Also nee, das kam hier noch nie vor!
Der Monat ist vorüber und es ist kein einziges Posting erschienen...
Okay, meine Kamera war zur Reparatur und ich konnte 2 Wochen lang damit nicht fotografieren - aber das war bei weitem nicht der einzige Grund.
Tatsache ist: ich war ohne schlechtes Gewissen faul!
(Und weil das so ist, verlinke ich den Post schnell noch zu Andrea -
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Werbung wegen Verlinkung, deren Monatsmotto im September passender Weise "Mut zur Lücke" lautete.)
Das regelmäßige Home- Office verursachte mir eine ausgeprägte Abneigung dagegen, meine Freizeit nach Feierabend am selben Platz wie den Arbeitstag und weiter mit der Tastatur und vor dem Laptopdisplay zu verbringen.
So war es, wie es sein sollte: ich habe all die schönen Dinge (und vieles mehr) getan, die hier aufgelistet waren (
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Im September...
... verlebten der Liebste und ich die ersten Tage des Monats genau so, wie zuvor schon der August endete: im Urlaub auf Wangerooge.
Die Farben ließen den Herbst schon ahnen und zur Sicherheit strickte ich mir einen kuscheligen Ärmelschal, den Timeless Shrug (unbeauftragte Werbung wegen Namens-/ Markennennung, Strickanleitung selbst gekauft). Das gute Stück wurde noch im Urlaub fertig und wartet nun darauf, fotografiert zu werden.
Blauer Himmel, blaues Meer, der Urlaub war so schön. Leider gibt es nur wenige Fotos (weil, s. o.).
... pflückte ich am letzten Tag auf der Insel Holunderbeeren und kochte direkt nach der Rückkehr Zuhause daraus Holunder- Birnenmarmelade. Hmmmmmmh!
... genoss ich am Balkon des Liebsten die Morgensonne, meinen Kaffee und stöberte nach Ideen für eine herbstliche Balkonbepflanzung. Diese Zeitschrift (Werbung ohne Auftrag - selbstbezahlt!), für die ich früher jahrelang ein Abo besaß, verlockt mich auch heute noch hin und wieder.
... wandte ich die gewonnenen Erkenntnisse gleich mal an und bepflanzte den Blumenkasten meiner Ma. Außerdem fotografierte ich - mit der Kamera des Liebsten - Schmetterlinge in ihrem Garten.
... fing ich Herbst und Sommer in einem Foto ein: nackte Zehen und bunte Blätter.
... sah ich endlich das neue Büro und meinen zukünftigen Arbeitsplatz. Fazit: alles ist viel besser, als ich befürchtet hatte. Genau wie meine Mexikanische Dreimasterblume in der Fensterbank, die mit mir einzog, fühle ich mich in den neuen Räumlichkeiten sehr wohl.
... machten die Freundin und ich an einem schönen Tag spontan zeitig Feierabend, gingen zusammen italienisch essen und entdeckten urban knitting im fremden Stadtteil.
... will die üppige Kapuzinerkresse im Blumenkasten vorm Küchenfenster einfach nicht von ihrem Platz weichen und gibt noch einmal alles. Mit Erfolg: sie darf bleiben, während...
... die Töpfe am Balkon neu herbstlich bepflanzt wurden! (Und die Kamera wurde repariert und ist nun auch wieder da.)
... entstand schonmal das erste Weihnachtsgeschenk. Aus Gründen kann ich das hier allerdings noch nicht zeigen. Soll ja schließlich eine Überraschung werden :o)
... hüpften mir diverse Kürbisse in die Deko und in den Kochtopf. Letztere wurden nicht nur zu Kürbisrisotto, sondern auch zu Kürbissuppe (
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... bekam ich tolle Sommerpost, mit einem Lesezeichen. Genau zur rechten Zeit, liebe Andrea (
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Werbung wegen Verlinkung), denn mein Buch (
Werbung ohne Auftrag, weil Titel/ Autor erkennbar) wurde in diesem Monat ausgelesen. Hab vielen Dank für dein Geschenk!
... schaffte es der Birnenkuchen von Nicole (
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Werbung wegen Verlinkung) auf unsere Teller. Gut geschmeckt hat er uns, aber beim nächsten Mal würde ich weniger Zucker verwenden.
... lernte ich Theo kennen und bei meinem Papa wohnt nach Whiskys Tod im Mai jetzt wieder eine Katze. Der kleine Kerl ist ein Britisch Kurzhaar - und damit das, was eigentlich niemand in meiner Familie je wollte - eine Rassekatze.
Theo ist verschmust, verspielt, erst 9 Monate alt und musste unverständlicher Weise in seinem jungen Leben schon 2x die Erfahrung machen, dass der jeweils vorherige Besitzer ihn plötzlich nicht mehr haben wollte. Er war ein echter Notfall aber nun hat er endgültig sein Zuhause gefunden und ist dabei, sich einzuleben.
... kam schließlich nach dem laaangen Spätsommer zum Monatsende der Herbst hier an. Am vergangenen Wochenende stand ich morgens eingemummelt mit dem Kaffee am Balkon und konnte ihn dieses Jahr zum ersten Mal riechen. (Wie ich DAS liebe!) Schluss mit nackten Zehen und Sandalen, die Boots wurden hervor geholt.
... bastelte ich dies und das, hieraus und damit, war aber mit allem nicht richtig zufrieden, hob nichts davon auf und mag auch nichts zeigen.
... staune ich, wie sich die Zugriffe auf meinen Post zum Regenbogenstern - klick - häufen. Habt ihr etwa alle schon jetzt Lust auf den Advent? (Pssst, heimlich denke ich selbst auch bereits darüber nach, was da wohl dieses Jahr werden könnte <;o)))
Der September geht zu Ende, Corona kommt wieder näher und erstaunlicher Weise bin ich jetzt zum Herbst mit möglicher Weise bevorstehenden Reglementierungen und Einschränkungen versöhnter, als das im Frühjahr der Fall war.
Liegt es daran, dass wir uns inzwischen alle an den Gedanken gewöhnen konnten?
Oder daran, dass das Frühjahr tendenziell mit Aufbruchstimmung und dem Drang nach draußen einhergeht, ich mich durch die Pandemiewelle damals so zurückgedrängt und gelähmt gefühlt hatte, während der Herbst regelmäßig sowieso Rückzug und Einkehr mit sich bringt?
Das ist es, was in diesem Jahr vom September übrig bleibt, der zufriedene Rückblick auf einen, unter den derzeitigen Bedingungen bestmöglich genutzen Sommer und augenblickliche innere Gelassenheit in Bezug auf die nächsten Wochen.
SEPTEMBER - adieu!