die ich nicht auf den ersten Blick erkennen und bestimmen konnte. 
(Insgesamt waren es 4, aber nur 3 passten auf ein Foto. Nr. 4 saß im Nachbarbaum.)




Wir blieben eine ganze Weile hier stehen, beobachten, fotografierten und kamen schließlich zu der Erkenntnis, dass es sich um Ästlinge der Waldohreule handeln musste.
Oh, wie cool! 
Obwohl ich stehts aufmerksam Ausschau gehalten habe, hatte ich vorher noch nie Eulen in freier Natur entdecken können.

Gar nicht so einfach war es, die Tiere aufs Foto zu bekommen. Sie saßen wirklich sehr weit oben und waren natürlich durch die Äste der Kiefer gut getarnt.




Ästlinge werden die Küken genannt, wenn sie, ca. im Alter von 3 Wochen, ihr Nest zwar bereits verlassen haben, jedoch noch nicht flugfähig sind und von den Eltern weiter mit Nahrung versorgt werden müssen. 

Kaffeewärmer nannte hingegen der Liebste passender Weise die 4 kleinen Puschel wegen ihres fluffigen, aufgeplusterten Gefieders ;o)




Auf dem Foto oben rechts erkennt man aber die Füße der jungen Eule - und wenn ich mir die spitzen Krallen geauer betrachte, wird klar, wie gut es ist, keine Maus zu sein das ist kein Kuscheltier!

Leider haben wir während unseres Aufenthaltes nicht auch noch die Elterntiere zu sehen bekommen. 
Die Entdeckung der vier jungen Eulen war nichtsdestotrotz dieses Mal in unserem Urlaub für mich das absolute Highlight 🖤




Hier starte ich nun zunächst mit dem Einkauf in diesen Samstag. Wir freuen uns schon, denn morgen wollen der Liebste und ich mit unseren Mamas grillen und hoffen auf passendes Wetter. 
Und wie sind eure Pläne? 

Lasst es euch gutgehen und habt ein schönes Wochenende! 

Viele Claudiagrüße