Mittwoch, 3. Juni 2020

Im Urlaubsmodus... Teil 2 (Harz)


Hallo, ihr Lieben!

Nachdem der Liebste und ich wie berichtet - klick - vergangenen Mittwoch in Braunschweig gewesen waren, zog es uns am vergangenen Freitag in die Natur.
Andere Richtung, nur geringfügig längere Fahrzeit: wir wollten in den Harz und landeten bei perfektem Frühlingswetter nahe Langelsheim an der Granetalsperre. (Auch dieses Posting enthält mehrfach unbeauftragte Werbung ohne kommerziellen Gewinn, weil Namen, Orte, Marken genannt oder erkannt werden könnten.)




Die Talsperre, die der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung  dient, ist Wasserschutzgebiet, so dass Wassersport und auch das Betreten des Uferbereichs dort nicht erlaubt sind.
Das Fassungsvermögen der Granetalsperre beträgt 46,4 Millionen Kubikmeter Wasser. Damit ist sie in dieser Gegend unter 6 Talsperren die zweitgrößte und erreicht aktuell einen Füllgrad von 84%.




Wir spazierten über den Staudamm, genossen den Ausblick und waren beeindruckt von der riesigen Wasserfläche, die ja nicht natürlich entstanden, sondern zwischen 1966 bis 1969 künstlich angelegt worden ist.
Brrrrr, obwohl es ein sonnig- warmer Tag war, wehte hier oben auf der Staumauer ein frischer Wind und im kurzärmeligen T- Shirt wurde es doch unerwartet kühl.




Am anderen Ende der Staumauer entdeckten wir eine windgeschützte Bank in der Sonne mit Blick auf die Wasserfläche.
Ich packte die Thermoskanne mit heißem Wasser, Becher und mein Marzipan- Milchkaffeepulver aus. So ein Luxus! Ich verstehe überhaupt nicht, warum der Liebste keinen Kaffee wollte.




Wir blieben noch eine Weile dort, fuhren anschließend weiter nach Hahnenklee, wo ich vor 17 Jahren in den Herbstferien mal einen durchaus abenteuerlichen Urlaub verbracht hatte und etwas wehmütig in Erinnerungen schwelgte.
Schade, dass es damals keine digitale Fotografie und erst recht das Bloggerland noch nicht gab und diese Erinnerungen somit nirgends so richtig bildlich festgehalten sind...

Für heute verabschiede ich mich von euch, verlinke dieses Posting noch zu Nicole - klick - (Werbung wegen Verlinkung) die diesen Monat Ausblicke sucht und wünsche allen einen schönen Tag!

Herzliche Claudiagrüße


Montag, 1. Juni 2020

Willkommen im Juni





... im JUNI werde/ möchte ich...

  • mich mit der neuen Blogger- Oberfläche vertraut machen müssen (hat sich von euch schon jemand wirklich umfänglich damit beschäftigt?)
  • vor dem Ende der Saison doch mal weißen Spargel essen
  • hoffentlich weiter anteilig im Home- Office arbeiten können
  • einen Erdbeerkuchen backen und 
  • Erdbeermarmelade einkochen
  • nach fast einem Jahr mein UFO "Stola mit Armloch" fertigstricken
  • ein paar Tage Urlaub haben, mit meiner Ma verreisen und dabei...
  • das Meer sehen 
  • Rosenblütenbutter herstellen
  • die Sommerzudecke beziehen. Bislang waren mir die Nächte dafür noch zu kalt
  • den Blumenkasten vorm Küchenfenster endlich sommerlich bepflanzen. Da dieses Jahr alle Pflanzen- bzw. Gartenmärkte ausfallen mussten, habe ich das bisher nicht getan
  • dem Liebsten zum Geburtstag gratulieren
  • weiter durch diesen reduzierten Alltag gehen und aus allem das Beste machen!!


JUNI - ich freue mich auf dich!





