12 von 12, das bedeutet am 12. des Monats über den Tag verteilt 12 Fotos zu machen, die darstellen wie man den Tag verbracht hat.
Caro sammelt hier - klick - die Beiträge aller, die dabei sind. (Dieses Posting enthält unbeauftragte Werbung. Einerseits wegen Verlinkungen und auch, weil auf mehreren Fotos Marken erkennbar sind.)
Diesmal bin ich mit meinem Beitrag spät, denn der 12. war schon gestern. (Warum lest ihr gleich.) Egal. Hier kommen meine Bilder:
Der Tag - diesmal ist der 12. ein Samstag - beginnt schleppend.
Ich bin frierend und mit Kopfschmerzen aufgewacht, an der Lippe blühen Herpes- Bläschen, die Nervenschmerzen ziehen sich von dort über den Kiefer, hoch zum rechten Auge, weiter zum Ohr und hinunter zum Nacken. Ich fühle mich aufgequollen und insgesamt gar nicht gut.
Früher war Herpes eine blöde Stelle am Mund für mich. Seit einigen Jahren bin ich richtig krank, wenn das Virus ausbricht.
Der körperliche Zustand passt zu meiner seelischen Verfassung. Gerade setzt der Krieg mir sehr zu und ich kann nicht gut entspannen.
Mit dem ersten Kaffee hocke ich am Essplatz auf dem Boden vor der warmen Heizung und der Liebste macht für das Posting ein Foto.
Etwas später frühstücken wir gemütlich.
Nach dem Frühstück beschäftige ich mich mit Butterbrottüten.
Ein Prototyp entsteht, den ich aus Gründen hier heute noch nicht zeige ;o)
Etwas später scheint die Sonne auf den Balkon.
Ein paar Primeln, Narcissen und Stiefmütterchen finden ihre Plätze in der Blumenerde. Mir wird etwas leichter ums Herz. Es ist so schön in der Sonne. "Frühling lässt sein blaues Band...".
Im Baum vor dem Nebenhaus ziehen geflügelte Nachbarn ein.
Eine Weile halte ich inne, horche auf die Geräusche der Vögel. Es klingt, als würden sie sich miteinander unterhalten. Ich bewundere die Geschicklichkeit, mit der die beiden Elstern Zweige, die sie in ihren Schnäbeln herbei tragen, mit denen des Baumes verweben.
| Verlinkt zu niwibo - klick - denn der Blick ging hier (und auch bei Bild N° 9) ganz klar nach oben! |
Der Liebste kommt hinzu und versucht mir das Wasser zu reichen ;o), während ich noch buddel.
Fertig ist der Bumenkasten vor dem Küchenfenster! Aber puh, wie sieht das Fenster denn aus?
Da klebt ja noch der Schmutz, den die Stürme im Februar mit sich gebracht hatten.
Frühjahrsputz ist angesagt, das bedeutet dann wohl auch, die Fenster zu putzen.
Und wieder macht der Liebste das Foto von mir.
Beim Blick aus dem Fenster entdecke ich den Mond. Dabei ist doch Mittagszeit. Steht er dort noch, oder schon? Ich weiß es nicht.
Die letzte Zeit war er mir bereits mehrfach tagsüber am Himmel aufgefallen. Es scheint fast, als ob er überhaupt nicht mehr untergeht.
Später bringe ich noch den Müll raus und schaue auch gleich in den Briefkasten. Von Karen - klick - ist eine Postkarte angekommen, über die ich mich sehr freue. Was sie schreibt klingt spannend.
Gemeinsam mit dem Liebsten trinken wir anschließend Kaffee auf dem - nun frühlingshaften - Balkon.
Den leckeren Orangenkuchen hatte ich bereits Freitag gebacken.
(Im Februar hatte ich ihn hier - klick - schonmal gezeigt und schreibe heute auf ganz speziellen Wunsch das Rezept dazu auf.
Bitteschön, liebe H.! ;o)
Die Zutaten:
- 185 g weiche Butter
- 120 g Zucker
- 2 geh. Esslöffel (selbstgemachten) Vanillezucker oder 2 Päckchen gekauften
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 1 Fläschchen (2 ml) Orangenöl aus dem Bioladen
- 75 ml frisch gepressten Orangensaft (plus etwas Saft für den Guss)
- 75 ml Milch (plus etwas Milch für den Guss)
- 265 g Mehl
- 1 geh. TL Backpulver
- 1 Päckchen Orangeat (meins kaufe ich immer im Bioladen von der Firma Rapunzel - das ist jetzt unbeauftragte Werbung. Das Orangeat von Rapunzel wird ohne Weißzucker hergestellt. Es schmeckt mild und nicht so künstlich, wie das preisgünstigere anderer Hersteller, sondern angenehm natürlich.)
- Puderzucker für den Guss
(Wenn anstelle von Orangensaft, Orangenöl und Orangeat Zitronensaft, Zitronenöl und Zitronat verwendet werden, hat man Zitronenkuchen. Im Februar hatte ich auch den getestet und wir haben ihn für gut befunden!)
So gehts:
- Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Salz schaumig schlagen.
- Die Eier nacheinander einzeln dazugeben und verrühren.
- Orangenöl, -saft und Milch unterrühren.
- Mehl und Backpulver auf die Masse sieben und alles zügig vermischen.
- Zum Schluß 3/4 des Orangeat unterheben.
- Teig in die Backform geben und ca. 40 - 45 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)
- Den Kuchen etwas abkühlen lassen.
- Aus je ca. 1 TL Orangensaft und Milch mit dem Puderzucker einen Guss herstellen und über den Kuchen geben, restliches Orangeat auf dem Kuchen verteilen und trocknen lassen.
Fertig, LECKER!
Nach dem Kaffeetrinken gehen der Liebste und ich noch einkaufen.
Im Supermarkt entsteht das 12. Foto. Es zeigt Raclettekäse... und wird der Freundin geschickt, die bislang zwar leider nicht geantwortet, aber hoffentlich die Botschaft verstanden hat??!
Als Bonus gibt es diesmal noch zwei weitere Bilder, denn es erreichte mich Post vom Maike - klick. Den Tee habe ich sofort genossen und bedanke mich herzlich dafür - und für die lieben Worte sowieso!
Von Tina - klick - kam diese tolle selbstgebastelte Karte hier an. Tina, du hast es geschafft, den Frühling hervor zu locken! Hab 1000 Dank, dass du an mich gedacht hast!
Für heute verabschiede ich mich nun von euch.
Vergangene Woche waren wir verreist und ich deshalb nicht viel im Internet unterwegs.
In den nächsten Tagen werde ich bei euch nachlesen und natürlich erzählen, wo wir den Urlaub verbracht haben... Bis dann, herzliche
Claudiagrüße



