Montag, 28. Juli 2014

♥ Danke!


Ganz ♥ - lichen Dank ...

... für eure vielen lieben Glückwünsche zu meinen "beiden Geburtstagen" in der vergangenen Woche!

Der Freitag begann zu meiner Freude mit vielen Gratulationen der lieben Kollegen. 
Zu ihrer Freude gab es ein kleines Kuchenbuffet. (Leider ist nichts mehr übrig, sonst würde ich euch gern auch ein Stückchen anbieten  ;o)




Na, etwas arbeiten mußte ich natürlich auch. Ab an den Schreibtisch gings.
Ich fuhr den Rechner hoch und selbst der wußte, dass ich Burzeltag hab ;o) Niedlich, oder?




Den Nachmittag verbrachte ich mit meiner Familie. 
Grillen im Garten meiner Eltern war der Plan.
Leider hatten wir Pech mit dem Wetter und konnten zwar unter der Überdachung der Terasse grillen, mussten jedoch drinnen essen.
Der Liebste hatte mir eine Kuhfleckentorte gebacken. Das heißt, eigentlich nicht wirklich gebacken, denn es ist eine sogenannte Kühlschranktorte.


Keine bezahlte Werbung! Vom Liebsten selbst gekauft

Geschenke gab es natürlich auch. 
Nicht nur hier am Blog wissen viele liebe Leutchen, dass ich Schneckenfan bin! 




Keine bezahlte Werbung! Die Geburtstagsgeschenke wurden von meinen Lieben gekauft

Geschenke vom älteren Lieblingssohn. Er hat mir u. a. Glasuntersetzer designt und gedruckt und Schokolade selbstgemacht.

Keine bezahlte Werbung! 

Gar kein - für mich wahrnehmbares - Geräusch hat ein ungebetener Gast beim Essen gemacht, der mit der schönen Sonnenblume ins Haus kam, die ich geschenkt bekommen hatte... 
Oder war gar etwa ein neues Haustier das Geschenk und die Blume nur sein Futter liebe S.?

 


Auf jeden Fall HAT der Gast gegessen. Und zwar nicht wenig...

Hier des Rätsels Lösung!

Und noch ein Rätsel löst sich. 
Der jüngere Lieblingssohn durfte unwissendlich am Samstag auslosen. 
Es gibt auch ein Beweisfoto:


SMS zwischen Balkon (ich) und seinem Kinder- Zimmer (er).

Gewonnen hat Kommentar Nummer vier. 
Liebe Padruschka Galina, das bist du! 
Bitte schicke mir doch über das Kontaktformular deine Adresse, damit sich die Überraschung demnächst zu dir auf den Weg machen kann.

Euch ALLEN wünsche ich eine wunderbar alltagsbunte neue Sommerwoche. Viele herzliche

Claudiagrüße




Freitag, 25. Juli 2014

Ein neues Lebensjahr...




 

Julikinder


Wir Kinder im Juli geboren
Lieben den Duft des weißen Jasmin,
Wir wandern an blühenden Gärten hin,
Still und in schwere Träume verloren.

Unser Bruder ist der scharlachene Mohn,
Der brennt in flackernden roten Schauern
Im Ährenfeld und auf den heißen Mauern,
Dann treibt seine Blätter der Wind davon.

Wie eine Julinacht will unser Leben
Traumbeladen seinen Reigen vollenden,
Träumen und heißen Erntefesten ergeben,
Kränze von Ähren und rotem Mohn in den Händen.

(Hermann Hesse)





Ich freue mich heute auf einen kurzen Arbeitstag,
auf einen frohen, entspannten Abend 
und auf weitere 364 alltagsbunte Tage und Abende 
 im Kreise meiner Liebsten!






Montag, 21. Juli 2014

1. Bloggeburtstag mit VERLOSUNG!


Unglaublich. 365 Tage und 222 Posts alt ist er nun schon: mein Blog 

ALLTAGS B U N T




Wie lange hatte ich darüber nachgedacht.
Will ich wirklich anfangen zu bloggen? Und kann ich das überhaupt?




Dann war er plötzlich fertig, der erste Post (klick).
Und Wahnsinn, nur 2 Tage später fand sich auch schon die erste Leserin und ein erster Kommentar.


Pssst: die Bloggeburtstagsfeier findet am Balkonteich statt... VIEL GLÜCK!!!

Viele Leser und Kommentare mehr sind inzwischen dazu gekommen.
Über jeden Einzelnen freue ich mich riesig und möchte euch ganz herzlich DANKE sagen!
Es ist einfach toll, dass ihr da seid!




