Mittwoch, 3. Juni 2015

Frösche, ein Hühnergott, eine gebastelte Kette als Urlaubssouvenir und ein Wortspiel





Unser Urlaub in Kellenhusen liegt nun schon wieder einige Tage zurück.
Während meiner zahlreichen Strandspaziergänge konnte ich nicht umhin, immer wieder Ausschau nach besonders schönen Steinen zu halten.




Unter anderem fand ich einen Hühnergott, der von Form und Größe perfekt als Kettenanhänger geeignet ist.

In einem kleinen Kellenhusener Schmucklädchen wollte ich ein schlichtes Band kaufen, um den Stein umhängen zu können. Die Inhaberin fertigt aus Edelsteinen und Silberelementen zum Teil individuelle Schmückstücke selbst und verkauft auch das entsprechende Zubehör. Natürlich stöberte ich ausgiebig...




... und fand neben einer dünnen Seidenkordel und einer schwarzen Perle einen kleinen silbernen Froschkönig, der mit mir nach Hause hüpfte.




Den Anhänger wollte ich an den Hühnergott kleben. Aber: welcher Klebstoff verbindet langfristig Metall und Stein? Ich hatte Glück, unten am Hals des Froschkönigs befindet sich eine kleine Öse, an der ich den Anhänger an der Seidenkordel mit einigen Stichen festnähen konnte.


Dieser grüne Hüpfer wollte noch unbedingt auf ein Foto

Und während ich hier diesen Post schrieb und über Frösche nachdachte, erinnerte ich mich plötzlich an ein Wortspiel aus meiner Grundschulzeit. Vielleicht kennt es die Ein- oder Andere? So geht' s:


  1. Lies zuerst alle unten stehenden Worte der Reihe nach laut vor...
  2. Lies die Worte erneut und sage vor jedem Wort "Frösche"...
  3. Lies die Worte wieder und sage jetzt nach jedem Wort "Frösche"...
  4. Lies die Worte ein weiteres Mal und sage vor und nach jedem Wort "Frösche"...
  5. Lies nun die Worte ein letztes Mal, diesmal von unten nach oben...


KANN
UNTERHALTEN
FRÖSCHE 
ÜBER
SICH
MAN 
LANGE
WIE 
ERSTAUNLICH


 ;o)


Ach, ich freu mich so über mein Urlaubsandenken und trage es zur Zeit fast täglich!






Montag, 1. Juni 2015

Willkommen im... Juni!







Erdbeerlese:


Elise:
Wohin? wohin, ihr lieben Mädchen?
Sophiechen, Mariechen und Gretchen und Käthchen?

Sophie:
Wir wollen im Schatten
Der hohen Buchen
Auf grünen Matten
Erdbeeren uns suchen.

Elise:
Erdbeeren, sie lachen von fern mich schon an,
Ich hab‘ so recht meine Freude dran.
So oft ich sie kostete, hab‘ ich gedacht,
Gott hat sie wohl nur für die Engel gemacht.
So duftig, so schön von Farb‘ und Gestalt,
Die herrlichste Frucht im ganzen Wald!
O könnt‘ ich sie pflücken
An jedem Ort,
Ich würde mich bücken
In Einem fort!

Gretchen:
Doch um gut sie heimzubringen,
Mein‘ ich, wird es nötig sein,
Dass wir jetzt vor allen Dingen
Körbchen flechten groß und klein.
Seht, dort am Graben
Sind Binsen zu haben!

Alle:
Lasst uns denn aus Binsen winden
Körbchen groß und klein!
Alle Beeren, die wir finden,
Legen wir darein.

Mariechen und Käthchen:
Welch Entzücken! Erdbeer‘n suchen
Und im Schatten bei den Buchen
Auf den Matten Erdbeer‘n pflücken!
Wollt‘s uns glücken! welch Entzücken!

Alle:
Es wird uns glücken,
Wir werden sie pflücken!
Klein ist die Mühe, groß der Gewinn:
Heißa wohlan! zum Walde hin!

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874)






Erdbeermonat kann man den Juni wohl zu Recht nennen. Wer mag sie nicht, die süßen, glänzend- roten Früchte?!
Weil ich mich schlecht entscheiden konnte, wie der Name des 6. Monats (Unglaublich, dass das Jahr schon wieder fast zur Hälfte vorüber ist?) auf den Erdbeeren abgebildet sein soll, bekommt ihr diesmal 2 Fotos zur Auswahl.
Den Monatsnamen mit Zuckerschrift aufzutragen, war wohl nicht so eine gute Idee, denn direkt nach dem Foto - schwupps - waren Erdbeere und Schrift verschwunden... ganz schön gefräßig, diese Gartenzwerge ;o)







Sonntag, 31. Mai 2015

7 Tage - 7 Bilder. Ein Wochenrückblick


Heute soll es hier endlich mal wieder einen Wochenrückblick geben...


Mittagspause in Ahrensburg bei Hamburg, auf der Rückfahrt des Urlaubs in Kellenhusen. In der Fußgängerzone ökumenischer Pfingstgottesdienst. Welch unerwartete Freude!

Pfingstmontag, es bleibt wechselhaft

Unglaubliche 90 Minuten im Drogeriemarkt verbracht, beim Versuch, dieses Foto zu einer Karte zu bearbeiten, mit Glückwünschen zum 40. Hochzeitstag unseres Chorleiters und seiner Liebsten.

Mittwoch: Blauregenhimmel im Gartencenter

-
Donnerstag: Waffelbecherkuchen für das Geburtstags- "kind"

Freitag: Zweisamkeit (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!)

Kellerasseltag. Schlimmer gehts nimmer

Morgen ist mein Urlaub zu Ende und pünktlich dazu stellt die Wettervorhersage für die kommende Woche gutes Wetter in Aussicht :-\ .Schauen wir mal, was wird...
Euch wünsche ich eine tolle neue Woche und besonders denke ich an Birgit. Dir viel Glück, du Liebe!

Viele alltagsbunte Claudiagrüße




"7 Tage - 7 Bilder" ... gesammelt von Frau Frische Brise. - Sonntags ein Rückblick auf die vergangene Woche




Donnerstag, 28. Mai 2015

Geburtstage


Neunzehn!


Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!

Heute ist ein besonderer Tag. Er begann schon morgens früh um 5 Uhr.
Du musstest aufstehen - ich wollte ;o)


1. Geburtstagskaffee (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!) des Tages...

...aus der Geburtstagstasse.

Von Herzen alles Liebe und Gute zum Geburtstag, mein wunderbarer, witziger, kluger und charmanter Sohn!


Wie freue ich mich, dass dir deine "Torte" gefällt! (Keine bezahlte Werbung! Selbst gekauft!!)

♥♥♥




Vor 19 Jahren entstand (noch im Krankenhaus) dieses Foto: Es zeigt zwei Geburtstagskinder kurz nach deiner Geburt. Du passtest fast komplett in die Hand deines Opas, die dich hält.

Der 28. Mai ist in unserer Familie ein ganz besonderer Geburtstag.
Aus diesem Grund habe ich heute auch für dich hier eine Kerze angezündet und sage:




Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, lieber Papa!



Mittwoch, 27. Mai 2015

Ostseeurlaub im Mai 2015


Zurückgekehrt waren wir bereits am vergangenen Pfingstsonntag nach einer Urlaubswoche in Kellenhusen an der Ostsee.
Natürlich habe ich diesmal wieder fotografiert und möchte hier auch gern einige von den Bildern zeigen. - Aaaber - so richtig weiß ich gar nicht, wie bzw. was ich über die Tage am Meer schreiben soll...
Fotos erzählen, bedingt durch die Wahl der Perspektive, bekanntlich oft andere Geschichten, als das Leben selbst. Nun ja:




Vielleicht das Naheliegenste zuerst: wir hatten nicht so tolles Wetter!
Zumeist erwachte ich zeitig bei morgendlichem Sonnenschein, bevor der Himmel sich dann zuzog.
Von Niesel über Sturzregenbäche, sogar einem Hagelschauer, trübem Himmel und sonnigen Momenten, in denen der sehr frische Wind die schwarzen Wolken auseinander riss, war in raschem Wechsel den Tag über alles dabei.




Obwohl der Weg von Hannover aus gar nicht so weit ist, erreichten wir Kellenhusen erst am Nachmittag, denn wir waren hier zuhause später losgefahren.
Nach unserer Ankunft regnete es.
Wir bezogen unsere schöne Ferienwohnung, kauften ein wenig ein, gingen zum Strand und aßen abends in unserem Lieblingsrestaurant an der Promenade leckere Pizza.
Der Regen hatte jetzt aufgehört, den Liebsten zog es jedoch danach auf die Couch und ich spazierte allein ein wenig durch die Dämmerung.




Wir schliefen mit offenem Fenster, in den Schlaf gesungen wurden wir durch das ausdauernde, ungewöhnliche Duett einer Nachtigall und eines Kuckucks, die beide während unseres gesamten Aufenthaltes Nacht für Nacht die Unterhaltung sicherstellten...




Am nächsten Morgen erwachte ich zeitig, schlich mich aus dem Bett und spazierte kilometerweit unter der fahlen Morgensonne am leeren Strand...




... schon bald, nachdem ich außerhalb des Ortes war, stellte sich unerwartete Gesellschaft ein.
Auf der Ostsee schwammen nahe des Ufers Schwäne. Richtig viele. Es passten gar nicht alle auf ein Foto. Ich zählte 25 Tiere. Alle bereits ausgewachsen, aber ein Großteil anhand ihres Gefieders, das noch nicht reinweiß war, als Jungtiere des Vorjahres zu erkennen.




Ich lief 2 Stunden lang am Strand und den ganzen Weg über begleiteten sie mich. Ich traf sie bei jedem meiner Spaziergänge dort wieder. Faszinierend und schön.




Inzwischen war auch der Liebste aufgewacht und wir trafen uns an der Promenade zum Frühstück.


"Fitnessfrühstück"

Solltet ihr je nach Kellenhusen kommen - frühstückt unbedingt mal direkt an der Promenade mit Blick aufs Meer. Das ist einfach immer wieder sooo schööön! ;o)




Es ist schwer in Worte zu fassen, kennt ihr das vielleicht?
In letzter Zeit denke ich häufig, nicht genug zu schaffen, zu spät zu sein, obwohl es vielleicht erst 10 Uhr ist und objektiv betrachtet noch genug Zeit wäre. 
Letztlich verstreichen die Stunden, ich tue gar nichts und ärgere mich abends über den vertanen Tag.

So in etwa erging es mir auch in diesem Urlaub. Wir waren 8 Tage lang am Meer und ich habe das Gefühl, die Zeit nicht richtig genutzt zu haben.