Donnerstag, 29. Januar 2015

Ausflug nach Neustadt am Rübenberge - oder ab gehts ins tiefe Kellergewölbe


Seit langer Zeit schon bevorzuge ich beim Einkauf Produkte aus der Region wann immer das möglich ist. 

Nur etwa 30 km von Hannover entfernt, liegt Neustadt am Rübenberge. 
In Neustadt, genauer gesagt, im Kellergewölbe des Schloßes Landestrost, gibt es eine alte Sektkellerei. Es ist die einzige Sektkellerei Niedersachsens.


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Den Sekt aus diesem Hause bekommt man in unserer Stadt in verschiedenen Supermärkten zu kaufen und in einigen Gaststätten im Ausschank. 
Schon oft habe ich ihn verschenkt und natürlich auch für mich selbst gekauft und getrunken. 

Außerdem kann die Sektkellerei zu bestimmten Zeiten besichtigt werden.
Vergangenes Jahr an einem Wochenende im Spätherbst war es dann unverhofft so weit.
Bei einem Ausflug kamen wir auf der Rückfahrt durch Neustadt und entdeckten zufällig das Hinweisschild für den offenen Sektkeller. Hurra!

Hinab in die Tiefe ging es. 
Der Liebste schritt tapfer voran. (Seht ihr seine Füße am Ende der Treppe?)
Unten angekommen mußte er - warten. Und wieso? Na... weil diese trödelige Frau Alltagsbunt immer sooo lange für ihre Fotos braucht ;o)




Kalt und dunkel ist es hier. Wie mag es erst gewesen sein, bevor es elektrisches Licht gab?






Seit 1888 - und die Tradition des Hauses insgesamt ist sogar noch älter - gärt in diesen Kasematten nach alten Rezepten der Wein zu Sekt.




Bis zu 6 Jahren ruhen die einzelnen Flaschen bei der Gärung und werden in langen Reihen kopfüber gelagert.




Verschiedene Flaschengrößen werden befüllt und...




... es gibt auch einen Ausschank- und Verkauftresen, mit besonderer Beleuchtung.




Wir haben natürlich auch direkt vor Ort ein wenig eingekauft ;o) und später zu Hause gemütlich gekostet: Das war sehr lecker!


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Na dann PROST!



Samstag, 24. Januar 2015

Herzhafter Nudelauflauf mit Kürbis (auch vegetarisch möglich)


Ihr Lieben, hier bei uns liegt zwar noch immer kein Schnee, aber die letzten Tage ist es doch deutlich kälter und winterlicher geworden.

Familie Alltagsbunt empfiehlt:
Einen deftig- herzhaften Aufauf zum Mittagessen, der - zum Beispiel nach einen ausgedehnten Spaziergang - Magen und Seele wärmt.
Steht euer Essenplan für das Wochenende schon fest?






Hokkaidokürbis bekommt man hier im Supermarkt auch im Januar noch überall zu kaufen.
Vermutlich könnte man den Auflauf auch mit Möhrrüben (nein, das ist kein Schreibfehler. Die heißen hier bei uns seit den Kindertagen meiner beiden Söhne so ;o) zubereiten.
Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Hier kommt das Rezept für die Zubereitung mit Kürbis...



Zutaten: 

  • Hokkaidokürbis (ca. ein halber)
  • 1 Zwiebel
  • 150 g gewürfelten Bacon (den für die vegetarische Version einfach weglassen, dann die Sauce allerdings zusätzlich salzen. - Ich bekäme hier wohl Ärger mit dem jüngeren der beiden Lieblingssöhne, wenn ich den Speck wegließe. ;o)
  • 170 g kleine (!) ungekochte (doch, die werden wirklich gar!) Schleifchennudeln
  • 400 ml kräftige Gemüsebrühe
  • Senf
  • Pfeffer und Paprikapulver (rosenscharf)
  • 250 ml Sahne
  • geriebenen Emmentaler Käse (oder 200 g Mozzarella)

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So gehts:


Wichtig ist, eine Auflaufform zu wählen, die nicht zu flach ist, damit Gemüse und Nudeln wirklich komplett von der Flüssigkeit bedeckt werden.
 
Den Kürbis mit einem scharfen Messer zuerst in schmale Spalten und dann in kleine Stücke schneiden.
Die Zwiebel fein hacken.
Den Bacon in einer großen Pfanne etwas auslassen, dann Kürbis und Zwiebel zugeben und mit anbraten.
Die Nudeln (ungekocht!) unterrühren, alles in eine Auflaufform füllen.

Einen Teelöffel Senf in die Gemüsebrühe einrühren, mit Pfeffer und Paprikapulver kräftig würzen, die Sahne dazugießen und die Flüssigkeit über die Gemüse- Nudelmischung gießen.


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Mit dem geriebenen Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft) 25 Minuten backen und dann: genießen...

Als fleischhaltige Varianten...