Ich habe sehr viel Spaß am Bloggen, auch wenn manchmal die Zeit knapp ist.
Wieviel Schönes mein Leben täglich bunt macht, dass führt das Blog mir vor Augen.
Noch immer kämpfe ich leider häufig mit der Technik...

Gerne würde ich noch viel mehr bei euch lesen und kommentieren - aber die Tage haben halt nur 24 Stunden.
Unter euch, meinen regelmäßigen Lesern hier möchte ich heute zum 1. Bloggeburtstag eine kleine Überraschung verlosen.

Wer bis einschließlich 25. Juli/ Freitag  
(da steht dann nämlich schon die nächste Geburtstagsfeier ins Haus  ;o) 
einen Kommentar unter diesem Post hinterläßt, ist dabei! 






Dienstag, 15. Juli 2014

Rezept für Blaubeer- Schmand- Kuchen... oder ... Schulentlassung ...


Damals, Anfang August 2002 begann für den jüngeren der beiden Lieblingssöhne "der Ernst des Lebens".
Voller Stolz trug er seinen funkelnagelneuen Ranzen auf dem Rücken und hielt die große Schultüte (in nächtelanger Feinarbeit für ihn liebevoll gebastelt ;o) im Arm.
Und voller Stolz schaute ich auf meinen kleinen Sohn... ♥

Wir verbrachten damals den Tag gemeinsam mit den Großeltern. Nach Ende des offiziellen Teils fuhren wir alle in Hannovers schönen Zoo, wo wir unter anderem auch Kaffee tranken.
Den Kuchen dafür hatte ich in den Zoo mitgenommen:

Blaubeer- Schmand- Kuchen!


 


Am vergangenen Samstag erhielt der Sohn sein Abiturzeugnis und wurde aus der Schule entlassen. 
Voller Stolz nahm er sein Zeugnis und die Glückwünsche entgegen.
Und voller Stolz schaute ich auf meinen kleinen großen Sohn... ♥

Wir verbrachten den Tag gemeinsam mit den Großeltern...
Und weil ich es gerne "rund" mag, gab es den Einschulungskuchen nach Abschluß des offiziellen Teils der Schulentlassung auch als "Ausschulungskuchen". - Allerdings bei uns zu Hause und nicht im Zoo, denn am Abend folgte noch der Abiball.




Auf dem Kaffeetisch durfte natürlich Glücksschweinchen "Jule" (klick) nicht fehlen, die bei den Abiprüfungen tatkräftig und ziemlich erfolgreich vollen Einsatz geleistet hatte  ;o)



Weil der Kuchen sooo lecker und erfrischend ist, möchte ich hier das Rezept aufschreiben:

Zutaten...

... für den Teig:
  • 125g Mehl
  • 3 Esslöffel Gries
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 65 g Butter
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei

Keine bezahlte Werbung! Zutaten selbst gekauft

Außerdem:
  •  3 Zwieback
  •  ca. 800 - 1000 g Blaubeeren 
... für den Guß:

  • 150 g Schmand
  • 80 g Zucker
  • 2 Teelöffel Speisestärke
  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß

Und so wird' s gemacht:


Eine Springform ausfetten, den Backofen (Umluft 180 °C) vorheizen.
Die Teigzutaten mit den Knethaken des Handmixers zu einem festen Rührteig verarbeiten.
Den Teig in die Springform drücken und am Rand ca. 3 cm hochziehen.

Den Zwieback - äääh, in meinem Rezept steht noch "mit der Küchenreibe fein zerreiben". Die Sauerei habe ich mir unerfahrener Weise nur beim 1. Mal angetan... Ich packe also die Zwiebäcke nun immer in einen Gefrierbeutel und zerbrösele sie darin mit dem Nudelholz. Das klappt super.






Den zerbröselten Zwieback also jetzt auf den Kuchenboden verteilen und auch gleich die Blaubeeren darauf geben. Für 30 Minuten im Ofen backen.

Während des Backens das Eiweiß für den Guß steifschlagen und beiseite stellen.
Die restlichen Gußzutaten miteinander gründlich verrühren.
Kurz vor Ende der Backzeit das steife Eiweiß unterheben.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Masse gleichmäßig darauf verteilen...




... und weitere 10 - 15 Minuten fertig backen, bis die Schmandhaube goldgelb ist.




Obwohl ich eigentlich kein Fan von kühlschrankkaltem Essen bin, soll hier erwähnt sein, dass dieser Kuchen gekühlt an heißen Tagen besonders erfrischend und lecker schmeckt.


Bunte Luftballons hatten die Abiturienten für ihr Gruppenfoto steigen lassen. Eine wunderbare Idee!

