Mittwoch, 8. Januar 2014

Übermut... in der Mittagspause...


... im Januarfrühling!


Eine SMS kam gestern gegen Mittag kurz vor meiner Pause vom Liebsten: "Draußen ist es, als ob morgen Ostern wär" schrieb er mir ins Büro...




Das erste Eis des Jahres. Leider sah es  es besser aus, als es geschmeckt hat. Vermutlich lag es einfach zu lange in der Eistruhe. Schade.

(Außerdem entschuldige ich mich für das schlechte Foto. Ich hatte nur das Handy dabei.)


Montag, 6. Januar 2014

6. Januar - Bauernregel - Wetter


"Ab dem 6. Januar wird es jeden Tag wieder einen Hahnenschrei früher hell", hat mein Opa immer gesagt, als ich noch ein Kind war - und mir damit Hoffnung auf den Frühling gemacht.
Seit dem Beginn des neuen Jahres ist das Wetter hier bei uns hier schon fast vorfrühlingshaft. Wir hatten einen wunderbaren Neujahrsspaziergang in der Sonne.
Am Donnerstag - ich hatte keinen Urlaub und mußte arbeiten - war ich in der Mittagspause mal wieder im Stadtpark spazieren. Die Luft war mild und obwohl das Entenhaus noch verlassen war, die Pflanzkübel und Fontänenbecken noch leer gewesen sind...








...keimt doch schon die Hoffnung auf Frühling auf...




Zaubernuss

Schneeball



In verschiedenen Blogs habe ich gelesen, dass viele von euch den Winter vermissen.
Andere machen sich Sorgen, weil es nicht richtig kalt ist - fragen sich, ob das augenblickliche (milde) Wetter unnatürlich ist.
Schon in meiner Kindheit gab es sowohl strenge als auch milde Winter, die sich häuftg abwechselten.
Nur selten in meinem Leben ist in Hannover mal der Maschsee zugefroren und freigegeben gewesen.

Ich erinnere, wie sehr wir uns gefreut haben, wenn es wirklich Eis und Schnee gab, als meine Söhne noch klein waren, weil die Kinder dann auch mal wirklich Winter erleben konnten.
Einmal sind wir sogar extra für etwas Schnee in den Harz gefahren, weil es hier in Hannover keinen gab.
In den beiden vergangenen Jahren hatten wir hier vergleichsweise recht eisige Winter. Der Letzte begann erst im Januar 2013, ist also noch kein ganzes Jahr her. Ostersonntag - am 31. März 2013 hat es hier geschneit! 



 
Das war sehr ungewöhnlich in diesen Breitengraden und kaum jemand in meinem Bekanntenkreis war nicht vom kalten Wetter genervt und sehnte nicht dringend den Frühling herbei.

Natürlich habe auch ich grundsätzlich Sorge vor der Ausweitung und den Folgen der globalen Erderwärmung und nehme dieses wichtige Thema und damit verbunden den Klima- und Umweltschutz nicht auf die leichte Schulter.

Eine alte Bauernregel für den heutigen Tag besagt:

"Ist bis Dreikönig noch kein Winter, so folgt auch keiner mehr dahinter."

Das Entscheidende daran ist nicht die Frage, ob dieses Jahr nun noch ein wirklicher Winter wird oder nicht, das Entscheidende ist, dass diese alte Bauernregel einen Beleg dafür darstellt, dass es auch schon früher milde Winter gegeben haben muß. - Sonst hätte sich ja niemand darüber Gedanken gemacht und eine Regel aufgestellt...

Ich hoffe alle, die den Winter vermissen oder besorgt sind, weil es zu warm ist, können meine Worte ein wenig trösten und/ oder beruhigen.

Mir persönlich waren die letzten beiden Winter deutlich zu streng. Insbesondere der im vergangenen Jahr, der so gar nicht enden wollte, ließ mich mich ein wenig um den Frühling betrogen fühlen.
Und ich hoffe sehr, dass wir 2014 einen wunderbaren laaangen Frühling bekommen. Und gern auch bald!
Das Gänseblümchen im Stadtpark ist vielleicht schon ein Vorbote...





Samstag, 4. Januar 2014

Herzhafte Mini- Muffins und "Rezept für' s neue Jahr"


Gestern haben wir abends mit dem Chor ein wenig zusammengesessen, auf das neue Jahr angestoßen und unsere schönen Weihnachtslieder nochmal gesungen, bevor diese Noten am 6. Januar bis zum nächsten Herbst wieder weggeräumt werden.

Zu solchen Anlässen ist es üblich, dass jeder Teilnehmer eine Kleinigkeit für ein buntes Buffet mitbringt. Nach Möglichkeit sollte es Fingerfood sein.
Häufig gibt es kleine Blätterteigschnecken oder Wraps. Diesmal wollte ich unbedingt etwas Neues ausprobieren und habe...

 herzhafte Mini- Muffins  mit Cocktailwürstchen


nach untenstehendem Rezept gebacken...
Zuerst war ich sehr skeptisch, wie die wohl ankommen würden, aber die herzhaften Muffins waren total lecker, nicht ein einziger ist übrig geblieben  ;o)




Zutaten (für 48 Stück):

  • 48 Cocktailwürstchen (aus dem Glas) abtropfen lassen und beiseite stellen.
  • 140 g Weizenmehl
  • 140 g Maismehl
  • 1 gestrichener Teelöffel Backpulver
  • 2 Messerspitzen Salz
  • 1 Esslöffel Zucker       
...in einer Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 75 ml Maiskeimöl 
... mit dem Mixer verrühren.
Nach und nach die Mehlmischung dazugeben, bis alles aufgebraucht und ein dickflüssiger Teig entstanden ist.
Zum Schluß einen Schuss kohlensäurehaltiges Mineralwasser beifügen und unterrühren.
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Mini- Muffinförmchen gut einfetten und jede Mulde etwa 3/4 voll mit dem Teig füllen.
Je 1 Cocktailwürstchen mit einem Ende schräg in den Teig hineinstecken.