...schmeckt uns auch eine Mischung aus 250 g Rindermett und (einer Tasse) TK- Erbsen  ODER 2 in feine Streifen geschnittenen Paprikaschoten sehr gut.
Dafür das Mett (anstatt von Speck und Kürbis) mit der Zwiebel anbraten (und die Paprikastreifen gegen Ende kurz dazu geben).
Die Erbsen hüpfen hingegen noch im gefroren Zustand zusammen mit den Nudeln in die Auflaufform. Auch hier, wie bei der komplett vegetarischen Variante, die Sauce salzen, was ja mit geräuchertem Speck nicht nötig ist, weil dieser genug Salz abgibt. Danach alles wie oben beschrieben fortführen.

Und nun kommt auf den folgenden Fotos noch schnell der Beweis, dass wir uns zuvor den Auflauf auch tatsächlich verdient haben:











Donnerstag, 22. Januar 2015

Winter am Küchenfenster


Länger habe ich am Blog schon keinen Blick mehr auf mein Küchenfenster (klick) gezeigt.
Eigentlich wollte ich das hier regelmäßig tun, denn eindeutig ist dieser Ort ein Lieblingsplatz für kurze Pausen mit einer Tasse Tee oder Kaffee.




Vergangen Samstag hatten wir 13° C (plus!) und außerdem war seit längerem mal wieder bei Tageslicht Zeit, zu Hause etwas zu schaffen.
So konnte ich mich also endlich aufraffen, die Scheibe zu putzen (keinen Moment zu früh, denn aktuell würde mir das Wasser am Fenster gefrieren) und ein paar Fotos zu machen:




Die Lampe, mit der ich hier (klick) vor fast genau einem Jahr schon nicht so recht glücklich war, steht noch immer in der Fensterbank.
Die 2 blauen Hyazinthen hielten vor Jahren als Bastelpackung von Fischer- Fensterbilder (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!) bei mir Einzug.
Ihre Zeit ist jetzt, wo es für die Frühblüher draußen im Balkonkasten noch zu kalt ist.
Sie und die "echte" Schwester bringen ein wenig Farbe in den Januar.

Der Balkonkasten kommt noch mit den Resten der Herbstbepflanzung aus. Er beherbergt zur Zeit eine weiße Erika, einen kleinen Günsel,eine Schneebeere, einen bunten Salbei, viele Kieferzapfen und die Konifere, die auch bereits unser Weihnachtszimmer geschmückt hatte.
Zwischen die Pflanzen habe ich Zweige einer Buche gesteckt, die der Sturm abgebrochen hatte.

Ja. Und außerdem... wohnen da... (pssst, ganz leise bitte, denn sie sind etwas schreckhaft ;o) geschützt im Moos in ihrem Rindenversteck: die Zwerglein.


Zwerglein nach Waldorfart



Natürlich ist auch für unsere gefiederten Gäste gesorgt. Links in den Buchenzweigen wartet ein Meisenknödel auf hungrigen Besuch.
Nun wird es Zeit, einen Tee zu kochen und dann mache es mir am Fenster gemütlich.



Freitag, 16. Januar 2015

Pimp up your Shirt - oder - Winterherzglück!


Wie im Flug ist die letzte Woche vergangen. 
Obwohl das Wetter insgesamt eher stürmisch und regnerisch gewesen ist, schien während der Zeiten meiner Mittagspausen an allen Tagen die Sonne und so war ich täglich mindestens eine halbe Stunde spazieren.
Das hat sehr gut getan und war ein kleiner Trost dafür immer erst im Dunkel von der Arbeit nach Hause zu kommen.

Schöner, länger und entspannter war natürlich mein Spaziergang durch die Leinemasch am vergangenen Sonntag, von dem hatte ich euch hier (klick) bereits erzählt.

Ebenfalls während dieses Spaziergangs waren die folgenden Fotos eines neuen Wintershirts entstanden, zu dem die Armstulpen vom Sonntag passend gestrickt worden waren.
Das Wintershirt wurde, genau wie dieses Frühlingsshirt hier (klick) mit Metallic- Linern bemalt - und zwar  eisblau. 
Das Herzmotiv geisterte mir schon länger im Kopf herum und fand wie von selbst auf das Shirt.








Die Leine führte nach dem vielen Regen der letzten Zeit ziemlich viel Wasser, die Wiesen waren weit ins Land hinein überschwemmt. Zeitweise fühlte ich mich fast wie am Meer, zumal es ja so stürmisch gewesen ist.
Mit Möwen, anstatt Wildgänsen, wäre es die perfekte Illusion gewesen.






Ich erinnere mich an einen Winter zu der Zeit, als meine Söhne, noch klein waren.
Im November regnete es damals sehr viel, die Leine war weit über die Ufer getreten und alles rings umher stand noch deutlich mehr unter Wasser, als das zur Zeit der Fall ist. 
Nachdem der Regen aufgehört hatte, folgte unmittelbar eisiger Frost, der lange anhielt. So lange, dass sogar Hannovers Maschsee von der Stadt zum Betreten freigegeben worden war, was nicht sehr oft passiert.
Das viele Wasser auf den Wiesen gefror natürlich ebenfalls und die gesamte Leinemasch lud damals zum Eislaufen ein. Die Kinder und ich waren begeistert und wir verbrachten schöne Nachmittage auf dem Eis. Winter♥glück!

