Nun ist schon ein Drittel des Augusts vorbei und heiße Sommertage liegen hinter uns.
Für gestern war Abkühlung angesagt. Und wenn ihr mich fragt, erste Anzeichen kündigen bereits den kommenden Herbst an (und hier ist noch immer kein Sommerurlaub in Sicht)...
Im Prospekt des Kaffeerösters stehen diese Woche bereits die
Septemberfarben im Mittelpunkt.
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer bei diesem Anblick. Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit.
Liebe Grüße haben mich erreicht. Von Katrin, die im Urlaub war und von Dörthe, die mir nachträglich zum Geburtstag noch eine von ihren wundervollen selbstgemachten Karten gesendet hatte. Ich habe mich riesig gefreut. Herzlichen Dank ihr zwei!
Zu Galina, die bei meiner
Verlosung zum 1. Bloggeburtstag gewonnen hatte, gingen Grüße von mir:
So anders ist es diesen Sommer, als all die Jahre zuvor und ein grauer Schatten lag in den letzten Tagen über dem alltagsbunten Himmel. Nun können wir wieder aufatmen.
Ich habe mich rar gemacht. Hier im Blog und auch bei euch.
Es gab viel nachzudenken.
Über das Leben.
Seinen Wert.
Was es ausmacht.
Über die Zeit und über das Endliche.
Im wahresten Sinne des Wortes also über Gott und die Welt.
Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?
In meine Gedanken hinein fand ich vergangene Woche folgende Geschichte - leider weiß ich nicht, wer der Autor ist:
Ein ungeborenes Zwillingspärchen
unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
"Sag mal, glaubst du eigentlich an
ein Leben nach der Geburt?" fragt der
eine Zwilling.
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen
wachsen wir und werden stark für das was
draußen kommen wird." antwortet der
andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt
der erste. "Es kann kein Leben nach der
Geburt geben – wie sollte das denn
bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch
nicht. Aber es wird sicher viel heller
als hier sein. Und vielleicht werden wir
herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie
gehört! Mit dem Mund essen, was für eine
verrückte Idee. Es gibt doch die
Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie
willst du herumlaufen? Dafür ist die
Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird
eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer
zurückgekommen von 'nach der Geburt'.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß,
wie das Leben nach der Geburt aussehen
wird. Aber ich weiß, dass wir dann
unsere Mutter sehen werden und sie wird
für uns sorgen."
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht
an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir
sind und leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich
noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie
auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still
sind, kannst du sie singen hören. Oder
spüren, wenn sie unsere Welt
streichelt...."
Mit den Gedanken über das Sichtbare und das Unsichtbare, verabschiede ich mich für heute und wünsche euch eine gute neue Woche.
Viele Claudiagrüße