Ich wurde in Berlin geboren.
Als meine Eltern mit mir hierher - in die Nähe von Hannover zogen - war ich erst 4 Jahre alt.
Wie schon mehrfach am Blog erwähnt, verbrachte ich jedes Jahr die Ferien bei meinen Großeltern in Berlin.
Die Stadt war damals noch geteilt und der Ostteil nicht zugänglich.
Viele wunderbare Erinnerungen ranken sich um all die Jahre. Kindheitserinnerungen.
Ich wurde erwachsen, meine Söhne kamen zur Welt.
Im Jahr 1998 starb ganz unerwartet in Berlin mein Großvater.
Wir holten meine Oma hierher. Sie konnte in Berlin nicht allein zurückbleiben.
Meine Mutter mußte ihre Wohnung auflösen.
Ich wollte nicht (nie mehr!) zurückkehren, in diese Stadt, die einmal meine war und nun zur Fremde geworden ist.
Nicht zurückkehren nach Berlin, wo mir vieles, die Namen der (ehemals westdeutschen) Stadtteile und Straßen, der Klang des Dialektes, und Kleinigkeiten wie z. B. der ganz eigene Geruch der U- Bahn noch immer so schmerzlich vertraut ist - und wie eine Touristin die Sehenswürdigkeiten besuchen.
Der Liebste hingegen wollte seit Jahren mit mir nach Berlin fahren...
Und dann habe ich mir einen Ruck gegeben.
Zu Weihnachten bekam er - gemalt auf ein T- Shirt - diesen Gutschein geschenkt:
Von Donnerstag bis Sonntag waren wir unterwegs. Das mulmige Gefühl in meinem Bauch als steter Begleiter dabei. Emotional für mich 4 ziemlich anstrengende Tage...
Das Wetter war sehr durchwachsen, wir wohnten in einem Hotel, mitten in der Stadt:
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| Vertrauter Anblick... |
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| Atempause (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!) |
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| Die Stadt erschien mir wie eine einzige Baustelle. |
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| (Keine bezahlte Werbung!) Neuland betreten: |
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| ...die Hackischen Höfe... schön und... (Keine bezahlte Werbung!) |
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| ... kein Teil meiner (westdeutschen) Kindheit. |
Freitag waren wir im Wedding, in der Straße, am Haus, in dem meine Großeltern lebten. Nebenan im Park, wo wir damals während meiner Ferien zu allen Jahreszeiten unterwegs waren, Kastanien sammelten, Knallerbsen pflückten, im Planschbecken spielten, Schlitten fuhren...
Auf dem Friedhof, wo wir früher fast täglich das Grab meiner Uroma besuchten.
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| Wo gibt es sie sonst? Die "Häuschen" am Gehwegrand? |
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| Regennasse Narcissen im Schillerpark. |
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| Die schönen alten Laternen: hier sind sie noch immer zu finden. |
Angelegt wurde sie hier: meine Liebe zu den Blausternchen (Scilla), die auch mein Opa so sehr mochte. Und wenn wir schon in diesem Jahr hier in Hannover das Scillafest auf dem Lindener Berg verpasst haben, im Schillerpark blühen sie zuhauf.
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| Hinterhofidylle. |
Und dann war ich wieder die Touristin.
Hauptsächlich in den ehemaligen Ostteil der Stadt führten uns unsere Wege:
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| Narcissen auch hier. Und jetzt blauer Himmel. |
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| Leider dämmerte es bereits, als wir ankamen, im... |
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| ... Nicolai- Viertel. |
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| Nicht nur in Berlin: Lesen stärkt die Seele. (Keine bezahlte Werbung!) |
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| Vorschau auf Ostern? (Keine bezahlte Werbung!) |
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| Der Bär unterm Eierbaum. |
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| (Keine bezahlte Werbung!) |
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| Rückfahrt mit Mitbringsel - oder - das Auto des Liebsten mit Balkonbeflanzung. |
Auch in Hannover geht es für mich weiter im Urlaubsmodus.
Wir starten morgen in die Karwoche.
Ich wünsche euch eine gute Zeit, auch wenn die Wettervorhersage leider wenig Frühlingshaftes verheißt...
Viele
Claudiagrüße