Zu später Stunde während des Abiballes auf der Außenterasse der Festhalle: so schön, der Vollmond.

Die "Irischen Segenswünsche", die am Morgen das Abschlußlied des Gottesdienstes gebildet hatten (und die wir schon oft mit dem Chor gesungen haben) - kamen mir im Dunkel wieder in den Sinn:

"...Hab', wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.
Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand..."

... und so schließt er sich, der Kreis. 
Zwischen Morgen und Abend, zwischen Einschulung und Schulentlassung. 

Schön ist das so, wenn Kreise sich schließen. 
Im kleinen Alltäglichen, genau wie im großen Ganzen...



Sonntag, 6. Juli 2014

Erinnerungen an einem Sommersonntag mit Schäfchenwolken





Schäfchenwolken am Himmel. 
Und - zugegebener Weise schon am Freitag - auf dem Weg ins Büro hörte ich im Radio dieses Musikstück:

https://www.youtube.com/watch?v=DmWGTsKn56I

... welche Freude!

Nach der musikalischen Früherziehung lernte der jüngere der beiden Lieblingssöhne das Spiel auf der Blockflöte.
Hier bei uns gibt es neben der Musikschule noch einen Musikkreis, den seit vielen Jahren eine Familie unentgeltlich mit großem Engagement führt. 
Mutter, Vater, Tochter, Sohn (beide inzwischen selbst erwachsen und in meinem Alter) bilden das Gerüst, leiten diverse Flötenkreise und Orchester für verschiedene Könnens- und Altersstufen.
Jeweils im Sommer und im Advent mündete das fleißige Üben in ein Konzert, bei dem alle Gruppen gemeinsam auftreten.

Mein Sohn begann also im Einsschulungsalter zu flöten. In seiner Gruppe gab es Mütter, die mit ihren Kindern gemeinsam den Unterricht besuchten.
Ich tat das nicht, da ich selbst als Kind Blockflöte gespielt und über die Jahre hinweg auch nie völlig damit aufgehört hatte.
Eines Tages erreichte der Sohn den Standart des mehrstimmigen Flötenspiels. Wenn er zu Hause übte, fehlte die 2. Stimme, so griff ich zu meiner eigenen Schulflöte und wir übten gemeinsam.
Aus der Anfänger- Flötengruppe entwickelte sich mehr und mehr ein Flötenchor. Zu den Sopran- Blockflöten gesellten sich Kinder/ Mütter, die Alt-, Tenor- und Bassflöte spielten. (Auch mein Sohn wechselte zur Bassflöte, die am Beginn fast größer war, als er selbst ;o)

Damals während meiner Schulzeit hatte ich im Rahmen einer AG begonnen Altflöte zu spielen. Nach nur 6 Monaten endete die AG und es gab auch keinen Fortsetzungskurs.
Die Flöte verstaubte, ohne dass sich mir das Spiel darauf erschlossen gehabt hätte...
Ihr könnt es euch denken. Ich kramte die Flöte aus dem Schrank und begann in diesem altersgemischten Flötenchor zu spielen.
Einige Jahre ging das so, auch noch, als der Sohn die Flöte "an den Nagel hing", blieb ich mit viel Freude dabei. Die "Schafe" waren nur eines der Stücke, das ich besonders mochte.

Leider verließen immer mehr Mütter den Flötenchor. Sie konnten die Proben aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen nicht mehr wahrnehmen, entwickelten im Lauf der Zeit andere Interessen oder es ging ihnen wie mir: sie wurden von den Kindern - die inzwischen zu Teenagern herangewachsen waren, überholt.
Ja, ich stieß (trotz regen Übens) gewaltig an meine Grenzen. Der Kopf wußte, was zu spielen war, aber die Hände konnten es nicht mehr schnell genug umsetzen. Ich quälte mich eine Weile, hatte immer das Gefühl die Anderen auszubremsen.
"Wenn du jetzt aufhörst, fängst du nie wieder an. Tue das nicht", sagte B. zu mir, die den Chor leitete.
Nochmal verschob ich den Abschied, die Freude an der Musik war ja ungebrochen.

Gegen die Teenies gab es keine Chance. Schließlich habe ich aufgegeben, flöte nur manchmal heimlich für mich im stillen Kämmerlein. Die Liebe zur Musik setzt sich fort. 
Natürlich besuche ich die Konzerte des Musikkreises noch, singe weiter im Chor und immer wieder stelle ich auch klassische Musik an. Besonders gern morgens auf Autofahrten zur Arbeit.
Ja - und so kam sie, die Erinnerung bei der Musik. So schöööööön!