Donnerstag, 7. Mai 2015

♥ HAPPY BIRTHDAY!



Ein Geburtstag bedeutet:





Die Freude am Augenblick!




Die Dankbarkeit für die Vergangenheit!




Die Zuversicht für die Zukunft!




Von Herzen DIR zu deinem besonderen Tag alles Liebe und Gute!!!




Freitag, 1. Mai 2015

Willkommen im... Mai!






König Mai

Als Bote eilt der März herbei
Und bringt der Erde frohe Kunde,
Dass sie erwählt vom Bräut'gam sei
Als Braut zu süssem Liebesbunde
Und laut erklärt er in der Runde:
Der Bräutigam, das ist der Mai,
Der schöne Mai.

Da er die Kunde ihr gebracht,
Der Erde Freudentränen rinnen
Auf ihre ernste Jungfrautracht
Von glattgelegtem weissem Linnen;
Sie weiss nicht, was sie soll beginnen,
Denn wohlbekannt ist ihr der Mai,
Der schöne Mai.

Bald ist sie tiefbewegt, bald still,
Weiss nicht, was sie soll tun und lassen,
So wechselnd endet der April.
Nun muss sie in Geduld sich fassen,
Denn zwischen Lieb' und zwischen Hassen
Träumt ahnend doch sie nur vom Mai,
Vom schönen Mai.

Der aber kommt mit einem Mal
Ganz unerwartet angezogen
Und über'n Berg und durch das Tal
Ist sein Gefolge mitgeflogen:
Ein Zirpen, Girren, Schwirren, Wogen,
Ein Jauchzen kündigt an den Mai,
Den schönen Mai.

Wie wird der Braut so wohl und bang,
Sie fühlt ihr Herz an seinem Hangen,
Sein Hauch ist Duft, sein Wort Gesang,
Es glüh'n von Rosen seine Wangen,
Sie ruht von seinem Arm umfangen
Und jauchzt: O lieber, lieber Mai,
O schöner Mai!


Adolf Glaser 1829-1915






Die Wiese (über und über voller Löwenzahn) auf der ich die Blüten für das Monatsfoto Mai pflückte, liegt neben dem Spielplatz eines Kindergartens.
Schon bald entdeckten mich zwei kleine Mädchen und machten es sich am Zaun gemütlich:

"Duuu", rief die Eine, "Was machst du da?" 
"Ich pflücke Blumen?!"
"Das darfst du aber nicht!"
"Was? Warum denn nicht?"
- Schweigen - "Weil wir die Blumen noch brauchen. Für unsere Mütter wollen wir die pflücken."
"Ich lass euch genug übrig."
"Und wozu brauchst du die Blumen?"
"Ich will ein Bild damit legen."
"Oh, toll. Das machen wir nachher auch. Tschüüüß."

... und weg waren die Beiden. So süß...  ;o)
Ob wohl zwei Mütter an diesem Tag Blumenbilder von ihren Töchtern bekommen haben? Die Bilder hätte ich ja zu gerne mal gesehen.





Wonnemonat wird er genannt, der Mai und wer weiß - in letzter Zeit war mir gar nicht so wonniglich zumute - vielleicht kommt das ab sofort? 
Hochsommerliche Temperaturen bringt dieser Monat meist schon mit sich. 
Es fühlt sich nicht mehr so sehr nach Frühling an, obwohl in der Natur gerade erst alles frisch und grün geworden ist. 
Ein wenig Sommergefühl täte mir zumindest ganz gut? Euch auch?

Herzliche Claudiagrüße





Mittwoch, 29. April 2015

Zitronenkuchen (Rezept für eine Kastenbackform)


Seit einiger Zeit habe ich ständig Appetit auf süß- saure Leckereien (nein! Das hat nichts weiter zu bedeuten. - Außer vielleicht, dass mein Körper Vitamin C braucht?!) und so gibt es jetzt im alltagsbunten Haushalt mal diesen klassischen Rührkuchen...




Überall findet man zur Zeit zuhauf Rhabarber- Rezepte (einen Rhabarber- Baiser- Kuchen haben wir am vergangenen Wochenende auch schon abgearbeitet ;o) und um für etwas süß- saure Abwechslung zu sorgen, möchte ich euch heute mit einem köstlichen Zitronenkuchenrezept verführen...

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl
  • 3 Teelöffel Backpulver
  • 200 g (sehr weiche) Butter
  • 100 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 3 unbehandelte Zitronen (davon für den Guss... ca. 3 - 4 Esslöffel Zitronensaft abnehmen)
  • 200 g Puderzucker



So gehts:

Kastenform mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zitronenschale von den Zitronen abreiben (ich gestehe, ich habe sie nicht abgerieben, sondern so ein fertiges Tütchen aus dem Bioladen verwendet) und den Saft auspressen.
NICHT VERGESSEN: Einen Teil vom Saft für den Guss beiseite stellen!!!

Eier mit Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel schaumig aufschlagen.




In einer anderen Schüssel die sehr weiche (fast flüssige) Butter mit dem Mineralwasser und dem Zitronensaft verrühren. Diese Mischung unter den Eierschaum mengen.

Mehl mit Backpulver und abgeriebener Zitronenschale vermischen und löffelweise unterheben.

Teig in die Kastenform füllen und den Kuchen 1 Stunde (Stäbchenprobe!) backen - ggf. vorher abdecken, falls er zu braun wird.
Den Kuchen eine Viertelstunde auskühlen lassen.

Nun den Puderzucker (falls nötig sieben) mit 3 - 4 Esslöffeln Zitronensaft glatt rühren, die Glasur gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen, Kuchen ganz auskühlen lassen und....




... Geschmackexplosion: sauer macht lustig! ;o)



Freitag, 24. April 2015

Pimp up your Shirt... Pusteblume - Löwenzahn


Immer wieder verlockt mich diese Pflanze im Moment dazu, die Kamera zu zücken. Ich kann selten widerstehen, bin inspiriert und meine Fotosammlung wächst und wächst ;o)




Im Chor singen wir des öfteren Lieder der Gruppe Habakuk.
Der Text eines Liedes, das ich besonders mag und gerade im Frühling oft im Sinn habe, stammt von Eugen Eckert.
Es ist ein Lied, das den Blick auf ein kleines Unkraut lenkt: den Löwenzahn, der den Gärtnern das Leben oft schwer macht. Ein Unkraut und doch ein geniales Wunder der Natur.




Zuerst trägt sie ihre Blüten wie kleine Sonnen...




... dann kommen die Schirmchen mit den Samen daran. Voller Leichtigkeit und Poesie, einfach schön!


Eugen Eckert hat die passenden Worte gefunden - und mich verzaubert...
Wegen des Urheberrechtes darf ich den Text leider im Blog nicht zitieren..




Sehr gerne hätte ich euch auch zu einem Musikvideo verlinkt. Leider habe ich jedoch keines gefunden.




Und dann freue ich mich, dieser Tage wieder ein besonderes T- Shirt hervor zu holen.
- Von meinen selbst gestalteten Shirts habe ich (klick) hier am Blog ja schon öfter Fotos gezeigt und im vorletzten Frühjahr entstand (mit einem feinen Pinsel und den auch hier - klick - schon einmal gezeigten Farben für dunkle Stoffe) diese Pusteblume:


Ein Schirmchen...

... und noch ganz viele mehr - sitzen eng beieinander, wie ...

... viele kleine Sternchen. Schließlich schweben sie davon, schenken Leben weiter.

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende...
... mit kleinen Sonnen auf der Wiese und am Rand eures Weges.
- Und natürlich auch Sonne vom Himmel!




Montag, 20. April 2015

Lauwarmer Kartoffelsalat mit grünem Spargel und Tomaten


Zwei sehr spargellastige Tage liegen hinter uns.
Hatte ich mir doch für das Wochenende zum Mittagessen die erste Quiche mit grünem Spargel diesen Jahres gewünscht. Ein Rezept, das vor einigen Jahren der Liebste mal erfolgreich ausprobiert hatte und das seither im Frühling regelmäßig auf unserem Speiseplan zu finden ist.

Grünen Spargel gab es vergangene Woche hier im Supermarkt im Angebot, so dass gleich welcher in meinen Einkaufkorb hüpfte.
Als Freitag abends der Liebste bei mir ankam erzählte er, vom Einkauf schon grünen Spargel mitgebracht zu haben...

- Upps. Das war jetzt aber viel Spargel. Deutlich zu viel für eine Quiche.
Während der Überlegung, wie wir mit den vorhandenen Vorräten (unter anderem hatte der Liebste auch noch Schweinefilet gekauft) den Spargelüberschuss verwerten könnten, hatte ich plötzlich ein Bild von Kartoffelsalat mit grünem Spargel vor Augen, hab in der Küche ein wenig gebastelt... Und der Salat war sooo köstlich, den müsst ihr probieren!



Zutaten:

  • 500g kleine Kartoffeln/ Drillinge
  • 250g grünen Spargel
  • 1 kleine Zwiebel gehackt und leicht angedünstet
  • 10 -15 Kirschtomaten
  • frischen Basilikum
  • Kresse
  • Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett geröstet

... und außerdem für das Dressing:
  • 4 gehäufte Esslöffel Miracel Whip (Balance)
  • 2 Teelöffel Balsamico- Senf (unserer war von Zwergenwiese)
  • 1 Esslössel weißen Balsamicoessig
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Knoblauch (getrocknet aus der Mühle)
  • Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

So wird es gemacht:


Den grünen Spargel im unteren Drittel schälen, das holzige Ende entfernen und die Stangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
Die Drillinge waschen und je nach Größe (ungeschält) halbieren oder vierteln. In einen großen Topf (so groß, das gleich noch der Spargel dazu paßt) geben. 
5 Minuten in reichlich Salzwasser kochen. Nun je 1 Teelöffel Zucker und Butter zusammen mit den Spargelstücken dazugeben und weitere 5 - 10 Minuten kochen, bis Spargel und Kartoffeln weich sind.




In der Zwischenzeit in einer Salatschüssel die Zutaten für das Dressing zusammen mit den gebratenen Zwiebelstücken verrühren.
Die Kirschtomaten waschen und halbieren.
Kresse abschneiden, Basilikumblätter zerschneiden.




Spargel und Kartoffeln abgießen und warm unter das Dressing mengen. 
Die Tomaten mit Kresse und Basilikum unterheben, mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.
Fertig, lecker!

Wir haben den Salat noch lauwarm zu gebratenem Schweinefilet gegessen, das der Liebste zubereitet hat, während ich mit dem Salat beschäftigt war. 
Nächstes Mal - und ich glaube, das wird schon bald passieren ;o) - werden wir ihn zu Gegrilltem ausprobieren.




Ansonsten habe ich dieses Wochenende...
Viel Wäsche gewaschen, geputzt und aufgeräumt, Sommerreifen für mein Auto gekauft und auf dem Balkon viel zu wenig das schöne Wetter genossen.

Leider ist das Netbook trotz aller bisherigen Bemühungen nicht richtig in Ordnung und mein alter Kühlschrank macht auch äußerst beunruhigende Töne. Mal schauen, was wird.
Eine neue Arbeitswoche liegt vor uns, da heißt es Ärmel hochkrempeln und los gehts...

Herzlicher Claudiagruß