Sonntag, 31. Mai 2020

Mai adieu


Ratz- fatz flog er vorbei, der Mai - und ja - das reimt sich ;o)

Das Wetter war diesen Monat eher durchschnittlich.
Wir hatten, verglichen mit dem April, einen eher kühlen, ziemlich windigen Mai. Der Boden ist hart und ausgetrocknet, leider gab es fast gar keinen Regen.

Die meisten meiner Monatspläne - klick - wurden umgesetzt.
Ok, die Maiglöckchenwiese, zu der sind wir zwar hinspaziert, aber entweder sind die Pflanzen taub oder wir zu früh dort gewesen. Nur einzelne kleine Blüten konnten wir entdecken und nahmen uns vor, ein paar Tage später nochmal wieder zu kommen. Das wurde dann aber nix.

Das Handarbeits- UFO ist noch nicht fertig, aber ich habe oft daran gestrickt und damit ist das so ok. Stricken ist ja ein Hobby, keine Pflicht. Es geht voran, ich werkel einfach kontinuierlich weiter.




Die Haare sind ab, das Eisbärbaby wurde besucht - klick - der Rhabarberkuchen ist verputzt!

Besonders schön ist es, aufgrund von Corona nun wieder zu der alten Tradition zurückgekehrt zu sein, unterwegs zu picknicken (statt sich darauf zu verlassen, irgendwo einkehren zu können). Als die Kinder noch klein und das Geld knapper war, packte ich ganz selbstverständlich immer Snacks und Getränke für uns ein. Eine kleine Thermoskanne mit heißem Wasser, ein Becher und lösliches Kaffeepulver waren schon damals meine liebsten Begleiter. Seit diesem Mai nun auch wieder. Welch luxuriöses Glück irgendwo unterwegs in der Sonne zu sitzen und den eigenen Cappuccino oder Milchkaffee zu genießen 

Der 80. Geburtstag meiner Ma fiel leider dem Lockdown zum Opfer. Es gab keine rauschende Feier mit der ganzen Familie. Alle kamen brav nacheinander zum gratulieren. Trotzdem war es einfach schön, sich überhaupt endlich wiedersehen zu können!




An viele Einschränkungen haben wir uns inzwischen gewöhnt und versuchen insgesamt das Beste aus den Tagen zu machen.
Am meisten fehlt mir mein Chor, die Treffen mit den lieben Leutchen und die gemeinsame Musik. Damit werden wir vermutlich noch eine Weile leben müssen, denn Singen scheint durch die Aerosole und die damit einhergehende hohe Infektionsgefahr leider sehr risikoreich.

Jetzt im Mai war es endgültig klar: dieses Jahr brütet Frau Amsel nicht auf meinem Balkon, sondern im Nachbarhaus. Amseln scheinen die vielen Steine im Vorgarten und die fehlenden Bäume ebenso ätzend zu finden, wie ich auch und ziehen ihre Brut wohl lieber in grünerer Umgebung auf.
Meinen Balkon und mich besuchen sie jedoch trotzdem noch ganz regelmäßig, holen sich das ein oder andere Rosinchen (bringen dabei auch gerne die Pieplinge aus der ersten diesjährigen Brut mit hierher), genießen an warmen Tagen eine Rast auf dem Geländer oder ein ausgiebiges Bad. Seht ihr, wie die Wassertropfen spritzen?




Ein Stimmungsbild über den kompletten Monat soll er zeichnen, der Monatsrückblick.
Insgesamt fing das Jahr nicht gerade toll an und von Monat zu Monat steigerten sich bisher allgemeine Widrigkeiten und wirklich schlimme Ereignisse immer noch.

Der Mai konnte GOTT SEI DANK die Vorkommnisse der vorangegangenen Wochen nicht mehr weiter toppen. Ich wage etwas aufzuatmen.
Das ist es, was in diesem Jahr vom Mai übrig bleibt. Große Erleichterung darüber, dass dieser Monat immerhin keine maßgeblichen weiteren Katastrophen im Gepäck hatte.

Mai ADIEU!