Zusammen mit dem Liebsten verbrachte wir die letzten Tage des Juni an der Ostsee.
Wir waren in unserem Herzensort Kellenhusen (Werbung wegen Ortsnennung) und genossen dort einmal mehr perfektes Sommerwetter, Wasser, Wind und Weite.
Bereits vorher Zuhause hatte ich mir einen Wollbobbel* gekauft, dessen Färbung ganz harmonisch von Türkis über Grau nach Schwarz verläuft...
MEERESfarben eben ♥
Den ganzen Juni über strickte ich schon täglich vor der Arbeit beim Morgenkaffee am Balkon mindestens 2 Reihen daran - und auch sonst in jeder freien Minute - und hoffte, dass das Tuch im Urlaub fertig wird und ich am Meer davon noch die Fotos fürs Blog machen kann.
Ich strickte im Auto auf der Hinfahrt, strickte in der Fewo, strickte am Strand, im Café des Hofladens, in dem wir am Urlaubsort einkauften, einfach überall.
Und ich strickte ein großes Stück - äh - rückwärts :-(
Leider hatte sich nämlich ein Fehler eingeschlichen, den ich zu spät bemerkte, der jedoch gut sichtbar war und mich anderenfalls am fertigen Tuch immer geärgert hätte.
Das warf mich in der Zeit zurück...
Dabei hätte ich theoretisch das Tuch bei der Wettervorhersage in Kellenhusen am Strand als wärmendes Accessoire dringend gebrauchen können.
Nein, Spaß!
Natürlich hatten wir am Sonntag dem 23.6.2019 nicht wirklich morgens und mittags Schneeregen. (Wolkenlos am Abend traf hingegen die Realität ;o) Allerdings stand das dort zu unserer Belustigung tatsächlich angeschlagen, während wir in der warmen Sonne schwitzten.
Oben rechts auf dem Foto ist übrigens der Leuchtturm Dahmeshövet zu sehen.
2018 waren wir im Mai dort und ich hatte hier (klick) etwas mehr über dieses Seezeichen geschrieben.
Dieses Jahr ragte er Ende Juni zwischen wundervoll blühenden Rosen empor.
Ich strickte mit Blick aufs Meer den letzten Farbwechsel am Vorabend unserer Abreise.
Der Liebste fotografierte mich dabei, aber spätestens jetzt war klar, das wird nix mehr mit Fotos vom fertigen Tuch, in diesem Urlaub...
Meine langjährige Gewohnheit, für eine schöne Außenkante beim Stricken immer die erste Masche abzuheben, machte mir übrigens hier ziemliche Schwierigkeiten.
Nach der Anleitung für dieses Tuch, die von dort - klick - stammt (Werbung ohne Auftrag und ohne kommerziellen Nutzen!) wird nämlich nicht die erste, sondern die letzte Masche einer Reihe abgehoben. Man, hat das gedaaaaauert, bis es mir in Fleisch und Blut übergegangen war...
Die Mäusezähnchenkante kommt leider bei meinem Tuch nicht so schön plastisch heraus, wie ich mir das nach dem Bild bei Instagram (Werbung wegen Namens-/ Markennennung) erwartet hatte. Vielleicht liegt es an der Wolle? Ich habe nicht das Originalgarn verwendet. Aber nicht so schlimm, das Tuch gefällt mir trotzdem sehr gut.
Etwas Positives daran, dass mein Tuch vor der Abreise nicht mehr fertig geworden war, fand sich letztlich auch. Immerhin konnte ich so auf der Rückfahrt noch stricken.
Die Bilder von mir mit dem Tuch machte schließlich hier Zuhause beim Sonntagsspaziergang der Liebste - und ich sage ihm ganz herzlichen Dank dafür!
Trotz des heißen Sommerwetters hatte ich das Tuch inzwischen tatsächlich schon einige Male um die Schultern. Morgens auf der Fahrt ins Büro mit offenem Autofenster zum Beispiel oder beim abendlichen Gang ums Haus. Da leistet es gute Dienste und schööön finde ich es sowieso!
* Garn: 50% Baumwolle, 50% Acryl, 200 gr.,
Lauflänge 750 Meter. Nadelstärke laut Herstellerempfehlung 3 - 3,5. Ich stricke fest und habe 4 verwendet.
* Garn: 50% Baumwolle, 50% Acryl, 200 gr.,
Lauflänge 750 Meter. Nadelstärke laut Herstellerempfehlung 3 - 3,5. Ich stricke fest und habe 4 verwendet.
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