Wenn alle Förmchen gefüllt sind, Muffinbleche auf mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten in den Ofen schieben.




Die Würstchen- Muffins schmecken warm und kalt. Mit einem Happs sind sie verschwunden.
Ich habe Ketchup dazu angeboten.

Außerdem kann ich ja meist nicht davon lassen, ein wenig zu dekorieren.
Das "Rezept zum neuen Jahr" von Katharina Elisabeth Goethe, das mir gut gefällt, habe ich  ausgedruckt, gerahmt und neben die Muffins gestellt...




"Rezept zum neuen Jahr"

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid,
Bitterkeit,
Geiz,
Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus
1 Teil Arbeit und
2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz,
1 Körnchen Ironie und
1 Prise Takt.

Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Katharina Elisabeth Goethe



Donnerstag, 2. Januar 2014

Neujahrstag - im Tiergarten


Unser Silvesterabend war ruhig und gemütlich. Die Söhne hatten ihre eigenen Pläne.


 



Der Liebste und ich haben Freunde besucht, dort lecker Fondue gegessen und später die Nacht in der Wohnung des Liebsten geschlafen.
Nach dem Aufwachen habe ich den ersten Kaffee des Jahres noch im Bett getrunken. Luxus pur für mich!  ;o)
Das erste lebendige Wesen, das ich anschließend - außer dem Liebsten natürlich - am Neujahrsmorgen gesehen habe, war...




... diese vierbeinige Nachbarin im Hinterhof. Das bringt doch sicher Glück im neuen Jahr?!

Wir haben gefrühstückt, uns über das gute Wetter gefreut und sind dann zum Neujahrsspaziergang in den Tiergarten aufgebrochen.
Hier hatte ich den Tiergarten schon einmal erwähnt.
Das Gelände ist ein großer waldartiger Park, in dem neben Wildschweinen und Rotwild, die in eingezäunten Bereichen untergebracht sind, auch innerhalb des Parks freilaufende Rehe und Damwild leben. Dort spazieren zu gehen, mag ich zu jeder Jahreszeit sehr.






















Und diese 4 sind uns im Tiergarten auch begegnet. Einer von ihnen hatte offenbar eine andere Wettervorhersage gehört, als alle anderen Leute, die unterwegs waren.   ;o)
Obwohl es wirklich ein herrlicher sonniger Nachmittag gewesen ist, war es kühl. Januar. Neujahr...




... und der Sommer ist noch in weiter Ferne...

Mittwoch, 1. Januar 2014

Willkommen im Januar - Neujahr 2014!


 Januar, da denke ich an:

 

 

  • Töpfchen voller vierblättrigem Glücksklee.
  • Frische und Unberührtheit - die Chance, neu anzufangen, zu gestalten.
  • Die Farbe hellblau.
  • Eisnebel am Morgen und Eis und Schnee auf den Straßen.
  • Schlittschuhlaufen über zugefrorene Seen und Winterspaziergang am Maschsee.
  • Deftige Eintöpfe mit Kassler. 
  • Den Neujahrsspaziergang und daran, dass ich - wie jedes Jahr - Raketenstöcker sammeln werde, um daran meine Balkonpflanzen festzubinden oder sie später im Jahr für Basteleien zu benutzen. Raketenstöcker sind unglaublich vielseitig.  ;o)
  • Tiefschürfende Gedanken: Was mag es uns bringen, das neue Jahr?
  • Der Januar ist da. Ein Monat, den ich noch nie besonders mochte...
  •  Der Winter nimmt im Januar in den meisten Jahren von uns Besitz. Es ist kalt und unwirtlich da draußen.
  • Die Lichterzeit ist zuende. Keine Kürbisgesichter, keine Laternenkinder, keine Adventskerzen erhellen die langen dunklen Nächte. Nur zögernd werden die Tage wieder länger.
  • Das erste frische Grün scheint noch so unendlich weit entfernt und nichts tröstet mehr darüber hinweg. Ich spüre eine ziehende Sehnsucht in mir, nach wärmenden Sonnenstrahlen und milder Luft. Ich will Frühling riechen. Aufbruch. Aber: Keine Chance.
  • Leer sind die Kalenderseiten, voll die Köpfe, mit Plänen und Wünschen. Alles liegt noch unberührt vor uns. Doch: Es heißt noch warten. Nichts überstürzen. Das Jahr heißt zwar "neu", aber wir sind doch nur einen Tag  weiter, als gestern. Je älter ich werde, um so schlechter kann ich das aushalten.
  • Das Wort "nüchtern" fällt mir ein, wenn ich an die ersten Neujahrstage denke. Damit ist nicht "ohne Alkohol" gemeint, sondern nüchtern im Sinne von schnörkellos.
  • Am 1. Januar ist die Luft ist oft diesig, von den Überresten des Feuerwerks, die Menschen sind übernächtigt. Aufräumen ist angesagt.
  • Und schließlich: Darauf vertrauen, dass alles - wie jedes Jahr seinen Gang nimmt und letztlich gut wird!



Glück am Weihnachtsstern im Küchenfenster. Ob er wohl mit dem Tannenbaum in unsere Stube kam?

Allen lieben Lesern und Gästen hier wünsche ich viel Glück und 

vor allem auch Gesundheit im neuen Jahr!

Herzliche

Claudiagrüße