... dass dieser Tag, der so angstvoll begann, unter seinem guten Licht endet!
Freitag, 22. April 2016
Mittwoch, 20. April 2016
Rhabarber- Baiser- Kuchen... ein köstliches Rezept! Und schon wieder eine Mittagspause...
Gestern vor einer Woche war es. Blauer Himmel, Sonnenschein.
Markttag in der Nähe meiner Arbeitsstelle und wie so oft an Dienstagen wollte ich die Mittagspause für einen kurzen Einkaufsbummel nutzen.
Marktbummel hat auch an Arbeitstagen immer ein wenig Urlaubsflair.
Ich verließ das Gebäude, in dem ich arbeite. Die Pause begann gut.
Über den Beeten neben dem Eingang gaukelte ein Zitronenfalter. Einige hatte ich in den letzten Tagen schon gesehen, aber leider hatte sich keiner für ein Foto niedergelassen... Dieser tat es und während ich Bild um Bild knipste, hätte ich fast die Zeit vergessen... nee, nee, sowas. Und das, wo ich doch zum Markt wollte ;o)
Viele frische und gesunde Leckereien hüpften in den Einkaufskorb, unter anderem auch der erste Rhabarber!
Mindestens einmal in jedem Frühjahr backe ich Rhabarber- Baiser- Kuchen. Diesmal kamen meine Kolleginnen in den Genuss. Die Damen haben sich - glaube ich? - ganz gern geopfert.
Das Rezept entstand zufällig als Eigenkreation, weil ich in einem Jahr mal spontan Rhabarber gekauft hatte und dann kein Weizenmehl im Haus war. Nachdem der Teig mit den Mandeln so lecker schmeckte und wunderbar fluffig war, backe ich den Kuchen seither nun immer so!
Zutaten:
für den Teig...
- 125g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 100 g gemahlene Mandeln
- 75 g Speisestärke
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 ganzes Ei
- 3 Eigelb
- 2 Esslöffel kohlensäurehaltiges Mineralwasser
für den Belag...
- 600g Rhabarber
- 2 Esslöffel Zucker
für das Baiser...
- 3 Eiweiß
- 80 g Zucker
Außerdem Margarine zum Einfetten und gemahlene Mandeln zum Ausstreuen der Springform.
So wird' s gemacht:
| Schale vom Rhabarber abziehen und in mundgerechte Stücke schneiden |
| Springform mit Margarine fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen |
Drei der Eier trennen.
Das Eiweiß steif schlagen, dabei 80 g Zucker einrieseln lassen.
Beiseite stellen. (NICHT!!! gleich von Beginn an mitbacken.)
Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Das ganze Ei und die 3 Eigelbe mit der weichen Butter und 125 g Zucker schaumig rühren.
Die 2 Esslöffel Mineralwasser dazugeben.
Stärkemehl mit Backpulver mischen, löffelweise unter die Masse rühren.
Gemahlene Mandeln vorsichtig unterheben und nun...
... alles auf dem Boden der Springform verstreichen.
Den Teig mit dem vorbereiteten Rhabarber bedecken und diesen mit 2 Esslöffeln Zucker bestreuen:
Alles für 30 Minuten ab in den Ofen und die Zwischenzeit nutzen, um die Küche aufzuräumen ;o)
Der Kuchen sieht dann so aus:
ERST JETZT!!!! Die Baisermasse auf dem heißen Kuchen zügig verteilen und nochmals für ca. 25 Min. backen. Das Baiser soll goldgelb werden.
Kuchen auskühlen lassen und am besten gleich frisch genießen, solange das Baiser noch fest und knusprig ist. Die gegensätzliche Geschmackskombination von sauer und süß ist purer Genuß!
| Guten Appetit! |
Montag, 18. April 2016
Ein Wochenende im April
Der April macht was er will, so heißt es!
Und tatsächlich begann das Wochenende hier bei uns in Hannover am Freitag sehr wechselhaft. Sonne aber auch Sturzregenbäche, böiger Wind und sogar etwas Hagel.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Shoppingcenter tröstete mich meine Ma mit einem wunderbaren Strauß lila Freilandtulpen darüber hinweg.
Die Stricknadeln waren mir dieses Wochenende treue Begleiter. Das schöne handgefärbte Garn, spiegelt so wunderbar das frische Grün des Frühlings wider.
So recht weiß ich noch nicht, was aus meinem Objekt werden wird...
Ursprünglich war eine Weste geplant. Aber dafür reicht wohl die Wolle nicht. Und nun? Ein Tuch? Ach, ich stricke und stricke - und überlege bei jeder Reihe, zu ribbeln ;o/
Am Samstag besuchten wir Freunde. Weil meine Freundin kürzlich Geburtstag hatte, wurden wir zum Pizzaessen eingeladen.
Das Ambiente des Lokals war nett, die Pizza köstlich.
Weil die Pizzen dort einfach rieeesig sind, kann man sie teilen und verschieden belegen lassen, was die Freundin und ich auch taten.
Dann kam die Rechnung.
Die Bedienung legte einen Bon auf den Tisch und nahm ihn sofort wieder hoch - nanu?
Aus dem Augenwinkel hatte ich trotzdem den Betrag gesehen: 105 €uro.
Während der Mann meiner Freundin das Portmonee zückte, bezahlte und die Bedienung wieder abrückte, begann ich mich zu wundern...
Einhundertfünf €uro für 3 Pizzen, eine Flasche Wasser und 4 weitere Getränke? Das konnte nicht sein! Im Geiste überschlug ich die Preise von der Karte und fragte dann unseren Freund, ob er die Rechnung genauer angeschaut hätte. Hatte er nicht.
Das Ende vom Lied: ein Irrtum...
Wir hatten die Rechnung eines anderen Tisches erhalten. Unsere lag ganz deutlich niedriger.
Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
Von meiner Oma habe ich schon als Kind gelernt, dass es weder kleinlich noch peinlich ist, IMMER einen Bon beim Einkauf zu verlangen und den auch zu kontrollieren.
Sehr oft war dieser Rat schon bares Geld wert. Danke Omi! ;o)
Trotzdem es nicht gerade warm war, ließ ich mir am Sonntag den Morgenkaffees auf dem Balkon in der Wohnung des Liebsten schmecken.
Jeder Sonnenstrahl muss schließlich genutzt werden! Belohnt wurde ich in der Frühe durch diesen bunten Herrn, der im Hof geräuschvoll auf sich aufmerksam machte...
Vorbei das Wochenende, aber immer noch schön: mein Tulpenstrauß ;o)
Kommt gut in die neue Woche!
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Erinnerungen,
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Unser Wochenende
Mittwoch, 13. April 2016
Mittagspause am Morgen - oder besser früh, als nie... ;o)
Heute vor einer Woche begann der Tag mit Sonnenschein. Die Luft roch wunderbar frühlingshaft und schon während des kurzen Weges vom Parkplatz zur Arbeit bekam ich davon gute Laune. Gedanklich plante ich deshalb für die Mittagspause endlich mal wieder einen Spaziergang im Stadtpark zu machen.
Aber: ab 11 Uhr war eine dienstliche Besprechung angesetzt. Dauer? Unbekannt. Und die Wettervorhersage hatte ab frühem Nachmittag Regen angekündigt...
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| Auch Herr Erpel macht Pause im Stadtpark ;o) |
Viel zu viele lange Arbeitstage enden ohne Pause. Zu viel Arbeit, Besprechungen,
Zur Verwunderung meiner Kollegen entschloss ich mich deshalb dieses Mal spontan, die Mittagspause auf halb 10 vorzuziehen und marschierte direkt los.
Vorbei an mehreren neu aufgeklebten, großen Plakaten, die mir ins Auge fielen - auf ziemlich provokative Weise wurde darauf Werbung für Handwerksberufe gemacht - führte mich der Weg zum Stadtpark. "Träume unter Akten begraben?" lautete die Aufschrift mit dem Foto einer Hutmacherin oder "Endstation Großraumbüro?" wurde am Arbeitsplatz eines Stukkateurs gefragt...
Wer hier beim Alltagsbunt öfter liest, der weiß, dass die Schreiberin, die in einem (Großraum-) Büro ihre Brötchen verdient, durchaus recht leidenschaftlich kreativen Tätigkeiten nachgeht.
Ob es allerdings für mich besser wäre, hauptberuflich Tag für Tag damit beschäftigt zu sein und davon leben zu müssen? Darüber bin ich mir keineswegs im Klaren...
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| Auch Frau Schnecke ist über das schöne Wetter aus dem Häuschen ;o) |
Meinen Bürojob mag ich.
| Mit weißen Blüten zugedeckt, der Weg unter den Magnolienbäumen |
Jeder Beruf ist wohl letztlich Arbeit und die meisten Menschen arbeiten nicht zum Spaß, sondern weil sie Geld brauchen, um leben zu können.
Zwischendurch gibt es Pausen, in denen man auftanken kann. Zum Beispiel bei Spaziergängen im Stadtpark...
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| Und beflügelt kehre ich nach 45 Minuten zurück ins Büro ;o) |
Wenn ich sie sehe, denke ich immer an Engels- oder Elfenflügel und stelle mir vor, wie kleine Wesen für ihre Kaffeepause im Sonnenschein die Flügel kurz hier abgelegt haben ;o)
Für die Kollegin und für mich selbst borgte ich je ein Paar aus und nahm sie zurück mit an den Schreibtisch...
P. S.: Solche spontanen Gedanken hier aufzuschreiben, in Fotos festzuhalten, wohin mein Blick geht, mit euch zu teilen, was mir gut tut, das ist ein Teil meiner Art von Kreativität. Bloggen lenkt den Blick auf schöne Momente und schafft positive Erinnerungen!
Montag, 11. April 2016
Unser Wochenende - oder eine wilde Schweinerei ;o)
Will dir den Frühling zeigen
Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.
Nur die weit aus den kalten
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten -
dürfen ihn einmal sehn.
Rainer Maria Rilke
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| Der Star in luftiger Höhe bei seiner Bruthöhle geriet mir vor die Linse |
Der Liebste und ich ließen uns am vergangenen Wochenende nur zu gern von Herrn Rilke inspirieren und machten uns bei strahlendem Sonntagswetter Hand in Hand auf den Weg durch den Tiergarten.
Mein letzter Spaziergang im Tiergarten lang schon etwas zurück. Damals war ich alleine dort. Hier (klick) hatte ich im Herbst darüber geschrieben. Damals standen die Rehe und Hirsche besonders im Fokus. Jetzt im Frühling wollten wir insbesondere die Wildschweine besuchen...
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| Links Theorie .................................................................... und rechts Praxis |
Vier Bachen mit ihren Frischlingen leben zur Zeit in Hannover im weitläufigen Wildschweingehege. Die Jungtiere sind zwischen 3 und 4 Wochen alt. Gerne hätte ich die Kleinen gezählt, aber...
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| Synchronschnüffeln |
... sie wuselten sehr lebhaft ständig durcheinander. Wir konnten uns gar nicht satt sehen, an der kleinen, allerliebsten, gestreiften Bande.
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| Und der kleine Wicht scheuert sich schon den Rücken, wie ein Großer ;o) |
Keine ruhige Minute für die Mütter. Gedrängel um die Zitzen, lautes Gequieke, eine wilde Jagd.
Ach, wir standen und schauten lange, in der warmen Sonne.
Das Rotwild, das sich innerhalb des Tiergartens frei bewegen kann, entdeckten wir schließlich - träge unter den Bäumen dösend - während unseres Spaziergangs auch noch.
Zu guter Letzt gab es an der Eisdiele in der Nähe noch das erste Eis des Jahres!
Mohn- Joghurt-, Zimt- und After- Eight- Eis habe ich genossen. Warum nimmst du eigentlich nicht mal normale Sorten, fragte mich der Liebste... Aber WAS? ist eigentlich normal? ;o)
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