Donnerstag, 20. März 2014

Pimp up your Shirt - oder - Frühling II


(Keine bezahlte Werbung! Farbe selbst gekauft!)


    ... lässt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen
horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!
...



  
 

Euer Lob, nachdem ich vergangene Woche hier (klick) eines meiner Frühlingsshirts präsentiert habe, hat mich sehr gefreut. Nochmal vielen Dank für eure lieben Worte!
Kürzlich waren wir im Hermann- Löns- Park spazieren und hatten dort das goldene Licht bereits genutzt, um Fotos von einem anderen Shirt zu machen, das ich an dem Wochenende damals zum metereologischen Frühlingsanfang gerade anhatte.
Heute ist kalendarischer Frühlingsanfang - und das ist ja wohl nun der geeignete Zeitpunkt, die Fotos einzustellen.




Die Idee war, das schöne Frühlingsgedicht von Eduard Mörike zu verwenden und den Text, wie ein blaues Band im Wind "um das Shirt flattern" zu lassen.
Das Gedicht beginnt auf der rechten Schulter, wirbelt verschlungen nach links herüber...




... verschwindet seitlich zum Rücken hin und kommt schließlich (nach einer - hier nicht sichtbaren - Windung) unten wieder auf der Vorderseite an...






Es war wirklich nicht schwer, auf das Shirt zu schreiben.
Das Wichtigste ist, darauf zu achten, dass die feuchte Farbe nicht verwischt. Deshalb kann nur mit Wartezeit und in Etappen geschrieben werden.
Ich hatte ein großes Buch in Plastikfolie gewickelt und zwischen den Stoff geschoben. Dadurch ist der Untergrund zum Schreiben schön hart und es kann auch keine Farbe auf die andere Seite durchdrücken.

Zum Shirt habe ich mir außerdem einen Loop aus 2 verschiedenen Stoffen (der türkisfarbene Stoff ist Ton in Ton mit kleinen Schmetterlingen und Notenlinien bedruckt. - Kann man leider auf dem Foto jetzt nicht so ganz gut erkennen.) genäht, der Farbe und Leichtigkeit des Textes und Stils aufgreift, bzw. noch unterstreicht.




Die farblich passende Hose war ein Zufallskauf. Ein Schnäppchen im letzten Herbst. Ich liebe es, im Frühling diese Kombination zu tragen. Ein absoluter Wohlfühl- Syle!  ;o)







Dienstag, 18. März 2014

Einfacher Perlenring selbstgemacht


Seit längerer Zeit fertige ich schlichte Perlenringe - farblich passend zu meiner Kleidung - selbst.
Ausgerechnet mein schwarzer Lieblingsring ist kürzlich zerrissen und die Perlen verteilten sich weitflächig in der Gegend  :-(

Natürlich mußte dringend Ersatz her und ich habe Fotos gemacht, um hier im Blog darüber zu posten.
Die Ringe zu fädeln ist kompliziert zu beschreiben, tatsächlich jedoch ganz einfach.
Schon Grundschulkinder bekommen das mit etwas Hilfe hin.

Natürlich können auch bunte Perlen verwendet werden!




Die Zutaten:

  • dünner Nylonfaden 
  • eine große und 2 kleine Swarovskiperlen und
  • Rocailles
  • außerdem Teelicht oder Kerze




Los gehts:

(Zuerst die Swarovskiperlen beiseite legen.)
Einen ca. 30 cm langen Nylonfaden abschneiden.

5 Rocailles auffädeln.
(Mit der mittleren dieser 5 Perlen - Perle 1 - wird am Ende der Ring geschlossen.)

Eine 6. Perle auffädeln und zum Kreis verbinden, indem der Faden mit beiden Enden gegenläufig durch die 6. Perle gezogen wird. Einen neuen Kreis beginnen. Es entsteht sozusagen eine Acht. (Skizze)




Eine weitere 8 anfügen...




 ... und nun werden die Swarovskiperlen eingearbeitet.
Zuerst auf der einen Seite anstelle von Perle 2 + 4 (Skizze oben) eine der kleinen Swarovskis fädeln.
Auf den Faden der gegenüberliegenden Seite Perlen 3 + 5 wie gehabt aufziehen. Den Kreis mit der "mittleren" Rocailleperle (6) schließen.

Jetzt neben die kleine Swarovskiperle 4 Rocailles fädeln und auf die Gegenseite die große Swarovskiperle aufziehen. Wieder mit einer mittleren Perle (6) zum Kreis schließen.

Auf der anderen Seite erneut eine kleine Swarovskiperle fädeln und auf die Gegenseite wieder 2 Rocailles. Mit einer "mittleren Perle" (6) den Kreis schließen.
- Ich glaub, es ist einfacher, nach dem Foto zu fädeln, als nach meiner Beschreibung?!




Das Entscheidende ist jetzt geschafft und es folgen wieder die oben beschriebenen "Achten", bis der Perlenstrang lang genug ist, dass der Ring um den Finger paßt.
Wenn dieser Moment erreicht ist, die Fäden aus den Perlen 4 + 5 nicht mit einer weiteren mittleren Perle (6) verbinden, sondern durch die allererste Perle (1) kreuzen und dadurch den Ring schließen.

Nun zum Schluß den allerersten Kreis (Perlen 2 - 6) ein 2. Mal mit dem Nylonfaden fädeln und die Enden hinter der mittleren Perle, also zwischen Perle 4 + 6, verknoten.
3 Knoten übereinandersetzen und jeden einzelnen gut fest ziehen.





So liebe Kinder, laßt euch nun bitte unbedingt von einem Erwachsenen helfen!!!

