Samstag, 3. Mai 2014

Blitzschneller Tortenboden für Erdbeerkuchen


Mittwoch habe ich im Supermarkt die ersten deutschen Erdbeeren entdeckt und vom Fleck weg gekauft. Am Vormittag des ersten Mai überkam es mich dann: schnell einen Tortenboden backen:





Heute gibt es Erdbeerkuchen!


ACHTUNG: 
Wir sind 3 Personen, deshalb hat meine Obstbodenbackform nur einen Durchmesser von 22 cm. Die Mengenangaben für die "normale" Größe stehen dahinter in Klammern.

 Die Zutaten: 

(habe ich eigentlich immer im Haus und innerhalb von nur 5 Minuten ist der Teig im Ofen) 
  • 2 (3) Eier
  • 4 (6) leicht gehäufte Esslöffel Zucker
  • 4 (6) leicht gehäufte Esslöffel Mehl
  • 1/2 (3/4) Teelöffel Backpulver
Außerdem:
  •  Margarine für die Form
  •  etwas gemahlene und gehobelte Mandeln

So wird' s gemacht:

  • Die Backform mit der Margarine auspinseln und den Rand mit gemahlenen Mandeln bestreuen, das schmeckt lecker und so löst er sich außerdem nach dem Backen leichter von der Form. Den mittleren Bereich mit Mandellblättchen bestreuen.


  • Backofen vorheizen (Umluft 160° C)
  • Die Eier mit dem Mixer rasch aufschlagen, Zucker einrieseln lassen
  • Mehl mit Backpulver vermischen und vorsichtig unter die luftige Masse mengen
  • Den Teig in die Kuchenform geben



  • Ca. 12 (18) Minuten backen
Und als Nachtrag aufgrund der Kommentare von Uschi und Judy, die Probleme haben, Tortenböden aus der Form zu lösen...
Der Tortenboden ist ziemlich elastisch. Ich nehme ihn aus der Form, während er noch gut warm ist. (Natürlich soweit abgekühlt, dass man sich nicht mehr die Finger verbrennt.) 
Dann löst er sich prima!
Da wir keine Schlagsahne im Vorrat hatten, wohl aber noch einen halben, angefangenen Becher Schmand, habe ich den cremig gerührt und auf den Tortenboden gestrichen.






Die frischen Erdbeeren darauf, Tortenguß darüber und.... hmmmh, lecker! Das hat uns den verregneten Feiertag versüßt. ;o)





 
Der Kuchenboden kann natürlich auch mit anderem frischen Obst belegt werden. Später im Sommer, wenn die Heidelbeeren reif sind, verwende ich die z. B. auch gern dazu.

Und weil wir gastfreundlich sind, hat unsere Amselfamilie auch eine Erdbeere serviert bekommen. Liebevoll in mund- schnabelgerechte Stücke geschnitten wurde die Gabe gern angenommen...






Donnerstag, 1. Mai 2014

Willkommen im Mai!

 

Mai, da denke ich an:



  • Maikäfer
  • Maigrün
  • EUROPAWAHL am 25. Mai!
  • Löwenzahn und Pusteblumen
  • Tränendes Herz, als Kind für meine Ma zum Muttertag aus unserem Garten gepflückt
  • Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie - die Eisheiligen
  • Jedes Jahr der Besuch der Pflanzentage (klick) in Hannovers Stadtpark mit meiner Ma
  • Endlich Sommerbalkonbepflanzung
  • Erdbeeren, Spargel und Rharbarber
  • Frieren in verregneten Pfingstzeltlagern. Damals, während meiner "jugendgruppendynamischen Phase"  ;o)
  • Erste wirklich heiße Tage des Jahres. Ein Gefühl wie Sommer, bis es plötzlich wieder vorbei ist.
  • Der Mai ist DER Familiengeburtstagsmonat bei uns. Und ach - der jüngere der beiden Lieblingssöhne wird in diesem Monat volljährig...




Mittwoch, 30. April 2014

Gestricktes Glücksschwein N° 2 & Ostergeschenk


Habe ich es doch gleich geahnt: der Gedanke daran, ein geschecktes Schweinchen zu stricken, hat mich nicht mehr los gelassen...
Und während Jule (klick) brav ihres hoffentlich glücksbringenden Amtes waltet, habe ich nochmal ein wenig mit den Nadeln geklappert und freestyle- mäßig rosafarbenes mit grauem Garn vertüddelt.
Jule hat jetzt einen Bruder: Felix...




Hier die "Rohansicht":




Felix hat sich gleich als ein kleiner Rabauke erwiesen und ist sofort nach Schweinchenart - ohne Rücksicht auf Verluste - genußvoll durch meine neuen duftenden Kräuter getobt.
Das Spankörbchen mit Rosmarin und Oregano hatte ich übrigens von den Eltern des Liebsten zu Ostern geschenkt bekommen.




Ja und dann wurde es Zeit, dass sich Jule und Felix endlich kennenlernen.
Zuerst haben sich die zwei seeehr vorsichtig beschnuppert...
Spannend: würden sie sich mögen? Ach, die Sorge war umsonst.




Sympathie auf den ersten Blick! ;o) Quieeek, quieeek...




Und ab gehts. In ein langes, glückliches, gemeinsames Schweinchenleben.




Tja - und die Kräuter aus dem Spankörbchen haben dann anschließend auch ein Plätzchen in meinem Kräutertopf auf dem Balkon gefunden.








Zusammen mit dem Thymian vom vergangenen Jahr, der den milden Winter problemlos überstanden hatte und sogar bereits anfängt, zu blühen.


 



Nachdem die Kräuter in der Erde waren, wollte ich das Spankörbchen wegräumen.
Am Boden des Körbchens lag das Schild, mit der Aufschrift "Kräutergarten". Auf der Rückseite fand sich die Pflegeanleitung, Tipps zum Standort, sowie der Hinweis, zum Würzen welcher Speisen Oregano und Rosmarin geeignet sind. Und das Beste kommt zum Schluß...


Damit ist doch hoffentlich das Schild gemeint - und nicht die Kräuter? 


 Kopfschüttelnde Claudiagrüße...

Ich wünsche euch morgen einen schönen Maifeiertag!




Freitag, 25. April 2014

Glücksschwein gestrickt und Frühstücksbesuch


Manchmal hat man ja das Gefühl, dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen zu zu wollen und möchte ein kleines Zeichen setzen, weil man nicht viel mehr tun kann, als für Kaffee und Frühstück zu sorgen und seine Lieben dann ziehen zu lassen...
Ein kleines "Mitgebsel" für die wichtigen Tage sollte herbei und was ist als Glücksbringer besser geeignet, als -  ein Schweinchen?
Vorgemacht hatte es Judy, die im Netz eine Schweinchenstrickanleitung - klick - (Werbung wegen Verlinkung) entdeckt hatte...

In einer Nacht- und Nebelaktion klapperten die Stricknadeln... Ich war ja etwas skeptisch, ob aus dem kleinen fertig gestrickten Lappen Stück tatsächlich nach dem Zusammennähen ein Schweinchen erkennbar werden würde, aber voilà, es hat geklappt. (Die Ohren habe ich nach einem Fehlversuch allerdings etwas kleiner gestrickt, als in der Anleitung beschrieben. Anstatt von 8 habe ich nur 6 Maschen angeschlagen. Ich finde sie auch so groß genug.) Und nun: darf ich euch Jule vorstellen?!


Jule von vorn...


... und von hinten mit keckem Ringelschwänzchen.

Ursprünglich hatte mir ein geschecktes Schweinchen vorgeschwebt. Jule war eigentlich nur als Probestück gedacht.
Da sie aber so gut gelungen erschien, hat sie den Zuschlag für den Glücksbringerposten trotzdem direkt bekommen  ;o)




Gestern wurde sie ihrer Bestimmung, bzw. ihrem neuen Besitzer übergeben.
Hoffen wir, dass sie ihre Arbeit gut macht. VIEL GLÜCK und alles Liebe, ihr zwei!

(Nachtrag: Ich konnte es natürlich nicht lassen. Hier - klick - gehts zum gescheckten Schweinchen)


Ich hatte auf jeden Fall gestern am Morgen vor der Fahrt zur Arbeit schon mal das Glück, meine Amselfamilie wieder zu sehen.
Der Amselpapa kam - wie immer - die Frühstücksrosinen einsammeln. Normaler Weise fliegt er mit vollem Schnabel zurück nach unten ins Gebüsch, wo die Pieplinge schon hungrig warten.
Doch nun flatterte es plötzlich und auf dem Balkongeländer landete...




... ein Piepling! Etwas unsicher schaute er in die Gegend, bis der Amselpapa kam und ihn mit Haferflocken fütterte...




Der Kleine überwand seine Scheu, hüpfte hinunter auf den Balkon....




... und sperrte den Schnabel auf. Auch Nummer zwei fand sich nun ein. Noch nie hatten wir bei den vergangenen Bruten erlebt, dass ein ausgeflogener Piepling auf unseren Balkon zurückgekehrt war ♥.
Die liebe Amselmama hockt übrigens weiterhin brav im Nest und wärmt die 5 neuen Eier. 




Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Die Bilder sind durch die Scheibe aufgenommen. 

Euch allen ein schönes Wochenende!

 

Mittwoch, 23. April 2014

Ostersonntagsimpressionen


Harmonisch und gemütlich war unser Osterwochenende. Und viel zu schnell vorbei!

Der Ostersonntag begann für den jüngeren Lieblingssohn und mich zu früher Stunde. Schon morgens um 5 Uhr 30 begann die Feier der Osternacht in unserer Kirche.
So frühes Aufstehen am Wochenende ist auf den ersten Blick nicht gerade eine Freude. Und doch - ein Stück weit vielleicht auch gerade wegen der besonderen Stimmung zu nachtschlafender Zeit - der allerschönste Gottesdienst des ganzen Jahres, den ich nicht hätte versäumen mögen.
In unserer Gemeinde ist es üblich, dass es im Anschluß an den Gottesdienst im Pfarrsaal die Möglichkeit zum gemeinsamen Osterfrühstück gibt. Wir haben dieses Jahr nicht daran teilgenommen, denn zu Hause wartete der Liebste auf unsere Rückkehr und etwas später kamen der ältere Lieblingssohn und meine Eltern zum Brunch.

Der Hase hatte seine Arbeit schon erledigt, saß entspannt auf dem Esstisch und ruhte von der Anstrengung aus...

Ich freute mich! Die letzten Jahre befanden sich die groß gewordenen Kinder als schon zu alt. Dieses Jahr bekam ich meinen Wunsch erfüllt. Wir wollten die Eier wieder verstecken und suchen ;o)




Ich erledigte auch schnell meine Aufgabe und deckte den Tisch.
Es gab neben Brötchen mit diversen Belägen, Eiern, Erdbeeren und Tomate- Mozarella- Spießchen auch einen frischen, herzhaften Salat mit mediteranem Gemüse und Schafskäse.
Der Liebste hatte außerdem bereits am Vortag Mini- Quiche- Lorraine gebacken.


(Keine bezahlte Werbung! Alles selbst gekauft!)

Der Tisch war mit Blumen, Kerzen und Schokohäschen geschmückt.






Die Osterkerze hatten wir aus dem Gottesdienst mitgebracht.




Dann war aber erstmal Zeit für meinen ersten Kaffee des Tages. Ich setzte mich auf den Balkon und verbrachte etwas Zeit bei Familie Amsel, bevor bald meine Lieben kamen.
Es war erst 9 Uhr, noch kühl, aber schon sonnig und langsam erwachte unsere Wohngegend zum Leben.






Die Pieplinge sind jetzt schon wirklich groß. Ihre Flugversuche sehen bereits ordentlich geschickt aus und sie picken auch fleißig selbst nach Futter.
Trotzdem betteln sie immernoch ihren Amselpapa an, sobald sie ihn erblicken. (Der arme Kerl wirkt manchmal regelrecht verfolgt ;o)
Die nächsten Tage werden wohl aus den neuen Eiern wieder kleine Küken schlüpfen. Wie werden sich die Eltern dann den älteren Amselkindern gegenüber verhalten? Ich bin so gespannt.

Meine Familie traf ein, wir wünschten uns FROHE OSTERN und stießen darauf an...






Wir frühstückten und saßen laaaaange gemütlich beisammen. Schließlich suchten wir die Ostereier  ;o)


(Keine bezahlte Werbung!)
Der Osterspaziergang führte uns später durch die Umgebung. Jeder nutzte die Gelegenheit zu Bewegung und Begegnung auf seine Weise.








Nach dem Spaziergang tranken wir Kaffee. Es gab den Käsekuchen den ebenfalls der Liebste gebacken hatte und außerdem noch meinen Rharbarber- Baiser- Kuchen.
Schließlich fuhren zuerst der ältere Lieblingssohn und dann auch meine Eltern wieder los.

Wir räumten in Ruhe noch etwas auf, der jüngere Lieblingssohn setzte sich an die Bücher, um ein wenig für die Abiprüfungen zu büffeln.

Das weiche, goldene Licht auf auf dem Balkon blitzte durch den Günsel unter der Birke. Noch ein wenig draußen sitzen. Nichts tun, als atmen und schauen.
Tiefe Zufriedenheit fühlen. - Osterfreude - ♥ ♥ ♥




Die Eltern vom Liebsten haben wir am Ostermontag besucht.
Gestern war die schöne, freie Zeit endgültig vorüber... Wie gut, dass diese Woche nur 4 Arbeitstage hat...