Letzten Sonntag war ich allein unterwegs. 
Bei meinen Fotos, die mit Hilfe des Selbstauslösers entstanden, gab es nur diesen einen kleinen gefiederten Zuschauer - und so konnte ich mich zuerst ungehemmt frei entfalten... ;o) 
... und etwas später auf den Rückweg machen.


Frau Alltagbunt hat 'ne Meise ;o)


 



Euch wünsche ich ein wunderbares Wochenende!

Viele Claudiagrüße



Montag, 12. Januar 2015

Gestrickte eisblaue Winter- Armstulpen und (m)ein Sonntagsspaziergang


Zu allererst möchte ich mich heute über eure vielen lieben Kommentare zu meinen letzten Posts bedanken. Außerdem haben sich einige neue Leser hier eingetragen und die begrüße ich ganz herzlich beim Alltagsbunt. Wie schön, dass ihr hergefunden habt!


Dieses Wochenende war unglaublich stürmisch. Immer wieder öffnete der Himmel seine Schleusen und Sturzregenbäche kamen auf uns herab.
Der Samstag verging mit Trödelei, Hausarbeit und einem Auftritt unseres Chors im Gottesdienst. Und - mit stricken!

Seit vergangenem Herbst hatte ich zuerst für meine beiden Lieblingssöhne zum Nikolaustag jeweils einen Loop und anschließend für meine Ma zu Weihnachten noch einen Schulterwärmer gestrickt.
Gleich nach Weihnachten hatte ich angefangen, endlich auch wieder für mich selbst stricken.

In meinem Kopf geisterten bereits Pläne für ein neues selbstgestaltetes (Winter-) Shirt herum und dieses Shirt möchte ich gern mit passenden eisblauen Armstulpen kombinieren können.

Sonntag nach dem Mittagessen verabschiedete sich der Liebste und fuhr zurück in seine eigene Wohnung.
Ich hatte große Lust auf Bewegung und darauf, mir vom Wind den Kopf freipusten zu lassen.
Nach meinem letzten Ausflug in den Wald (hier - klick - hatte ich davon berichtet) war ich noch nicht wieder ohne Begleitung los gestiefelt.
Wegen des Sturmes war davor gewarnt worden, die Wälder zu betreten und so machte ich mich diesmal auf in die Leinemasch.

Das Wetter während meines Spazierganges war sehr wechselhaft. Zu Beginn tauchte die Sonne die überschwemmten Wiesen rechts und links meines Weges in wunderbar goldenes Licht.
Ich nutze die Gelegenheit, um meine neuen Armstulpen zu fotografieren:






Das Muster der septemperfarbenen Stulpen hier (klick) habe ich ein wenig verändert, weil das eisblaue Garn leicht meliert ist und ich deshalb Sorge hatte, dass das Maschenbild mit der kleinen Musterung zu unruhig wirken könnte. Deshalb habe ich in Runden wie folgt gestrickt:

R= rechte Masche, L= linke Masche. Versteht sich von selbst, oder? ;o)

RRRR RL RRRR RL RRRR RL RRRR......
RRRR RL RRRR RL RRRR RL RRRR......
RRRR LR RRRR LR RRRR LR RRRR......
RRRR LR RRRR LR RRRR LR RRRR......
RRRR RL RRRR RL RRRR RL RRRR......
RRRR RL RRRR RL RRRR RL RRRR......
RRRR LR RRRR LR RRRR LR RRRR......

... und immer so weiter, bis die Stulpen lang genug geworden waren.
Auch die Winterarmstulpen haben eine gehäkelte Mausezähnchenkante.

Ich bin gespannt, wie euch und ganz besonders, wie dir liebe Roswitha (vom Blog "Durchschnittlicht") das veränderte Muster gefällt?




Ich sammelte einige Weidenruten für kleine Kränze in der Leinemasch und nahm mir für die Vase etwas Efeu mit nach Hause.
Mein schöner Schneckenring ist übrigens das Weihnachtsgeschenk des Liebsten




Als das Foto entstand, regnete es bereits wieder. Meine Hände waren kalt und es wurde langsam dunkel.
Zeit, den Spaziergang zu beenden um zufrieden und erfrischt nach Hause zurückzukehren.

Der jüngere der beiden Lieblingssöhne und ich vernichteten den letzten Rest des Weihnachtsgebäcks...




... bei einer warmen Tasse Tee.




Morgen geht die neue Woche wieder los... mit Arbeit und einem Kontrolltermin beim Zahnarzt :-(

Ich wünsche euch eine gute Zeit. 

Viele Claudiagrüße