Jetzt die Nylonfäden vorsichtig über der Flamme des Teelichtes verschmelzen.
(Vielleicht vorher mal mit einem Extrafaden probieren, wie Nylon auf Feuer reagiert?)

Achtung: kommt das Feuer zu nah, kann der Faden durchbrennen und die Arbeit war umsonst...

Anderenfalls hat man einen neuen Ring  ;o)






Freitag, 14. März 2014

Frühlingsessen...


Zartweizen mit Curry- Gemüsesauce 

und gekochten Eiern

 



Seltsam, sobald der Winter sich verabschiedet, überkommt mich zum Leidwesen des jüngeren, großen Lieblingskindes immer eine unglaubliche Lust auf Eier und frische Gemüseküche ohne Fleisch.
Dieses Rezept hier fand ich vor Ewigkeiten in irgendeiner Zeitschrift und es kommt seither Jahr für Jahr mindestens einmal im Frühling bei uns auf den Tisch:

Zutaten (für 3 Portionen):

  • Ebly Zartweizen
  • 3 Möhrrüben (nein, das ist kein Irrtum oder Schreibfehler! - in unserer Familie heißen die so ;o)
  • Butter zum andünsten
  • 2 TL Currypulver
  • Salz & gemahlenen weißenPfeffer
  • 200g Schlagsahne
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g Tiefkühlerbsen
  • 3 Eier


Und so gehts: 

  • Möhrrüben schälen, in dünne Scheiben schneiden
  • Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden.
  • Weizen nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen.
  •  Eier (nach Wunsch weich oder härter) kochen.
  • Möhrrübenscheiben zuerst, etwas später dann auch Frühlingszwiebeln in etwas Butter andünsten, mit Salz, weißem Pfeffer und Curry würzen. 


  • Sahne zugießen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.
  • Gefrorene Erbsen zur Gemüsesauce geben, weitere 5 Minuten köcheln.



Nochmals abschmecken und servieren...


 

... lecker   ;o)

 

Und für den, der einer vegetarischen Mahlzeit so rein gar nichts abgewinnen kann, gabs diese fleischlastige Variante:





Donnerstag, 13. März 2014

1. Update aus dem Amselnest



VIER! ;o)

Frühlingsgefühle...


... sammelt heute Luzia Pimpinella. 
Wenn der Blick in unser Nest nicht der pure Frühling ist - was dann?



Mittwoch, 12. März 2014

Ein Lieblingsplatz für Mensch und Tier...


... ist im Moment bei diesem traumhaften Frühlingswetter ganz klar auf dem Balkon.
Zuerst habe ich immer nur meinen Blumenstrauß aus dem Wohnzimmer hinaus auf den Balkontisch gestellt, weil ich Sorge hatte, dass die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen nicht von Dauer sind und es bald wieder richtig kalter Winter wird.




Aber schließlich war das Wetter doch zu verlockend und ich habe ein wenig gepflanzt...

Ich mag es, wenn meine Kästen und Kübel möglichst natürlich wirken. Die Anordnung der Pflanzen erfolgt deshalb meist eher nicht in Reih und Glied.
Blühende Blumen kombiniere ich gerne - nicht nur im Frühling - mit Blattpflanzen, Gräsern, Moosen und anderen Bodendeckern (also den sogenannten Strukturpflanzen). Dazwischen immer wieder Steine, kleine Äste, Rindenstücke, (wie zufällig liegen gelassene) Tontöpfchen und natürlich leere Schneckenhäuschen...
Gerade mit Zweigen von Sträuchern oder Bäumen kann man viel Lebendigkeit bei der Bepflanzung erreichen. Durch unterschiedliche Höhen lockern sie schön die Optik auf.


Heidelbeerzweige zwischen die Narzissenzwiebeln gesteckt, füllen optisch auf


2 helle, kleine Birkenäste rechts hinter der Hyazinthe schräg in der Erde platziert


Knospende Forsythienzweige einfach in die Erde hinter das Carex- Gras gesteckt


Am vergangenen Wochenende habe ich das Anschwellen der Blattknospen meiner Weide auf dem Balkon beobachtet. Und heute? Richtig große Blättchen sind aus den Knospen bereits gewachsen.




Noch etwas schüchtern linst Herr Gartenzwerg unter der Birke hinter seiner Staudenprimel hervor. Nur Mut, Herr Zwerg, es ist alles in Ordnung  <;o)




Die Amselmama hat Ihre Renovierungsarbeiten abgeschlossen und ist ins Nest eingezogen.
2 Eier sind bereits gelegt.
Oh weh. Wenn das mal nicht zu zeitig ist.
Die Erfahrungen vom vergangenen Sommer (klick) besagen: 14 Tage bis zum Schlüpfen, weitere 2 Wochen, bis die Kleinen das schützende Nest verlassen...
Dann haben wir erst Anfang April... Finden die Eltern jetzt überhaupt schon genug Nahrung für so hungrige Schnäbelchen??? Wenn bloß der Winter nicht zurück kommt...






Und was gibts sonst noch Neues?
Vergangene Woche fand ich in einem Laden dieses Holzschild, für das es wohl hier bei uns keinen besseren Ort gibt, als über der Korbbank auf meinem Balkon:


 


Ein kleiner Kranz aus Birkenreisig war schnell gewunden. Mit der Heißklebepistole habe ich einen Mini- Tontopf und ein leeres Schneckenhäuschen daran befestigt. Noch etwas kariertes Band und ich bin mit meinem Werk zufrieden   ;o)







Der Dienstag verabschiedete sich zur Belohnung mit diesem traumhaften Sonnenuntergang: