Donnerstag, 5. März 2020

Hier grad so ...


... kaufte ich am Dienstag auf dem Wochenmarkt den Frühling ein und schleppte nach Hause, soviel ich nur tragen konnte.
Primeln, Hornveilchen und Hyazinthen landeten in zwei Kübeln auf dem Balkon, wunderbare gefüllte Tulpen in der Vase. Welch eine Pracht! Das macht richtig gute Laune.




... spazierte ich diese Woche in der Mittagspause endlich mal wieder im Stadtpark. Die Natur schien explodiert zu sein. Sogar die Magnolien stehen schon kurz vor der Blüte.
Die Sonne schien angenehm warm und es fiel mir schwer, nach einer kurzen halben Stunde schon ins Büro zurück zu kehren.




... strickte ich an meinem aktuellen Projekt vorerst nicht weiter, weil mich der Elan verlassen hat.
Es soll ein Dreieckstuch werden. Es gibt keine Anleitung, ich stricke "frei Schnauze" und irgendwie sieht es nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.

... verbringe ich viel mehr Zeit als mir lieb ist damit, meinem Rücken Gutes zu tun. Seit dieser Rückfahrt (klick) kämpfe ich gegen schmerzhafte Verspannungen.


(Werbung ohne Auftrag und Gewinn, weil Marke erkennbar)

... gibt es leider in meinem Umfeld eine Person, deren Gesinnung fragwürdig ist.
In letzter Zeit ertappe ich mich, nicht mehr gelassen bleiben zu können und fühle mich in einen Strudel hineingezogen, vergiftet von ihrer Sicht. Ich spüre ihr gegenüber immer öfter Gehässigkeit und möchte das gar nicht, sondern mich lieber in Frieden distanzieren. - Nur wie schafft man sowas?

... haben die Exerzitien im Alltag begonnen und daran teilzunehmen fühlt sich so richtig an. Außer dem leitenden Kaplan sind wir 7 Teilnehmer. Eine sehr angenehme Runde.
Ganz schnell war klar, dass das angedachte Programm mit mindestens drei Gebetzeiten pro Tag mit meinem Alltag nicht vereinbar ist und so habe ich beschlossen, mich nicht zu stressen, anzunehmen was geht und damit zufrieden zu sein.




... wünsche ich allen hier schon mal ein schönes Wochenende!





Montag, 2. März 2020

Willkommen im März


Im... 



... werde/ möchte ich ...

  • Schluss machen, mit 'Schnee am Blog' ;o) 
  • durch die Fastenzeit an 'Exerzitien im Alltag' teilnehmen
  • mit dem Chor zum Weltgebetstag singen
  • ein paar Überstunden abbummeln
  • Frühling in Töpfe und Kästen auf Balkon und vor dem Küchenfenster pflanzen
  • zum X- ten mal versuchen, einen Feldhasen vor die Linse zu bekommen (mit-den-Augen-roll, weil  das seit Jahren einfach nicht klappen will)
  • lieben Katzenbesuch haben
  • mit meiner Ma einen Stadtbummel machen
  • meine Freundinnen zum traditionellen Racletteessen- Osterbasteln bei mir empfangen
  • ...und das Giveaway für die Beiden hier posten
  • basteln
  • die Uhren auf Sommerzeit umstellen
  • hoffen, dass Frau Amsel wieder auf meinem Balkon die Kinderstube einrichtet
  • einen Urlaub mit meiner Ma buchen
  • die Scillablüte feiern
  • möglichst oft draußen sein und den Frühling genießen
  • schweren Herzens Abschied von der 'Lindenstraße' (Werbung wegen Markennennung) nehmen
  • mich von der Panik um das Virus NICHT anstecken lassen

MÄRZ - ich freue mich auf dich!


Hallo, ihr Lieben!
Nachdem die Vorhersage für den gestrigen Sonntag jetzt eher nicht so günstig klang, freuten der Liebste und ich uns um so mehr darüber, dass das Wetter gestern Nachmittag doch recht frühlingshaft war und wir unseren entspannten Sonntag mit einem schönen Spaziergang krönen konnten. Für die neue Woche fühle ich mich nun gut gerüstet und hoffe, es geht euch genauso?!
Genießt die Tage und jeden Sonnenstrahl. 


Herzliche Claudiagrüße


 

Sonntag, 1. März 2020

Am 29. Februar 2020 - oder das gibt' s doch gar nicht!


Es ist Samstag der 29. Februar:
Ich möchte dieses Jahr mein Bad renovieren. Der Liebste und ich verbringen den Tag in Baumärkten und stöbern durch ein Möbelgeschäft.
Anschließend wollen wir nebenan im Supermarkt gleich noch für das Wochenende einkaufen.




Wir betreten einen großen Laden einer Supermarktkette mitten in Hannover (Werbung ohne Auftrag wegen Ortsnennung und in der Folge auch, weil auf den Bildern Marken erkennbar sein könnten).
Die Frühlingssonne scheint durch den Eingang auf die Primeln, die dort stehen. Ich freue mich über den schönen Anblick und mache ein Foto.

Der Liebste hat einen Einkaufzettel dabei (ich nicht, denn ich brauche nur Klopapier).
Wir kaufen Tee, Marmelade und Speiseöl, kommen dann zum Zucker und wundern uns, dass das Regal daneben, wo eigentlich das Mehl liegen sollte, komplett leer ist.

Als nächstes steht Reis auf der Liste des Liebsten. Gibt es nicht! Nur 2 einsame Päckchen Risottoreis wären noch zu haben...
Kartoffelbrei, Nudeln - alles ausverkauft. Ich bin sprachlos. Vor allen Regalen stehen Kunden und staunen, sind fassungslos, machen Fotos und sich über die Situation lustig.

Ich habe Glück und erwische die letzte Packung Klopapier. Das gibt' s doch gar nicht!
Das Wort hamstern kannte ich bislang nur von den Erzählungen meiner Ma aus der Nachkriegszeit.




Covid-19, besser bekannt als Coronavirus, ist in unserem Alltag angekommen.



Samstag, 29. Februar 2020

Februar adieu


Einen zusätzlichen Tag bringt er uns noch mit, aber schließlich geht er doch zu Ende, der Februar.
Meine Kollegin sagt, sie freut sich, jetzt wird es Frühling.

Es ist Frühling seit November, denke ich.
Ringel- und Glockenblumen, Margeriten und Rosen blühen immer noch, während...




... Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen im Vorgarten schon wieder blühen.

Ich mag den Winter insgesamt nicht, mochte ihn noch nie.
- Den Februar am allerwenigsten.
November und Dezember, das geht noch. Da ist die Zeit geprägt von Einkehr, Rückzug, Gemütlichkeit, Laternen, Sternenglitzer, kleinen Geheimnissen und Lichterfunkeln.
Im Januar fühlt sich dann alles irgendwie frisch und so schön neu an.

Doch wenn der Februar kommt?
Das Erwachen der Natur, ich erwartete es all die Jahre um diese Zeit ungeduldig.
Die kalte, unwirtliche Zeit zerrt an mir.
Sehnsucht nach Licht, Wärme und Farbe macht sich breit, wird übermächtig.
Normaler Weise.




2019 - 2020:
Die Nächte mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt konnten wir bisher an einer Hand abzählen.
Es ist durchgängig zu warm, Winterstiefel und dicke Wollsachen blieben im Schrank.
Bäume und Sträucher beginnen bereits seit Dezember neu auszutreiben, Bodendecker grünen durchgehend am Waldboden.
Die Winterpause fehlt mir genauso wie die Kargheit, die die Sehnsucht nach dem Frühling schürt.
Meine Kollegin  freut sich, jetzt wird es Frühling. 
Ich spüre nichts, keine Vorfreude, bin innerlich rastlos.

Noch schlimmer aber ist das Wissen, dass auch die Natur diesmal gar keine Winterruhe hatte.
Mir war 50 Jahre lang nicht bewusst, dass ich den Winter je vermissen und herbeisehnen könnte. Heiße Sommer sind eine Sache, das Ausbleiben einer kompletten Jahreszeit ist eine andere...

Das ist es, was in diesem Jahr vom Februar übrig bleibt.
Das, sehr stürmische Tage, hohe Wellen (klick) und die tröstliche Tatsache, dass die ausgiebigen Regenfälle der letzten Tage auf den Pegelstand der Talsperren im Harz positive Auswirkungen hatten.


Februar ADIEU!



Mittwoch, 26. Februar 2020

Zurückgekehrt...


...sind die Störche hier bei uns in der Leinemasch (Werbung wegen Ortsnennung).

Von meiner Ma hatte ich es schon letzten Freitag erfahren, als es in der Zeitung stand.
Samstag hatten wir keine Zeit, die 2 gebührend zu begrüßen und Sonntag war uns einfach das Wetter zu unwirtlich für einen Spaziergang.
Aber heute! Heute nach der Arbeit ging ich direkt zum Storchennest. Und war dort beileibe nicht allein.
Zwei Störche mitten in der Pampa und die halbe Ortschaft spaziert dort herum.
Alle freuen sich, dass die Störche wieder da sind, fremde Leute kommen darüber miteinander ins Gespräch. Jedes Jahr ist es das Gleiche, immer wieder faszinierend.




Und die beiden Adebars haben sich auch gleich mächtig ins Zeug gelegt ( - ).

Ein wenig unangenehm war es mir schon, das ist doch sehr... intim und ich habe ja nicht nur beobachtet, sondern sogar auch fotografiert und verbreite das Bild jetzt hier.
Sollten vielleicht Störche auch so etwas wie Privatsspäre und ein Recht am eigenen Bild haben?! ;o)

Bald gibt es jedenfalls vermutlich wieder Nachwuchs. Ach, ich freu mich. Welch ein...




Glücksblick!